Hallo
Ich habe mich eben gerade erst registriert. Ich schreibe hier für meinen Vater und hoffe hier etwas mehr über diese Krankheit zu erfahren.
Mein Vater ist 83 Jahre und Topfit, geistig sowie körperlich. Er hat nur eine leichte Herzmuskelschwäche, sonst fühlt er sich pudelwohl. Im November
2009 hatte er dann Blut im Urin, worauf er sofort zum Urologen ging, Diagnose, Blasenkrebs. Im Januar 2010 wurde er dann operiert. Der Befund war,
Urothel-Ca pTa G2 der linken Seitenwand mit einem aktuellen Rezidiv im Bereich der prostatischen Harnröhre.
Im Krankenhaus bekam mein Vater unmittelbar nach der OP eine Spülung. Als er sich danach bei seinem Urolgen vorstellte war der Bericht aus dem Krankenhaus noch nicht eingetroffen. Der Urologe sprach von weiteren Spülungen wöchentlich. Als dann der Befund kam, schrieb das Krankenhaus,
sie haben alles sauber rausgeschnitten, es wären keine Spülungen nötig.... Da haben wir uns drauf verlassen.
Ein viertel Jahr nach der Op wurde dann eine Spiegelung gemacht, alles war gut. Jetzt im Juli wurde wieder gespiegelt, der Krebs ist wieder da.....
Am 23 Juli wurde mein Vater operiert. Diagnose: Bösartige Neubildung, Harnblase, mehrere Teilbereiche überlappend. Und, bösartige Neubildung, Apex vesicae. Kann mir das jemand übersetzten?
Damit wurde er entlassen, der richtige Befund steht noch aus. Es wurde unmittelbar nach der OP mit Mitomycin 40 c 40 mg gespühlt.
Nun frage ich mich, warum er nach der ersten Op nicht weiterbehandelt wurde ( wöchentliche Spülungen ). Die Ärztin im Krankenhaus hat gesagt, das er
diese diesmal bekommt.
Für mich ist das ganze Thema natürlich ganz neu. Könnt ihr mir weiterhelfen,bzw. sagen was man mit dem Urologen unbedingt besprechen sollte.
Vielen lieben Dank
Liebe Grüße
Bärbel