Blog-Artikel

    Hallo zusammen,

    als erstes möchte ich mich entschuldigen das ich so lange nichts mehr von mir hab hören lassen, aber ich brauchte Abstand.Ich kann es schwer erklären aber nach meiner Reha

    hatte ich einfach keine Lust und Kraft mehr mich mit dem Thema Krebs auseinander zu setzen. Ich wollte einfach mal das Thema aus meinem Kopf bekommen. Das wäre mir bestimmt auch

    gelungen, wenn es mir körperlich nicht so bescheiden gegangen wäre. Von den ganzen Harnwegsinfekten nach der OP hatte ich ja bereits berichtet. Seit ca. 2 Wochen vor Ostern kam es dann dazu das ich kein Wasser mehr lassen konnte. Ich glaube davon hatte ich Euch noch berichtet. Ab da an ging es dann Berg ab. Wasserlassen war vorher für mich kein Thema, ich habe meine Bauchmuskeln angespannt und es lief.

    Ab dem Abend wo ich in der Notaufnahme einen Katheter gelegt bekommen hatte, war an ein einfaches Wasser lassen nicht mehr zu denken.


    Ich musste nun von außen manipulieren damit überhaupt Urin floss.Dann Ostersonntag ging

    Weiterlesen

    Schon wieder ist soviel Zeit vergangen - ich bin einfach beschäftigt!

    Beschäftigt damit, mein Leben zu genießen, mit meinen Hunden zu laufen, meine Backkünste zu verfeinern, meine Geburtstagsparty vorzubereiten, heftig zu feiern.

    Keinen Gedanken habe ich dran verschwendet, daß ich ja bald wieder zum MRT und zur Blasenspiegelung musste....
    Plötzlich fiel es mir wieder ein. Mein Computerkalender kennt da nix. Er erinnert mich unverblümt nicht nur an angenehme Dinge!


    Doch eine angenehme, sehr angenehme Sache stand eher an als der Untersuchungstermin: meine Reise nach Wien!


    Schon immer habe ich davon geträumt, Rom, New York und Wien zu besuchen. Die ersten beiden Städte habe ich bereits gesehen und jetzt, ja jetzt, durfte ich mit Hilfe meiner Freunde, Verwandten und Helferlein (mit denen ich übrigens 3 (!) Tage lang meinen 60igsten und meine gute Gesundheit gefeiert habe) meine absolute Traumstadt besuchen. Und Leute - es hat sich sowas von gelohnt. Mein Hotel war super (Motel One

    Weiterlesen

    Hallo,


    unser nächstes Treffen ist am


    Dienstag, 2. Mai 2017 um 15,30 Uhr


    wie immer im Medienraum des Johanniterkrankenhauses.


    Unten noch ein paar Bilder von unserer letzten Weihnachtsfeier.





    Gruß

    Heinz Edeler

    Weiterlesen

    Hallo zusammen,

    also ich verstehe meine Neoblase nicht. Bis zu dem Tag wo ich in Krankenhaus musste wegen 5h nicht pinkeln können. Konnte ich eigentlich fast ganz normal pinkeln gehen.

    Das ist seitdem aber anders. Ich verstehe auch nicht warum. Der Schließmuskel öffnet und der Urin sollte dann doch raus fließen. Tut er aber nicht mehr so ohne weiteres.

    Muss nun ziemliche Verrenkungen machen und meiner Neoblase einem gewissen Druck zukommen lassen damit überhaupt was kommt. Damit meine ich nicht die Bauchmuskel anspannen.

    Der Winkel scheint auch eine gewisse rolle zu haben. Aber meine Blase kann dann nicht von heute auf Morgen auf einmal anders sein. Ich versteh es nicht. Mit Schleim kann ich mir das irgenwie auch nicht erklären denn im Urin den ich fürs Messen auffange ist fast kein Schleim enthalten. Frage mich halt nun ob der Schleim aus irgendwelchen Gründen in der Blase verweilt. Ist es bei Euch jedes mal anders?

    Ich habe auch die ganze Zeit ein fieses Gefühl im Bauch kann gar

    Weiterlesen

    Hallo zusammen,

    ich frage mich gerade wer einem denn nun sagt wie es weiter geht?

    Ab wann erhöht man den Interval? Also von 2 auf 2,5 oder 3h

    Genau so mit dem Pressen. Ab wann darf man denn wieder pressen?

    Ich finde es wirklich mehr als seltsam das man weder im Krankenhaus

    noch in der AHB oder vom Urologen dazu mal aufgeklärt wird.

    Weil das meine Blase mittlerweile 350ml hält das habe ich ja bereits durchs Messen raus bekommen (hatte den Wecker irgendwie ausgemacht).

    Na ja aber mit jeden Mal auf die Toilette ist man danach ein wenig schlauer.

    Ich kann zur Zeit nicht mehr so easy auf Toilette es ist gerade mit sehr viel Arbeit verbunden die Blase leer zu bekommen.

    Aber es hat ja auch niemand gesagt das es leicht wird. In diesem Sinne Euch noch einen schönen Tag.


    Liebe Grüße

    Sascha

    Weiterlesen

    Hallo zusammen,

    gestern Nachmittag konnte ich plötzlich nicht mehr pinkel. Weder im sitzen noch im stehen. Das hatte ich bereits schon mal also habe ich einfach weitere 2 Stunden gewartet.

    Bei den letzten malen konnte ich spätestens jetzt Wasserlassen. Aber gestern nicht. Also ab in Krankenhaus. Katheter rein Blase spülen und wieder nach Hause. Es war ziemlich verschleimt.

    Aber ich kenne das eigentlich nicht. Na ja jetzt ist es so. Pinkeln heute ist auch nicht so wirklich toll. Ich hab immer das Gefühl wenn die Nieren gestaut wurden das die Tage danach die Nieren nicht mehr so viel Urin produzieren wie sonst. Im sitzen war heute auch nicht wirklich was zu holen. Aber im stehen klappt es einigermaßen. Hoffe sehr das sich das wieder einpendelt.


    Gruß Sascha

    Weiterlesen

    Hallo zusammen,

    in diesem Blog möchte ich einfach mal festhalten wie es mir jetzt geht und was da noch so kommen mag.


    Zustand jetzt:


    Ich bin sehr sehr happy. Die Themen die einen vor der OP beschäftigen waren bei mir


    1. Die Kontinenz

    2. Wie überstehe ich die OP

    3. Wie klappt das mit der Verdauung

    4. Potenz


    Zu 1. kann ich sag das ich im jetzigen Rahmen (Tagsüber alle 2h und Nacht alle 3h auf Toilette) kontinent bin. Ich benutze zur Zeit keinerlei Vorlagen.

    Ich kann niesen, sitzen, aufstehen, Treppen laufen, und das ohne Probleme. Ich weiß das dies keine Selbstverständlichkeit ist.

    Bei meinen Restharnkontrollen lag ich immer um die 15,8 ml Restharn was mein Urologe sehr gut fand. Angeblich alles unter 50 ml ist super.


    Zu 2. Die OP an sich habe ich wirklich super gemeistert. Laut den Ärzten war das wie aus dem Lehrbuch und so hat es sich für mich auch angefühlt.

    Ich habe bis jetzt auch noch kein Stress mit meiner Narbe. Ich hoffe das bleibt so. Das einzige was ich noch habe ist ein

    Weiterlesen

    Heute hatte ich bei der Visite ein interessantes Gespräch mit Dr. Migeod über ein sehr praktisches Tier, das helfen kann, uns gesund zu machen oder zu halten. Ich nenne sie die Sumpfdotternapfschildkrötenschnecke, weil ich mir den Namen nicht merken kann.

    Richtig heißt sie Schlüsselloch-Napfschnecke.

    Dieses tolle Tierchen lebt an der kalifornischen Küste (würde ich auch gern) im Meer (ich lieber am Meer) und wird von der Firma biosyn.de in Fellbach bei Stuttgart "gemolken". Ich bin sehr froh zu wissen, daß man dieses Helferlein nicht tötet, sondern ihm nur seinen wertvollen Stoff abzapft und das Schnecklein dann wieder ins Meer schiebt!


    Schnecklein hat einen Blutfarbstoff namens KLH und dieseer ist der Hauptbestandteil von Immucothel. Dieses Mittel dient der Rezidivprophylaxe und - so sagt man inzwischen - ist wesentlich effektive und ärmer an Nebenwirkungen als die anderen Medis wie BCG oder Mito. Auch einzusetzen, wenn letztere wirkungslos geblieben sind.


    Mir wurde Immucothel

    Weiterlesen

    Donnerstag fahren Sie dann nach Hause, meinte Dr. Migeod gestern. Ups? Schon?? Ich hatte damit gerechnet, bis Samstag hier zu sein. Jedenfalls war das so organisiert. Naja, meine felltragenden Mädels werden sich sicher freuen wie wild.


    Morgen die letzte lokale Hyperthermie, keine Vit. C-Infusion mehr. Uff! Meine Venen müssen sich erst einmal erholen. Dann zuhause noch 2 x eine Infu pro Woche, danach alle 2 Wochen eine. Klingt gut.


    Dafür muss ich jetzt meine Mistelsorte wechseln, die letzte bringt mich nicht mehr weiter. Immerhin ist mein Immunstatus von "ungenügend" auf "mangelhaft" gestiegen, doch nach wie vor überhaupt nicht ausreichend, um den Fiesies die Stirn zu bieten.


    Laut Onkobrain, Herrn Dr. Richard Wagner -ja, der heisst tatsächlich so - wechsle ich zuhause von Apfelbaum-Mistel zu Iscador. Wen es interessiert: Das Buch Dr. Wagners "Die vergessenen Immunhelfer, die eosinophilen Granulozyten" erklärt auf sehr verständliche Weise, wie diese Killerzellen uns helfen bzw. das

    Weiterlesen

    Endlich! Endlich bin ich wieder in meiner geliebten Biomed-Klinik. Am Donnerstag bin ich angekommen und mit vielen "Hallos", "Da sind Sie ja wieder" und "Sie sehen aber gut aus! Wie schön, Sie zu sehen!!" begrüßt worden. Die Schwestern sind einfach Puderzucker! Sowie ich das Haus betrete, habe ich das Gefühl, zuhause zu sein. Alle Sorgen - ja, natürlich habe ich die immer noch - fallen von mir ab; ich fühle mich behütet, gut aufgehoben und in Sicherheit. Hier wird man alles tun, um ein Wiederauftauchen eines Tumors zu verhindern. Ich kann loslassen.....


    Bis auf die elende Piekserei ist es hier wirklich wie Wellness. Alle sind nett, freundlich, haben Zeit für mich. Meine Freundin Mathilde, die ich während meines ersten Aufenthaltes im Oktober hier kennengelernt habe - wir lagen in einem Zimmer und sind jetzt echte Krebskumpels - ist auch hier. Und wir unternehmen viel zusammen. Heute nachmittag beispielsweise, wenn alle Therapien "abgearbeitet" sind, laufen wir ins Dorf und lassen

    Weiterlesen