Forschung Harnblasenkarzinom 1.0.0

Das Harnblasenkarzinom ist eine der häufigsten malignen Tumorerkrankungen weltweit.

Verschiedene Untersuchungen belegen die Altersabhängigkeit und das tendenziell höhere Erkrankungsrisiko für das männliche Geschlecht. Noch immer sterben jährlich
weltweit über 130.000 Menschen an diesem Tumor. Neben einer genetischen Disposition ist eine Reihe von karzinogenen Substanzen identifiziert. An erster
Stelle der karzinogenen Noxen steht der Zigarettenrauch, aber auch Personen mit beruflich bedingter Exposition gegenüber verschiedenen Substanzen haben ein erhöhtes
Risiko, an einem Harnblasenkarzinom zu erkranken.
Hierunter fallen auch aromatische Amine, deren karzinogenes Potenzial eindeutig belegt ist. Daher ist das Harnblasenkarzinom für bestimmte Berufe als Berufserkrankung anerkannt.
Auch chronisch entzündliche Veränderungen der ableitenden Harnwege können zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko führen, ebenso wie eine medizinisch erforderliche
Therapie: So sind der langjährige Phenacetin-Gebrauch, aber auch der Einsatz einer Strahlentherapie mit einem erhöhten Tumorrisiko vergesellschaftet.

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