Diagnostik und Therapie des nichtinvasiven Harnblasenkarzinoms 1.0.0

Diagnostik und Therapie des nichtinvasiven Harnblasenkarzinoms

Einleitung
95% aller Tumoren der Harnblase sind Urothelkarzinome. 80% dieser Karzinome sind bei Erstdiagnose nichtinvasiv, 10 bis 15% dieser Tumoren entwickeln im
weiteren Verlauf ein muskelinvasives Wachstum. Nach der neuen WHOKlassifikation wird das nicht muskelinvasive Urothelkarzinom anhand des
histologischen Bildes und immunhistochemischer Analysen in einen „Low-grade“- bzw. „High-grade-Tumor“ unterteilt. Dabei werden papilläre hochdifferenzierte
Tumoren ohne Schichtungsstörung von den papillären Karzinomen als papilläre urotheliale Neoplasie von niedrig malignem Potenzial (PUNLMP) abgegrenzt.
Methoden: Übersichtsarbeit auf der Basis einer selektiven Literaturauswahl.
Ergebnisse und Diskussion: Die Therapie des nichtinvasiven Urothelkarzinoms besteht in der transurethralen Resektion, wobei bei pT1-Tumoren und bei Highgrade-
Tumoren die Indikation zur Nachresektion gegeben ist. Bei Diagnose eines Carcinoma in situ wird üblicherweise zunächst eine intravesikale Immuntherapie
durchgeführt, bei Therapieversagen nach drei Monaten kann eine wiederholte Instillationstherapie oder die radikale Zystektomie erfolgen.

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