Bitte um Mithilfe bei Erstellung eines Info-Flyers für INB-Patienten

  • Hallo, ich bin neu hier im Forum und habe eine vielleicht etwas ungewöhnliche Bitte.


    Zuerst möchte ich mich kurz "vorstellen". Bei meinem Mann wurde vor gut 1 Jahr mit 49 ein pT3b N2 R0 G3-4 Tumor diagnostiziert und eine Neoblase angelegt. Es geht ihm heute Gott sei Dank wieder richtig gut (na ja, bis auf die Sache mit der Potenz, aber das ist eine andere Geschichte..)


    Ich arbeite selber seit 20 Jahren als Krankenschwester auf einer urologischen Station (er war da auch mein Patient). Mein theoretisches Wissen rund um die OP und meine Erfahrungen mit vielen INB-Patienten haben uns sehr geholfen, trotzdem wurde mir durch ihn erst richtig bewußt, mit wievielen offenen Fragen die Leute nach Hause geschickt werden. Ich möchte jetzt eine Informationsbroschüre für INB-Patienten erstellen (und später auch für Mainz-Pouch-Patienten aber eins nach dem anderen), die auf häufige Fragen eingeht und den Patienten spätestens bei der Entlassung gegeben wird. Und dazu bitte ich Euch um Euere Hilfe!!!


    - Was hat Euch zu Hause beschäftigt? Welche Fragen / Probleme tauchten auf? Und welche guten, praktikablen, vielleicht auch unkonventionellen Antworten habt Ihr gefunden??


    Ich denke da an alle möglichen Bereiche: z.B. aus dem Alltag natürlich Kontinenz, Entleerung nach der Uhr, Schleimbildung, ISK, Erektionsstörungen, Durchfälle usw., aber auch die "medizinisch" wichtigen Themen wie Blutgasanalyse, urologische Kontrollen...


    - Hat jemand so einen Info-Flyer von seiner Klinik bekommen und kann mir den zukommen lassen?


    Ich bin für alle Ideen offen und danke jetzt schon jedem, der antwortet.


    liesi123


    P.S. Ich finde dieses Forum eine ganz tolle Sache, ich bin im letzten jahr ein paar mal hier gewesen und finde es spitze, wie toll ihr Euch untereinander helft und unterstützt!! :)

  • Hallo Liesl,


    Das ist ja eine gute Sache was Du da vor hast. Du wirst hier sicher genügend Informationen bekommen, aber bitte verrate mir doch erstmal was die Abkürzung ISB bedeutet? Da stehe ich voll auf dem Schlauch und das I-net weiß auch keinen Rat.


    Um hier etwas Systematik reinzubekommen würde ich Dich bitten Deine Fragen zu präzisieren und eventuell gleich eine Reihenfolge festzulegen.
    Das würde Dir sicherlich auch bei der Auswertung helfen.


    Balu

  • Liesi, überlege mal bitte ob Du für den Ratgeber nur Tipps "nach der OP" oder auch Tips "vor der OP" aufnehmen möchtest.
    Nach unseren Erfahrungen und auch nach meinen eigenen, hat keiner eine Ahnung was auf ihm zu kommt. Ich denke da schon allein an das "logistische" problem mit den Schläuchen und Beuteln.


    Ich denke da zum beispiel an unseren Praxistip hier


    Balu

  • liesi123


    Spontan fällt mir ein: Hygiene. Den Katheter auch waschen, nicht nur das Schniedelchen! Manche Mitpatienten hatten richtige Krusten dran .... nee, waschen!!! Vom Körper weg.....


    Weiterer spontaner Einfall: Man hat Katheter und Schiene. Der Schienenurin wird weniger, immer mehr geht dann in den Katheterbeutel. Das ist beabsichtigt und hätte mir Unruhe erspart, hätte ich das vorher gewusst.


    Größtes Problem in meinem Fall war der Schleim, der den Katheter immer wieder (trotz regelmäßiger Spülungen) verstopfte. Verstopfung anfangs nur schwer erkennbar, da durchaus auch noch Urin im Beutel landet. Spätestens wenn der Katheter feucht/nass wird, ist er meist teilverstopft. Dann würde ich schon spülen! Tritt Bauchweh auf, kann es der verstopfte Katheter sein. Ich musste gar per Feuerwehr wegen starker Bauchschmerzen wieder ins KH, Katheter war verstopft, auf die Idee kam ich nicht (da zusätzlich Urin im Beutel landete). Also das Schleimen war mein Hauptproblem.


    Andere haben sicher mehr Tipps............


    Nice time!

  • Dieses Thema enthält einen weiteren Beitrag, der nur für registrierte Benutzer sichtbar ist, bitte registriere dich oder melde dich an um diesen lesen zu können.