Chemotherapie mit Pouch I

  • Hallo zusammen,
    ich stehe kurz vor Beginn einer auf vier Zyklen geplanten Chemotherapie mit Cisplatin und Gemcitabin. Mein Tumor ist ein T2bN3M0R0V1L1G2, ich habe seit 6 Wochen einen Pouch I.
    Ich bin weiblich. Kann mir jemand sagen, ob es besser ist, die Chemo stationär und nicht ambulant zu machen?
    Es ist eine ambulante geplant. Was passiert mit dem pouch während der Chemo? Ist es besser, den durch einen Dauerkatheder stillzulegen? Wieviel Flüssigkeit habt Ihr zum Cisplatin infundiert bekommen?
    Welche Erfahrungen gibt es generell mit dieser Chemotherapie, soll ich das wirklich machen? Lebe ich bei solch einer Diagnose damit wirklich signifikant länger?
    Ich bin für jegliche Information dankbar!


    TasteLife

  • Hallo :)
    Das kann man nicht so allgemein sagen,der eine verträgts so,der andere so ;)
    Lies mal hier bei " Neues von meiner Chemo" , da berichte ich grade drüber .
    Lass dich abert nicht abschrecken,ich habs bis jetzt überlebt ;)

    Gruss Fritz


    Oktober 2014 pT3b pN1 (1/10) L1 V0 Pn1 pR0 G3 (high grade) festgestellt,4 November Op mit Mainz Pouch

    2015 März-Juli 6 Zyklen Chemotherapie

  • Danke für die schnelle Reaktion,


    ich hab irgendwo gelesen, man müsse die neue Blase aus Darm schützen, weil sonst das Gift über die Darmwand wieder in den Körper kommt und nicht richtig ausgeschieden wird, also Dauerkatheder? Kennst Du hier jemanden, der das schon gemacht hat, der müßte ja wissen ob es günstiger ist mit Dauerkatheder oder nicht. Ich kann mir vorstellen, dass ich sonst ja 10 mal rauslaufen muß, um zu katheterisieren.



    Gruss TasteLife :)

  • Hallo TasteLife,
    Willkommen, wenn auch aus schlimmen Grund... Ich bin selber von oberflächlichem Krebs betroffen(Cis) habe, aber schon sehr viel im Forum gelesen. Zur chemo findest du ganz viel unter Muskelinvasiver Harnblasenkrebs / Chemotherapie.
    Ganz ausführlich zum Verlauf hat Hexe (eine ganz tolle Frau, die inzwischen traurigerweise an etwas anderem verstorben ist - dank diesem Forum können wir heute von ihrem Wissen profitieren) ihre eigene Geschichte aufgeschrieben. Du findest sie unter folgendem Link HexesGeschichte.
    Ansonsten: weiter fragen ...
    Liebe Grüße barbara

    12/2014 NMP22 (IGEL bei Gyn) positiv, 03/2015 TUR B =>CIS und floride Entzündung, 04/2015 Mapping (Hexvix) => CIS und floride Entzündung, 04/2015 BCG(6 x je 1 pro Woche) => Mapping 06/2015 => weiterCIS Blasenboden => Zystektomie 4.9.15 "Berliner Neoblase", Zystektomie pTis multifokal, R0, N0 (0/7)

    "Alles hat einen Zweck, selbst wenn es uns nur an das erinnert, was wir nicht tun sollten." aus "Ich bleibe hier" von Catherine Ryan Hyde

  • Hallo, TasteLife!
    Ich lebe seit 2005 mit meinem Mainz Pouch 1.
    Ich habe 3 Zyklen nach dem Gemar/Cisplan Chema bekommen, stationär!
    Während der Chemo hatte ich stets einen Dauerkatheter. Das Gift soll so schnell
    wie möglich wieder raus.
    Meine persönliche Meinung : Ich hab dem Krebs die volle Breitseite geboten-Radikale OP und Chemo.
    Es ist ein beschwerlicher Weg. Mir ging es grottenschlecht während und auch eine Zeit nach der Chemo.
    Aber ich lebe noch und zwar gut.
    Ich bin kein Experte, aber bei Dir sind doch auch Lymphknoten befallen. Da würd ich schon alle Register ziehen.
    Vielleicht widersprechen mir gleich einige, aber ich bereue meinen Weg nicht.
    Während der Chemo habe ich mich im KH einfach sicher gefühlt.
    Gruß vom Löwen aus der Heide

    Positiv denkend und lebenslustig nach - Radikaler Zystektomie mit Anlage eines Nabelpouches am 17.11.2005.

  • Dieses Thema enthält 4 weitere Beiträge die nur für registrierte Benutzer sichtbar sind, bitte registriere dich oder melde dich an um diese lesen zu können.