Habe in einem Monat geplante Operation (Cyst-Prostatektomie ohne pouch) mit Stoma. Was muss/ soll ich alles vorbereiten und eventuell auch in welcher Richtung immer zu ändern versuchen ?? Hoffe auf Hinweise oder LInks.
Auf alle Fälle schon im Voraus vielen Dank.
Die Unsicherheit macht ein wenig verzagt..........
Geplante Operation (Cystektomie - Prostatektomie ohne Pouch) mit Stoma
- winmuh
- Erledigt
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Hallo und herzlich willkommen bei uns im Forum, auch wenn es ein unerfreulicher Anlass ist. Die Blasenentfernung mit Anlage eines Urostoma ist terminiert und steht bevor.
Wichtig ist Deine Gesamtkonstitution. Auch wenn die OP zum Urostoma weniger aufwändig ist als eine Neoblase so hat sie es doch in sich. Die Zeit ist knapp sonst hätte ich Dir geraten, einige Kilogramm anzufuttern. Du wirst einige davon verlieren. Nach der OP ist der Darm zunächst ein wenig beleidigt weil er ja doch ein Stückweit zweckentfremdet wird.
Besorge Dir eine Jutetasche mit langen Griffen. Darin kannst Du dann die Beutel die dich zunächst begleiten unterbringen und die Mobilisierung angehen
Liebe Grüße
Wolfgang -
Lieber Wolfgang !
Vielen Dank für diesen ersten Tip. - Freue mich schon jetzt, noch viele nützliche und weiterführende und vielleicht auch aufbauende Hinweise zu bekommen. - Zudem habe ich zusätzlich noch das Problem, allein zu sein (verwitwet).
Mit lieben Grüßen zurück
winmuh -
Hallo winmuh,
Du sollst wissen, dass wir immer bemüht sein werden Dir mit jeglichem Rat zur Seite zu stehen und deine Fragen mit bestem Wissen beantworten werden. Allerdings können wir nicht ausgleichen, dass Du die OP ohne den Bezug zu Deiner Frau hinter dich bringen musst. Dennoch werden wir versuchen, Dir über dieses Medium eine Stütze zu sein. Stelle all die Fragen die Dir auf der Seele liegen, lies dich ein wo immer es dir wichtig erscheint.Liebe Grüße
Wolfgang -
Hallo winmuh,
auch wenn's noch so schwer fällt nach der OP: Versuche so schnell wie möglich aus dem Bett zu
kommen um Dich immer wieder zu bewegen. Falls Du bereits vorher schon ein bißchen sportlich warst,
wird es Dir auf jeden Fall zusätzlich helfen.Alles Gute
Helmut -
Lieber winmuh,
das du verzagt bist ist ja ganz normal, bei dem, was vor dir liegt. Wie lautet denn deine genaue Diagnose?
Die Angst vor der OP und dem, was danach kommt, hat uns alle gefangen, den einen mehr, den anderen weniger. Für das Krankenhaus solltest du dich mit Beschäftigung versorgen, was zu lesen, Hörbücher oder Rätsel, je nach deinen Vorlieben. Bequeme Klamotten für die Zeit nach dem Krankenhaus solltest du da haben. Am besten schaust du dich schon mal nach einer für dich räumlich in Frgae kommenden Klinik für die Anschlussheilbehandlung (AHB) um - dorthin geht man in der Regel nach dem Krankenhaus. Den Antrag füllt man mit der Sozialarbeiterin noch im Krankenhaus aus, die kommen entweder nach ein paar Tagen von allein oder man fragt bei der Visite nach. Wenn du alleine lebst, wäre es sicher günstig, wenn du zwischen Krankenhaus und AHB möglichst gar nicht oder nur kurz alleine zu Hause bleiben musst. In der AHB wird man gut wieder auf die Beine gebracht und lernt mit der neuen Ableitung umzugehen.
Im Krankenhaus wird man in der Regel auch von einer Stomaschwester besucht - vor der OP zum Anzeichen, wo die beste Stelle für den Augang ist und danach um die Versorgung mit Beuteln / Platten in Gang zu setzen - hierzu könne die stomaträger vielleicht mehr Information liefern, ich selber hab eine Neoblase.
Am besten liest du noch ein bisschen im Forum zu Stoma und frag ruhig gern, was immer du wissen möchtest. Gern helfen wir auch seelisch und halten dir feste mit die Daumen, dass alles gut geht ....
Lieben Gruß von Barbara -
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