Indoor-Rasen mit 51

  • Soso, Verwechslung ...


    dann war das mit dem Vitamin E wohl auch in diesem Thread nur eine Verwechslung von Dir, wo du ja auch von Vitamin E gesprochen hattest??


    Hilfe bei Entscheidung Komplettentfernung + Neoblase oder BCG + anschließend TUR B


    Wie dem auch sei, ich wünsche Dir viel Erfolg bei deiner Selen, Vitamin E, D oder was auch immer "Kur".

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Leute, mir geht der ganze Vitamin Krempel gewaltig auf den Keks. Mir ist es völlig egal wie mein Selenspiegel, mein Vitamin D, E, K1 bis xyz ist. Ich weiss nur das ich mir als Zystektomierter alle 2 Jahre eine B12 Kur unterziehen muss, das ist alles.
    Den Rest hol ich mir durch Sonne, Luft, Grünspan, Obst, Steaks, Fisch in den Körper. Klar ist wer monatelang nur FastFood in sich mampft der leidet nicht nur an Vitaminmangel sondern auch am Verstand und am Aussehen, FastFood macht fett.


    Wenn hier jemand sich morgens seine 12 Vitamin Drops reinschmeissen dazu noch ein paar Löffel Antioxidanzien dann soll er oder sie es doch tun aber uns mit diesem völlig überzogenen Vitamingetue in Ruhe lassen.
    Hinterher sollten aber auch kein mit "Mir geht es schlecht, ich hab schon wieder ein Rezidiv" kommen. Dann sag ich:Selber schuld.


    Also, Ende der Vitamindiskussion.


    Gruss

    Ein Systemadministrator schläft nicht. Er root!

  • Liebe Leute, bisher fand ich die Diskussionen und Infos im Forum sehr angenehm. Aber irgendwie kommt mir das hier jetzt ziemlich aggressiv vor. Geht es auch wieder anders? Wir sitzen doch alle mehr oder weniger im selben Boot. Und da ich heute um 8 meine 2. TUR-B hatte und jetzt wieder auf Station liege, würde ich mir hier wieder mehr Zuspruch anstatt gemosere wünschen. Das hilft der Seele wesentlich besser. Danke!


    Tom

  • Moin Tom,
    Aggression ist grundsätzlich keine Ebene in unserem Forum. War es nicht, ist nicht und wird es nicht .


    Unser Moderator @AndreasW ist in all seinen Bemühungen führend mit der Begründung und Untermauerung seiner Inhalte in den Beiträgen. Jederzeit in mühevoller Kleinarbeit und akribisch genau . So soll es sein. Er weist stets darauf hin, dass wir hier keine Ärzte sind, wohl aber aufgrund der gesammelten Fakten manchem Arzt überlegen .


    Wir sind hier weil uns eine heimtücKirche Krankheit ereilt hat. Diese zu besiegen ist das Ziel, nichts anderes. So kann jeder für sich befinden wie er sich aufstellt. Im Umgang miteinander wollen gerne kontrovers diskutieren. Dies aber dann auch gut fundiert und gut begründet .


    Wolfgang

    April 2009 CIS, bis Aug. 2009 6xBCG Instillation. Diagnose im Jan. 2010: Harnblasenkarzinom pT4a pTis L1 V0 pN1 pMx R0 G 3, Prostatakarzinom pT1a L0 V0 pN0 pMx R0 G 2 GL: 3+3=6 . Februar 2010 radikale Cystoprostatektomie mit Anlage eines Sigma Conduit. April bis Juli 2010 Chemotherapie 6 Zyklen Cisplatin/Gemcitabin


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Ach Leute, bleibt entspannt. Ich fühle mich in keiner Weise angegriffen. Der Blasenkrebs weckt nun mal Emotionen und jeder versucht seinen Weg zu finden und manchmal bewegt man sich hin und her. Wer kennt das nicht ! Mir geht es jedenfalls so.


    Ich will auch keinesfalls hier als Klugscheißer erscheinen, sondern will auf meine Fragestellung Feedback. Wenn das Thema nicht erwünscht ist, beerdige ich es auch, kein Problem.


    abschliessen:
    Ich kann und will es mir mit dem Warum zum Thema Blasenkrebs nicht so einfach machen. Sondern das Warum ist für mich sehr wichtig. Und somit habe ich eben das Thema Vitalstoffunterversorgung mir als ein Prüfstein vorgenommen. Ich kann, will und werde mich mit diesem Krebs nicht abfinden.


    Was mich kirre macht ist die bereits erwähnte Blutspiegelung beim Hausdok mit dem bereits geschilderten Ergebnis. Unzufrieden bin ich deshalb, weil wir uns ganz bewusst und gesund ernähren, dafür sorgt mein Frauchen schon ;). Deshalb wurmt es mich ja auch so und lässt Fragen offen.
    Ich wollte es genauer wissen und hatte selbst Zweifel an den Ergebnissen, wegen der o.g. Verunsicherung.


    Ich komme gerade aus Dresden und war heute Vormittag bei einen Ernährungsmediziner der viel tiefer schauen kann. Leider bezahlt sowas die Kasse nicht und kostet auch ein paar Scheine.
    Die Untersuchung dauerte 2,50 Stunden und war sehr technisch (Zellregulationscreening). Hier wird neben den Micronährstoffspiegel auch weitgehender untersucht (Übersäuerung, Immunabwehr, Schutz vor oxidativen Stress, Zellneubildungsprozeß).
    Um beim Thema zu bleiben. Das Ergebnis dieser Auswertung dito wie die Blut- und Plasmauntersuchung, leider eher schlechter und das trotz guter Ernährungsweise.
    D 78% von 100, E 89% von 100, B12 sogar nur 56% von 100, A 72 von 100%, Selen katastrophal 30% von 100.
    Der Blick ging tiefer. Reichlich Schwermetalle im Bindewege, besonders betroffen Darm, Blase, Niere.


    um es kurz zu machen:
    Das wirft Fragen auf im "Staate Dänemark". Ist es bei der heutigen tlw. aufgezwungenen Lebensweise und der Lebensmittelindustrie noch möglich, sich gesund, ohne Giftstoffe zu ernähren ?
    Ich fülle die Defizite jetzt jedenfalls auf und werde mit Selen versuchen die Schwermetalle aus meiner Problemzone zu bekommen.
    In 3 Monaten lasse ich die erste Nachuntersuchung machen und schaue ob es was gebracht hat. Wenn gewünscht werde ich berichten, wenn nicht auch gut.


    Wer an den Thema Zellregulationsscreening Interesse hat. Es gibt sicher in jeder Region Ansprechpartner dafür. Einfach mal informieren. Der Dok. meinte, es gibt auch gute Heilpraktiker die diese Untersuchungsmethode anbieten.


    Btw.: Das Screening ergab auch, dass i.M. keine Krebszellen mehr in der Blase sind und auch nirgendwo anders.


    @All, Schönes WE und Feiertag.






  • Btw.: Das Screening ergab auch, dass i.M. keine Krebszellen mehr in der Blase sind und auch nirgendwo anders.


    Lieber Heiko,


    diesen Befund würde ich gern mal einsehen. Eine Handballenmessung welche im Ergenbis aussagt, dass es im gesamten Körper keine Krebszellen gibt, das wäre nobelpreisverdächtig.



    Liebe Grüße
    Wolfgang

    April 2009 CIS, bis Aug. 2009 6xBCG Instillation. Diagnose im Jan. 2010: Harnblasenkarzinom pT4a pTis L1 V0 pN1 pMx R0 G 3, Prostatakarzinom pT1a L0 V0 pN0 pMx R0 G 2 GL: 3+3=6 . Februar 2010 radikale Cystoprostatektomie mit Anlage eines Sigma Conduit. April bis Juli 2010 Chemotherapie 6 Zyklen Cisplatin/Gemcitabin


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Nachtrag:
    Hier gibt es einen Blog, dort die Kategorie Tagebuch, Sonstiges.. dort kann man schreiben was einen bewegt, welche Pillen
    ihr Euch reinschmeisst, woran ihr glaubt, an Budda oder einen Schamanen,
    was auch immer.. ausser rassistisches, nix pornographisches und nix braunes.
    Gruss

    Ein Systemadministrator schläft nicht. Er root!

  • Die Mods haben mir eine Erinnerungsmail gesendet und nun melde ich mich mal kurz. Habe das Forum nie aus den Augen gelassen, mich aber auch nicht mit meinen Benutzernamen angemeldet.


    1 Jahr vorüber, wow.

    Es sieht prima aus, aber nicht ganz komplikationsfrei.

    Das wichtigste, kein Rezidiv. Inzwischen habe ich aber inkl. der ersten TUR-B jetzt meine 5. OP hinter mir und hoffentlich ist mit Nr. 6 im Dezember dann Finale

    Die Koplikation heisst: Nierenstau, wegen verwachsenem Ostium (hier lag der PT1). Es gab 2 Nachresektionen (ohne Befund, nur Narbenspähne). Nun trage ich zum 2. mal einen Doppel-J und zwischendurch wurde ich mit einer Nierenfistel verwöhnt.

    Im Dezember 17 soll die Schiene raus und ein neuerlicher Ablaufversuch unternommen werden. Falls der nicht funktioniert, soll`s eine Harnleiterverlegung werden. Die Dok`s meinen, dass es Routine ist. Ich vertraue denen auch und bin soweit mit der UK Dresden sehr zufrieden. Für mein blödes Ostium kann ja keiner was dafür ;).

    Durch die wechselnden Eingriffe hinke ich bei den BCG`s leider auch hinterher. Die vertrage ich zum Glück aber fast ohne große Beeinträchtigungen.

    Ansonst keine Streuung, 2 mal CT ohne Befund.


    Mir gehts prima und die Zuversicht überwiegt.

    Bin weiter Nichtraucher, habe 12 kg gewollt (Ernährungsumstellung) abgenommen und supplementiere unter regelmäßiger Laborkontrolle mein Vita D3 weiter (übrigens der Wert war total im Keller).


    Ich drücke allen Betroffenen fest die Daumen. Wichtig ist (lernt man erst mit der Zeit), dass man die Krankheit nicht in den Alltag zu sehr einbaut. Sondern, das Übel ins Gegenteil verkehrt und sagt jetzt erst Recht zum Leben. Dann können positive Prozeße in die Gänge kommen, von denen man vorher nur geträumt hat. Mir ging es jedenfalls so.


    LG Heiko

  • Hallo Heiko,


    habe mir deine Story mal komplett durchgelesen, zumal sie meiner relativ ähnlich ist.

    Bei mir auch zuerst ein (extrem großflächiger) pTa und nach der Resektion dann plötzlich ein T1G3, der aber glücklicherweise nach 6 Wochen BCG die Biege gemacht hat.

    Auch bei mir wurde zuerst darauf gedrängt doch gleich die Blase rauszuschmeissen aber da fühle ich mich mit 49 Jahren einfach noch zu jung für, zumal wenn ich hier so lese was die ganzen neuen Neoblasenbesitzer an Problemen haben, oh wei....


    Bin mittlerweile vor der Entscheidung welche langfristige Nachsorge ich machen soll und da bin ich halt nach Gießen gefahren zwecks Synergo, das entscheidet sich aber erst noch im Dezember ob das überhaupt geht, wegen einem Divertikel an der Blase. Sonst würde ich wohl BCG als Erhaltungstherapie machen, zumal ich die problemlos vertragen habe.


    Auch bei mir wurde das Ostium mehrfach überresiziert und dazu dann immer der Ärger mit der Harnleiterschiene, die sich ja auch schnell mit Bakterien besiedelt und wiederum zu Blasenentzündungen führt.


    Mittlerweile habe ich aber eine zumindest temporär krebsfreie Blase und morgen dann die CT zwecks Check auf Tumorkolonien im Körper.


    Was ich dir noch sagen wollte, es gibt wohl zwei Themen die hier im Forum nicht gerne gesehen werden, das eine sind Nahrungs-Supplementierungen auf eigene Faust und das andere ist die s.g. Komplementärmedizin in Sachen Krebs.

    Ich habe hier einen Thread im Ernährungsunterforum laufen, wo ich zumindest ansatzweise ein wenig über meine Eigenexperimente mit diversen Mittelchen berichte, das wird zumindest solange wohl von der Moderation toleriert, solange es nicht in Schamanismus und Götzenanbetung ausufert. Auf jeden Fall werde ich niemandem raten eine Eigenmedikation statt einer Leitliniengerechten Behandlung zu erwägen, zumal ich das konkret auch für falsch halte.

    Wenn du dich aber ein bischen in Richtung Nahrungsergänzung austauschen willst, schreib mir einfach eine persönliche Nachricht hier im Forum ...


    Gruß

    Christian

  • Hallo Christian,


    danke für Deinen Interresanten Beitrag (gleichgelagerte Ausgangslage).

    Bist Du den Doppel-J jetzt dauerhaft los ohne Stauung der Niere ?

    Ich hoffe sehr, dass nach fast 6 monatigen Einsatz der Schiene plus der zuzätzlichen Freiresektionen der Abfluss nach Schienenentfernung (Dezember/Januar) wieder funktioniert.

    Natürlich bin ich nicht erquickt auf die Harnleiterverlegung.


    Ich hatte bisher zum Glück nie Probleme mit dem Doppel-J. Weder Entzündungen noch Komplikationen durch die fortlaufende BCG-Behandlung mit Schiene. Hier hatte ich Anfangs die meissten Bedenken. Die hat der Prof. der UKD Dresden mir aber genommen. Er spritzt das Mittel bei Patienen tlw. direkt in die Niere bei Krebsbefall im Nierenbecken.

    Von daher steht die Nachsorge weiter mit BCG an, die ich auch gewillt bin über die 36 Monate durchzuziehen.


    Betrifft die Ausstülpung bei Dir das Ostium oder einen anderen Bereich der Blase ?


    Am 10.10.17 war ich zum 3. mal beim CT, ohne Befund. Entweder hat mein Uro mit der Radiologie einen Deal (Scherz) oder er ist besonders vorsorglich. Letzteres ist natürlich der Fall.


    In der Angelegnheit Alternativmedizin/ Ernährung können wir uns gern austauschen, ich werde Dein Forum unter der entsprechenden Ruprik besuchen.

    Und natürlich auch hier an der Stelle ein klares Ja zu den Standartprozeduren nach den aktuellen Leitlinien, die einen Betroffenen aber nicht davon abhalten muss, sich zu ergänzende Alternativen umzuschauen, welche die Heilungschancen verbessert und die Ursachen für die Krankheiten minimiert (super Schachtelsatz).


    Ich drücke Dir für Dein CT die Daumen und für den weiteren Verlauf.


    LG Heiko

  • Hi Heiko,


    die Schiene bin ich erstmal los, bis zur eventuell nächsten Überresektion, sofern die nochmal notwendig wird...

    War ja auch schon die dritte Schiene die ich drinnen hatte, die erste lag 3 Monate drin, dann wurde sie gewechselt

    Eine Stauung der Niere hatte ich nie, Gottseidank


    Das Divertikel betrifft nicht das Ostium, das liegt irgendwo anders, aber der Doc meint halt das es nicht ungefährlich wäre da mit Mytomicin zu arbeiten da die relativ dünne haut des Divertikels reißen kann und dann hast du die Chemo im Bauchraum, was nicht wirklich lustig ist...


    BCG direkt in die Niere spritzen? Hui, das empfinde ich schon als gewagt, ist ja immerhin Tuberkulose....wenn auch die Light-Version