Urothelkarzinom der oberen Harnwege

  • Hallo,

    heute hat der 4.Zyklus begonnen meiner Mama geht's gut abgesehen davon das der heutige Tag etwas traurig war ein Frau(68) mit der meine Mama immer zusammen im Krankenhaus war und es heute wieder gewesen wäre ist leider heute verstorben der sch...Krebs war schneller es macht mich unendlich betroffen da ihre Tochter genauso alt ist wie ich und ich weiß das früher oder später das auch auf mich zukommen wird sie hatte ihren Sohn dabei(9) er hat so bitterlich geweint ich hab versucht ihn zu trösten.....aber er war einfach nur traurig da habe ich an meinen Sohn denken müssen er liebt meine Mama auch so sehr wie schrecklich gemein das Leben doch ist sorry für den Ausdruck Krebs ist ein Arschloch wünsche euch allen gute Ergebnisse und der Tochter viel Kraft und Menschen die sie auffangen.....LG mojo

  • Liebe Mojo,

    wünsche dir weiterhin viel Durchaltevermögen. Ich habe auch sehr an meiner Mutter gehangen

    und mit ihr zeitlebens manche Höhen (und Tiefen) erlebt. Gott sei Dank ist sie Anfang des Jahres friedlich

    im Altersheim "eingeschlafen". Wünsche Deiner Mama und Dir viel viel Kraft und Gottes Segen

    für einen guten weiteren Verlauf.

  • Hallo ihr Lieben,

    meiner Mama ging es die letzten Tage leider nicht so gut ich glaub die Chemotherapie hat sie dieses mal mehr belastet als sonst und das Wetter war sicher auch nicht so gut für sie,oft musst sie sich hinlegen.....und war einfach platt nächste Woche Dienstag ist mal wieder Ct Abdomen,Thorax und kleines Becken....eventuell MRT Kopf bitte Daumen drücken das wir noch ein bisschen Zeit geschenkt bekommen ich wünsche mir einfach nur Zeit und ein bisschen Lebensqualität und ein paar glückliche Momente mit ihrem Enkel......vielleicht denkt der ein oder andere ja nächste Woche an uns obwohl ja hier ALLE jede Menge eigene Sorgen haben tut es gut zu wissen man ist nicht allein LG mojo

  • Liebe Mojo,


    das kannst du aber glauben, dass hier eine Menge Leute an dich denken und wahlweise die Daumen drücken oder beten (ich kann immer wieder nur empfehlen, nicht beides gleichzeitig zu tun, man verheddert sich leicht).


    Dir wünsche ich weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen und deiner Mama wünsche ich ein gutes MRT und dass sie wieder zu Kräften kommt. Und natürlich viele glückliche Momente mit ihrem Enkel. Als meine Mutter das Bett nicht mehr verlassen konnte (wegn ihrer Behinderung war das sowieso immer nicht einfach), haben wir ihr ein Foto meines Sohnes auf das Nachtkästchen gestellt, da hatte sie ihn immer bei sich (meine Tochter war ja sowieso jeden Tag zum pflegen bei ihr). Bestimmt hat deine Mama auch Fotos vom Enkel. Vielleicht kann man ihr eines in Reichweite stellen?


    Liebe Grüße und von Herzen alles Gute


    Christina

    Ich habe für meine Mutter geschrieben, bei der im Jahr 2008 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Am 10.01.2015 ist sie im Alter von 80 Jahren daran verstorben. Da das Forum wie eine Familie für mich ist, bin ich ihm treu geblieben, obwohl mein persönlicher Schwerpunkt inzwischen ein anderer ist: Ende 2015 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, den ich mit Operation und Strahlentherapie bekämpft habe und mit einer 10 Jahre lang dauernden Anti-Hormontherapie hoffentlich komplett ausmerzen werde.

  • Liebe Christina,danke für deine lieben Zeilen es tut so gut zu wissen man ist nicht allein mit der Krankheit ich bin so froh hier einen Platz gefunden zu haben danke euch allen LG mojo melde mich wieder wenn ich neue Ergebnisse habe und danke für's Daumen drücken oder beten

  • Hallo,bin gerade ziemlich niedergeschlagen meiner Mama geht's nicht gut sie ist so schlapp und müde kennt das jemand von euch? So schlimm war es noch nie nach der Chemotherapie ich hab solche Angst das es am Dienstag keine guten Ergebnisse geben wird und das es nicht mehr lange so bleiben wird.......sie wirkt so unglücklich und traurig ich kann und will sie nicht gehen lassen das Thema ist all gegenwärtig bei uns daheim und mein Leben also mein “altes“ Leben zieht an mir vorbei....obwohl ich viele Freunde habe und wir viel mit unserem Sohn unternehmen so kreisen meine Gedanken nur um den blöden Krebs ich hab ein schlechtes Gewissen wenn ich ein bisschen glücklich bin....übrigens auch ich bin froh euch ALLE hier gefunden zu haben es tut gut sich hier auf ehrliche und liebevolle Art auszutauschen danke

  • sie wirkt so unglücklich und traurig ich kann und will sie nicht gehen lassen


    Liebe Mojo,


    du tust mir von Herzen leid, das kannst du mir glauben. Aber ich muss dir etwas schreiben. Ich weiß nicht, wie lange deine Mama noch leben wird und ich wünsche ihr von Herzen, dass sie es noch lange schafft... aber was mir hier wirklich ""ins Auge sticht":


    Möglicherweise wirkt deine Mama so unglücklich und traurig, WEIL du sie nicht gehen lassen willst.


    Bitte gib deiner Mama nicht das Gefühl, dass du ohne sie nicht zurecht kommst oder abgrundtief verzweifelst. Wie soll sie denn dann (und wie gesagt: Ich wünsche ihr, dass es noch lange dauert... aber dennoch) jemals in Ruhe sterben können?


    Ich weiß, wie meine Oma sich krampfhaft am Leben gehalten hat, weil mein Onkel ständig nur weinte und rief: "Du darst nicht sterben, ich brauche dich... wer macht mir sonst die Wäsche?" - Ok, das mit der Wäsche hat er nicht gerufen, aber jeder wusste, dass mein Onkel sich nicht richtig selbst versorgen konnte. Und meine Oma konnte erst dann ruhig sterben, als ich ihr versprochen habe, dass ich meinem Onkel die Wäsche mache, wenn sie nicht mehr da ist, was ich dann auch jahrelang getan habe.


    Verstehe mich bitte nicht falsch, aber ich weiß wie dir zumute ist, wie verzweifelt du bist. Aber wir haben unseren todkranken Angehörigen gegenüber auch eine Verantwortung... nämlich sie gehen zu lassen, wenn es so weit ist. Und auch wenn es bei deiner Mama möglicherweise noch nicht so weit ist, solltest du dich - auch wenn es weh tut - langsam mit einem Abschied vertraut machen.



    Liebe Grüße und sei ganz fest gedrückt


    Christina

    Ich habe für meine Mutter geschrieben, bei der im Jahr 2008 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Am 10.01.2015 ist sie im Alter von 80 Jahren daran verstorben. Da das Forum wie eine Familie für mich ist, bin ich ihm treu geblieben, obwohl mein persönlicher Schwerpunkt inzwischen ein anderer ist: Ende 2015 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, den ich mit Operation und Strahlentherapie bekämpft habe und mit einer 10 Jahre lang dauernden Anti-Hormontherapie hoffentlich komplett ausmerzen werde.

  • Hallo Christina,danke für deine ehrlichen Worte ich gebe ihr nicht das Gefühl das sie nicht gehen kann aber ich merke einfach das sie selbst sich mit der Diagnose nicht auseinandersetzen will und deshalb versucht den Haushalt selbst zu machen obwohl sie es körperlich kaum schafft ich gebe ihr immer ein positives Gefühl und bin immer an ihrer Seite im Krankenhaus aber ich hab einfach Angst vor dem Ungewissen ich weiß nicht wie es sich anfühlt allein zu sein ohne sie ohne ein Telefonat mit ihr keine Antwort auf meine Fragen zu bekommen sie nicht einfach mal kurz zu besuchen davor hab ich einfach Angst hab gerade mit der Palliativmedizin telefoniert eine unglaublich liebe und tolle Frau wir hatten ein gutes Gespräch sie meinte es sei normal das liegt am Wetter und auch an der schwere der Erkrankung die Abstände der Erholung werden wohl immer kürzer werden ....also weiß ich das ich langsam loszulassen muss auch wenn ich einfach nicht so weit bin und sie auch nicht bereit ist zu gehen sie will einfach noch Zeit mit uns verbringen manchmal hab ich das Gefühl nicht genug Zeit genutzt zu haben......ach es ist einfach unfair und Krebs ein A........:cursing::cursing::cursing:

  • Liebe Mojo ,


    eines kann ich dir versichern: Für den Tod der Mutter ist man niemals bereit. Da kann man jung sein oder alt... meine Mutter war 64, als meine Oma starb, aber meine Mutter war überhaupt nicht bereit. Aber loslassen muss man leider trotzdem.


    Dass deine Mutter nicht bereit ist, kann ich mir gut vorstellen. Sie ist noch zu jung zum Sterben und für dich ist es grausam mitanzusehen, dass man jemandem, den man so lieb hat, nicht helfen kann.


    Liebe Mojo, ich wollte nachsehen, wie alt deine Mama ist (hab es aber nicht gefunden) und habe sehr viele deiner Postings noch einmal gelesen. Und so oft schreibst du, dass du so große Angst vor etwas hast. Davor, alleine zu sein, deine Mama nicht mehr anrufen zu können. Dass es schlechte Diagnosen gibt. An diese Angst kann ich mich auch so gut erinnern. Angst ist das einzige Gefühl, das bei mir das Verlangen nach Essen auslöscht. Ich bin ja eine Frustesserin, aber bei Angst geht gar nix. Und in den letzten Lebenswochen meiner Mutter war meine Angst so groß, dass ich weder essen nocht trinken konnte. Meine Kinder haben mich daran erinnert, dass ich wenigstens trinken muss. Manchmal haben sie mit mir geschimpft.


    Ich schreibe dir das, damit du siehst, dass ich genau weiß, was du empfindest. Welche große Angst. Und ich kann dir sagen: Als es dann wirklich so weit war, dass meine Mutter starb, war die Angst wie weggeblasen. Und die Zeit danach, auch die Zeit der Trauer... es war letztendlich alles anders, als ich es mir vorgestellt habe.


    Bitte versuche also, diese schreckliche Angst ein bisschen abzuschütteln und dir zu sagen: "Es kommt wie es kommen muss und ich werde es aushalten, denn ich kann es nicht ändern. Ich bin taff und kann das ertragen." Denn das bist du wirklich. Du hast Kinder, für die du sorgst und du bist eine tolle Frau... und du brauchst dir nicht zu viele Vorwürfe zu machen, dass du die Zeit nicht besser genutzt hast... denn auch diese Vorwürfe kennen fast alle Menschen und wenn deine Mama noch 30 Jahre lang leben würde, würdest du dir dann trotzdem noch Vorwürfe machen, dass du die Zeit nicht genug genutzt hast.


    Heute brennt mal wieder eine Kerze für dich und deine Mama bei mir am Computer. Mit Erdbeerduft. Sie soll dir ganz viel Kraft geben und deine Angst ein bisschen verfliegen lassen.


    Ganz, besonders liebe Grüße an dich


    von Christina

    Ich habe für meine Mutter geschrieben, bei der im Jahr 2008 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Am 10.01.2015 ist sie im Alter von 80 Jahren daran verstorben. Da das Forum wie eine Familie für mich ist, bin ich ihm treu geblieben, obwohl mein persönlicher Schwerpunkt inzwischen ein anderer ist: Ende 2015 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, den ich mit Operation und Strahlentherapie bekämpft habe und mit einer 10 Jahre lang dauernden Anti-Hormontherapie hoffentlich komplett ausmerzen werde.

  • Hallo ihr Lieben, Ergebnisse sind da vom Ct Kopf weiter rückläufig Lymphknoten einige kleiner einige größer Chemotherapie läuft weiter Zyklus 5 danke an alle die Daumen gedrückt haben und an uns gedacht haben wir sind so glücklich über ein bisschen mehr Zeit LG

  • Hallo ihr Lieben, ist es eigentlich üblich nach 6 Zyklen eine Pause mit Chemotherapie zu machen obwohl die Erkrankung nur stabil ist ich bin sehr hin und her gerissen finde einerseits eine Pause für den Körper gut andererseits denke ich bei der hohen Wahrscheinlichkeit von Rückfallen keine gute Idee wer kann mir ein paar Infos geben LG Olivia danke

  • Liebe Olivia,


    eine Pause nach einem Zyklus Chemotherapie ist enorm wichtig, denn du darfst eines nicht vergessen: Eine Chemotherapie ist ein Zellgift und dieses Zellgilft wirkt nicht nur auf Krebszellen, sondern auch auf Gesunde Zellen.

    Man macht nicht umsonst diese Pause - weil sich eben die gesunden Zellen des Körpers auch erholen müssen, denn sonst kann es eben zu einer "Vergiftung" der Zellen kommen. Und was nützt es, wenn der Krebs zwar rückläufig ist, dafür aber die Nieren ihren Geist aufgeben, oder das Rückenmark so geschädigt ist - das die Blutbildung nachhaltig geschädigt ist.


    Alles liebe,

    AndreasW

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Hallo Andreas,danke für deine Antwort von der Seite hab ich es noch nicht betrachtet aber startet man dann wieder wie lang wird eine Pause gemacht ist das unterschiedlich? Wie schnell wächst wieder etwas? Wegen der Niere hast du recht ihre Werte waren jetzt schon nicht so gut und da sie nur eine Niere hat ist es sicherlich wichtig zu pausieren momentan geht es meiner Mama nicht so gut sie ist so schlapp und immer wieder gezwungen dich hinzulegen .....LG

  • Liebe Olivia,


    ob man die Chemo wieder startet, kommt auf einige Faktoren an z.B. ob die Chemo angeschlagen hat oder auch wie sich der Gesundheitszustand entwickelt und was jetzt z.B. mit den Metastasen passiert. Letztlich wird man in einigen Wochen nochmals genauer schauen (per CT usw.) und dann eine Entscheidung treffen. Im Moment werden Dir da auch die Onkologen nicht viel sagen können - jetzt muss erstmal alles dafür getan werden, das sich deine Mutter wieder erholt - denn eine Chemo ist doch körperlich auch sehr anstrengend.


    Aber letztlich kann Dir niemand hier im Forum genau sagen, wie es weiter geht, ob die Chemo weiter geführt wird, diese umgestellt wird oder gar beendet wird.


    Alles liebe,

    AndreasW

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Hallo Andreas,danke für deine ausführlichen Antworten es ist gut zu wissen das es hier immer Menschen gibt die einem das Gefühl geben man ist mit der Situation nicht allein vielen danke wir werden es wohl wie immer abwarten müssen......LG

  • Liebe Olivia,


    eine Krebserkrankung ist wie ein Marathonlauf und dieser wird eben nicht auf den ersten 100 Metern entschieden. Wie alle, die selbst an Krebs erkrankt sind / waren oder auch als Angehörige kennen es, dass man immer wieder warten muss.

    - Warten auf die Untersuchung

    - Warten auf den Befund

    - Warten auf die Therapie

    - Warten auf die Nachsorgeuntersuchungen

    und alles wiederholt sich in regelmässigen Abständen - deshalb braucht man als Betroffener und auch als Angehöriger sehr viel durchhaltevermögen. Aber keiner kann uns eine Garantie geben, ob wir diesen Marathonlauf gewinnen - wir alle können es nur hoffen, das bestmögliche daraus machen und vorallem den Kampf nicht aufgeben.


    Aber eines sage ich Dir: Tut gemeinsam Dinge, die Ihr schon immer tun wolltet - aber bisher nie die Zeit dafür hattet. Egal wie verrückt diese Dinge sein mögen, es gibt keinen besseren Zeitpunkt dafür. Die Zeit kann man nicht zurück drehen - aber man kann die verbliebene Zeit sinnvoll nutzen und genau das Wünsche ich Euch, unabhängig davon, wie sich die Erkrankung deiner Mutter entwickelt.


    Gruss

    AndreasW

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1