Hallo, ich bin die Neue

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich bin Antje 47 Jahre alt. Ich möchte mich gerne mitteilen weil ich im Moment nicht mehr weiter weiß. Da es sich bei mir um einen Blasentumor handelt weiß ich gerade nicht ob ich das hier zur Begrüßung so schreiben kann bzw. darf, oder ob man dafür ein extra Thema erstellen muss. :(

  • Liebe Antje,

    Sei herzlich willkommen, wenn der Anlass auch bescheiden ist.

    Genau dafür ist das begrüssungsforum da, sich kurz vorzustellen und etwas zur "blasengeschichte" zu schreiben ... und seine Ängste und Fragen loszuwerden! Das hier ist nun "dein Thema" - hier über antworten einfach immer weiterschreiben - so bleibt deine Geschichte hier zusammen. Wir werden versuchen, dir nach Kräften zu helfen! Wenn wir etwas mehr von dir wissen, können wir das Thema ins passende Fachforum verschieben.

    Lieben Gruß einstweilen von Barbara

  • Liebe Barbara,


    danke für dein herzliches Willkommen. :)


    Nun zu mir. Ich habe schon einiges an Krankheiten hinter mir, aber die Diagnose sprengt gerade meinen Rahmen. Ich habe nur eine Niere ( die linke wurde mir im Alter von 6 Jahren entfernt ). Daher hatte ich schon immer Blasenprobleme. Von 2000 - 2006 litt ich unter dauerhaften Blasenentzündungen und bekam jedes mal Antibiotika verschrieben. Als die Blase mal nicht entzündet war konnte mein Urologe eine Blasenspiegelung machen und stellte vor der Blasenöffnung Gewebe fest was da nicht hingehört. Das wurde dann ambulant operativ entfernt und ich war meine Entzündungen los und beschwerdefrei. Zum Urologen bin ich nicht mehr gegangen und meine Niere wurde regelmäßig von meinem Internisten gecheckt. Ich trinke viel und sorge dafür das die Blase immer gut durchspült wird. Seit einigen Wochen merkte ich aber das was nicht stimmt, denn ich spürte immer ein leichtes Stechen in der Blase konnte aber gut Wasser lassen. Am Montag merkte ich das sie schon entzündet ist denn der Urin roch nicht gut. Also bin ich am Dienstag direkt zum Urologen. Der Infekt stand fest und ich bekam Antibiotika. Beim Ultraschall der Blase bemerkte er allerdings Schatten die nicht sein dürfen. Also Blut abgegeben, Niere ist ok und gesund und für die Blase musste ich direkt am Donnerstag zur Blasenspiegelung.


    Da wurde ein ziemlich großer Tumor entdeckt der da irgendwie rum schwebte, wie ein Zellhaufen, daneben wurde noch ein etwas kleiner gefunden an der Blasenwand. Da stand ich schon unter Schock. Jetzt ist sich mein Urologe nicht sicher was das für einer sein kann, weil er so merkwürdig aussieht aber auf Verdacht wurde ein Plattenepithelkarzinom diagnostiziert. Mein erster Gedanke war, ich bin so gut wie tot. Für kommenden Montag hat er ein CT angeordnet für den Thorax, Abdomen und die urologische Phase. Ich war so hinüber das mir kaum Fragen einfielen. Ich habe mich dann gestern damit beschäftigt und herausgefunden um was sich handeln könnte und das CT notwendig ist um zu wissen ob der Tumor gestreut hat.


    Nun sitze ich hier wie ein Haufen elend. Überall zwickt es und ich hatte kürzlich eine Erkältung und habe noch einen leichten gelösten Husten. Körperlich, abgesehen von meiner derzeitigen psychischen Verfassung geht es mir gut. Ich lebe allein und nach dem Tod meines Mannes habe ich mich sozial sehr zurückgezogen. Nun sitze ich hier und weiß nicht weiter. Meine Familie lebt 500 km weit weg. Sie wissen von der Diagnose aber am Telefon herrscht dann eben so etwas wie Schweigen weil sie nicht wissen wie sie mir nun helfen können.


    Ich fühle mich so allein und habe so ein Schiss vor dem CT am Montag das man was findet. ;(


    Die OP soll auch zeitnah stattfinden, mein Urologe der sich eigentlich nächste Woche im Urlaub befindet möchte mich dennoch anrufen und die Ergebnisse mitteilen und mir dann auch gleich den Termin für das Aufnahmegespräch in der Klinik mitteilen.


    Traurige Grüße

    Antje ;(

  • Liebe Antje,

    das Schicksal ist ein ungerechter Geselle... ich nehm dich erstmal virtuell in den Arm und drück dich. Besonders traurig ist, dass im Moment niemand bei dir ist, in dessen Arme du dich einfach fallen lassen kannst. Ich kann mich noch sehr gut an diese Phase erinnern, diese Ungewissheit, diese Ängste vorm siechen und sterben - und leider muss man durch diese furchtbare Zeit des Wartens durch. Mir hat das lesen in diesem Forum sehr geholfen und die Menschen hier haben mich aufgebaut. Es gibt so viele, die die Krankheit überwunden haben, ob mit eigener Blase oder ohne... und den meisten geht es wirklich gut, anders, aber gut. Es ist für dich im Moment vermutlich kaum zu glauben, aber du musst die Hoffnung wirklich nicht verlieren. Deine psychische Verfassung ist nur zu gut verständlich und dafür musst du dich nicht schämen.

    Solange noch keine Ergebnisse der bildgebenden Untersuchungen und der OP - es wird eine TUR B sein - bei der mit einer elektroschlinge das fragwürdige Gewebe aus der Blase augeschält und dann vom Pathologen untersucht wird- nicht vorliegen, ist alles Spekulation - solange müssen wir warten. Erst dann kann man mit dir schauen, was die Ärzte vorschlagen und ob die Behandlung passt. Bis dahin werden wir dir hier versuchender Seite zu stehen, bitte schreib dir gern alles von der Seele. Wenn dir Informationen helfen (manche wollen auch lieber nicht so viel wissen) dann lies hier im Forum, nur lass die Gedenkenseite vielleicht erstmal an der Seite liegen. Auch auf Statistiken solltest du nicht so viel geben, viele Menschen mit unserer Krankheit sind älter und /oder leiden unter anderen Erkrankungen - das wird in den Überlebensstatistiken nicht berücksichtigt. Außerdem ist jeder Fall einzigartig....weil jeder Mensch eben einzigartig ist.

    Wenn deine Angst dich so quält, dass gar nix mehr geht, sprich mit dem Arzt deines Vertrauens und lass dir ggf. medikamentöse Hilfe geben und suche psychotherapeutische Unterstützung. Dein Urologe war zumindest schonmal "aufZack" und hat hat es nicht einfach bei Antibiotika belassen, sondern geschallt und dann auch gespiegelt. So ist zumindest keine Zeit verschenkt worden und das ist ein dicker Pluspunkt.

    Ich drück dich ganz fest und halte die Daumen, dass am Montag erstmal das CT keine neuen Befunde ergibt und dass es dann schnell einen Termin für die TUR B gibt.

    Einstweilen einen lieben Gruß von Barbara

  • Liebe Antje,


    auch von mir erstmal ein herzliches Willkommen in unserem Forum, auch wenn der Grund deiner Anmeldung kein schöner ist - aber wir alle sind eben hier, weil wir selbst an Blasenkrebs erkrankt sind / waren oder einen Angehörigen hatten / haben. Insofern bist du unter "Leidensgenossen" und wir werden versuche, Dir mit Rat und Tat für Dich da zu sein und deine Fragen zu beantworten.


    Nun möchte ich Dir allgemeine Informationen zu Blasenkrebs an die Hand geben:


    Die Harnblase ist in mehrere Schichten aufgebaut und deshalb unterscheidet man in oberflächliche und muskelinvasive Tumore




    Zu den oberflächlichen Tumoren zählen:

    - CIS

    - pTa

    - pT1

    zu den muskelinvasiven Tumoren zählen alle ab einem Stadium von pT2x

    Weiterhin gibt es dann noch das Grading, welches angibt, wie nah die Tumorzellen noch an den Orginalzellen sind.

    Dabei gibt es zwei unterschiedliche System, laut WHO z.b. nur noch in low risk oder high risk oder die Bezeichnung G1, G2 oder G3.

    Bei G1 (low risk) - Tumoren, sind die Tumorzellen noch relativ nah am Orginal und somit noch nicht so stark mutiert. G2 - Tumoren können als low bzw. high risk eingestuft werden, hier ist die Zellveränderung schon deutlich zu sehen. Bei G3 - Tumoren erkennt man kaum noch die Originalzelle.





    Bildquelle: This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Attribution: Der Reisende at the German language Wikipedia


    Ca. 90% aller Tumoren in der Blase sind Urothelkarzinome, aber es gibt eben auch etwas seltenere Tumore in der Blase wie das Siegelringkarzinom, Siegelringzellkarzinom, Urachuskarzinom, Adenokarzinom usw.

    Da wir weder das Tumorstadium noch das Grading und auch die Tumorart nicht kennen, können wir leider noch keine Behandlungsempfehlung geben - deshalb ist es jetzt erstmal wichtig, dass alles notwendige unternommen wird, dazu zählt eben auch eine weitergehende Bildgebende Untersuchung ( z.b. CT, MRT, Röntgen usw. ).

    Die TUR-B sollte innerhalb der nächsten 14 Tage stattfinden, eine längere Wartezeit auf die OP wäre unverhältnismässig.


    Je nach Befund kann es vorkommen, dass ca. 4 bis 6 Wochen nach der ersten TUR-B eine weitere erfolgen muss - dies soll dazu dienen sicherzustellen, das der / die Tumoren vollständig entfernt wurden - aber das wird sich nach vorliegen der Histologie zeigen.

    Versuch dich bitte etwas abzulenken, sodass deine Gedanken nicht immer um die Erkrankung kreisen - geh raus, geh ins Kino, gehe schön essen - alles ist gut und erlaubt, was Dir selbst gut tut.


    Gruss

    AndreasW

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Liebe Frau Antje ,


    Barbara und Andreas haben eigentlich schon alles gesagt, was wichtig ist. Dennoch ist es mir einBedürfnis, auf deine einsamen und Verzweiflung ausstrahlenden Zeilen zu antworten. Auch ich heiße dich herzlich Willkommen in unserem Forum, dem besten seiner Art. Du hast ja schon gemerkt, dass hier nicht nur medizinische Informationen so dargestellt werden, dass sie auch ein Laie versteht (wie das AndreasW immer sehr gut und kompetent macht), sondern auch die Seele ein wenig gestreichelt wird, wie es bar65 so wunderbar kann.


    Ich bin nun noch diejenige, die dich in ihre Gebete einschließt, weil du ja leider keinen Mann mehr hast, der dich in die Arme schließen könnte. Als bei mir vor eineinhalb Jahren Brustkrebs (kein Blasenkrebs) diagnostiziert wurde, da hätte ich mir oft meinen Mann an meiner Seite gewünscht, aber da er das Aspergersyndrom hat, kann er nicht so recht mit Gefühlen umgehen und so haben wir bis jetzt eigentlich niemals über meinen Krebs und meine Ängste gesprochen. Er hat mich auch nicht zu den Ärzten begleitet und auch jetzt nehme ich die Nachuntersuchungen ohne ihn wahr und er merkt auch nicht, dass ich vorher Angst habe und hinterher erleichtert bin.


    Ich schriebe dir das, weil ich sehr genau nachempfinden kann, wie es ist, wenn man so eine schwere Erkrankung ohne Partner durchleben muss und niemand da ist, der einen aus dem Teufelskreis der schrecklichen Gedanken mal herausholt.


    Insofern ist es gut und wichtig, dass du dich hier angemeldet hast und dir deine Sorgen von der Seele schreibst. Hier gibt es hunderte von Menschen, die das alles auch kennen. Diesen Schock bei der Diagnose, die Ungläubigkeit und dann die Verzweiflung. Jeder kennt es, dass man ständig in sich hineinhorcht und jeder Husten, ja jedes Räuspern schon auf Lungenmetastasen hindeutet und jedes Ziehen im Rücken auf eine Niereninsuffizienz.


    Ich kann mich da Barbara und Andreas nur anschließen: Versuche irgendwie, Ruhe zu bewahren und dich abzulenken. In meiner Psychotherapie, wo ich unter anderem auch lerne, mit Angst oder gar Panikattacken umzugehen, ist einer der Schritte, auf seine Atmung zu achten, wenn man Angst hat. Wen du merkst, dass dich die Angst förmlich überrollt, dann setze dich hin und versuche, auf deine Atmung zu achten. Beobachte, wie sich dein Bauch hebt und senkt beim Atmen. Versuche, gleichmäßig zu atem. Setze dich richtig bequem hin, damit du gut atmen kannst. Und atme tief in den Bauch hinein und nicht nur in die Brust. Lege deine Hand auf den Bauch und spüre, wie sie sich hebt und senkt. Meine Therapeutin sagt, dass man seine Angst unter Kontrolle bringen kann, wenn man seine Atmung kontrolliert.


    Ich habe das schon ein paar mal probiert und es geht eigentlich ganz gut... ein bisschen mehr Übung würde mir aber nicht schaden.


    Ansonsten kann ich dir nur raten, dir hier den Frust von der Seele zu schreiben und alle Fragen zu stellen, die dir einfallen. Außerdem solltest du dir hier im Forum viel durchlesen, um dir ein wenig Wissen anzueignen, was bei einer solchen Krankheit nicht schaden kann.


    Ich wünsche dir ein möglichst gutes Ergebnis am Montag beim CT. Und ich wünsche dir sehr, dass deine Famiie ihre Sprache wieder findet. Es ist schwer, jemanden zu trösten, der eine Krebsdiagnose bekommen hat. Ich bin damals, als meine Mutter Brustkrebs bekam, ihr aus dem Weg gegangen, weil ich nicht wusste, wie ich damit umgehen soll. Bei ihrem Blasenkrebs konnte ich das schon viel besser. Vielleicht kannst du deinen Verwandten helfen, indem du möglichst selbstverständlich über deine Krankheit redest und sie nicht zum Tabuthema machst.



    Liebe Grüße


    Christina

    Ich habe für meine Mutter geschrieben, bei der im Jahr 2008 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Am 10.01.2015 ist sie im Alter von 80 Jahren daran verstorben. Da das Forum wie eine Familie für mich ist, bin ich ihm treu geblieben, obwohl mein persönlicher Schwerpunkt inzwischen ein anderer ist: Ende 2015 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, den ich mit Operation und Strahlentherapie bekämpft habe und mit einer 10 Jahre lang dauernden Anti-Hormontherapie hoffentlich komplett ausmerzen werde.

  • Hallo Ihr Lieben,


    vielen lieben Dank an Euch für die herzliche Aufnahme. Ich bin richtig gerührt und fühle mich hier gut aufgehoben. :)


    Ich spreche Euch alle an, das schreiben ist noch etwas neu für mich.


    Im Moment geht es mir gut, bin beim TV schauen eingeschlafen, denn Schlaf fehlt mir momentan. Es ist nun zwei Tage her das ich die Diagnose bekam und ich versuche mich damit auseinander zusetzen. Ich gehe in jeder Minute das Gespräch mit meinem Urologen durch. Er sagte das könnte es sein aber er ist sich nicht sicher weil der Tumor schon merkwürdig aussehen würde. Ich sehe meine Blutwerte die in Ordnung sind, vor allem der Kreatininwert meiner einen Niere ist top. Ich klammere mich an diese positiven Dinge und hoffe inständig das bei meinem CT am Montag keine weiteren Auffälligkeiten diagnostiziert werden. Meine Psyche hat allerdings gerade einen kleinen Knacks weg. Ich versuche mich abzulenken, aber es fällt verdammt schwer.


    Ich habe einen Perserkater, mein bester Freund. Ich merke seit zwei Tagen eine Veränderung an Ihm, er schleicht mehr um mich rum als sonst und frisst nicht richtig. Ich habe mal gelesen das Katzen spüren wenn was nicht stimmt.


    Meine Mutter rief heute mehrmals an, versuchte mich aufzubauen. Allerdings mahnte sie mich zwischendurch das ich nicht immer sagen soll das ich Krebs habe oder einen Tumor. Das schockte mich dann schon etwas, denn ich habe Blasenkrebs, ich habe einen größeren und einen kleinen Tumor in meiner Blase. Das ist meine Realität und ich muss dazu stehen. Ich hatte dann irgendwann keine Lust mehr zu telefonieren und habe das Gespräch beendet. Allerdings muss ich auch sagen würde meine Mutter auch sofort zu mir kommen wenn ich dann im Krankenhaus bin und mir zur Seite stehen. Aber sie ist eben auch sehr anstrengend und redet ständig über ihre Krankheiten, mit denen sie sich den ganzen Tag beschäftigt. Sie ist meine Mutter aber ich brauche jemanden an meiner Seite der motiviert ist. Ich selbst bin ein Mensch mit sonnigem Gemüt und unglaublich viel Humor. Leider ist mir das gerade etwas abhanden gekommen.


    Chris1965 das mit der Atmung kontrollieren werde ich beherzigen und arbeite bereits daran. Ist gar nicht so leicht, es wäre schön wenn man einen Schalter hätte wo man die Gedanken mal ausschalten könnte.


    AndreasW die TUR-B wird so schnell wie möglich stattfinden. Mein Urologe ruft mich sofort an wenn die Ergebnisse vom CT vorliegen, gleichzeitg mit einem Termin für das Aufnahmegespräch in der Klinik.


    Ich werde nun versuchen zu schlafen. Ich drücke Euch alle und vielen Dank das Ihr hier für mich da seit. Ich werde Euch weiterhin auf dem laufenden halten und bin froh das ich mich hier angemeldet habe. <3


    Liebe Grüße Antje

  • Ich bin es nochmal, will aber nicht nerven :(


    Heute war ein komischer Tag, ich habe fast nur geschlafen, keine Ahnung warum. Denke das ich durch den ganzen Stress einfach nur etwas erschöpft bin.


    Habe am Wochenende kaum was gegessen, mir fehlte jeglicher Appetit. Heute morgen hatte ich trotzdem Durchfall, ich versuche mir nichts einzureden und schiebe es auf die Aufregung.


    Naja morgen früh CT. Ich versuche positiv zu denken, anders erträgt man das alles nicht. Drückt mir die Daumen das keine weiteren Veränderungen zu finden sind.


    LG Antje :(

  • Liebe Antje,


    keine Angst, du nervst nicht, Es hilft aber nix, du musst versuchen, die Gedankenspirale zu druchbrechen. Durchfall, Appetitlosigkeit sind typische Zeichen für Aufregung und Angst. Bestimmt geht es dir nach dem CT besser.


    Hier drücken dir ganz viele die Daumen!



    liebe Grüße


    Christina

    Ich habe für meine Mutter geschrieben, bei der im Jahr 2008 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Am 10.01.2015 ist sie im Alter von 80 Jahren daran verstorben. Da das Forum wie eine Familie für mich ist, bin ich ihm treu geblieben, obwohl mein persönlicher Schwerpunkt inzwischen ein anderer ist: Ende 2015 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, den ich mit Operation und Strahlentherapie bekämpft habe und mit einer 10 Jahre lang dauernden Anti-Hormontherapie hoffentlich komplett ausmerzen werde.

  • Liebe Antje,

    wegen des Durchfalls würde ich mir keine Gedanken machen. Ich hab' auch immer Dünnpfiff, wenn irgendetwas Belastendes ansteht. Das ist das vegetative Nervensystem - dagegen kommt man willentlich nicht an.


    Es tut mir sehr leid, wenn ich lese, was du gerade durchmachst. Ich kann dir zwar nicht helfen, möchte dich aber wissen lassen, dass ich Anteil
    nehme an deinem Schicksal.

    Und wie Chris schon schrieb, sind hier ganz viele, die an dich denken und dir für morgen das Allerbeste wünschen!

    Die Diagnose pT1 G3 (09/2014) bezieht sich auf meinen Mann, der Mitte 60 ist. | Nachresektion mit Mapping 11/2014 unter Hexvix: R0 | 02+05+08+11/2015 und 02+05+08+11/2016 sowie 05/2017 Zystoskopie+Urinzytologie: keine Auffälligkeit

  • Ihr Lieben,


    das CT habe ich überstanden. Positiv, die Lunge ist vollkommen ok, die Niere ist top und es wurden dort keine Auffälligkeiten entdeckt.


    Zur urologischen Phase, der Tumor ist in der Blase, aber der linke Lymphknoten ist vergrößert und der rechte leicht vergrößert. So weit die Radiologin sehen konnte ist er an der Blasenwand und noch nicht eingewachsen.

    Aber richtige Aufklärung bekommen ich diesbezüglich eben erst wenn mein Urologe die Ergebnisse ebenfalls hat und mich anruft. Momentan gehe ich auf Grund der vergrößerten Lymphknoten vom schlimmsten aus. ;( Ich versuche positiv zu denken und sage mir, lass dir das scheiss Ding doch erstmal entfernen und warte den histologischen Befund ab...aber es ist eben sehr schwer für mich gerade positiv zu denken. Ich fühle mich so allein damit. Habe den ganzen Tag das Gefühl als hätte man mir den Magen entfernt und anschließend mit Beton aufgefüllt. Essen klappt im Moment nicht wirklich gut, zwinge mich aber dazu wenigstens eine Scheibe Brot aufzunehmen. Trinken tue ich 2 Liter am Tag, Tee und Wasser. Ich gehe weiterhin arbeiten und versuche mich abzulenken, merke aber das ich so langsam an meine Grenzen stosse, aber wenn ich allein zu Hause hocke ist es wesentlich schlimmer.


    Ich melde mich wieder wenn ich das Gespräch bezüglich des CT's mit meinem Urologen hatte. Dann werde ich auch gleich den Termin für das Aufnahmegespräch in der Klinik bekommen.


    Liebe Grüße

    Antje

  • Hallo Antje


    Du hast in deinen Leben schon viel mitgemacht, wie alle von uns hier im Forum.

    Mir hat 2013, als mein Blasenkrebs diagnostiziert wurde , die Urologin zu mir gesagt :

    Sie werden an Blasenkrebs nicht sterben, wenn ich mir eine Krebsart aussuchen müßte , sollte es dieser sein. Ich möchte dir damit nur sagen, Antje das schaffst du , raus mit den Übeltäter .


    MfG. Didi

  • Hallo Antje,


    auch ich möchte dich herzlich im Forum begrüßen, wenn der Grund auch nicht schön ist.

    Hier wirst du immer Unterstützung finden.


    LG Epi

    TUR-B pTaG1 lowe grade im Juni 2013 mit Blasenperforation, legen einer Harnleiterschiene (Tumor haselnussgroß)

    TUR-B pTaG1 low grade am 7.5.2014

    TUR-B Nachresektion am 11.7.2014 ohne Befund

    TUR-B am 17.12.2014 ohne Befund

    TUR-B pTaG1 low grade am 5.2.2016

    TUR-B ohne Befund am 1.8.2016

    TUR-B pTaG1 low grade, 3 Tumore entfernt am 18.5.2017

    TUR-B Nachresektion am 27.7.2017 ohne Befund

  • Liebe Antje,

    das Ergebnis des CTs ist sicher nicht ganz beruhigend, aber dass deine eine Niere ok ist und auch die Lunge, lässt sich doch auf der Haben - Seite verbuchen. Die vergrößerten Lymphknoten müssen nicht zwangsläufig das Schlimmste darstellen, da wird aber erst die Histologie ausschlaggebend sein, ob der Tumor Anschluss an das Lymphsystem (Lx) und das Blutsystem (Vx) hat. Hier langjährig anwesende mit L1 nach Blasenentfernung (befallene Lymphknoten in unmittelbarer Nachbarschaft) sind zum Teil ohne Chemo behandelt wurden und sind längst über die 5 Jahre drüber.

    Den mangelnden Appetit, den du so schön als Betonmagen beschreibst, den kenne ich - ich habe in der Zeit bis zur OP, als man noch versucht hat blasenerhaltend zu therapieren, 7 kg abgenommen. Mit der Neoblasen OP hab ich entgegen der Voraussagen quasi nix mehr abgenommen und seither geht es (leider, aber auch zum Glück) in die Gegenrichtung. Versuche trotzdem ein bisschen was und dann eben eher lecker und nach deinem Appetit zu essen. Wenn es dann auch noch gesund ist - gut, wenn nicht, auch egal....Hauptsache du verlierst nicht zu viel Kraft. Arbeit ist eine gute Ablenkung, wenn dein Umfeld stimmt, kannst du vielleicht erzählen, was dich bedrückt und die Kollegen / der Chef tolerieren eine geringere Arbeitsleistung... ich habe damit gute Erfahrung gemacht, aber das geht eben sicher nicht überall. Halte noch ein bisschen durch, das warten wird dich wohl oder übel begleiten, warten auf die OP, warten auf die Histologie, warten auf den nächsten Behandlungsschritt, ....Warten und Geduld haben müssen - und das in unserer ach so schnelllebigen Zeit - die Medizin kommt da nicht mit, wir sind eben keine Maschinen.

    Toll ist dein fürsorglicher Urologe, der sich kümmert, dass wünschte man sich für jeden so.

    Im übrigen nervst du nicht, genau dafür ist ja das Forum da, man kann sich alles von der Seele schreiben, sortiert dabei die kreisenden Gedanken und das ist schon die erste Hilfe - und bekommt dann Antworten von Menschen, denen es selber so geht oder gegangen ist, denen man daher eher glauben kann, dass sie verstehen, was in einem vorgeht und das hilft dann noch einmal - insofern schreib es dir von der Seele.

    Angehörige sind Mitbetroffene und damit nicht objektiv, da gibt es so viele Mechanismen des Umgangs von Verdrängung, ignorieren über Schuldsuchen bis hin zu blindem Vertrauen in die Medizin, das kann einen manchmal noch weiter runterziehen. Wenn deine Mutter eher tatkräftig ist, nimm Ihre Hilfe in Anspruch, wenn du aus dem Krankenhaus kommst - das kann schon nach der TUR B hilfreich sein. Meine war ähnlich gestrickt und ich hab mich dann paar Tage schön bekochen lassen - das hat uns beiden gut getan und dann auch zu, ich nenn es mal intensiveren und ehrlichen gesprächen geführt, einfach weil wir mehr Zeit miteinander verbracht haben als paar Telefonate in der Woche und die 3-4 Besuche im Jahr...interessant auch, dass die eigenen gut gepflegten Krankheiten dann auch in den Hintergrund gerückt sind.

    Ich wünsche dir, dass du irgendwie bis zum nächsten Schritt einigermaßen durchhalten kannst!

    Einstweilen lieben Gruß von Barbara

  • Liebe Antje,

    auch ich bin eine betroffene und stehe vor der 2. TurB - deine Ängste wie sie du beschreibst sind mir sehr gut bekannt - man ist hier aber auch wirklich sehr gut aufgehoben wie du ja bereits festgestellt hast - also ich drücke dich ganz fest und vielleicht lesen wir uns ja auch öfter

    für heute einen schönen sonnigen Tag und geniesse ihn - lass die GEdanken hinter dir und versuche den Tag aufzusaugen

    LG Goldda

  • Hallo zusammen,


    heute bekam ich den Anruf von der Klinik. Am 02.06.2017 habe ich das Vorgespräch um 10:30 Uhr und kann danach anschließend wieder nach Hause. Am 06.06.2017 muss ich 8:00 Uhr in der Klinik sein nüchtern, da werde ich dann operiert. Ich habe wegen meinem CD Befunden mit Ihr gesprochen und auch die vergrößerten Lymphknoten erwähnt.


    Sie sagte das kann durchaus normal sein aber ich soll mir nicht allzu viele Gedanken machen, in erster Linie wird alles versucht meine Blase zu retten und wie es weiter geht wird eben dann erst der histologische Befund zeigen. Erstmal holen wir das scheiss Ding raus << O-Ton Ärztin. Ich denke morgen wird mich dann mein Urologe anrufen wegen den CD Ergebnissen. Ich glaube er hat Mittwoch gesagt. Dann werde ich ja auch mehr wissen was er über den urologischen Befund sagt.


    Ich hatte gestern vergessen zu erwähnen das in meiner Lunge ein kleiner weißer Punkt zu sehen war, aber die Radiologin musste es zwanzigfach vergrößern und sagte es würde sich um eine kleine Narbe handeln, dass wäre nicht bedenklich wenn man mal eine Bronchitis hatte oder husten. Auf meinem rechten hinteren Beckenknochen war ebenfalls ein kleiner Fleck, was sie als eine Art Ablagerung bezeichnete. Da ich ja sowieso so viel Angst habe, dachte ich heute vielleicht hat sie das auch nur gesagt um mich zu beruhigen und da ist dann doch was anderes? Ich kenne mich damit ja nicht aus was die sagen dürfen oder was nicht, bin da überfordert. :(


    Ich habe so viele Fragen. Werde ich nach der TUR-B große Schmerzen haben? Ach ich weiß auch nicht worüber ich mir als erstes Gedanken machen soll, ist eben alles momentan zu viel für mich. :(


    Danke das Ihr für mich da seit. Das hilft mir etwas weiter.


    LG Antje

  • Liebe Antje,

    ich will versuchen, den panikmodus ein bisschen zu bremsen: die Pünktchen im CT lassen wir mal links liegen - da findet sich bei jedem was (wer nix hat wurde nicht durchleuchtet). Bedenkliche Dinge hätte dir die Ärztin vermutlich eher verschwiegen, also zur Seite legen, kümmern wir uns später drum. Wichtig ist, dass die Niere o.B. ist!


    Jetzt ist die TUR B dran: du wirst in Vollnarkose gelegt, wahlweise (je nach Klinik) geht auch PDA - da bekommt man mit, was läuft - ich als Schisser wollte das nicht haben. Anschließend wird durch ein Rohr in der Harnröhre gespiegelt und mit einer elektroschlinge das fragwürdige Gewebe unter Sicht abgetragen und in die Pathologie geschickt. Dabei wird ständig gespült mit Unterdruck, damit nix "abhanden" kommt.

    Beim Vorgespräch solltest du über den Einsatz von Hexvix sprechen: das ist ein Kontrastmittel, dass eine Stunde vor der OP in die Blase gegeben wird, sich in tumorzellen anreichert und diese unter Blaulicht zum Leuchten bringt. Das kann, muss aber nicht immer sinnvoll sein. Wenn die Blase entzündet ist, bringt es nix, da auch entzündliche Zellen das Mittel anreichern.


    Schmerzen nach der TURB können ganz unterschiedlich sein, derselbe Mensch kann es jedesmal anders erleben. Für mich war es alle 3 mal erträglich, ich hatte ja das oberflächliche CIS, es musste nicht in die Muskulatur gegangen werden. Hinterher hast du einen Katheter und je nachdem wie tief gegangen wurde, wird die Blase über den Dauerkatheter gespült mit Kochsalzlösung, damit sich keine Koagel (halbflüssiger "Grind") bilden. Je nach Sichtbefund kann es eine Einmalinstillation mit Mytomycin (lokale Chemo) geben, die ggf. umherschwirrende Zellen abtöten soll. Auch danach kannst du im Vorgespräch fragen.


    Krankenhausaufenthalt dauert von 3-5 Tagen, je nach Verlauf. In der Regel einen Tag oder mindestens paar Stunden vor dem heimgehen wird der Katheter gezogen, geschaut, dass man Wasserlassen kann - das brennt anfangs, bessert sich aber von mal zu mal. Dann wir noch per Ultraschall kontrolliert, dass die Blase leer ist. Dann heißt es meist zu Hause weiter warten bis der Histologie - Befund da ist - der wird in der Regel zum Urologen geschickt, der ihn dann mit dir bespricht und dabei auch gleich die nächsten Behandlungsschritte. Die Schmerzen in der Blase halten noch Tage bis Wochen an, werden aber immer besser. Es kann auch immer wieder Blut und Koagel abgehen, die Blase ist ja ständig am ausdehnen/zusammenziehen. Nicht erschrecken, dass kann wie sehr dunkler Rotwein aussehen... viel trinken (stilles Wasser, Tee) um den Urin dünn zu halten hilft, Reizungen zu mindern und die Blase schneller heilen zu lassen.


    Der Termin ist einigermassen zeitnah, die vielen, eigentlich schönen Feiertage werden nun zum Hindernis. Allerdings macht die Ärztin, so wie du sie wiedergibst eine ganz taffen und vernünftigen Eindruck. Es ist jetzt eben das medizinische Geduldsspiel. Die Ärzte gehen immer einen Schritt nach dem andern, es wird nicht spekuliert, sondern auf Ergebnisse gewartet. Ist für uns Patienten irrsinnig anstrengend und zermürbend, geht aber eben nicht anders. Einzig die Pathologien könnte man mal mit mehr Personal versorgen, damit die Befunde nicht so ewig dauern!


    Ich hoffe, ich hab nix vergessen und wenn, die andern melden sich bestimmt auch noch....bitte frag weiter, was du noch wissen möchtest!


    Lieben Gruß von Barbara

  • Hallo Ihr Lieben,


    zum ersten lese ich mir jeden Beitrag genau durch und bin sehr dankbar für die Informationen in diesen schweren Zeit. Ich schreibe ja auch nicht gerade wenig. ;) Ich möchte nicht das mein Thema zerpflückt wird wo beurteilt wird wie und wann wer viel schreibt. Es ist alles ernst genug und jeder hat sein eigenes Schicksal, man sollten sich deshalb nicht mit so banalen Kleinigkeiten die Zeit vertreiben.



    Nun zurück zum Thema. Danke Barbara für deine ausführliche Information was die Zeit nach dem Angriff angeht, ich denke ich werde das schon schaffen. Das wichtigste ist das er bald raus kommt. Heute rief mein Urologe mich auf Arbeit wie versprochen an und hat mit mir das CD ausgewertet. Er sagte mir das mir das es gut aussieht und die vergrößerten Lymphknoten wären erst mal normal. Was den kleinen weißen Punkt auf Lunge und am hinteren Becken betrifft hat er die Aussage der Radiologin bestätigt. Wie hier schon geschrieben wird alles erst entschieden wenn der histologische Befund vorliegt. Er sagte ich muss das positive sehen, denn all meine Untersuchungen, Blut, CD, Niere wären im grünen Bereich. Er hat mich dann noch beruhigt und wir werden dann am 08.06.2017 telefonieren. Wenn alles gut geht kann ich am Freitag darauf bereits nach Hause. Er schreibt mich dann am Montag für 14 Tage krank das alles in Ruhe verheilen kann.


    Ansonsten nehme ich diese Beiträge in meinen Gedanken mit. Denn heute hatte ich zum ersten Mal einen für meine Verhältnisse guten Tag. Ich habe zum Mittag was warmes gegessen, das erste seit meiner Diagnose. Bisher ist auch alles drin geblieben, denn ich habe immer noch leichte Probleme mit dem Darm und fest sieht eben anders aus. Aber meine Psyche spielt mir eben im Moment streiche das zwickt es hier und da. Jetzt heißt es eben 13 Tage warten bis zur OP. Ich gehe bis zum Schluss arbeiten, denn das tut mir gut und ich bin abgelenkt. Ich habe mich informiert was man für einen Klinikaufenthalt so benötigt an Sachen und das meiste auch schon besorgt.


    Morgen kommt eine liebe Freundin von außerhalb zu mir und wir werden Kaffee trinken gehen. Sie selbst hatte am Anfang des Jahres einen bösartigen Tumor am Auge und auch schon einiges durch. Aber Sie ist die reinste Motivationsbombe, genau das was ich jetzt brauche. Ich muss eben Stück für Stück versuchen mit dieser Diagnose klar zu kommen auch wenn schwer fällt.


    LG Antje

  • Liebe Antje,

    bitte nicht das kleinste bisschen ärgern, manchmal kappeln wir uns hier und das ist auch nicht schlimm. Rainer hat es in die community verschoben.

    Gefällt mir, dass es dir heute bisschen besser geht. So soll es die nächsten Tage bleiben, dass wünsche ich dir von ganzem Herzen. Dein Urologe ist echt Klasse, sehr fürsorglich und das ist definitiv wieder ein dickes Haben! Manche müssen um jeden Tag Krankschreibung nach der TURB betteln. Toll, dass du diese Ungewissheit nicht hast.... tja, nun heißt es warten auf die OP - jede Ablenkung wird gut tun und wenn dich die Angst anspringt, dann komm hier ins Forum. Schreib etwas, lies ein bisschen - wir versuchen dir drüberweg zu helfen!

    Lieben Gruß von Barbara