Blasenkrebs im besten Alter; BCG-Basis-Instillation abgeschlossen; jetzt: reaktive Arthritis

  • Hallo zusammen,


    zum Thema Kortison. hier Beipackzettel:


    unter Punkt 2. Was sollte vor der Anwendung von BCG-medac beachtet werden? BCG darf nicht angewendet werden,

    Beeinträchtigung durch eine gleichzeitige Erkrankung....... oder eine immunosuppressive Therapie (z.B. Corticosteroide)..........


    weiter Beipackzettel.

    hier Behandlung von Symptomen und Syndromen Punkt 6: Hautausschläge, Arthralgie oder Arthritis oder Reiter-Syndrom. Behandlung der BCG-Therapie. Behandlung mit Antihistaminika oder nicht-steroidalen antiinflammatorischen Arzneimitteln......................


    Möchte allerdings erwähnen, dass ich vielleicht in diesem Punkt den Beipackzettel nicht richtig verstehe ?


    Als ich nachgefragt hatte, wegen meiner Allergie ob ich das Kortison Nasenspray während der BCG-Therapie weiter verwenden darf, wurde mir gesagt, dass ich auf ein Spray in etwa Antihistamin-Basis ausweichen sollte.


    Zuvor wurde in dem Beitrag erwähnt, dass evtl. eine reaktive Arthritis vorliegt. Das kann ein Rheumatologe feststellen und der hat dann auch noch andere Arzneien, die helfen können.


    Ansonsten werde ich es bei mir mit den bewährten Mitteln aus der Naturheilkunde belassen (zumindest derzeit). Das habe ich mit meinem Arzt abgesprochen.


    In meine UNI-Klinik gibt es auch eine Sprechstunde über komplementäre Onkologie und integrative Medizin. Da habe ich im März einen Termin.


    Also die Fühler ausstrecken.

    3/2015 pT1, G2-G3 high-grade, eine Frühinstallation mit Mitomycin

    4/2015 Nachresektion ohne Malignitätsnachweis

    Juli 2017 - 3 Installationen mit Mitomycin; danach hat Urologe die Installationen abgebrochen, wegen Atemprobleme verbunden mit Brustenge

    18.05.2017 CIS

    13.07.2017 TUR-B mit Hexvix - pTis

    BCG beginnt am 07.09.17

  • Hallo zusammen,


    ich war heute bei meiner Urologin. Seit letzter Woche habe ich ja Diclofenac 75mg wegen der Gelenkentzündungen genommen, seitdem ist es auch schon deutlich besser geworden mit den Muskel- und Gelenkschmerzen. Lediglich mein rechter Ellbogen ist noch leicht geschwollen und tut beim Abwinkeln noch weh.


    Die Urologin hat mir jetzt noch Ofloxacin 200mg verschrieben, welches ich erst einmal für 5 Tage nehmen soll, um die BCG-Nach-/Nebenwirkungen zu lindern bzw. zu beseitigen. Gleichzeitig soll ich noch ein Antiallergikum (Cetirizin-ADGC) nehmen, welches bei einer "BCG-Allergie" helfen soll.


    Zusätzlich wurde mir wieder Blut für ein grosses Blutbild abgenommen, um alle Körperfunktionen abzuprüfen. Sobald diese Ergebnisse vorliegen (voraussichtlich Donnerstag), bekomme ich einen Anruf von meiner Urologin. Abhängig von den Ergebnissen und meinen Zustand wird dann über die weitere Vorgehensweise entschieden, insbesondere wie lange ich die einzelnen Medikamente nehmen soll.


    Viele Grüsse

    Josef

    04.10.2017: 1. TUR-B: Tumor im Bereich des rechten Blasenbodens/Blasenwand wurde großflächig und großzügig entfernt

    06.10.2017 (Histologie): Tumorklassifikation: pT1; Malignitätsgrad: G2 - G3 (high-grade nach WHO)

    08.11.2017: 2. TUR-B ==> Histologie (10.11.17): ohne Befund, keine Malignität

    04.12.17 bis 15.01.18: 6x wöchentlich BCG-Basis-Instillationen

    27.02.18: 1. Zystoskopie nach letzter TUR und BCG-Basis-Instillationen

  • Liebe Klara ,


    ich glaube schon, dass Du den Beipackzettel richtig verstanden hast:

    antiinflammatorische, sprich: entzündungshemmende Medikamente sind zur Behandlung der Nebenwirkungen des BCG erlaubt, solange sie nichtsteroidal sind (sprich Koritison ist nicht erlaubt). Letzteres weil damit eine immunsuppressive Wirkung verbunden wäre und diese ist nicht gewünscht; durch das BCG soll ja gerade eine Immunreaktion ausgelöst werden.


    Liebe Grüße

    Sana

  • Hallo zusammen,


    wollte mich mal zwischendurch wieder melden.


    In der Zeit, in der ich das Ofloxacin 200mg genommen habe, habe ich wegen den Kombieffekten auf das Diclofenac 75 mg verzichtet. Daraufhin kamen die Gliederschmerzen sehr schnell wieder zurück.


    Ich habe dann mit meiner Urologin gesprochen und gefragt, ob man eventuell mal einen Rheumatologen hinzuziehen könnte. Diese Idee fand Sie gut, hat mir aber gleich gesagt, dass man solche Termine wohl nur sehr schwer bekommen würde. Und das war richtig, mir wurden Termine im 2. Halbjahr 2018 angeboten, tlw. auch erst in 2019!

    Meine Urologin hat dann direkten Kontakt mit einen Rheumatologen aufgenommen und diesem meinen Fall geschildert. Daraufhin habe dann einen Termin am 14.03.18 bekommen. Meine Blutwerte haben gezeigt, dass der Rheumafaktor etwas erhöht ist, es scheint sich also der Verdacht auf reaktive Arthritis zu bestätigen. Es wird jetzt noch das HLA-B27-Gen ermittelt, da bei Vorhandensein von HLA-B27 ist die Auftretenswahrscheinlichkeit bestimmter Erkrankungen, wie z.B. Rheuma gegenüber Menschen ohne HLA-B27-Typus erhöht.


    Bis zu meinem Termin zur Blasenspiegelung am 27.02. nehme ich nun wieder täglich 1x Diclofenac 75 mg und 1x Ceterizin 10 mg. Damit komme ich ganz gut klar, die Gliederschmerzen sind dadurch stark gelindert.


    Ich melde mich nach der Blasenspiegelung wieder mit dem dann hoffentlich positiven Ergebnis.


    Gruss

    Josef

    04.10.2017: 1. TUR-B: Tumor im Bereich des rechten Blasenbodens/Blasenwand wurde großflächig und großzügig entfernt

    06.10.2017 (Histologie): Tumorklassifikation: pT1; Malignitätsgrad: G2 - G3 (high-grade nach WHO)

    08.11.2017: 2. TUR-B ==> Histologie (10.11.17): ohne Befund, keine Malignität

    04.12.17 bis 15.01.18: 6x wöchentlich BCG-Basis-Instillationen

    27.02.18: 1. Zystoskopie nach letzter TUR und BCG-Basis-Instillationen