Weidenröschen-Tee

  • Liebes Forum,

    ich habe hier im vergangenen Jahr über die Blasenkrebs-Erkrankung meines Vaters geschrieben.. damals war ich sehr froh über eure Hilfe und den Austausch. Meinem Vater geht es langsam wieder besser, er hatte mehrere OPs und Bestrahlungen, er hat zwar noch ein paar "Zipperlein" wie häufig zur Toilette müssen, aber ansonsten geht es ihm viel besser.

    Ich selbst interessiere mich ein bißchen für Kräuter, Pflanzen und Co und so ist mir vor einiger Zeit die Schrift (Heftchen, ein richtiges Buch ist es nicht) von Maria Treben in die Hände gefallen und dort wird von guten Ergebnissen des kleinblütigen Weidenröschens bei Blasenkrebs und Prostata-Erkrankungen berichtet.

    Ich dachte, falls das vielleicht irgendwem nützlich sein könnte, stelle ich das hier ein - ich habe es wie gesagt nur gelesen und kann dazu nicht mehr sagen, aber schaden kann es ja denke ich nicht, einen solchen Tee unterstützend auszuprobieren?

    Ich werde ihn mal auch meinem Papa mitbringen.


    Liebe Grüße

    Lili

  • Moin Lilli,

    trinken kann man so ziemlich alles was bekömmlich ist und dem Wohlbefinden dient. Manche Getränke und/oder Speisen sind in der Tat sehr gesund und stärken die Abwehrkräfte. Die "guten Ergebnisse" von denen Maria Treben schreibt sind mir bisher unbekannt und vermutlich einer großen Zahl der Urologen ebenso.


    Gesunde Ernährung kann helfen, Krebsgefahren zu minimieren. Kräuter heilen keinen Krebs.


    Gruß Wolfgang

    Jan. 2010: Harnblasenkarzinom pT4a pTis L1 V0 pN1 pMx R0 G 3, Prostatakarzinom pT1a L0 V0 pN0 pMx R0 G 2 GL: 3+3=6 . Febr.2010 radikale Cystoprostatektomie mit Anlage Sigma Conduit. 6 Zyklen Cisplatin/Gemcitabin


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Hallo Wolfgang,

    ja, deswegen schreibe ich ja auch nur zur Unterstützung.. :-) Ich denke auch nicht, dass alleine Tee trinken den Krebs verschwinden lässt. Ich kann auch schlecht hier über die Wirkung/Nicht-Wirkung diskutieren aufgrund mangeldender eigener Erfahrungen.. dachte nur, vielleicht interessiert es ja doch den ein oder anderen.

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag

    Lili

  • Hallo Lilli,

    ich habe inzwischen ein wenig zu Maria Treben gelesen. Sie folgt in vielen Denkweisen dem Herrn Kneipp und Hildegard von Bingen. Fundiert ist eigentlich nichts von ihr. Weder eine Ausbildung noch greifbare Ergebnisse sind dokumentiert. Von der Stiftung Warentest bis zur Uni Freiburg erstrecken sich die Kommentare zur äußersten Zurückhaltung bei dem Gedanken an die Anwendung ihrer Kräutermixturen.


    Liebe Grüße, Wolfgang

    Jan. 2010: Harnblasenkarzinom pT4a pTis L1 V0 pN1 pMx R0 G 3, Prostatakarzinom pT1a L0 V0 pN0 pMx R0 G 2 GL: 3+3=6 . Febr.2010 radikale Cystoprostatektomie mit Anlage Sigma Conduit. 6 Zyklen Cisplatin/Gemcitabin


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Liebe Lili ,


    danke für Deinen "Tee-Tipp"! Ich habe gelesen, dass er gegen häufigen Harndrang helfen soll. Wir werden es ausprobieren, schaden kann es ja nicht. Danke, liebe Lili!


    LG Sana

  • Bei allem Respekt vor der persönlichen Lebensleistung von Frau Treben sei mir die Bemerkung erlaubt, dass sie überwiegend aus anderen Quellen geschöpft hat, z.B. Schwedenkräuter (Dr. Samst), Kräuter-Pfarrer Johann Künzle, Heilpflanzenkunde nach B. Auerswald, Herborist T. Steger, Dr. med. William A.R. Thomson u.a.


    In der Naturheilkunde bildet die Phytotherapie den Grundpfeiler der Heilung.

    Bei der Behandlung der ableitenden Harnwege spielen pflanzliche Urologika eine wichtige Rolle. Neben desinfizierend und spasmolytisch wirkenden Pflanzen kommen vor allem diuretisch wirkende Pflanzen zur Durchspülung der Harnwege in Frage.

    Wichtig bei der Anwendung dieser pflanzlichen Aquaretika ist die gleichzeitige ausreichende Flüssigkeitszufuhr (2-3 Ltr. täglich).

    Heilpflanzen zur inneren Anwendung:

    Bärtentraube, Goldrute, Kapuzinerkresse, Orthosiphon (indischer Blasentee), Birke, Brennnessel, Hauhechel, Kürbiskerne.

    Dann gibt es noch Fertigpräparate: Cystinol, Solidagoren, Uvalysat, Angocin, Granifink

    Aber auch die Homöopathie bietet etliche Mittel, die eine Beziehung zu Erkrankungen der ableitenden Harnwege haben:

    Aconit D6, Cantharis D6, Apis D6, Dulcamara D4, Pulsatilla D4 Pureira brava D3, Populus tremuloides D1, Petroselinum D3, Colocynthis D6

    (Quelle: Therapiehandbuch Naturheilkunde; Spagyrische Medizin)


    Bei Fragen der An- und Verwendung fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker!

    Gesundheit!
    Blasius