Frühsymptome erkennen lernen

  • Während die öffentliche Aufmerksamkeit für Brust-, Darm- oder Hautkrebs hoch ist, wissen viele Menschen nur wenig über Kopf- und Halstumoren, obwohl diese rund fünf Prozent aller weltweiten Krebserkrankungen ausmachen. Am häufigsten betroffen sind die Mundhöhle, der Rachen und der Kehlkopf - gerade bei Menschen, die rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren oder mit Humanen Papillomviren (HPV) infiziert sind. "Leider ignorieren viele Betroffene ihre Symptome zu lange", bedauert PD Dr. Antoniu-Oreste Gostian, Oberarzt in der HNO-Klinik des Uni-Klinikums Erlangen. "Doch wer seinen Hausarzt über seine Beschwerden informiert, kann durch eine frühzeitige Diagnose seine Heilungschancen deutlich verbessern." Frühe Zeichen einer möglichen Krebserkrankung im Kopf- und Halsbereich sind etwa Schwellungen, Schluckbeschwerden, Veränderungen der Stimme oder Halsschmerzen. Halten diese Symptome länger als drei Wochen an, sollten Betroffene nicht zögern, einen Haus- oder Facharzt aufzusuchen. Um Interessierte über diese Frühsymptome von Kopf- und Halstumoren zu informieren, Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten zu erläutern und das Nachsorgekonzept des Erlanger Kopf-Hals-Tumorzentrums vorzustellen, laden Klinikdirektor Prof. Iro und PD Dr. Gostian gemeinsam mit Kollegen zu einem Informationsnachmittag in die HNO-Klinik des Uni-Klinikums Erlangen ein. "Wir freuen uns auf einen guten Austausch mit den Besuchern und hoffen, das Bewusstsein für die Krebsfrüherkennung auch in unserem Fachbereich zu stärken", betont PD Dr. Gostian.

    Weitere Informationen:

    PD Dr. Antoniu-Oreste Gostian


    Telefon: 09131 85-33156


    E-Mail: antoniu-oreste.gostian@uk-erlangen.de

    Quelle: http://www.uk-erlangen.de/pres…kennen-lernen/?no_cache=1

  • rainer

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