Urostoma pT3a high-grade (G3)

  • Hallo, mein Name ist Wolfgang und ich möchte mich vorstellen. Ich bin 59 Jahre alt und habe vor vier Wochen die Diagnose Blasenkrebs bekommen. Mittlerweile ist eine TUR-B am 04.07. mit direkt anschl. Mitomycin-Frühinstillation durchgeführt worden. Die Histologie ergab ein "gerade eben muskelinvasives Urothelkarzinom (pT2 high-grade). Es ist jetzt eine radikale Zystektomie geplant. Vorher (am 19.07.) noch CT Abdomen und Thorax sowie eine Knochenszintigraphie.

    Die OP möchte ich durchführen lassen.

    Meine erste Frage wäre, hat jemand einen Tipp bezüglich der Klinikwahl? Ich wohne in Bremen.

    Vielen Dank im voraus.

    Wolfgang

    Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. (Oscar Wilde)

  • Sei herzlich begrüßt hier bei uns im Forum lieber Namensvetter und Leidensgenosse. Eine kurze und ausführliche Schilderung signalisiert mir dass Du gut aufgestellt und vorbereitet bist. pT2 high grade lässt in der Tat nicht andere Optionen als die Zystektomie. In wie weit habt ihr bisher das Thema der Ableitungsvariante besprochen? Vermutlich soll es die orthotope Neoblase werden und da ist natürlich Aufklärung in vieler Hinsicht wichtig und wesentlich.


    Als es bei mir an der Zeit für die Zystektomie war lebte ich in der Wesermarsch und habe mich zur OP und der folgenden Chemotherapie in die Ammerland Klinik in Westerstede begeben. Aus meiner Sicht war es die richtige Entscheidung.


    Liebe Grüße, Wolfgang

    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Hallo Wolfgang.

    Vielen Dank für den netten Empfang.

    Als Ableitung möchte ich wohl das Conduit wählen. Bin aber z. Zt. am Recherchieren.

    Was spräche dagegen?


    Wolfgang

    Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. (Oscar Wilde)

  • Hallo Wolfgang,


    nein, es spricht nichts dagegen. Der Neoblase wird oftmals der Vorzug gegeben weil diese Version kosmetisch das Optimum bietet. Natürlich auch das nicht zum Nulltarif. Die Kontinenz sowie ggfs Restharnproblematik ist nicht ganz ohne aber das hängt immer vom Einzelfall ab. Eine Wahl stellte sich in meinem Fall nicht wegen Befall der Harnröhre.


    Gruß Wolfgang

    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Hallo nochmal.

    Schon lustig wenn ein Wolfgang dem anderen schreibt.

    Also der Arzt meinte nach der TUR, er vermutet, dass der Tumor die Harnröhre erfasst haben würde. Er saß direkt neben dem Abfluss. Genau kann er das aber ja wohl erst bei der OP feststellen, oder?

    Also finde ich die Stoma-Lösung für mich in Ordnung. Scheint doch langfristig die unproblematischste Variante zu sein.

    Ich melde mich wieder, wenn die Metastasierungsfrage geklärt ist (nä. Freitag).

    Bis dahin

    mit besten Grüßen

    Wolfgang

    Wir müssen bereit sein, uns von dem Leben zu lösen, das wir geplant haben, damit wir das Leben finden, das auf uns wartet. (Oscar Wilde)

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