Diagnose Plattenepithelkarzinom Stadium pT3a (IS) pN0 (0/19) VO RO radikale Zysterktomie Urostoma

  • Hallo, ich bin im letzten Jahr an Blasenkrebs erkrankt. Seitdem trage ich ein Urostoma. Mit meinen Nachtbeuteln habe ich aber immer Probleme. Anfangs wurde ich von Coloplast versorg, bin aber dann auf Hollister Urostoma Beutel und Dunsac Nachtbeutel umgestiegen. Bei Coloplast und auch bei Dunsac treten ab der zweiten Nacht Probleme auf. Der Beutel bläht sich so sehr auf das höchstens noch 1200-1500 ml in den Beutel fließen können. Dadurch muss ich nachts aufstehen um den Beutel zu leeren.Also wechsele ich mindestens alle 2 Tage den Nachtbeutel und überlege dieses sogar täglich zu machen. Wie könnt ihr eueren so lange benutzen? Liebe Grüße Birgit

  • Moin Biggi64 und herzlich willkommen bei uns im Forum Blasenkrebs. Für Deinen Beitrag habe ich zunächst ein eigenes Thema aufgemacht und dazu bitte immer hier über den "Antwort-Button" weiterschreiben. So bleibt der Zusammenhang erhalten.


    Also, seit beinahe zeh Jahren habe ich mein Urostoma und natürlicn auch den Nachtbeutel. Diese Aufblähen registiere ich nur morgens nachdem ich den Beutel entleert habe und anschließend mit Wasser spüle. Da scheint aber dann aus dem Wasserhahn der Luftsprudler die Luf in den Beutel zu treiben und damit aufzublähen. Von diesem Phänomen höre ich erstmalig und bins gespannt, ob weiter Mitglieder aus dem Forum etwas dazu sagen können.


    Einsteilen lieb Grüße, Wolfgang

    pT4 a, G 3 und CIS, sechs Zyklen Chemotherapie, Gem/Cis


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Liebe Birigt, wir wollen es versuchen, Dir zu helfen. Ich hoffe sehr, aus dem großen Schatz der gesammelten Erfahrungen wird es sich erklären und abstellen lassen. Ist denn bei Dir der Nachtbeutel deutlich unterhalb Deiner Liegefläche?


    Gruß Wolfgang

    pT4 a, G 3 und CIS, sechs Zyklen Chemotherapie, Gem/Cis


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Hallo Biggi64,

    es verwundert mich schon, daß du mit dem Nachtbeutel nicht klar kommst. Wenn ich meinen anlege, ist er flach wie eine Flunder. Nachdem ich ihn am morgen abgemacht habe lasse ich den Inhalt in die Toilette laufe, anschießend wird durch den Anschluß (Adapter) mit heißem Wassee der Beutel durchgespült der Auslauf ist dabei offen. danach lasse ich noch einmal heißes Wasser durch den Auslauf in den Beutel laufen verschließe ihn und schüttele das heiße Wasser in alle Ecken. Dann das Wasser wieder rausund Verschluß zu. Vor dem nächsten Gebrauch erst mal Restwasser raus, dann am Beutel anschließen und etwas Harn aus dem Beutel in den Nachtbeutel laufen lassen (durchspülen). Ich hatte noch nie mehr als 1100 ml Harn am nächsten Morgen drin.

    Durch das ständige morgentliche spülen kann ich meinen Beutel ganze 3 Wochen benutzen.

    Wie händelst du das?

    Gruß Siggi

  • Liebe Birgit,

    Willkommen im besten Forum für an Blasenkrebserkrankte.

    Was ich nicht verstehe, die Füllmenge des Nachtbeutels hat nichts mit der Dauer der Nutzung zu tun.

    Mein Mann benutzt von der Fa. Hollister das 2teiliges System und die Nachtbeutel von der Fa. Sauer, 2 Liter Fassungsvermögen mit 120cm Schlauch.

    Diesen Nachtbeutel wechselt er wöchentlich. Du mußt etwas Urin im Bauchbeutel lassen und darauf achten, dass im Nachtbeutel keine Restluft ist.

    Der Nachtbeutel wird täglich morgens geleert, mit heißem Wasser gespült und im Bad aufgehängt. Abends wir die Kupplung mit Desinfektionsspray kurz angesprüht

    und wieder angehängt. Das funktioniert so seit 10 Jahren.

    Es ist schon vorgekommen, dass der Beutel morgens zwischen 4 und 5 Uhr so voll war, dass mein Mann aufstand um ihn zu leeren, aber das kommt höchstens 1 bis 2 mal im Jahr vor. Passiert wenn wir lange unterwegs sind und mein Mann zum Wein viel Wasser trinkt. Ab ca 3.00 Uhr arbeiten die Nieren und dann läuft's halt.

    Mir ist gerade der Gedanke gekommen, leerst du den Beutel nach der 1. Nacht vielleicht nicht aus? Entschuldige wenn ich deine Zeilen falsch interpretiere.

    Oder kann es sein, dass er nicht tief genug hängt, dass der Abfluss schlecht gewährleistet ist ?

    Übrigens mein Mann trinkt ca 3 Liter täglich, davon meist 1,5 am Abend. Dazu kommen 2x täglich 2 bis 3 Tassen Kaffee und evtl. 1 Teller Suppe. Also ausreichend Flüssigkeit.

    Das mußt du natürlich bei dir alles auch berücksichtigen.

    Liebe Birgit schreib einfach auch so wie du es händelst, dann verstehen wir alle wie und was du meinst.

    Inzwischen sei herzlich gegrüßt, Ricka

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