COVID Impfung bei Immuntherapie

  • Es liegen noch keine Untersuchungen oder Erfahrungswerte zur COVID Impfung bei Gabe einer Immuntherapie vor.

    Aus ärztlicher Sicht sollte es aus biologisch/ immunologischer Sicht nicht problematisch sein und wird empfohlen.

    Diese Angabe ist ohne Gewähr und sollte nochmals mit dem behandelnden Onkologen besprochen werden.

    Ehemann ♥️ mit metastasiertem neuroendokrinem Karzinom, viele Zyklen CT, Radiation, Immuntherapie, geplante personalisierte Krebstherapie 🙏🏼

  • Liebe Sama,


    danke für deine Information.

    Es wird wohl jeder für sich ausmachen müssen, ob er, ohne die Nebenwirkungen einschätzen zu können, sich diese Covid-Spritze holt.

    Ich bin bestimmt nicht grundsätzlich gegen Impfungen.

    Selbst habe ich nahezu jede Kinderkrankheit gehabt, und diese, zum Teil dank Krankenhausaufenthalt, überstanden.

    Unsere Kinder haben im Babyalter die üblichen Impfungen erhalten und das habe ich als klaren Vorteil erfahren. Aber dabei ging es auch um lange bewährte Impfungen.


    Bei Covid ist das eine ganz andere Sache. Meines Wissens kann keiner, ohne Langzeitstudie, die es naturgemäß bei einem neuartigen Virus nicht geben kann, wissen, welche Langzeitwirkung bzw. Langzeitschäden es geben kann.

    Für den Laien bleibt es eine schwierige Risikoabwägung.

    Schließlich gehen sogar bei den Fachleuten die Meinungen dazu weit auseinander.


    Alter, Vorerkrankungen, Art der Krebsbehandlung etc. sind Faktoren, die zu berücksichtigen sind.

    Aus ethischen Überlegungen haben weder Schwangere noch Krebskranke oder Hochbetagte an den Tests teilgenommen.


    Im Moment tendiere ich noch am ehesten zu einem Antikörper-Test. Auch weil Karel seit fast 2 Wochen ein hartnäckiger trockener Husten plagt.



    LG

    Elisabeth

    11/2015 RPE 4+5

    03/2018 UCC pT2 G3 + 2 PCN

    07/–09/2018 3 Zyklen Carbo/Gemzar,

    seit 09/2018 Nivolumab