Überraschung

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    Liebe Forenmitglieder,


    wir, das Forenteam haben schon eine ganze Weile überlegt, was wir tun können, um Mitgliedern, die vor der Blasenentfernung stehen, eine kleine Hilfe, etwas Sinnvolles zur Unterstützung für den 2-3 wöchigen Krankenhausaufenthalt zukommen zu lassen.


    Wir Betroffene, die in vielen Fällen die Zystektomie hinter sich haben, kennen den einerseits langweiligen, anderseits anstrengenden Tag und die Nacht, festsitzend im Zimmer, gefesselt ans Bett ohne großen Aktionsradius. Erschwerend jetzt das Thema Corona: Eine Zeit, in der Besuche verboten oder sehr eingeschränkt sind. So können der Tag und besonders die Nacht sehr lang werden.


    Wir haben überlegt und diskutiert und sind letztendlich zu dem Entschluss gekommen, dass wir hier etwas tun können: Nicht viel, aber so viel, dass wir zumindest den Aufenthalt etwas angenehmer mitgestalten können: Jeder, der jetzt vor der Zystektomie steht, kann bei unseren Mitgliedern Rainer oder Bar65 ein kleines, aber feines Aufmunterungspäckchen per Mail oder PN anfordern, möglichst so rechtzeitig, dass sie oder er den Inhalt ins Krankenhaus mitnehmen kann.


    Der Inhalt wird sein:

    • Der Beutel - Beutel: eine undurchsichtige Stofftragetasche aus Baumwolle mit sehr langem Henkel, zum Verstauen der diversen anhängenden Beutel. Damit wird ein erster Spaziergang über den Flur oder in die Kantine wesentlich entspannter.
    • Der Darmpfleger: ein Päckchen Kaugummi, um nach der Operation den Darm anzuregen
    • Was in die Ohren: ein Paar Ohropax Soft-Ohrstöpsel, um den Bettnachbarn akkustisch auszusperren
    • Was für die Motivation: ein Büchlein mit autobiografischen Erzählungen, mit Schicksalsschlägen, die Menschen widerfahren sind, wie sie diese gemeistert haben, u.a. auch die Geschichte des Mitglieds Rainer.
    • ... und nicht ganz uneigennützig: Flyer unseres Blasenkrebsforums. Hier bitten wir darum, dass diese jeweils nach Rückfrage auf Station, vielleicht auch beim nächsten Urologen Besuch oder in der AHB ausgelegt werden.
    • Dazu kommt der vom Forum entworfene "Reisepass": Ein mehrsprachiges Heftchen, dass unser Handicap erläutert und in das die notwendigen Hilfsmittel eingetragen werden können. Es ist auch Platz für die Bestätigung des behandelnden Urologen. Dies kann Kontrollen beim Reisen, insbesondere am Flughafen deutlich angenehmer und reibunsgloser gestalten.

    Wir hoffen, auf diese Weise den schweren Gang etwas zu erleichtern und wünschen jedem Betroffenen gute Genesung und langfristige Heilung!


    Team Grüße von

    Barbara, Rainer, Wolfgang,Mandelauge, Ricka, Sama, Albrecht

  • ... übrigens bei Bedarf: den Reisepass kann natürlich gern Jede(r) zu jeder Zeit bekommen : Adresse per PN an Rainer oder mich!

    Lieben Gruß Barbara

    Berliner (netzgestützte) Neoblase seit 4.9.2015 wegen BCG resistentem CIS, entdeckt 2014 durch NMP22 (IGEL beim Gyn)

    "Alles hat einen Zweck, selbst wenn es uns nur an das erinnert, was wir nicht tun sollten." Catherine Ryan Hyde

  • Hab kurz überlegt ob ich mich noch bewerbe, aber das wird zu knapp. Ich muss Mittwoch Abend schon einkehren und bis auf den Pass hab ich den Rest soweit schon parat, dank der Tipps hier. Das mit dem Kaugummi kannte die Assistenzärztin im Vorgespräch so noch gar nicht, war aber aufgeschlossen.

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