Hallo,
mein Mann Micki liest hier auch mit. Er (75) ist der Betroffene.
Hier kurz seine Geschichte:
Anfang Juni 2024 erster Arztbesuch, wegen einer seltsamen Hautrötung am unteren Rücken.
Es wird vom Allgemeinarzt eine Blasenentzündung festgestellt, die mit Antibiotika behandelt wird.
Da die Keime auch im dritten Versuch nicht verschwinden, soll ab dem 16.7. 24 ein Urologe übernehmenn.
Es ist schwer, einen zu finden. Micki bekommt einen Termin Ende August.
Am 22.7. Blut im Urin, Schüttelfrost, Fieber
Mit dem Krankenwagen geht es ins KH Itzehoe.
Dort wird etwas Ultraschall gemacht und BLut und Urin kontrolliert, aber 5 Tage lang werden nur die Keime (Klebsiellen) behandelt (Antibiotika intravenös)
Am 9.8.24 dann bei einem anderen Urologen ein Termin. Die Klebsielle ist wieder da. Erneut Antibiotika.
Am 19.9. erneut viel Blut im Urin.
Am 25.9. Blasenspiegelung: es wird ein Tumor gefunden, Durchmesser 2 cm
Am 11.10. wird im Krankenhaus Rissen der Tumor durch die Harnröhre entfernt.
21.10.24 Biopsiebericht ist da: mind pT2a L0 V0 Pn0 high grade
Wir waren sehr geschockt.
Nun ist morgen der CT Termin zur weiteren Abklärung.
Wir haben die Trimodale Therapie (TMT) als neue Therapie gefunden und tragen uns mit dem Gedanken, dafür nach Kiel zu fahren.
Oder wird das auch in Hamburg und Umgebung angeboten?
Was machen wir, wenn die Urologin nicht mitspielen will?
Wir sprachen nach dem Biopsiebericht nur kurz mit ihr. Und sie deutete an, dass sie an eine Neoblase denkt.
Wir stehen ziemlich alleine vor dem ganzen.
Danke für dieses Forum und die offenen Berichte aller Mitglieder.