Hallo Leute,
ich heiße Torsten und bin 61 Jahre alt. Alles fing im Oktober mit Brennen beim Wasserlassen an. Am 25.10. hatte ich am Freitag Nachmittag Blut im Urin. Ich ging von einer Blasenentzündung aus. Da über das Wochenende mit Nieren- und Blasentee keine Besserung sich einstellte, am Di einen Termin bei der Hausärztin für den 30.10. gemacht. Blut und Leukozyten im Urin, Überweisung an Urologen.
Am 5.11. Termin beim Urologen, keine Bakterien. Beim Ultraschall wurde dann der Turmor entdeckt, daraufhin noch Blasenspiegelung, Pilzförmiger Tumor. Am 28.11. dann TUR - OP mit 1 Instillationstherapie.
Jetzt am Di. 10.12.2024 die niederschmetternde Nachricht von der Pathologie: Ulzerierte Anteile eines muskelinvasiven und solide wachsende urothelialen high grade-Carcinoms. Mindestens pT2 ID-0
Eine 2. TUR nicht mehr empfehlenswert, sagte mein Urologe. Es wäre in meinem Alter besser eine Blasenentfernung zu überlegen. CT ist jetzt am 23.12.2024.
Auch wenn es ein Albtraum ist und man endlich aus dem Traum erwachen möchte, informiere ich mich über das ganze Thema Blasenentfernung. Die größte Frage ist , was für einen Ausgang soll ich wählen.
Ist eine Neoblase oder ein Stoma besser, beides hat Vor- und Nachteile. Vor allem der Gedanke wieviel Dünndarm für die Neoblase rausgeschnitten wird, gegenüber dem Stoma, bringt mich in Verzweiflung. Mit einem Beutel kann man sicher gut leben.
Um von Betroffenen mit ihren Erfahrungen zu lesen, habe ich mich hier angemeldet, damit ich bei den Gesprächen mit den Ärzten zu der richtigen Entscheidung finden kann.
Vielen Dank für die Aufnahme hier im Forum.