Nach 4 Jahren zwischendurch mal mitlesen, etwas neues von mir. Könnte vielleicht den einen oder anderen interessieren. Ist aber schon sehr spezifisch.
Zur Krankheitsgeschichte siehe hier : RE: Solider Blasentumor an der Blasenhinterwand.
Zu der ganzen Therapie(Trimodular) werde mal später etwas ausführlicher zu schreiben, eines vorweg: Die Entscheidung die Blase drin zu lassen und den Weg der RCT zu beschreiten habe ich nie bereut und würde das immer wieder so machen.Beste Entscheidung.
Jetzt mal zu dem spezifischen, die ja auch mit der RCT zu tun hat.
Vorweg: Ich muss alle 3 Monate zur Spiegelung/Ultraschall/Urinprobe/Blutprobe. Werde engmaschig kontrolliert. Unauffällig seit 4 Jahren.
Letzte Kontrolle 17.3.Unauffällig.
Anfang April dann der Schreck, Rotes Urin mit Koagelbildung. Starkes Brennen, was immer mehr zunahm, Flankenschmerzen, 112 gewählt, mit dem Rettungsdienst in die Notaufnahme und von da aus weiter Notaufnahme ins Borro Leer.
Diagnose: Blasentamponade mit Nierenstauchung. Fieber mit Entzündung
Therapie: Dauerspülung 4 Tage, Katheter blieb drin, dreimal wurde danach der Ansatz gemacht mal in die Blase hereinzuschauen, wurde jedes Mal nichts, wegen zu vielen Notfällen. 5 Tage Antibiotika über Tropf, nach 8 Tagen Entlassung (ohne Katheter). Sollte dann einen Termin bekommen zur Spiegelung
Seitdem Inkontinenz. Tagsüber mit der Zeit nachlassend, Nachts bei Seitenlage blieb sie.
Im Mai dann auf einmal wieder auf einen Sonntag rotes Urin. Schmerzlos ohne Koagel. Mo morgen direkt zum Urologen.Ultraschall und Urinprobe
Diagnose: Nierenstauchung und die Blase voll mit Bakterien.
Therapie: Hammerantibiotika für 10 Tage.Blut ließ schon am 2 Tage der Einnahme merklich nach, am 4. Tag kein Blut im Urin sichtbar. Mikrohämaturie, Teststreifen doppelt positiv. Urologe meinte nur das ich schneller einen Termin zur Spieglung im Borro haben müsste und sagte, er würde mal anrufen und das regeln.(Ich hatte mittlerweile einen Termin für den 8.7.)
Das klappte auch. Termin zur Spiegelung am 5.6 und wie bestellt am 4.6 wieder Blut im Urin.
Diagnose: Die Ursache der Blutung wurde gefunden, kräftige Gefäße am rechten Blasenhals.Das Areal wurde großflächig entschorft. Blasenhals(War bei der RCT auch das Bestrahlungsfeld) zeigt sich aufgrund der RCT sehr starr. Keine Tumore sichtbar.OP Arzt meinte das Gewebe wäre im Bestrahlungsfeld etwas "schwammig" (was immer er damit meinte), langfristig werden sie da Probleme bekommen.Oberärztin bei der Visite am nächsten Tag :"Nee das muss nicht"
Seit April vermuten alle Ärzte mehr oder weniger einen Strahlenschaden. Tumor muss natürlich ausgeschlossen werden, bis jetzt wurde aber nichts gefunden, daher bin ich da auch optimistisch, dass es so bleibt.
Therapie: Steht noch aus. Ergebnis Histologie vermutlich Ende der Woche.17.6 Termin bei meinem Urologen. Dann werden wir weiter sehen.
Es ist alles in allem ein etwas diffuses Geschehen, aber wie mein Urologe schon sagte" Die Blase ist nicht mehr die Blase von früher". Der im Übrigen im Mai schon auf der richtigen Spur war und einen Bluterguss an den Gefäßen vermutete.
Vielleicht ist das für den einen oder anderen jetzt oder Zukunft mal interessant, daher gebe ich meine Erfahrungen mal weiter ![]()