Liebe von Infektionen Betroffene,
es gibt Schlimmeres in der Schleimhaut einer Neoblase als das Citrobakter. Mein Urologe konstatiert sogar, der würde generell nicht behandelt. Ich bräuchte keine Urinproben mehr bringen.
Dennoch ist es sehr lästig, bei jeder Entleerung zunächst etwas graugrünbeigen Schleim zu entlassen, ehe der Urin fließt. Öfters behindert so ein Pfropf auch die leichte Entleerung. Wenn diese nicht rechtzeitig erfolgt, kommt das alte Phänomen wieder, dass ich aufsteigend Stauschmerzen in der Nierengegend spüre wie bei einer seriösen HWI.
Antobiotika (Trimethoprim 200mg) habe ich zwar in der Hinterhand, solle sie aber nur einsetzen, wenn ich hohe Temperatur bekomme, Blut dabei ist usw. Das ist Gottseidank jedoch bisher nicht der Fall.
Eingehegt wird die Situation dadurch, dass ich wieder, wie schon früher nach Post-OP Harnverhaltung, zweimal am Tag mich selbst katheterisieren muss (geht relativ gut mit LoFric Origo). Dadurch würden die Bakterien nicht überhand nehmen und keinen größeren Schaden anrichten.
Hat jemand von Euch andere Hinweise parat für meine Situation? Muss ich mich wirklich damit abfinden?
Es grüßt Uro Thelius