Hallo an alle Urostomaträger,
ich muss mich ja auch bald für eine Ersatzableitung entscheiden und habe doch eine Reihe von Fragen, die ich außerhalb meines eigentlichen Strangs ("Muskelinvasives Urothelkarzionom - Niagara Therapie zur Behandlung) besprechen möchte, um auch den UserInnen, die meinen Strang nicht lesen, die Gelegenheit zu geben, etwas beizutragen.
Wie der Titel schon sagt, tendiere ich ganz stark zum Urostoma aus den bekannten Gründen:
- keine Inkontinenz während der Nacht
- die lange Eingewöhnungszeit und Trainingszeit mit der Neoblase entfällt
- deutlich weniger Darm wird entfernt
- einfacheres Handling von externen Pflegekräften (wenn es dazu kommt)
...
Als eklatanten Nachteil sehe ich allerdings die sehr eingeschränkte Hebefähigkeit. Wäre die bei einer Neoblase eigentlich nicht gegeben?
Zum Urostoma:
1. Es gibt ja einteilige und zweiteilige Systeme. Die zweiteiligen Systeme scheinen auf ersten Blick besser zu sein, da man die Platte seltener wechseln muss. Dennoch verwenden viele hier einteilige Systeme.
Warum? Was sind die Vorteile?
2. Wieviel Kapazität hat ein normaler Beutel bzw. gibt es Beutel mit mehr bzw. weniger Kapazität (Füllmenge)?
3. Wie oft kann ein Beutel entleert werden, bevor er ersetzt werden muss?
4. Kann man immer am eigentlichen Beutel zusätzlich einen Beinbeutel befestigen und werden dann beide Beutel gefüllt (doppelte Kapazität?)
Ich hoffe, dass meine Fragen verständlich formuliert sind, danke und Grüße
Hornvall