Instillationstherpie mit Mitomycin

  • Hallöchen,


    bin ganz neu im Forum. Bei mein Mann, heute 50 wurde zum ersten mal einen Tumor im April 2003 endeckt. PTA G1. Es folgte eine TUR-B. Danach keine Probleme bis im November 2004 ein erneuter Tumor auftrag. PTA G1. Keine Nachbehandlung nur alle 3 Monate eine Blasenspiegelung. Im Juni 2006 trat jetzt wieder eine Tumor auf. Nach der TUR-B riet der Urologe zur einer Instillationstherpie mit Mitomycin. Seitdem hat er vermehrt Blutungen. Gestern wurde bei der Blasenspiegelung festgestellt, daß einige Tumore durch Mitomycin abgestorben sind. Deshalb wohl auch die Blutugen. Ein kleiner Tumor ist noch da, soll duch eine weitere Instillationstherpie mit Mitomycin behandelt werden. Ist das ok? Hat jemand damit Erfahrungen. Über Info wären wir sehr froh.

  • Guten Tag, Petra,
    guten Tag, Rosemarie,


    ich resümiere einmal diesen Vorgang :


    Bei Petras Mann wurde im April 2003 ein Blasentumor pTaG1 entdeckt und durch eine TUR entfernt.
    Es erfolgte keine Nachbehandlung, weder durch Mitomycin noch durch BCG.


    Im November 2004 wurde wiederum ein Tumor entdeckt, wieder pTaG1.
    Jetzt wurde überhaupt nicht behandelt, weder eine TUR durchgeführt noch sonst etwas unternommen, außer alle drei Monate eine Blasenspiegelung.
    ( Hat man diesen Tumor einfach wachsen lassen ?? )


    Im Juni 2006 wurde ein zweiter Tumor gesichtet, wiederum ein pTaG1.
    Jetzt wurde eine zweite TUR durchgeführt und der behandelnde Urologe riet zu einer Instillationstherapie mit Mitomycin, welche auch durchgeführt wurde, nämlich seit der TUR im Juni 2006 insgesamt viermal.
    Seither hat Petras Mann vermehrt Blutungen.


    Eine Blasenspiegelung im September 2006 ergab keine Befunde.


    Gestern wurde eine Blasenspiegelung durchgeführt, bei welcher festgestellt wurde, daß durch die Mitomycintherapie “einige ( !!?? ) Tumore abgestorben wären”.
    Gleichzeitig wurde festgestellt, daß “noch ein kleiner Tumor vorhanden sei, welcher durch eine weitere Mitomycintherapie ebenfalls behandelt ( also zum “absterben” ) gebracht werden soll.
    Diese ( 5. ) Instillation soll am Freitag, also übermorgen, durchgeführt werden.


    Eine weitere TUR ist anscheinend nicht angedacht.


    Ich darf hier einmal meine Reaktion in einem solchen Fall darlegen :
    Auf der Stelle würde ich eine Uniklinik aufsuchen, welche eine Untersuchung mit den momentanen besten Techniken durchführt, ( Adressen sind von Thomas im Forum : “Wohin geht die Forschung” in dem Thread : “Urologenempfehlungen mit neuester Technik” eingestellt worden ).


    Dort würde ich mich untersuchen und ggfls. sofort eine TUR durchführen lassen.


    Und einem Urologen, der bei mir einen vorhandenen, sichtbaren Tumor nicht sofort entfernt, sondern mit einer Instillationstherapie bekämpft, würde ich in jedes Knie einen 6”- Nagel kloppen......


    Gruss
    Eckhard

  • Guten Morgen Rosemarie,


    ich muß etwas richtig stellen. Natürlich wurde im November 2004 eine TUR-B bei meinem Mann vorgenommen. Allerdings keine weitere Therapie.Damit wurde erst nach der dritten TUR-B begonnen.


    Gruß
    Petra