Mainz Pouch I-Katheter bleibt hängen

  • Hallo ihr lieben Betroffenen!
    Hat jemand von euch dieses Problem schon mal gehabt? Vor 14 Tagen hat es angefangen das so ca jeder 5 Kath. nicht mehr rein gegangen ist. Wenn ich dann ca 20 Min. später zur Toilette bin hat es funktioniert. Dann aber an Muttertag der große Schock es ging gar nichts mehr. Wir sind dann nach Mainz gefahren in die Notaufnahme , wo ich auch gleich geblieben bin. Dienstags wurde dann eine Korrektur am Nippel vorgenommen. Ich habe nun für 3 Wochen einen 20CH Dauerkatheter liegen. Hoffentlich funktioniert nachher alles wieder.
    LG Wombri

  • liebe Wrombi
    ich komme seit der letzten Revisions-OP manchmal auch nicht rein beim Katheterisieren. Dann warte ich ein bisschen und dann geht es wieder, zum Glück. Aber es ist immer ein ungutes Gefühl dabei. Dir Gute Besserung und hoffentlich viel Erfolg.

    :rolli: Krümelchen
    Tetraplegikerin seit 1990, Mainz Pouch I seit 2007

  • Hallo Wombri,


    ja das kenne auch zu genüge.In der AHB hat alles angefangen,selbst heute ab und an immer noch Probleme beim reinkommen.Hat sich natürlich im laufe der Jahre wesentlich gebessert.Das garnichts mehr geht hatte ich allerdings noch nie,es ist immer etwas rausgelaufen und 2-3Std. später war es meistens wieder Ok.Nur keine Panik bekommen,macht die Sache nur noch schlimmer.Ruhig Blut und immer mal wieder zwischendurch versuchen.Wird schon wieder werden.Alles Gute die Mainzer haben das im Griff!!!
    LG Franzi

    Wer später bremst,ist länger schnell....! :Genau:

  • Hallo Wombri,


    der Pouch sitzt ja an einer anderen Stelle als die Blase vorher und muss sich den Platz mit dem Magen und diversen Darmschlingen teilen. Daher z.B. haben etliche Pouchträger Schwierigkeiten, nach üppigen Mahlzeiten den Katheter einzuführen - sie pullern dann vorher.
    Auch ein sehr voller Darm kann schon mal zu Problemen führen, die sich - wie z.B. bei Franzi - nach kurzer Wartezeit von selbst erledigen.
    Möglich sind auch Stomastenosen, d.h. Verengungen des Nabelstomas durch kleinste Verletzungen beim Kathetern o.ä.
    Da bieten sich dann folgende Hilfmaßnahmen an:
    - immer einen dünneren Katheter griffbereit haben (z.B.CH.12), um einen Harnverhalt und drohenden Nierenstau zu verhindern
    - Dialatation des Stomas. Dabei belässt man über Nacht einen Katheter im Nabelstoma, fixiert ihn gegen Herausrutschen und schliesst einen Urinbeutel an (gegen Überschwemmung im Bett :D ). Dabei weitet sich das verengte Stoma fast immer wieder.


    Nur keine Panik bekommen,macht die Sache nur noch schlimmer.Ruhig Blut und immer mal wieder zwischendurch versuchen


    Dem kann ich nur zustimmen.


    Liebe Grüße


    Hexe :tanzen:

  • Hallo
    So gestern hab ich nun endlich in Mainz den Dauerkatheter gezogen bekommen. Nun funktioniert wieder alles und wie es aussieht bin ich auch dicht, davor hatte ich die meiste angst. Ich darf die 14CH Kath. nicht mehr benutzen, nur noch die 16CH für unterwegs und hauptsächlich die 18CH.
    LG Wombri

  • He Wombri,


    Benutze die 18er Katheter seit meiner OP 2004, übrigens auch Uni Mainz.Ruck zuck ist der Pouch damit leer,und Schleim etc. hat keine Chance steckenzubleiben...zumindest war das bisher bei mir so..!!habe vor Jahren sogar einen Nierenstein AT2 damit aus dem Pouch gezogen.Viel Spaß damit in Zukunft und auf immer Dichtsein..wünscht dir
    Franzi

    Wer später bremst,ist länger schnell....! :Genau:

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