Mainz Pouch I OP nun die ersten Probleme.. :-(

  • Hallo Ihr lieben..
    meine Mutter hatte letzte Woche Freitag ihre Pouch OP..
    Die OP ist gut verlaufen, am Folgetag kam Sie auch schon wieder auf die normale Station. Toi Toi


    Die Heilung verläuft soweit auch sehr gut!


    Sie hat nur leider die Probleme, das sie jetzt die erste Nahrung die sie zu sich nimmt nicht in sich behält.
    Zwieback darf sie schon essen, Montag Nacht hat sogar keine Luft mehr bekommen, da sie voller Schleim war.


    Ist das normal nach einem solchen Eingriff, das der Körper noch keine Nahrung annimmt und sich der Magen regelrecht verschließt?


    Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.. Ich mache mich wirklich sorgen...


    Viele Grüße
    Birgit

  • Liebe Birgit,


    es kann sein, dass Deine Mutter zur Schmerzstillung Tramadolol bekommt; das wirkt bei vielen Patienten eher als Brechmittel. Mir ging es nämlich genau so. Der erste Zwieback war samt Tee in Sekundenschnelle wieder da.... :raufen: Nachdem ich auf ein anderes Analgeticum umgestellt war, behielt ich auch wieder Tee und Zwieback bei mir.


    Der Verdauungstrakt, und hier insbesondere der Darm, müssen erst wieder vorsichtig an Nahrung gewöhnt werden. Da kann es zu vielen derartigen Zwischenfällen kommen, einschließlich hochgradiger Verstopfung. Das ist aber normal nach einer großen Darm-OP, und Ärzte und Pfleger sind darauf vorbereitet. Da mach Dir mal keine großen Sorgen... :streicheln:


    Liebe Grüße
    Hexe :tanzen:

  • Liebe Hexe,
    das macht mir ja ein wenig Hoffnung. Was das Medikament angeht, weiß ich leider nicht welches sie bekommt. Aber was das Pflegepersonal angeht, ich sage nur 2 Pfleger für 22 Patienten. :-(


    Die Nahrung bleibt aber für mind. 2 Stunden drinnen.. Ach ja, jetzt heißt es wohl abwarten und im warsten Sinne des Wortes "Tee trinken"!
    Fenchel, Kamille.. Sie hat schon alle durch..


    Ich hoffe nur das Sie nahtlos, nach dem Klinikaufenthalt Ihre Reha bekommt.. Bis dato hat keiner was dazu gesagt.. Oder müssen wir uns vielleicht darum kümmern?


    Liebe Grüße
    Birgit

  • liebe Birgit
    erkundigt Euch unbedingt, was Eure Mutter als Schmerzmittel bekommt. Auch bei mir hat Tramadol bewirkt, dass ich Erbrechen musste. Hat man bei Deiner Mutter auch mal mit Brühe versucht? Ich hatte am Anfang auch, dass ich was essen konnte oder trinken, und es dann entweder wieder über die Magensonde raus kam, oder wenn der abgestöpselt war, es zum Erbrechen geführt hat. Ich durfte deshalb nur schlückenweise trinken, respektive das Süppchen oder den Zwieback nur in Häppchen geniessen.

    :rolli: Krümelchen
    Tetraplegikerin seit 1990, Mainz Pouch I seit 2007

  • Hallo Birgit, :Schmunzel:


    da kann ich mich Hexe und Krümelchen nur anschließen, aus eigener Erfahrung. Da muß ich nur an Blasenbär´s erste Op denken, als er nach 2-3 Tagen nach der Op auf die normale Station kam. Da haben sie ihm alles hingestellt, was die Küche zu bieten hat, unter anderem auch einen Schweinebraten. Ganz unbedarft hat er alles stehen lassen und ist direkt über den Schweinebraten hergefallen. Ich kann dir sagen, das dass nicht noch in einer Not-Op geendet hat, war alles :Klo: . Bei der zweiten Op haben wir am eigenen Leib erfahren, dass Bananen auch nicht viel besser sind :Was liegt an: , gell Krümelchen? Also im Ernst, die ganzen Schmerzmittel haben ja auch eine lähmende Wirkung, leider auch auf den Darm. Deshalb wirklich nur gaaanz langsam, Schluck für Schluck und Bissen für Bissen, da ist weniger mehr.


    trotzdem euch ein schönes Wochenende :Sonnenschein:

  • Puh .. Ihr lieben.. aktuelle Lage!


    Das Essen bleibt nun da wo es hin gehört! :-)


    Ihr hattet also absolut recht! Aber.. so ist es nun mal.. Sorgen über Sorgen! :-)



    Liebe Grüße


    Birgit

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