Chemo mit Farmorubicin

  • Ihr lieben, Christina, Andreas und Wolfgang

    Eure Worte tun mir richtig gut und ich danke auch Chrsitina für Duftkerze und Gebete.


    Ich bin dabei, mich mit der schweren Diagnose auseinanderzusetzen, was insofern schwierig ist, da ich noch nichts über das "Wie weiter" weiss.

    Nach den guten Befunden der letzten Jahre, meinen Blasentumor betreffend, wähnte ich mich definitiv über den Berg und konnte die täglichen Aufgaben um meinen gesundheitlich eingeschränkten Mann, meinen Hund und natürlich auch Haus und Garten in gesundheitlich gutem Zustand bewältigen.


    Nun muss ich halt schauen, dass ich der neuen Situation auch gewachsen sein werde. Dass ich mich hier austauschen kann, bedeutet mir sehr viel und ich bin sehr dankbar!

    pT1 G3, Op. 23.12.2011, Nachresektion 10.2.2012, CT obere Harnwege: sauber, Chemoinstillationen mit Farmorubicin, bisher Spiegelungen "ohne Anhalt für Malignität" (letzte März 2013) CT April 2013: kein pathologischer Befund der Nieren oder ableitenden Harnwege nachweisbar.
    12. Juni: Spiegelung: sauber. 3. Dezember 2013, Zystokopie: "kein Anhalt für Malignität". 26. November 2014: Zystoskopie ohne Anhalt für Malignität. November 2015 und November 2016 Zystoskopie "kein Anhalt für Malignität".

  • Liebe Miriam,

    uns allen ist sehr bewusst, was solche Aussagen bewirken und wie sehr man sich damit auseinandersetzt, setzen muss. Da ist wichtig, geeignete Ansprechpartner zu haben. Die Angehörigen oder auch Freunde sind allzuoft überfordert und dann sind aber wir in unserem Forum füreinander da.


    Pass auf Dich auf und bis bald


    Wolfgang

    April 2009 CIS, bis Aug. 2009 6xBCG Instillation. Diagnose im Jan. 2010: Harnblasenkarzinom pT4a pTis L1 V0 pN1 pMx R0 G 3, Prostatakarzinom pT1a L0 V0 pN0 pMx R0 G 2 GL: 3+3=6 . Februar 2010 radikale Cystoprostatektomie mit Anlage eines Sigma Conduit. April bis Juli 2010 Chemotherapie 6 Zyklen Cisplatin/Gemcitabin


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Liebe Mirjam

    Als Angehörige (mein Sohn hat Blasenkrebs im Alter von 19 Jahren bekommen) und als Mutter einer Tochter die den selben Namen trägt wie Du und auch weil wir anscheinend aus demselben Land kommen, möchte ich Dir sagen, dass mich Deine neue Diagnose sehr betroffen gemacht hat. Ich denke fest an Dich und drücke die Daumen und hoffe, dass Du die Kraft aufbringst, dagegen zu kämpfen!

    Liebe Grüsse

    Lina

  • Liebe Miriam,


    ich werde Dir eine private Nachricht schicken, mit etwas tiefgreifenden Informationen zum Thema "Immuntherapie", ich denke, das diese Therapie zumindest auch geeignet wäre - und du deine Ärzte auch dazu befragen solltest.

    Um aber die "richtigen" Fragen stellen zu können, gebe ich Dir das Informationsmaterial an die Hand - vielleicht ist dies ja eine Alternative.


    Gruss

    AndreasW

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Liebe Miriam,

    ich bin wirklich erschüttert!!!


    Und leider fallen mir gerade keine Worte des Trostes ein, die dir auch tatsächlich Trost spenden könnten. Ich kann für jetzt nur sagen, gib auf keinen Fall die Hoffnung auf!!! Und ich bin in Gedanken bei dir.

    Die Diagnose pT1 G3 (09/2014) bezieht sich auf meinen Mann, der Mitte 60 ist. | Nachresektion mit Mapping 11/2014 unter Hexvix: R0 | 02+05+08+11/2015 und 02+05+08+11/2016 sowie 05/2017 Zystoskopie+Urinzytologie: keine Auffälligkeit

  • Liebe Foris, eure Anteilnahme berührt mich sehr und ich danke nochmals herzlich dafür.

    Ja Wolfgang, es ist etwas anderes, sich im Kreis von Betroffenen austauschen zu können als mit überforderten Angehörigen und Freunden. Dafür bin ich dem Forum und euch sehr dankbar.


    Zur Zeit bin ich ja gewissermassen im "luftleeren Raum", will heissen, ich kann nicht planen, ich weiss sozusagen nichts ausser eben der schlimmen noch nicht detaillierten Diagnose. Ich versuche in der Zeit bis zum Arzttermin den Tagen noch möglichst viel Positives abzugewinnen. Zum Glück fühle ich mich nicht schlecht, ausser kurzatmig, schlucke brav die Schmerzmedis und hoffe, dass sich meine Lunge, nicht wie angekündigt, schnell wieder sondern nur langsam auffüllt.

    pT1 G3, Op. 23.12.2011, Nachresektion 10.2.2012, CT obere Harnwege: sauber, Chemoinstillationen mit Farmorubicin, bisher Spiegelungen "ohne Anhalt für Malignität" (letzte März 2013) CT April 2013: kein pathologischer Befund der Nieren oder ableitenden Harnwege nachweisbar.
    12. Juni: Spiegelung: sauber. 3. Dezember 2013, Zystokopie: "kein Anhalt für Malignität". 26. November 2014: Zystoskopie ohne Anhalt für Malignität. November 2015 und November 2016 Zystoskopie "kein Anhalt für Malignität".

  • Liebe Miriam,

    Du hast mein ganzes Mitgefühl.

    Was für ein Schock, eine solche Diagnose zu bekommen.

    Ich wünsche dir von ganzem Herzen ganz viel Kraft, alles was auf dich zukommt tragen zu können.


    Virtuell umarme ich dich.

    Viele Grüße


    Elbfrau

  • Danke liebe Elbfrau, die guten Wünsche tun mir gut.

    Gestern spürte ich, dass mein Atem wieder knapp wurde und so rief ich denn im Krankenhaus an. Ich konnte sofort vorbeigehen - ein lieber Nachbar fuhr mich - und da wurde wieder die Lunge punktiert. Erneut kamen unglaubliche 2 Liter ! raus.

    Das werde jetzt so bleiben, hiess es. Es gäbe die Möglichkeit einer Operation, bei welcher das Brustfell "verödet" werde, oder aber, dass man mir subcutan ein Schläuchlein legt, durch welches die Flüssigkeit ablaufen kann in einen Beutel, den ich selbst wechseln könne.


    Aber diese Massnahmen erst, wenn ein Behandlungsplan gemacht werden könne, d.h. wenn die Resultate hier sind, sind sie aber noch nicht. Zudem sei der Onkologe nächste Woche im Urlaub, es müsse also ein anderer Onkologe zugezogen werden - nun ja, man sollte in der Urlaubszeit nicht krank werden.

    pT1 G3, Op. 23.12.2011, Nachresektion 10.2.2012, CT obere Harnwege: sauber, Chemoinstillationen mit Farmorubicin, bisher Spiegelungen "ohne Anhalt für Malignität" (letzte März 2013) CT April 2013: kein pathologischer Befund der Nieren oder ableitenden Harnwege nachweisbar.
    12. Juni: Spiegelung: sauber. 3. Dezember 2013, Zystokopie: "kein Anhalt für Malignität". 26. November 2014: Zystoskopie ohne Anhalt für Malignität. November 2015 und November 2016 Zystoskopie "kein Anhalt für Malignität".

  • Nachdem ja am Dienstag erneut 2 Liter aus der Lunge geholt wurden, hat man davon auch wieder Proben ans Labor geschickt. So, wie mein Arzt mir gestern am Telefon mitteilte, waren im ersten Exsudat nicht genügend identifizierbare Zellen vorhanden, so dass vom zweiten E. am Dienstag auch noch eingeschickt wurde. Und auf diese Resultate gilt es nun auch noch zu warten. Also wappne ich mich mit Geduld. An der vorläufigen Diagnose, also bösartig und nicht operabel ändert sich allerdings nichts.


    Abwarten - und vermutlich bald wieder zum Punktieren gehen.

    pT1 G3, Op. 23.12.2011, Nachresektion 10.2.2012, CT obere Harnwege: sauber, Chemoinstillationen mit Farmorubicin, bisher Spiegelungen "ohne Anhalt für Malignität" (letzte März 2013) CT April 2013: kein pathologischer Befund der Nieren oder ableitenden Harnwege nachweisbar.
    12. Juni: Spiegelung: sauber. 3. Dezember 2013, Zystokopie: "kein Anhalt für Malignität". 26. November 2014: Zystoskopie ohne Anhalt für Malignität. November 2015 und November 2016 Zystoskopie "kein Anhalt für Malignität".

  • Lieber Miriam,


    hoffen wir das beste und das die Ärzte schnell eine Therapie finden werden.


    Gruss

    AndreasW

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Noch ist es nicht so weit Andreas.

    Nachdem auch aus dem zweiten Exsudat keine schlüssigen Resultate zu erhalten waren, wede ich nun am 8. August ins Krankenhaus eintreten, wo mir am 9.ö8. dann eine Biopsie der Lunge gemacht werden wird, mit Vollnarkose. ALso ist weiterhin Geduld angesagt:|

    pT1 G3, Op. 23.12.2011, Nachresektion 10.2.2012, CT obere Harnwege: sauber, Chemoinstillationen mit Farmorubicin, bisher Spiegelungen "ohne Anhalt für Malignität" (letzte März 2013) CT April 2013: kein pathologischer Befund der Nieren oder ableitenden Harnwege nachweisbar.
    12. Juni: Spiegelung: sauber. 3. Dezember 2013, Zystokopie: "kein Anhalt für Malignität". 26. November 2014: Zystoskopie ohne Anhalt für Malignität. November 2015 und November 2016 Zystoskopie "kein Anhalt für Malignität".

  • Liebe Miriam,


    alles Gute für die Biopsie heute!


    Liebe Grüße

    Britta

    Ich schreibe für meinen Vater Jahrgang 51


    April 2016 nach TUR-B: Muskelinvasives Urothelkarzinom mit herdförmiger plattenepithelialer Differenzierung, pT2 G3 53 positiv
    Mai 2016: Zystektomie
    Befund nach Zystektomie: G3, pT3a, pN0 (0/27), L0, V0 local R0 plus Oberflächenurothel CIS
    6.10.16: Ende 4 Zyklen Cisplatin/Gemzar (ab Z2 nur 80% wg. Fatigue)
    16.11.16: Beginn Reha in Ratzeburg

  • Soeben wir per E-Mail folgende Mitteilung erhalten:


    Die Diopsie ergab einen Bösartige, unoperable Tumor (Pleuramesothelium / Brustfellkrebs). Sie ist seit 7. August in Spital, gegenwärtig in Langzeit Abteilung. Sie ist sehr stark abgeschwächt, wir hoffen, dass es ihr besser gehen wird.

    Liebe Grüsse


    Ihr Ehemann

    22.06.2012 erste TUR-B apfelgrosser Tumor wurde soweit wie sichtbar entfernt
    03.07.2012 Tumorklassifikation:
    ICD-0: C67 M8130/21 G1 pTa pNx pMx l0 v0 Rx
    22.10.2012 zweite TUR-B, diesmal ohne Befund
    16.12.2013 dritte TUR-B, 5 rezidive wurden entfernt. high grad (rpTa)
    24.06.2016 vierte TUR-B, ein rezidiv pTa G1

  • Eine Nachricht die betroffen macht und erneut verdeutlicht, mit welchem Monster wir es zu tun haben. Meine Wünsche zu einer möglichst schmerzfreien Zeit wird Miriam nicht lesen, dennoch drücke ich sie aus.


    Wolfgang

    April 2009 CIS, bis Aug. 2009 6xBCG Instillation. Diagnose im Jan. 2010: Harnblasenkarzinom pT4a pTis L1 V0 pN1 pMx R0 G 3, Prostatakarzinom pT1a L0 V0 pN0 pMx R0 G 2 GL: 3+3=6 . Februar 2010 radikale Cystoprostatektomie mit Anlage eines Sigma Conduit. April bis Juli 2010 Chemotherapie 6 Zyklen Cisplatin/Gemcitabin


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Liebe Miriam,


    vielleicht kann AndreasW unsere guten Wünsche für dich sammeln und deinem Mann in einer Antwortmail zurücksenden. Dein Mann kann sie dir dann vorlesen.


    Wir sind alle in Gedanken und Gebeten bei dir. Hoffentlich finden die Ärzte einen Weg, dass es dir besser geht und du noch eine gute Zeit haben kannst. Und hoffentlich hast du keine Schmerzen. Ich werde jeden Tag eine große Kerze für dich anzünden und für dich beten. Schließlich haben wir beide am selben Tag Geburtstag, das verbindet.

    Mehr weiß ich gerade nicht zu schreiben... ich bin sehr erschüttert und muss ein paar Tränen verdrücken. Sei dir sicher, dass wir hier alle fest an dich denken.


    Herzliche Grüße und alles erdenklich Gute für deine Gesundheit


    Christina

    Ich habe für meine Mutter geschrieben, bei der im Jahr 2008 Blasenkrebs diagnostiziert wurde. Am 10.01.2015 ist sie im Alter von 80 Jahren daran verstorben. Da das Forum wie eine Familie für mich ist, bin ich ihm treu geblieben, obwohl mein persönlicher Schwerpunkt inzwischen ein anderer ist: Ende 2015 wurde bei mir Brustkrebs diagnostiziert, den ich mit Operation und Strahlentherapie bekämpft habe und mit einer 10 Jahre lang dauernden Anti-Hormontherapie hoffentlich komplett ausmerzen werde.

  • Ich danke allen, für die Gute Wünsche für meine Frau und ich hoffe, das ihre Zustand sich bessern wird und vielleicht kann sie selber über ihre Befindlichkeit schreiben..


    Liebe Grüsse

    Ihr Eheman

    pT1 G3, Op. 23.12.2011, Nachresektion 10.2.2012, CT obere Harnwege: sauber, Chemoinstillationen mit Farmorubicin, bisher Spiegelungen "ohne Anhalt für Malignität" (letzte März 2013) CT April 2013: kein pathologischer Befund der Nieren oder ableitenden Harnwege nachweisbar.
    12. Juni: Spiegelung: sauber. 3. Dezember 2013, Zystokopie: "kein Anhalt für Malignität". 26. November 2014: Zystoskopie ohne Anhalt für Malignität. November 2015 und November 2016 Zystoskopie "kein Anhalt für Malignität".

  • Ja, vielen Dank an den Ehemann für die Mitteilung. Wir alle sind in Gedanken bei Miriam. Bitte richten Sie ihr liebe Grüße aus und auch Ihnen wünschen wir viel Kraft in dieser schweren Zeit.

    Die Diagnose pT1 G3 (09/2014) bezieht sich auf meinen Mann, der Mitte 60 ist. | Nachresektion mit Mapping 11/2014 unter Hexvix: R0 | 02+05+08+11/2015 und 02+05+08+11/2016 sowie 05/2017 Zystoskopie+Urinzytologie: keine Auffälligkeit

  • Lieber Ehemann von Miriam, liebe Miriam

    Ich kann aus eigener Erfahrung (erst Blasenkrebs, dann Lungenkrebs) nachvollziehen, wie es euch gehen mag. Meine besten Wünsche für baldige Besserung auch beiden.

    Ganz wichtig für Miriam wäre ein zertifiziertes Lungenkrebs- zentrum, um die optimalste Behandlung zu erhalten.

    Ich weiß nun ja nicht, wo Miriam zur Zeit im Krankenhaus ist, deshalb bitte im Auge behalten...

    Aber vielleicht seid ihr ja schon in den besten Händen. Mit war nur der Satz aufgefallen, dass der Onkologe im Urlaub....usw.

    Auf alle Fälle drück ich Miriam die Daumen, dass ihr mit einer zielgerichteten Therapie geholfen wird- möglichst bald.

    Und dir, dem Ehemann ebenfalls alles Gute.

    Kaliko

  • Die Uniklinik Freiburg im Breisgau scheint auf das Pleuramesothelium spezialisiert zu sein: https://www.uniklinik-freiburg…er/pleuramesotheliom.html

    Aber auch in der Schweiz werden die Ärzte wissen, was in Miriams derzeit geschwächtem Zustand zu tun ist.


    Ich bin sehr bestürzt über diese schlimme Diagnose und wünsche dir in jeder Hinsicht das Allerbeste, liebe Miriam!

    Die Diagnose pT1 G3 (09/2014) bezieht sich auf meinen Mann, der Mitte 60 ist. | Nachresektion mit Mapping 11/2014 unter Hexvix: R0 | 02+05+08+11/2015 und 02+05+08+11/2016 sowie 05/2017 Zystoskopie+Urinzytologie: keine Auffälligkeit