Beiträge von Blasius

    Moin Didi,


    ich, also ich persönlich, würde in Widerspruch gehen. Die Summe deiner Behinderungen rechtfertigen mind. einen GdB 50 und ein Merkzeichen G.


    Du hast nichts zu verlieren, sondern kannst nur gewinnen. Niedriger als in seinem Bescheid vom 04.04. darf das Amt nicht werden.


    Viel Erfolg und liebe Grüße

    Blasius

    Nein, Alex, ich hatte, so wie es bei mir steht, nur Mito für drei Jahre und ja, ich habe meine Ernährung, meine Lebensumstände und den Standort geändert.


    Ich bin rezidivfrei von Anfang an und in jährlicher Kontrolle.

    Moin Susanne,


    bitte unbedingt sofort bei der IKK nachhaken! Die dürfen sich keine Zeit lassen, auch nicht bei Corona und Homeoffice.


    Die Bewilligung hat eine Gültigkeit von 6 Monaten, aber die AHB sollte innerhalb von 4 Wochen nach Krankenhausentlassung stattfinden.


    Für eine AHB gelten die CoVid-19-bedingten Beschränkungen nicht!


    Ganz herzliche Grüße und viel Erfolg auf dem Wege der Besserung!


    Blasius

    Moin Alex77,

    Mitomycin greift als Medikament nur die entarteten Zellen (Krebszellen) an. Es hat aber auch erhebliche Nebenwirkungen, die zu anderen Erkrankungen führen können.


    Eine Bekämpfung von Krebs ist bei rein medikamentöser Behandlung oft nicht sehr erfolgreich. Denn die speziell blasenkrebsauslösenden Gifte sind ja latent im Körper vorhanden und werden nur langsam über die Blase als Sammelorgan für Ausscheidungen abgegeben.


    Ohne eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten, der weiteren krebsauslösenden Faktoren hilft diese Medikament nur bedingt. Zumal bei einem so gravierendem Befund wie dem deiner Mutter. Normal wäre da eine BCG-Therapie erforderlich gewesen.

    Wurde denn nicht während der Mito-Behandlung 1/4 järlich die Blase gespiegelt?

    Die Vierteljahreskontrolle muss nun noch für 2 Jahre stattfinden, danach 3 Jahre lang halbjährlich, dann 1 x jährlich lebenslang.


    LG - blasius

    Moin Aretha,


    da von deiner damaligen überwundenen TBC in deinem Körperchen noch jede Menge Antikörper schwimmen, und das lebenslang, dürfte eine BCG-Behandlung zum einen zu sehr heftigen Gegenreaktionen führen und zum anderen kaum wirksam sein. Denn dein schlauer Alabsterkörper hat ja gelernt, wie er mit diesen bösen BCG- also Tuberkel-Bazillen umzugehen hat.

    Mein Urologe hat mir auf meine Nachfrage, ohne das ich einer solchen Behandlung bedurfte, diesen Sachverhalt erklärt.


    Grüße - und bleib gesund!

    Blasius

    Hier sei mir der Hinweis gestattet, dass die Personen, die im Kindesalter Calmet (BCG) geimpft wurden, auf eine neuerliche BCG-Impfung, auch mit abgewandelten Vakzinen, äußerst allergisch reagieren können.

    Das gleiche gilt selbstverständlich auch bei einer "normalen" BCG-Installation, da ja bereits Antikörper gegen Tuberkulose im Blut vorhanden sind.


    Also immer den jeweiligen Impf- und Immunstatus beachten!

    Moin EdleTraud,


    herzlich willkommen im besten Blasenkrebs-Forum!


    Ich hoffe, du haderst nicht mit der Entscheidung zum Stoma. Nur so war sicher dein Überleben möglich.

    Unser Moderator Wolfgang hat wie etliche weitere User hier eine ebensolche Harnableitung. Im Unterforum "Urostoma" findest du jede Menge Tips und Hilfen.

    Lies dich bitte ein und wenn du Fragen hast, nur immer heraus damit.


    Liebe Grüße

    Blasius

    Moin Detlef1,


    leider ist es so, dass Krebs, so er einmal ausgebrochen ist, latent im Körper schlummert und jederzeit wiederkommen kann.


    Mein Blasenkrebs wurde 2006 entdeckt. Die direkte Behandlung dauerte dann bis 2008. Nun bin ich bei einer jährlichen Zystoskopie mit Urinzytologie und werde zu meiner Sicherheit diese Untersuchung bis zu meinem seeligen Ende weitermachen.


    Mit deinem Auto gehst du ja auch regelmäßig in die Werkstatt, auch wenn es 14 Jahre alt ist, oder?


    LG - Blasius

    Moin Arolo,


    da heißt es warten. Warten auf den Bescheid der BG. Denn erst, wenn du einen Verwaltungsakt in Form eines Bescheides in Händen hälst, kannst du den Rechtsweg in Form eines Widerspruchs beschreiten.

    Was die BG in ihren Akten als reine Absichtserklärung verbirgt, hat eben noch keine Rechtskraft.

    Ganz abgesehen davon, dass GdB nicht gleich MdE ist.

    Die BGen sind nun mal der natürliche Feind des Arbeitnehmers. Sie behaupten jedoch immer das Gegenteil. Die ganzen UVVen und ihre Ergänzungen haben nur den Zweck, Nachteile gegen den Arbeitgeber (Versicherungsnehmer!) abzuwenden.


    Nun hast du schon so lange gewartet, da kommt`s auf ein oder zwei Monate mehr auch nicht mehr an.


    Zumal die Büros leer sind und die MA im Homeoffice stecken.


    Bleib geduldig und gesund


    LG - Blasius

    Moin Andy,

    na denn man los! Fein, dass du mitmachst, und fein, dass du die sensiblen Themen bearbeiten willst.

    Ich wünsche dir stressfreie Moderation und das rechte Augenmaß fürs Eingreifen.


    LG - Blasius

    Moin Irmi,


    da du sicher einen GdB 80 hast, dürfte der Gang zum Behindertenbeauftragten kein Problem sein.

    Krebspatienten gelten als chronisch krank und gehören zur Risikogruppe, da jede Infektion auch Metastasen auslösen kann.

    Biete deinem Arbeitgeber Homeoffice an.

    Meine Tochter (Jobcenter) muss von zu Hause arbeiten.


    LG - Blasius

    Moin Marion,


    hinschreiben:


    "Sehr geehrte Damen und Herren,


    nach meinem Kenntnisstand bin ich kein Mitglied der ShB. Von daher wäre eine Kündigung nicht erforderlich.

    Hilfsweise jedoch kündige ich hiermit mit sofortiger Wirkung die Mitgliedschaft in der ShB nach § 8,2 der Satzung vom 06.04.2019.


    MfG"


    Freiumschlag nutzen und bei der Post als Einwurfeinschreiben aufgeben.


    Viel Spaß - Blasius

    Moin Helmut Skat27 ,


    Kündigung bei der Shb ist ganz einfach:


    Kündigung per Einwurfeinschreiben schicken mit Bezug auf die Satzung des ShB, Stand: 06.04.2019, Seite 4:


    § 8 Beendigung der Mitgliedschaft

    8.1 Die Mitgliedschaft endet:

    a) durch Austritt

    b) durch Ausschluss

    c) durch Streichung aus der Mitgliederliste

    d) mit dem Tod, wenn es sich um eine natürliche Person handelt

    e) durch Auflösung oder Aufhebung bei einer juristischen Person oder einem Personenverband

    f) durch Kündigung der Mitgliedschaft durch den Verein

    8.2 Der Austritt ist jederzeit möglich und erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er

    wird mit dem Zugang der Austrittserklärung wirksam.

    Moin Blasen-Wolf,

    du kannst bei deiner Behinderung beim Versorgungsamt oder dem in deiner Region dafür zuständigen Amt ein Merkzeichen "G" (für Gehbehindert") beantragen.

    Damit könntest du entweder kostenlos den ÖPNV benutzen oder 50% deiner Kfz.-Steuer sparen (Beantragung dann beim Zollamt).

    Außerdem hast du gerade als Freiberufler mit Altersvollrente sicher Steuern zu zahlen. Nutze doch deinen Steuerfreibetrag!

    Wohnst du zur Miete? Wenn nicht - Treppenlift.

    Hast du einen Antrag auf Pflegeleistungen gestellt? Über deine Krankenkasse an die Pflegeversicherung. Da du offensichtlich durch deine Gehbehinderung nicht mehr in der Lage bist, deinen Haushalt selbständig zu führen, könntest du in Pflegegrad 1 mit einem Entlastungsbetrag von 125,- €/M eine Haushaltshilfe beschäftigen.

    Du hast durch deine Behinderung keine Teilhabe am öffentlichen Leben mehr (Kontaktpflege zu Personen außerhalb des direkten Umfeldes, stark eingeschränkte außerhäusliche Aktivitäten)? Schon das ist Voraussetzung für Pflegegrad 1.

    Also hurtig ans Werk und Anträge gestellt. Mehr als Ablehnungen kannst du nicht erhalten.

    Wer nicht kämft hat schon verloren!


    LG - Blasius

    Moin Ulrich,


    nach der Tabelle zur Einstufung des GdB/MdE (Seite 91, 26.12) steht dir nach Entfernung eines maligen Blasentumors im Stadium pTis ein GdB von 50 mit einer Heilungsbewährung von 5 Jahren zu.

    Mit Hinweis auf die pat. Diagnose der TUR-B vom Nov. 2017 solltest du sofort Widerspruch einlegen und die Heilungsbewährung von 5 Jahren einfordern.


    LG

    Blasius

    Moin Bladidi,


    Die DRV wird dich rechtzeitig, meist ca. 3 Monate vor Rentenbeginn, anschreiben und noch evtl. fehlende Anträge oder Belege einfordern.

    Danach kommt der Rentenbescheid mit dem Hinweis, dass es statt der bisherigen Rente die Regelaltersrente gibt.

    Dieser Bescheid enthält neben den üblichen Auflagen (Mitteilungs- und mitwirkungspflichten) weitere Hinweise und den Rechtsbehelfshinweis sowie eine Berechnung der Rente mit Versicherungsverlauf und Berechnung der Entgeltpunkte.


    Grüße - Blasius