Beiträge von Blasius

    Könnte es sein, dass bei deiner Schilddrüsen-OP die Nebenschilddrüsen entfernt wurden?
    Die geschilderten Symtome sprechen dafür.
    Befrage mal deinen HNO oder einen guten Endokrinologen.


    Ansonsten: Gratuliere zu deinem positiven Befund der Blase!


    Und die Koloskopie (Darmspiegelung) ist normalerweise auch nicht sooo schmerzhaft (ich hatte sie schon 2 x), sondern eher lustig , mitanzusehen wie es im eigenen Darm aussieht. Und am Ende des Dickdarms (Beginn des Dünndarms und Sitz des Blinddarms) scheint das Licht durch die Bauchdecke nach aussen!

    Danke euch allen für die Infos.
    Ich werde also eine urologische Zweitmeinung einholen. Nur mitten in der Mito-Phase einfach so wechseln wollte ich ohne zwingenden Grund auch nicht.
    Und eine OP würde ich auf keinen Fall in WHV machen lassen. Dafür sind mir die Häuser nicht gut genug.
    Jaja, man hat schon seine Blase mit der Blase!

    Heute hatte ich (pTa G2) die 15. Mitomycin-Installation. Nun wehrt sich mein Körperchen gegen die ständige Kathedrisierung und mein Uro bemängelt, dass ich noch zuviel Resturin in der Harnblase habe. Dadurch dauert die Instillation wohl zu lange. "Dann nehmen wir eben die Prostata raus!" Muss das sein? Oder gibt es Alternativen?
    Eigentlich wollte ich möglichst komplett bleiben, wenn es geht.
    Wisst ihr vielleicht, wie ich das Problem lösen könnte?

    Mitomycin greift direkt auch die Blasenschleimhaut an. Bisher hatte ich bereits dreimal nach der Mito auch Hautveränderungen an der Eichel, vermutlich verursacht durch das "Blaue Gift", das der Uro auch "Unkraut-Ex" nennt. Diese Hautirritationen habe ich dann mit Bepanthen-Augen- und Nasensalbe behandelt und sie sind nach ca. 3 Tagen wieder verschwunden.
    Für alle Anwender von Mitomycin: Denkt bitte beim Verkehr an eure Frauen und verwendet ein Kondom. Laut Mitomycin-Datenblatt soll geschützter Verkehr bis zu einem 1/4 Jahr nach der letzten Mito angewandt werden.


    Heute war ich wieder zur Zystoskopie und der Uro hat immer noch gereizte Stellen in der Blase von der letzten Mito (Ende März) festgestellt. Nächste Woche gibts wieder was in die Blase (15. Mito). Aber wenn´s hilft, soll es mir recht sein.

    Die Frage, ob eine Vollnarkose oder eine Spinalanästhesie gewählt wird, muß jeder für sich beantworten. Bei beiden Arten kann was schiefgehen. Nicht umsonst wird die Vollnarkose im Krhs. "Der kleine Tod" genannt. Und bei der Rückenmark-Narkose ist die Gefahr der Verletzung wichtiger Nervenstränge erheblich. Ein guter Anästhesist wird im Vorgespräch auf die jeweiligen Gefahren hinweisen.
    Bei meinen TUR´s habe ich auch die Spinalaästhesie gewählt, obwohl mir von einer solchen schon ein Nerv des Oberschenkels lahmgelegt wurde. Aber ich würde es nach der letzten Erfahrung nicht wieder machen. Die Narkose hatte zu wenig Wirkung und ich habe jeden Handgriff und das Kratzen in der Blase schmerzlich ertragen. Wenn ich geheult hätte, hätte die Prozedur ja doch nur länger gedauert. Wie sagte Vater immer: "Ein Indianer kennt keinen Schmerz!".
    Ich will hier keine Ängste schüren, jedoch auf die Möglichkeit der Spätfolgen hinweisen.