Beiträge von Blasius

    Moin Thylo und blasius1954 ,


    bezüglich dem Taubheitsgefühl am äußeren Oberschenkel:

    Das ist eine der möglichen Nebenwirkungen der Spinal-Anäthesie und bleibend.

    Zwar nicht sehr tragisch, aber mitunter unangenehm (eigene Erfahrung).

    Bei einem Antrag auf Verlängerung und/oder Verschlimmerung muss das Amt die behandelnden Ärzte befragen. Und die wiederum bekommen für ihre Mühe keine 15 Euronen bei ca. 1 Std. Arbeit. Also macht das der Herr Doktor meist nach Feierabend oder erst nach mehrmaliger Aufforderung. Wenn dann mehrere Ärzte involviert sind, braucht so eine Bearbeitung schon mal 1 - 1/2 Jahre (eigene Erfahrung)

    Moin Micostro,


    der Pinsel schmerzt nur in den vorderen 5-8 cm beim Wasserlassen. Dagegen hilft, neben dem vielen Trinken, u.a. das Abdrücken des Penis gleich hinter der Eichel. Dann den Schließmuskel öffnen, also pinkeln wollen. Wenn der Blaseninhalt an der Abdrückstelle ansteht - loslassen und AHHH.

    Schmerzen (Brennen) wird das Wasserlassen nach dem Ziehen des Katheters noch etwa 1 Woche.

    Moin Xipamida,


    ihr solltet einfach einen Widerspruch einlegen mit der Begründung, dass nicht alle Faktoren bei der Bewertung berücksichtigt wurden.

    Nichts weiter. Dann ist das Amt gezwungen, alle Akten neu einzulesen und zu bewerten.

    Macht nicht zuviel der Arbeit, die von Amts wegen zu erfolgen hat, sonst verschießt ihr euer Pulver zu früh.

    Sprecht aber euren Uro an und bringt ihn auf den Stand der Dinge. Er muss einen Bericht abgeben, der dann vom Amtsmediziner begutachtet werden sollte (wenn das Amt sich an die rechtlichen Vorgaben hält).

    Moin Gerhard,


    einzig beim Blasenkrebs negieren die BGen den ausschließlichen Einfluss der Gefahrstoffe auf die Krebsverursachung und lehnen Ansprüche bei Rauchern und ehemaligen Rauchern ab, da die im Tabackrauch vorhandenen krebserzeugenden Stoffe dominant sein sollen.


    Die Nord-Süd Metall-BG hat in meinem Fall direkt darauf Bezug genommen und meine Ansprüche durch alle Instanzen bis zum Bundessozialgericht erfolgreich abgewehrt.

    Moin Arolo,


    was soll ich sagen? Ich bin platt! Die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse hat anscheinend richtig fähige Mitarbeiter.


    Ein für die Anerkennung ganz wichtiger Fakt: der Patient hatte nicht geraucht!

    Das bestätigt nur, worauf sich alle BGen geeinigt haben: keine Anerkennung bei vorherigem oder laufendem Tabackabusus.


    Arolo, dir wünsche ich baldige Anerkennung und unserem Gartenfreund sende ich ein "Vielen Dank" zu

    Moin Gartenfreund,


    da mich das Thema Berufskrankheiten besonders interessiert, wäre ich dir sehr dankbar, wenn du mich über einige Fakten informieren würdest.

    Leider hast du noch zuwenig Punkte und kannst nicht per PN angeschrieben werden. Da die nachfolgenden Fragen aber sehr persönlich sind, kannst du sie mir auch gerne an meine Mail-Adresse senden.

    Was war dein Beruf und deine berufliche Vita, falls es mehrere Berufe gab?

    Welche BG war zuständig?

    Wann erfolgte die Meldung, wann die Anerkennung?

    Wer war der begutachtende Arzt?


    Beste Grüße

    Blasius

    Moin Rainer,


    die Taxifahrt ist nicht das Problem, sondern die nachoperative 24-Stunden-Betreuung, die aus Versicherungsgründen gewährleistet sein muss.

    Wenn der Patient (also Kalle) auf die Nachsorge verzichtet und dabei Exitus geht, ist die Praxis oder die Klinik aus der Haftung befreit, wenn er sich von einer Betreuungsperson abholen läßt. Was danach zu Hause geschieht? Das ist dann nicht mehr im überprüfbaren Bereich.

    Bei der Spiegelung ist es für den Patienten hilfreich, beim Durchstoßen der prostatischen Harnröhre den Schließmuskel zu öffnen, also so, als ob man Pipi machen möchte. Da die Harnblase kaum gefüllt ist, kommt auch kein Urin, und wenn ja, auch nicht schlimm.

    Die Verabreichung des Gleitgel ist Standard. Meistens enthält das Gel eine leichte Sedierung (Schmerzmittel), die ihre volle Wirksamkeit aber erst nach etwa 10 Minuten erreicht.

    Moin Arolo,


    wenn die BG sich nicht meldet, musst du den Sachbearbeiter nerven, als alle 14 Tage eine Anfrage schicken: "Wo bleibt mein Bescheid?".

    Um ein Gutachten zu bewerten und eine Entscheidung zu fällen, dürften 3 Monate mehr als ausreichend sein.

    Ich habe da was im Netz gefunden klick hier

    Moin zusammen,


    der Mediziner J.H. Schultz hat das Autogene Training aus der Hypnose entwickelte. Diese Art der Selbstbeeinflussung wird leider viel zu wenig bei der Anregung der Selbstheilungskräfte des Körpers angewendet.

    Im autogenen Training ist es möglich, seine Killerzellen zu aktiviren und sie gezielt auf die Krebszellen zu schicken. Im Zustand der Selbsthypnose werden diese Vorgänge visualisiert.

    Ob es hilft? Ich weiß es nicht, aber ich vermute es, da es bei mir, neben der Mito-Inst., geholfen hat. Naja, Chris1965 würde jetzt sagen, der Herrgott hats gerichtet. Aber wie es auch sei, ich bin seit 2006 rezidivfrei.

    Moin JoFo76,


    wie so vieles im Leben hängt die Qualität der TUR-B vom Können und der Erfahrung des Operateurs ab Schließlich ist er ja auch "nur" ein Feinmotoriker (Handwerker).

    Die von dir angesprochene großzügige Entfernung auch der Ränder eines Karzinoms sollte eigentlich beherrscht werden. Und die Mitomycin-Erstinstallation (40 mg für 2 Std. Verweildauer) ist eigentlich Standard in guten Kliniken. Allerdings ist diese Installation mit ca. 300 € ein teures Vergnügen, dass sich einige Kliniken wegen möglicher Einsprüche einiger Krankenkassen ersparen.


    Die Rezidivwahrscheinlichkeit hängt aber nicht nur von der - hoffentlich - vollständigen Entfernung des Tumors ab, sondern auch, ob die tumorauslösenden Substanzen noch im Körper sind. Hinzu kommt die genetisch bedingte Erbanlage, die Lebensumstände (Stress, ungesundes Essen, zu wenig Schlaf etc.), das Wohnumfeld.


    Eine eindeutige Aussage wie beim Zahnarzt - Zahn kaputt, Zahn raus, kein Schmerz mehr - geht hier also nicht.


    Und wie, bitte, um auf deine letzte These zu antworten, habe ich als Kassenpatient die Möglichke4it der Einflussnahme auf die Güte der TUR-B?

    Das starre Zystoskop ist Technik von 1850 - 1990, Stand der Technik ist definitiv das flexible Zystoskop. Allerdings ist es in der Anschaffung etwa 10 mal so teuer. Urologen älter > 50 haben noch mit dem starren Gerät gelernt und den Anschluss verpasst.

    Das flexible Z. hat den Vorteil, dass man mit ihm 360° Sichtfeld hat. Das starre dagegen max. 120°.

    Mit dem flexiblen kann der Urologe viel besser den Blasengrund und den Eingang der prostatischen Harnröhre begutachten. Die Geräte der neuesten Generation verfügen über aufhellende und kontrastschärfende Software.

    Also gibt es kaum gute Argumente für die Weiterverwendung des starren Zystoskops. Vergleichbar ist seine simple Technik mit einem 28 PS- VW-Käfermotor mit Zündspule und Unterbrecher, unverwüstlich - aber nicht mehr zeitgemäß.

    Moin zusammen,


    leider differieren die unterschiedlichen Ämter in den jeweiligen Bundesländern genau so unterschiedlich wie in der Schulpolitik.

    Eine bundeseinheitliche Bewertung / Bearbeitung ist nicht gewährleistet. Und es sitzen in den Ämtern eben auch Sachbearbeiter, die von der geltenden Sozialgesetzgebung gerade einmal wissen, dass es sie gibt.

    Aus dem Krankenkassenbereich weiß ich von den Direktiven, die von der Leitung ausgegeben werden, um Kosten zu sparen. In den Versorgungsämtern dürfte es kaum anders sein.


    Meine Empfehlung: wer auf Nummer sicher gehen will, wenn ein Bescheid nicht zur Zufriedenheit ausgefallen ist, sollte Widerspruch einlegen.


    Und das mit Hilfe kompetenter Partner: VdK, SoVD, oder einen Fachanwalt für Sozialrecht

    Moin Bodo,


    hast du Heilungsbewährung für 2 oder 5 Jahre? Und worauf willst du das Attest stützen? Auf das "bisschen" Krebs?


    Dein Wunsch nach Arbeitszeitreduzierung solltest du immer einvernehmlich mit deinem Arbeitgeber abstimmen, sonst droht dir bei nächster Gelegenheit die Kündigung wegen Umstrukturierung oder betriebsbedingt.


    Lies dich mal hier ein oder auch hier


    Grundsätzlich glaube ich nicht, dass du aufgrund deiner Behinderung nicht Vollzeit arbeiten kannst.

    Moin,


    eine Zystoskopie unter PDD wird nur dann von den gestzl. Krankenkassen bezahlt, wenn auch Proben entnommen werden, also eine TUR-B stattfindet.

    Das kann kein Urologe ambulant bieten.

    Obwohl schon 2009:

    Mit der Aufnahme in den Katalog der Neuen Behandlungs- und Untersuchungsmethoden bestätigt das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus die Effektivität der Hexvix (Hexaminolaevulinat)-Fluoreszenzzystoskopie in der Harnblasenkrebsdiagnostik. Die Methode erfüllt mit nachgewiesener Qualität und Wirksamkeit die Voraussetzungen für die Anerkennung durch das Institut,dass die Krankenkassen und Krankenhäuser bei der Abrechnung stationärer Krankenhausleistungen unterstützt. Ab sofort können Krankenhäuser zusätzliche Budgets für die TUR- Hexvix®-Fluoreszenzzystoskopie aushandeln.