Beiträge von schmittex

    Hallo, ihr Alle!


    Ich habe mich gerade durch diesen Thread gelesen und habe noch Fragen an Friedrich.

    Mir ist einiges nicht klar.


    Hattest du zwischen der TUR-B 2014 und der im Juli 2017 nochmals eine TUR-B oder Nachresektion?

    Wie oft wurde in diesem Zeitraum die Blase gespiegelt?


    Ich nehme an, dass der Urologe mit Hilfe von Botox dein Blasenvolumen erhöhen wollte, damit die

    Therapie mit BCG nicht am geringen Volumen scheitert.


    Du schreibt, dass du unter einer chronischen Zystitis leidest. Ist es in diesem Fall überhaupt angebracht,

    BCG anzuwenden? Wie du weißt, wirkt BCG recht radikal in der Blase und soll ja - mehr oder weniger -

    eine Entzündung auslösen. Kann man dann überhaupt erkennen, ob das BCG wirklich anschlägt, oder deine

    schon geschädigte Blase "überreagiert". Außerdem muss dir klar sein, dass die BCG-Therapie äußerst

    anstrengend und belastend ist. Ich selbst bin jetzt im sechsten Jahr der Therapie und hatte Instillationen, die

    mich an den Rand des Ertragbaren gebracht haben. Hat dich dein Urologe darüber aufgekärt?


    Ich frage deshalb nach, weil mir der Werdegang deines Krebses Sorgen macht. Das Rediziv 2017 zeigt eine

    deutliche Steigerung (von G1 auf G3) der Aggressivität. Noch ist das ganze oberflächlich, aber es ist auch die

    Rede von enem Cis? Und ein Cis ist unberrechenbar. Wurde dies inzwischen abgeklärt?


    Danke dir schon jetzt für die Aufklärung.

    LG Andreas

    Lieber Epi ,


    schön, von dir zu lesen!


    Ich hoffe, es geht dir einigermaßen gut?!

    Ich war schon etwas geschockt, dass solche radikalen Maßnahmen vorgenommen wurden.

    Wirkt sich das eigentlich auf deinen Hormonhaushalt aus?

    Musst du jetzt zusätzlich Hormone zu dir nehmen?


    Auf jeden Fall wünsche ich dir jetzt eine gute Erholung und gute Besserung!

    Bleib tapfer und uns gewogen :-)


    LG Andreas

    wenn man bedenkt, wie viele Tonnen Lebensmittel am Tag in den Industriestaaten

    vernichtet werden, kann einem schlecht werden. wir brauchen nicht mehr Lebensmittel,

    sondern es muss ein Umdenken mit dem Umgang mit Lebensmitteln erfolgen!

    In Belgien gibt es zum Beispiel schon Gemeinden, die den ortsansässigen Supermärkten

    bei Strafe verbieten, Lebensmittel zu vernichten! Da funktionierts!

    Liebe @Vanessapan


    auch ich möchte dir hiermit mein herzliches Beileid aussprechen.

    Es ist furchtbar - es ist immer furchtbar, einen geliebten Menschen zu

    verlieren, aber in diesem Alter ist es echt brutal.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Energie, die nächste Zeit einigermaßen

    gut zu überstehen.

    Es ist soo ungerecht!


    Andreas

    Sorry Barbara aber diese schicksalsergebene Denkweise kann ich alleine schon deshalb nicht teilen weil ich ein Mann bin, wir werden so erzogen das wir unser Schicksal selbst bestimmen können



    Hallo Fatalist de Luxe


    jetzt muss ich aber doch grinsen!

    Wenn diese Aussage von einem 80-jährigen stammen würde, würde es mich nicht weiter

    verblüffen. Aber in deinem Alter solch eine Aussage?

    Ich denke, dass hat nichts mit dem Geschlecht zu tun - Erziehungssache nur denn, wenn nach

    Maßstäben aus dem vorletzten Jahrhundert erzogen wird.

    Bitte nicht übel nehmen, aber diese Aussage war unterirdisch.


    LG Andreas

    Lieber Thommy,


    das sind ja tolle Neuigkeiten!

    Dass man dann etwas ruhiger schlafen kann ist klar :-)


    ABER - Wie meine Vorredner schon geschrieben haben -- Achtung!

    Der Krebs war da - der Krebs kann wieder kommen - und wir haben NIE eine Garantie,

    dass das nicht passiert!


    DESHALB ... werde nicht unvorsichtig ... nimm alle Vorsorge-, Nachsorge und sonstige Termine

    wahr, damit sich das Monster nicht wieder einschleichen kann!!!


    Ich wünsche dir alles erdenklich Gute und vor allem ganz ganz viel Gesundheit für die Zukunft...


    Andreas

    Ich bin fassungslos...

    So ein junger mutiger Mensch, der hier so sympathisch und liebenswert aufgetreten ist,

    muss so jung diese Welt verlassen. Das Leben ist so ungerecht!

    Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen, denen ich viel Kraft und Energie für die nächste

    Zeit wünsche. Ich kann es noch nicht fassen....


    Andreas

    Ist BCG wirklich mehr als nur ein Aufschub? Ich habe einige Studien gelesen in denen das verneint wird. Es gibt aber Fälle in denen es im Nachhinein so ausschaut. Meine Therapie empfinde ich dann auch als den Versuch, genau das herauszufinden. Sorgen mache ich mir im Laufe der Therapie zu progressiven, also meine Ausgangslage nachhaltig zu verschlechtern.




    Hallo thommy


    Wie das ganze Leben selbst, ist diese oder jene Therapie auch eine Art Roulette.


    Was für den einen gut ist und funktioniert, muss bei anderen nicht anschlagen.

    Es gibt für nichts und niemanden eine Garantie und bei Krebs schon dreimal nicht.


    Da jedoch mit BCG Erfolge erzielt wurden und keinerlei Rezidive aufgetreten sind

    (innerhalb dieser "magischen" 5 Jahre) muss ja etwas dran sein.


    Dazu muss aber auch gesagt werden, dass was nach den 5 Jahren passiert auf einem anderen Plan steht.


    Bei Krebs von Heilung zu sprechen fällt mir persönlich schwer, da ich zu viel Fälle kenne,

    bei denen der Krebs nach 7 oder 20 Jahren zurückkam.


    Letztendlich könnte man jede Maßnahme als "Aufschub" bezeichnen!

    Denn: Wie erwähnt - Garantien gibt es nicht!


    LG Andreas

    Ich erinnere mich an eine Nachricht von schmittex in der sein Urologe ihm wegen einiger Ungereimtheiten auf der Haut zum Hautarzt schicken wollte. Ist ja alles gut und schön, aber haben wir wirklich auf einmal laut unserer behandelnden Ärzte überall Krebs weil wir vorbelastet sind oder liegt das an uns, dass wir ihn überall vermuten!?





    Lieber thommy


    natürlich war das damals ein Schock für mich, als mein Urologe meinte, da stimmt etwas an der Haut nicht.

    Zum Glück hatte sich das damals als Irrtum erwiesen, aber es hätte ja sein können....

    Gerade in unserer Zeit - wo Krebs langsam zum guten Ton gehört ..... ich meine, wo Krebs so allgegenwärtig ist und

    niemand niemanden in der Bekanntschaft hat, der NICHT an Krebs erkrankte, ist eine gewisse Sensibilität der Ärzteschaft

    doch zwingend notwendig.

    Natürlich sind wir hier im Forum - geprägt von der Erfahrung Krebs - besonders wachsam. Ich denke, das ist normal,

    und wenn die Ärzte dies abklären, ist es umso besser.

    Krebs ist ein heimtückisches, heimliches und unberechenbares Monster, das nach kurzer Zeit, 2 oder 10 Jahren wieder auftauchen kann. Eine Heilung ist nicht garantiert und dies macht uns vorsichtig. Das hat nichts mit Hysterie zu tun, sondern mit einem neuen Körperbewusstsein und einem Alarmsystem, das bei "verdächtigen" Symptomen anschlägt.

    DENN: Krebs ist unberechenbar ....

    Ob es an einer "Vorbelastung", Gendefekten oder sonst was liegt --- keine Ahnung ----

    WIR WOLLEN LEBEN


    LG Andreas

    Hallo Tom,


    es geht mir gut und die Blase ist sauber. Die nächste Blasenspiegelung ist erst im September und danach

    machen wir mit BCG weiter. Wie viele Instillationen es werden ist noch nicht ganz klar, da ich ja in letzter

    Zeit immer stärkere Beschwerden danach hatte. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich im Moment keine BCG-

    Instillationen habe, da ich bei der Hitze Probleme mit dem Wasserlassen bekomme. (Das heißt: Ich schwitze

    mehr raus, als dass etwas über die Blase rauskommt - von daher waren die Entzündungen und Reizungen

    immer langwierig)

    Ich hoffe, bei dir ist alles o.k.?

    Berichte doch bitte!


    LG Andreas

    Hallo Lothar und ihr alle,


    es tut mir so Leid, dass nach dieser Zeit ein Rezidiv aufgetaucht ist.

    Es ist erschreckend und zeigt uns (einmal wieder), wie hinterrücks und unberechenbar diese Krankheit ist.

    Ob 5, 7 oder 10 Jahre ohne Rezidiv - es gibt keinerlei Garantie, kein Geheimrezept und keine Universaltherapie.

    Es ist Schicksal, oder wie immer man das nennen will und erfordert unsere ganze Kraft und Energie.

    Dir lieber Lothar wünsche ich ganz viel Kraft, Energie und auch Glück für die nächste Zeit - auf dass du das

    Monster wieder bezwingst!!!
    Ich drücke ganz fest die Daumen!


    LG Andreas

    Ich finde diese Diskussion ziemlich - naja sagen wir mal - verlogen.

    Da pumpen wir Patienten mit Medis voll, bis sie völlig gaga sind, nur

    damit sie 3 Tage länger leben.

    Auf der anderen Seite verteufeln wir die Sterbehilfe und Drogenkonsum -

    wie passt das denn zusammen?

    Wenn ein Mensch noch einigermaßen alle Sinne beisammen hat und

    möchte den letzten Weg gehen - sollte man dies respektieren.

    Ihn gegen seinen Willen mit Medikamenten vollzustopfen, wie kein

    Junkie am Bahnhof Zoo je sein wird, nur um sein Leiden zu verlägern,

    nenne ich Körperverletzung, Missbrauch und Vergewaltigung.

    Entschuldigt bitte diese klaren Worte, aber der Wille des Einzelnen

    steht bei mir vor dem Egoismus der Angehörigen.


    LG Andreas

    Liebe Buska


    einerseits kann ich dich verstehen, andererseits kann ich nicht verstehen,

    warum das Forum dich traurig macht?!

    Du kommunizierst mit LEBENDEN Menschen, die sich alle mit dieser Krankheit

    auseinandersetzen mussten - als Betroffener oder Angehöriger.

    Und schließlich kannst du selbst noch kommunizieren, oder :-)

    Das ist doch auch etwas schönes, etwas wertvolles....

    Ängste haben wir alle - doch die Angst vor dem Tod sollten wir nicht haben -

    wir wissen schließlich, dass wir alle einmal gehen müssen.

    Angst vielleicht vor dem Sterben ... Auch dessen muss sich jeder Mensch

    bewusst werden - er ist nicht unsterblich.


    Liebe Buska, ich hoffe, wir können dir etwas helfen in diesem Forum und du

    kannst deine Ängste etwas "in den Griff" bekommen. Das wünsche ich dir!


    LG Andreas