Beiträge von schmittex

    Hallo Abendstern ,

    liebe Ines,


    gib einmal bei Google "MMS" ein.

    Die Suchergebnisse sind eindeutig.

    Wir haben hier leider immer wieder Neumitglieder, die die konservative und

    bewährte Behandlung aus den unterschiedlichsten Grünen ablehnen. Eines

    muss dir jedoch klar sein: Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Ein

    Zaubermittel gibt es nicht!

    Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg vor allem Gesundheit für die Zukunft

    Andreas

    Hallo Michael2017 ,


    ich selbst habe keine Neoblase, habe mir aber die Leitlinien durchgeschaut.

    Dort wird bei Magen-/Darmbeschwerden Kaugummi empfohlen, damit die

    Verdauung, die ja bereits im Mund beginnt positiv beeinflusst wird.

    Wie gesagt, ich selbst habe keine Erfahrung damit, könnte mir aber vorstellen,

    dass da was dran ist.

    Viel Glück weiterhin!!

    LG Andreas

    Hallo Klara ,


    neugierig durch dein Posting habe ich mal im Internet nach Wasservergiftung recherchiert.

    Ich hatte vorher schon davon gehört, mir jedoch nie irgendwelche Gedanken darüber gemacht.

    Mein Eindruck ist, dass es sicher vorkommen kann - das Risiko jedoch nicht größer ist, als bei

    einer Medizin einen Schock zu bekommen, durch die Sonnenbestrahlung Hautkrebs oder durchs

    Autofahren einen Unfall.

    Es wird im Internet von Einzelfällen berichtet, wobei man da sicher auf die persönlichen Lebensumstände

    eingehen muss.

    Empfohlen werden ca. 1,5 - 2,5 Liter am Tag - wobei auch dies variiert, je nach Ernährungsweise.

    Ich könnte mir auch vorstellen, dass es einen Unterschied macht, ob ich Leitungswasser oder

    Mineralwasser zu mir nehme. Oder ob ich von normalerweise einem Liter am Tag auf 5 Liter gehe.

    Oder von 2 Litern auf 5 .....

    Es ist alles relativ.

    Zum BCG möchte ich nur sagen, dass es eben von Vorteil ist, so viel wie möglich (es einem möglich ist),

    zu trinken, um das Zeugs aus dem Körper zu bekommen und die Blase zu unterstützen. Ich hatte im

    Hochsommer bei 36° Grad immer das Problem, egal wie viel ich trank, das meiste heraus geschwitzt habe

    und nicht auf dem normalen Weg über die Blase. Ich hatte fast drei Woche eine der übelsten Blasenentzündungen

    überhaupt.

    Überhaupt sollten wir "Blasengeschädigten" darauf achten, keinesfalls zu wenig zu trinken - eher die Dosis

    steigern, um den Urin "sauber" zu halten und die Giftstoffe schnellstens auszuscheiden.


    Liebe Klara, ich denke hier werden Einzelfälle populistisch ausgebeutet (wie damals mit dem Rinderwahnsinn,

    etc. etc.)


    Ein Tipp noch: Wieso trinkst du nur Wasser? Du kannst Saftschorle, Tees oder auch ein zwei Bierchen trinken.

    Ich saufe mich nach der BCG-Instillation immer quer durch den Kühlschrank....


    LG Andreas

    Hallo Silke


    ich hatte während der ersten 5-7 Instillationen ebenfalls kaum bzw. sehr wenig Wirkung bzw.

    Nebenwirkungen.

    Das änderte sich jedoch dann bald.

    Habe Geduld - bisher bedeutet das noch gar nichts.

    Mittlerweile bin ich bei der gefühlten 30. Instillation angekommen und habe Wirkung bzw.

    Nebenwirkung wie andere nach der 4. Instillation. Es ist also wirklich sehr individuell und

    hat bisher keinerlei Aussage für einen Therapieflop.


    Viel Erfolg wünsche ich dir bei der weiteren Behandlung

    Andreas

    Hallo Walter B.

    Lieber Walter,


    meine Tipps für die BCG-Instillation:


    1. Ich lege den Termin immer auf einen Donnerstag Morgen - relativ früh, damit ich nicht viel davor trinke. Donnerstag auch deshalb, dass ich freitags (im Notfall - der zum Glück noch nicht eingetreten ist) noch den Urologen in der Praxis erreichen kann.


    2. Je weniger ich vorher getrunken habe, desto leichter ist die Wartezeit von 2 Stunden zu ertragen. Nach ca. 1 3/4 Stunden fange ich an zu trinken - und zwar so viel es geht. Innerhalb der nächsten Stunden können dies bis zu 4 Liter werden.


    3. Nach den zwei Stunden entkleide ich mich vollständig und gehe aufs WC (im Sitzen!!!) und sofort unter die Dusche. Desinfektion und Sauberkeit sind nun oberstes Gebot. Nach jedem Toilettengang (bitte im Sitzen, damit der Urin nicht zu sehr spritzt) am Waschbecken äußerste Intimpflege. Ich benutze die Flüssigseife von Sagrotan im Infrarot-Spender.


    4. Ich lasse mich immer für Donnerstag und Freitag krank schreiben, damit ich keinen Stress habe.


    5. Vorlagen lege ich bereits vor dem Arztbesuch in die Unterhose, damit evtl. austretende Tröpfchen danach in der Vorlage landen und nicht in der Unterhose. Diese wechsle ich nach dem Duschen, falls Blutbeimengungen später noch dabei sein sollten.


    Ich hoffe, dir mit diesen (meinen) Infos geholfen zu haben - ich denke, jeder BCGler wird sein eigenes Muster basteln und sehen, wie er am Besten damit klarkommt.


    LG Andreas

    Hallo Walter B.


    willkommen bei uns im Forum.

    Als erfahrener BCGler kann ich dir mitteilen, dass die BCG-Instillationen meine

    Prostata mehr als gereizt hat. Sie war zwischenzeitlich (während der BCG-Therapie)

    auch entzündet, der PSA-Wert von 1,1 auf 4,9 erhöht. Meinem Urologen war dies nicht

    so geläufig (sodass ich eine Biopsie machen lassen musste) - die Werte haben sich jeweils

    Wochen bzw. Monate nach der BCG-Gabe normalisiert. Dies sollte deinem Urologen und dir

    bekannt sein - es kann sein, muss aber nicht.


    Alles Gute!

    Andreas

    Hallo Einalem ,


    was du schreibst klingt gut. Glück im Unglück sozusagen!

    Das G3 ist zwar nicht so dolle, sprich der Tumor hatte kaum noch etwas von

    "normalen" Zellen, dass er oberflächlich war, ist allerdings von Vorteil.

    Mit 67 Jahren - denke ich - kann er die BCG-Behandlung noch gut in Angriff nehmen.

    Das ist zwar kein Zuckerschlecken, aber wenn die Therapie greift, hat er doch gute Chancen,

    seine Blase längerfristig zu behalten.

    Vorausgesetzt, er hält sich an den Nachsorgeplan und nimmt alle Termine wahr!

    Ich wünsche euch ganz viel Glück und vor allem Erfolg!

    LG Andreas

    Hallo Chris tidow ,


    2,5 Stunden sind nun wirklich zu lang. 2 Stunden reichen nun wirklich.

    Bei meiner letzten Instillation ließ ich es - nach Absprache mit dem Doc, da die

    Nebenwirkungen die Woche zuvor zu heftig waren (Fieber, Schüttelfrost, Erbrechen,

    Muskelschmerzen) nur eine Stunde in der Blase und die Wirkung war dann schon

    furchtbar. Eine Blasenentzündung 3.0, an der ich zwei Wochen zu knabbern hatte.

    Dein Doc sollte sich mal die Mühe machen und sich im Internet unser Forum ansehen.

    Mein Urologe findet es gut und gibt jedem Blasenkrebspatienten unseren Flyer mit.

    Die vergrößerte Prostata bzw. ein erhöhter PSA-Wert kann durchaus durch die BCG-Therapie

    hervorgerufen werden. Ist bei mir ebenfalls der Fall. Ein Monat nach BCG hatte ich den

    Wert von 4,7, nach weiteren 8 Wochen war auf auf 1,2.


    LG Andreas


    PS: Hauptsache, du hast Vertrauen in deinen Uro! Und nicht vergessen: Trinken, trinken, trinken.....

    Hallo tidow ,


    ja leider ist es wohl so, dass sich die Nebenwirkungen oder Wirkung des BCG steigern, je länger

    man die Therapie macht. Die letzten zwei Instillationen waren bei mir auch heftigst. Es dauert

    auch immer etwas länger, bis sich die Blase erholt.

    Ca. 1 1/2 Stunden nach jeder Instillation solltest du anfangen, so viel zu trinken wie es nur geht,

    damit das BCG so schnell wie möglich ausgeschieden wird. Danach solltest du die Trinkmenge nicht

    gleich reduzieren, denn der Urin sollte so weit wie möglich verdünnt werden.

    Ich bekomme seit Anfang an vom Urologen, Antibiotika (in der Regel 2 im Abstand von 6 Stunden

    nach der Instillation), um die Entzündung in Schach zu halten. Nur inzwischen reichen zwei Antibiotika

    nicht mehr aus. Ich habe gelesen, bzw. gehört, dass D-Mannose - eine Zuckerform - wohl sehr gut

    gegen Blasenentzündung anschlägt. Ich selbst habe damit noch keine Erfahrung, werde es aber wohl

    bei der nächsten Instillation im Haus haben.


    Viel Glück für die nächste BCG-Instillation.

    Andreas


    PS: Mit so viel trinken, wie es nur geht meine nicht nur 3 Liter ---- da kann's schon a bisserl mehr sein!

    Hallo Josef B ,


    man kann den Spieß auch umdrehen ...

    Nach einem Kommentar wie deinem, würde ich auch nicht mehr posten wollen...


    Glaubst du, es geht uns anderen nicht anders - Wir lesen einen Beitrag und denken:

    "Um Gottes Willen ....." ---- beherrschen uns aber und ignorieren das Posting.

    Besser nichts gesagt, als jemanden vor den Kopf stoßen.


    Man kann das Leiden oder die Angst eines Menschen nicht in Schubladen stecken und

    urteilen: Ihr habt das Recht zu Jammern - ihr nicht ....

    Wo kämen wir hin?


    LG Andreas


    PS: Lass dir das mal durch den Kopf gehen...

    Lieber Josef B


    natürlich ist ein Kratzen im Hals kein dramatisches oder todbringendes Übel,

    aber im Zusammenhang mit Petras Geschichte ist es doch ein wichtiger Aspekt.


    Ich hoffe für sie, dass nun endlich eine TUR-B stattfinden kann, damit sie

    überhaupt einen Überblick -- eine Einordnung ihrer Erkrankung vornehmen kann.

    Das Nichtwissen - das Herumrudern von Einschätzung zu Einschätzung - ist nervlich

    äußerst belastend!

    Ich möchte mich mal so ausdrücken:


    Kalt gestellt zu werden durch den eigenen Körper - eine wichtige Untersuchung oder OP -

    nicht vornehmen zu können, da der eigene Körper streikt - ist meiner Meinung nach

    der reine Horror. Von daher alle liebe Wünsche für Petra!


    Mein Mitgefühl gilt denen, die sich in einer Situation befinden, wo sie nicht wissen,

    wie es weiter geht und .... Angst haben.

    Diese Angst kennen wir alle .... und diese Angst kann man nicht relativieren, von daher finde

    ich es völlig verständlich auch vor einem grippalen Infekt und dessen Folgen Angst zu haben.

    Ein bisschen mehr Empathie und dein Beitrag hätte sich erübrigt...


    LG Andreas

    Liebe Petra,


    wenn es im Hals katzt - ganz viel mit Salbeitee gurgeln.

    Dampfbäder und Inhalieren ...


    Ich hoffe, du wirst so schnell wie möglich wieder fitt, damit die

    TUR-B stattfinden kann!

    Es ist so wichtig, schnell zu handeln --- du musst wieder fitt werden!

    Ich drück die Daumen!!!


    Ganz liebe Genesungsgrüße aus Stuttgart

    Andreas

    Hallo Epi,


    das sind ja gute Nachrichten und das freut mich.


    Kann es sein, dass du dir beim Wasserlassen (gerade in einer Arztpraxis) nicht genügend Zeit nimmst.

    Ich habe bei mir festgestellt, dass ich nach ca. 1 - 2 Minuten nach dem "Pieseln"

    nochmals einiges ausscheiden kann. Ich nehme an, das ist der sog. Restharn.


    Ich gehe auch immer in eine Kabine und stelle mich nicht an das Pieselbecken, da ich weiß, es kann

    länger dauern - und das sieht immer doof aus...


    LG Andreas

    Hallo fynn ,


    zwei Aspirin mit Wasser schlucken, in die Badewanne ganz heiß baden und

    nebenher ein Glas Whiskey schlürfen. Danach sofort ins Bett -- schlafen und

    schwitzen ... das hilft mir ...


    LG Andreas

    Liebe Kerstin,


    "Was soll ich dann bitte noch tun?"


    Kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen ---

    und die Hubertus Klinik mit Emails und Anrufen traktieren!!!!


    Du musst dich nicht wegen irgendwelcher alternativen Therapien

    rechtfertigen - um Gottes Willen!


    Solange diese Alternativen nicht der einzige Weg sind, den du einschlägst.


    Du musst penetranter und nerviger in Erscheinung treten und den Respekt

    vor den Göttern in Weiß über Bord schmeißen. Es geht um dich!

    Ruf halt 10 Mal am Tag im Hubertus an --- na und?

    Mach Termine....

    Kämpfe...


    LG und ganz viel Kraft und Energie schickt dir

    Andreas

    Hallo AKH ,


    ich bin mir nicht sicher, ob die Docs nicht Recht haben?!

    Die zweite TUR-B brachte zwar einen ptaG1 zutage - diese Diagnose

    ließ aber keine Vermutung für eine Progression zu. Sprich, der Tumor

    war oberflächlich und nicht aggressiv.

    Die einzige Option, die ich hier sehe wäre eine Therapie mit Mitomycin, dies

    dürfte aber ein Streitpunkt sein.


    Den Leitlinien nach wäre aber bei diesem Befund die vierteljährliche

    Spiegelung und sonst nichts vorgesehen. Wie man die Vorgeschichte wertet,

    ist mir unklar.

    BCG wäre die richtige Wahl bei einem wiederholten pt1G3 - die letzte Möglichkeit,

    die Blase zu behalten. Vielleicht wollen die Ärzte diese Option noch freihalten, falls

    es nicht so gut läuft....


    Natürlich habt ihr das Recht, bei einer ambulanten Blasenspiegelung auf PDD (Hexvix) zu bestehen.

    Meines Wissens übernehmen die Kassen die Kosten inzwischen, obwohl keine TUR-B

    stattfindet. Bei mir war es zumindest so.


    Ihr müsst nur das richtige Krankenhaus finden,

    welche eine ambulante Blasenspiegelung (Zystoskopie) unter HEXVIX macht. Ich hatte

    Probleme, eines zu finden. Es ist jedoch möglich. Eine Zystoskopie mit Gewebeentnahme

    kenne ich nur als TUR-B, welche nur stationär durchgeführt wird.


    Ich wünsche euch ganz viel Kraft, Energie und Glück auf eurem weiteren Weg!


    LG Andreas