Beiträge von bar65

    Liebe Michi,

    der Zutritt zu einigen Unterforen mit sensiblen Themen ist den Seniormitgliedern vorbehalten. Diesen Status erreichst du nach wenigen Beiträgen.

    Vielleicht kannst du uns noch etwas erzählen, wie die Reha in Bad Berka gelaufen ist und wie sich die Neoblase deines Mannes entwickelt - Fassungsvermögen, Inkontinenz und dergleichen.

    Der Entschluss zur Chemotherapie ist bestimmt der richtige Weg - so tut ihr alles, um dem Mistvieh den Garaus zu machen...Plant nicht zu viel, die Reaktion auf die Chemotherapie ist unberechenbar - kann von kaum Nebenwirkung gehen bis total platt und übel ... und das in jedem Zyklus anders - ich erlebe das gerade bei meiner Freundin mit Brustkrebs mit.

    Ich halte euch die Daumen, dass es mit der Chemotherapie glimpflich läuft ....

    Liebe Grüße von Barbara

    Liebe Aretha ,

    habe deinem Wunsch entsprechend ein neues Thema eröffnet, wir schauen mal, ob wirs dann doch an deine bisherige Geschichte anhängen...

    Lies evtl. mal bei Albfischer - er hat Bcg bis zum Ende, aber auch mit entzündlichen Gelenken ( glaub ich Knie) durchgestanden ... vllt. kann auch sabine1973 was dazu sagen...

    Von Kehlkopfentzündung hatte ich bisher noch nicht gelesen. Aber schauen wir, was die Mitforisten beisteuern.

    Lieben Gruß von Barbara

    Hallo Alex77 ,

    hier würde ich dringend auch den Gynäkologen aufsuchen, eine Blutung aus dem Bereich erscheint mir vor dem Hintergrund, dass die Blase im Sommer befundfrei gespiegelt wurde mindestens als genauso wahrscheinlich .... lieben Gruß von Barbara

    Hallo Frank,

    das ist leider schon ein ganz schönes Brett. Hier mal generell was zur Einordnung und ein Bild dazu:

    Bis T1 spricht man von oberflächlichen Tumoren und ab T2a von invasiven. Dann ist die Blasenentfernungunumgänglich.

    Weiterhin entscheidend ist, wie stark die Tumorzellen schon entartet sind von den Originalzellen. Dabei bedeutet G1 oder lowgrade, dass sie noch relativ nah am Original sind G3 oder high grade bedeutet eine starke Entfernung vom Original. Je höher das G desto aggressiver ist der Tumor.

    Außerdem wird noch geprüft ob Anschluss an das Lymphsystem besteht: L0 kein Anschluss, L1 Anschluss und an den Blutkreislauf V0 keiner, V1 Anschluss - wenn das gegeben ist besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für Metastasen.

    Befall von lymphknoten wird mit N gekennzeichnet z.B. N0 (0/20) bedeutet kein Knoten befallen - 0 von 20 entnommenen Lymphknoten (nur bei Blasenentfernung). Ein großes M drückt die Metastasierung aus, die entweder mit bildgebende Verfahren (CT, MRT) oder bei der OP festgestellt.

    Zuletzt noch das kleine n - das drückt den Befall von Nervengewebe aus, wieder mit n0 - kein Befall, n1 Befall.

    R drückt aus, ob die Schnittränder frei von Krebszellen sind - 0 keine Zellen nachweisbar, 1 - es ist evtl. Noch was drin geblieben.


    Insgesamt scheint man alles erwischt zu haben,👍die Chemo dürfte angeraten werden - mach die, dann hast du alles getan💪!

    Lieben Gruß von Barbara

    Liebe Susanne,

    herzlich willkommen, wenn auch aus bedrückendem Grund.

    Eine Chemo vor OP wird heute immer öfter gemacht - hier würde ich dem Rat der Ärzte folgen. Sie können die körperliche Situation am besten einschätzen. Mit den Vorerkrankungen ist die Ausgangssituation für die OP eher ungünstig, hier sollte man als Ableitung eher auf das Stoma blicken. Das ist die schonendere OP und so würde ich dir empfehlen, etwas im Unterforum UroStoma zu lesen. Du findest dort viele Berichte unsrer „Beuteltiere“ - die nach einer Weile meist wieder gut und zufrieden leben ... Frag, was immer du wissen möchtest, wir versuchen zu helfen!

    Einstweilen lieben Gruß von Barbara

    Liebe Asti,

    vermehrte Schleimbildung kann auf eine Infektion / Pouchentzündung hindeuten - lass das beim Urologen checken. Wenn der Bakterienbefall zu stark ist muss ggf. mit Antibiotika dagegen angegangen werden.

    Ansonsten hilft wirklich viel trinken, es sollten schon mind. 3 Liter Wasser, Tee ... am Tag sein. Das hält den Schleim flüssig und besser ist dann öfter entleeren. Das hilft gleichzeitig gegen einen eventuellen Bakterienbefall. Sie haben dann einfach weniger Zeit sich zu vermehren, wenn öfter geleert wird.

    Zur Verordnung der Faltflaschen kann ich nichts sagen, aber wenn ein anderer Arzt sie rezeptieren kann - warum nicht deine Urologin? Es sollte sich um ein Hilfsmittel handeln, diese belasten nicht das Budget.

    Gute Besserung und Gruß von Barbara

    Liebe Irmi,

    das liest sich für mich, als ob ggf. tatsächlich eine große Revisions OP gemacht werden soll, wenn der Zugang zu stark vernarbt ist.

    Das kann bedeuten, dass er neu „gebaut“ werden muss, z.B. aus einem Stück Darm. Ich meine im Unterforum Pouch schon davon gelesen zu haben und hoffe, es meldet sich jemand von den pouchies dazu...

    Bitte Versuch erstmal ruhig zu bleiben. Es muss halt korrigiert werden und viel wichtiger ist, dass du krebsfrei bist!!!

    Sei lieb gegrüßt von Barbara

    Lieber Wolfgang,

    das tut mir sehr leid, dass da offensichtlich einiges nicht so läuft wie es soll - ich wünsche dir von Herzen schnelle Abhilfe und Besserung - alle Daumen sind gedrückt !!!

    Lieben Gruß von Barbara

    Hallo Aretha,


    rechts oben unter Menüleiste etwa auf Höhe der Lupe (Suche) gibt es ein kleines Fähnchen siehe rotes Kästchen im Bild), dort kannst du deine Abonnements verwalten. Wenn du in dem für dich interessantem Thema bist, gehst du dorthin und "abonnierst" dieses Thema. Ein Thema wird automatisch in deine Abonnements aufgenommen, wenn du einen Beitrag im Thema verfasst.

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    Ich hoffe, dass klappt so bei dir, lieben Gruß von Barbara

    Hallo Marc,

    klar, dass ihr verunsichert seid. Bitte versucht dennoch Ruhe zu bewahren.

    Das stroma, in das der Tumor schon eingedrungen war, ist das Bindegewebe. Wenn in der Gewebeprobe keine Anteile der darunter liegenden Muskelschicht (Detrusor) enthalten sind, kann nicht klar gesagt werden, ob der Tumor bis dahin vorgedrungen ist. Daher die Aussage mindestens T1. Anscheinend hat man bei der 1. TURB alles in der Tiefe erwischt und bei der 2. nur noch Ausläufer in der Breite gefunden. Hier war Muskelgewebe (detrusor) enthalten, aber ohne tumorzellen. Aber bitte, lass dir den Befund vom Arzt erklären! Hier nochmal ein Bild zum besseren Verständnis.



    Dennoch, bleibt bitte wachsam - der T1 G3 wird immer wieder kontrovers diskutiert. Nach meinem Gefühl wird doch öfter zur blasenentfernung geraten, da er schwierig beherrschbar ist. Dieser Eindruck kann aber täuschen. Auf jeden Fall müsste nun die BCG Therapie zur Anwendung kommen. Aber bitte wartet das Gespräch ab und schaut, wozu euch geraten wird.

    Gruß Barbara

    Liebe Monika,

    willkommen hier bei uns, wenn der Anlass auch bescheiden ist....

    Toll, dass du die 3 Jahre schon geschafft hast und so soll es auch bleiben! Das Thema Entzündungen begleitet einige von uns immer wieder.... Als einigermaßen sichere Option hat sich bei mir, nachdem sich die Infekte häuften und die Nierenbecken mit dabei waren - und auch bei Anderen hier eine lowdose Antibiose mit Nitroxolin oder Nitrofurantoin erwiesen. Klar, das ist nicht besonders „gesund“ aber aus Laiensicht die bessere Lösung. Eventuell hast du vor deinem beruflichem Hintergrund eine andere Auffassung ...

    Was die Kontinenz angeht denke ich, bist du schon in einer sehr günstigen Situation - sehr viele Neoblasen haben schon tagsüber Probleme, ganz zu schweigen von nachts. Ich denke, hier ist ein Stück weit abfinden und mit der Situation arrangieren der einfachere Weg - Inkontinenz betrifft so viele Menschen, auch und gerade die noch ihre natürliche Blase haben. Meine Neoblase fasst bis zu 800 ml, aber beim nächtlichen Aufstehen - einmal nach ca 4 Stunden - verliere ich auch gern etwa Urin. Verschlafe ich den Wecker - was leider immer häufiger vorkommt - und wache dann durch die krampfende Neoblase auf, strecke ich mich unwillkürlich und dann bahnt sich meist etwas Schleim den Weg und es läuft.... Ich denke, du kannst froh sein, wenn sich die Blase gut entleeren lässt, da ist die leichte Inkontinenz doch tolerierbar und die Alternative wären die Radieschen von unten ...sorry, wenn ich dir damit zu nahe treten sollte!

    Einstweilen lieben Gruß von Barbara mit einer gelegentlich hyperkontinenten, manchmal aber auch inkontinenten Neoblase

    Hallo Victor,

    die blaue Flüssigkeit könnte mytomycin (lokale Chemo/ Instillation) sein. Dies dient dazu, evtl umherschwirrende KrebsZellen daran zu hindern sich anzusiedeln. Frag bitte bei der Visite, ob eine Instillation gemacht wurde, dann weißt du es genau🙃

    Wenn du jemals Raucher warst, sinken die Chancen der Anerkennung auf Berufskrankheit gegen 0 .... leider 😡 vermutlich kannst du für den Aufwand sparen 🥴 Gruß Barbara

    Hallo Walti,

    ich denke dein Verdacht, dass da noch ein Tumorrest drin ist, ist richtig, leider 🥺.

    Zum einen bedeutet R1, dass der Resektionsrand (schnittkante) des Stück Harnleiters, der entfernt wurde, nicht sauber war und es scheint im Harnleiter (Verbindung Niere -Blase) am verbliebenen Stück Richtung Blase ein Tumorausläufer verblieben zu sein. Bitte lass es dir vom Doc genau erklären. URS bedeutet m.E. Ureterspiegelung - Harnleiterspiegelung, diese wird man dann wohl im November zur Kontrolle durchführen wollen....

    Lass den Kopf nicht hängen, bestimmt kriegen die das in den Griff 🍀🍀🍀✊🏻

    Lieben Gruß von Barbara

    Liebe Sleeply ,, ( Mandelauge , Siggi )

    wenn ich es richtig verstehe hast du lt. Deiner Signatur nun schon den pathologischem Befund nach RCZ: pT3b G3, RO, N1 MO ? Leider sieht man die Signatur auf mobilen Geräten (zumindest Handy) nicht. Es ist ein ganz schöner Hammer, nach der Verschleppung durch den Uro aber nicht mehr zu ändern . Vom T1 bei der ersten TURB zum T3b bei Zystektomie innerhalb 2 Monaten zeigt einmal mehr, dass schnell gehandelt werden muss. Dennoch: erstmal Ruhe bewahren und heilen lassen. Der Krebs ist ertsmal raus und wir haben hier einige Mitglieder mit einem befallenen Lymphknoten, die es geschafft haben!

    Die Chemo wird sich nicht vermeiden lassen und sollte alsbald durchgeführt werden. Hier scheiden sich die Geister, ob vor oder nach der AHB. Schau mal, was die Ärzte raten und wie du dich selber fühlst - psychisch und körperlich und entscheide dann so, wie du es für dich persönlich sinnvoller empfindest. Nachdem die OP geschafft ist, ist der wichtigste Schritt getan, bau erstmal wieder Kräfte auf und dann weiter mit dem nächsten Schritt...

    Einstweilen lieben Gruß von Barbara

    Liebe Mascha,

    das ging mit eins zu eins genauso und irgendwann nach ca 4 Wochen hat irgendwas in meinem Beckenboden klick gemacht und ich war in der Senkrechten dicht. Gib dir bitte einfach Zeit.

    Wenn du schon mal zu Klink lesen möchtest - ich hab 2015 geblogged Hier

    Wenn du da rückwärts liest findest du auch meine ersten Schritte mit der Neoblase ....

    ich wünsche dir Geduld und weiter gute Besserung 👍🍀 lieben Gruß von Barbara

    Hallo Arnold,

    erstmal willkommen zurück und prima, dass dir die Klinik gefallen hat und du in Sachen Kontinenz Voran kommst.

    Bei der Beihilfe bist du anscheinend an einen, sorry, besonders dämlichen Sachbearbeiter geraten. Zumindest bicaNorm muss bei Neoblase bezahlt werden, ist bei der gesetzlichen Krankenkasse genauso und klappt, wenn die Diagnose auf dem Rezept steht. Hier würde ich an deiner Stelle nochmal vorstellig werden bzw. Schriftlich ankündigen, dass du Klage einreichen wirst. Hier kann es sinnvoll sein, dem VDK beizutreten. Evtl können Blasius oder Stez was dazu sagen, ich bin in diesen rechtlichen Dingen nicht so bewandert.

    Weiter gute Besserung und Verbesserung der Kontinenz! Lieben Gruß von Barbara