Beiträge von bar65

    RoterBaron , leider wurde von Birgit das Thema getrennt.

    Bei Birgits Mann ist die Blase noch drin, weil immer auf oberflächlichen Tumor behandelt wurde. Nun gab es bei einer Bildgebung wegen einer anderen Erkrankung einen auffälligen Lymphknoten, der biopsiert wurde und als metastase vom blasenkrebs eingestuft wird.


    Birgitvl : so ein Fall ist mir nicht bekannt. Vllt fällt ricka noch einer ein?

    Es tut mir so leid … Lieben Gruß Barbara

    Liebe Birgitvl ,

    sorry, dass du noch keine Antworten im Stammthema bekommen hast. Das dürfte schlicht und einfach daran liegen, dass hier im Forum noch niemand mit ein mestastasiertem CIS bekannt ist. Es gab 2 oder 3 Personen, bei den des CIS sehr schnell „explodiert“ ist - schnell in die Tiefe gewachsen und dann metastasiert. Auch bei T1 G3 hatten wir schon Mitglieder mit Metastasen.

    Tut mir wirklich leid, dass wir nicht weiterhelfen können. Wir drücken die Daumen, dass der Lymphknoten keine Metastase vom Blasenkrebs ist.

    Lieben Gruß Barbara

    Lieber Naturpark ,

    willkommen bei uns, wenn der Anlass auch bescheiden ist.

    Dem, was Mandelauge schriebt, ist nichts hinzuzufügen. Ein gewichtiges Pfund wäre, wenn du Kathetern müsstest. Dafür sieht der Katalog Grad 50 vor.

    Bitte gestatte mir die Frage, warum du die Auseinandersetzung auf dich nehmen möchtest - musst du natürlich nicht beantworten! Bis auf den Steuerfreibetrag und hier und da eine kleine Eintrittsermäßigung sehe ich keine erkennbaren Vorteile, da du ja vermutlich schon Rentner bist. Eventuell übersehen wir etwas?

    Lies dich ein bisschen ein und frag gern! Lieben Gruß Barbara

    Einspruch abgelehnt 🤪 Liberpee (mal googeln) machts möglich 😎

    Nur nicht, wenn man einen bestimmten Winkel braucht wie ich mit meiner Neoblase 🙁- also doch nicht🥺. Dafür bin ich mit reichlich Desinfektionsmaterial auf Reisen ☀️

    In diesem Strang darf man glaub ich auch mal nicht ganz ernst sein - gute Idee friederike liebe Grüße Barbara

    Liebe @Rabia ,

    das ist erstmal eine Erlösung und ein gut beherrschbarer Befund. Dennoch ist Wachsamkeit geboten. Die Verschiebung der Nachresektion ist letztendlich deine Entscheidung und du wirst es mit dem Doc besprochen haben. Schieb es nicht zu weit auf.

    Sehr gut, dass der Urologe dich hinsichtlich der Klinikthemen gut unterstützt- das entlastet zusätzlich.

    Alles erdenklich Gute und erstmal ein bisschen Erholung! Lieben Gruss Barbara

    Guten Abend chris54 ,

    willkommen hier bei uns, wenn der Anlass auch bescheiden ist. Wir sind keine Ärzte sondern Betroffene und Angehörige, die einander aus den gemachten Erfahrungen versuchen zu helfen.

    Ich habe mit deinem Beitrag beginnend für dich ein eigenes Thema eröffnet, gern kannst du hier etwas zu deiner Vorgeschichte schreiben, so können wir gezielt helfen und gern deine Fragen beantworten.

    Im Unterforum zum Urostoma findest du zahlreiche Themen von erfolgreich operierten Mitgliedern, die nach anfänglicher Umstellung und Gewöhnung an Verhalten und Handling der Ableitung ein gutes Leben führen. Lies dich dort gern ein bisschen ein und stell gern deine Fragen!

    Einstweilen lieben Gruß von Barbara

    Ihr Lieben Linnea , Siiro

    am Handy findet man die Suche im Menü - das ist links oben als 3 Querstriche dargestellt. Ich empfehle einmal mehr die Nutzung des Forums am Tablet oder PC. Damit erschließen sich die Funktionen und die Struktur des Films viel besser um gezielt zu recherchieren und in den thematisch geordneten Unterforen zu lesen.

    Lieben Gruß Barbara

    Moin Grayhawk ,

    da muss ich widersprechen: zum einen haben wir tatsächlich ein Unterforum zu rechtlichen Themen um ein bisschen zu unterstützen oder zumindest Tips auszutauschen, wo man gescheiten rechtlichen Beistand bekommt, zum andern wurde im Begrüßungsforum von Anton nun auch eine kleine Vorstellung verfasst … Gruß Barbara

    Hallo Ankatha ,

    du findest hier im Unterforum zur Installationstherapie (in dem dein Thema auch platziert ist) einige Berichte , einfach mal ein bisschen nach hinten blättern. …und vllt. am Tablet oder PC - da erschließt sich die Forenstruktur nach Themen deutlich besser.

    Lieben Gruß Barbara

    Liebe Linnea ,

    ich hatte es mehrfach in den ersten beiden Jahren Neoblase, als sich die Infekte häuften. Habe es sehr gut vertragen, selbst die Wirkung auf den Darm (Durchfall) war deutlich weniger als bei anderen Antibiotika.

    Lieben Gruß Barbara

    Erzeugt am : 5. November 2025

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : DKFZ News

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    Titel : Wie Immunzellen zu Komplizen des Tumors werden - Langener Wissenschaftspreis für DKFZ-Forscher Daniel Kirschenbaum

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    Inhalt :

    Bei vielen Krebserkrankungen beobachten Forschende, dass kompetente Immunzellen, die eigentlich in der Lage wären, den Krebs abzuwehren, mit der Zeit zu Komplizen des Tumors werden. Wie es zu solchen Veränderungen des Immunsystems kommt, wird bereits seit langem untersucht. Doch bisherige Methoden, um das koordinierte Zusammenwirken von Zellen in Reaktion auf Umweltsignale zu analysieren – etwa die Einzelzell-Transkriptomik – erlaubten nur Momentaufnahmen des Zellzustands.

    Daniel Kirschenbaum, der seit Anfang 2025 eine Nachwuchsgruppe im Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) leitet, hat gemeinsam mit seinen Kollegen vom Weizmann Institut of Science in Israel eine Lösung für dieses Problem gefunden: Mit „Zman-seq“ entwickelten die Forscher eine innovative Technologie, mit der sich die Aktivität einzelner Zellen im Körper erstmals über die Zeit hinweg verfolgen lässt. Zman-seq fügt den Daten Einzelzell-Transkriptomik nun eine zeitliche Dimension hinzu, indem Immunzellen im Blut mit „Zeitstempeln“ markiert und später in Geweben, etwa in Tumoren, wiedererkannt werden können.

    Die Methode ermöglicht es, Zellveränderungen in Echtzeit zu beobachten und zu verstehen, wie Immunzellen im Verlauf von Krankheiten reagieren oder – wie im Fall von Glioblastomen – durch das Tumorumfeld funktionsunfähig gemacht werden.

    Wie das Glioblastom die Immunabwehr ausbremst

    Mit der neuen Methode konnten Kirschenbaum und Kollegen an Mäusen erstmals die zeitliche Abfolge der Immunreaktion im Glioblastom rekonstruieren. Innerhalb von nur 24 Stunden nach dem Eindringen in das Tumorgewebe verlieren ursprünglich schlagkräftige natürliche Killerzellen (NK-Zellen) ihre Fähigkeit, Krebszellen abzutöten – gesteuert durch das hemmenden Signalmolekül TGF-β. Gleichzeitig verwandeln sich eingewanderte Immunzellen in sogenannte Tumor-assoziierte Makrophagen (TAMs), die das Wachstum des Tumors aktiv unterstützen.

    Durch die experimentelle Blockade eines wichtigen Immunrezeptors konnten die Forscher diesen Prozess aber umkehren: Statt zu unterdrückenden TAMs entwickelten sich die Immunzellen daraufhin zu entzündungsfördernden, tumorkontrollierenden Makrophagen. Das Ergebnis liefert einen wichtigen neuen Ansatz für weitere Untersuchungen, um die Entwicklung zielgerichteter Immuntherapien gegen bislang therapieresistente Tumorarten wie das Glioblastom voranzutreiben. Dafür hat die Jury Daniel Kirschenbaum den Langener Wissenschaftspreis 2025 zuerkannt.

    Das Paul-Ehrlich-Institut verleiht zusammen mit der Stadt Langen und der Stadtwerke Langen GmbH alle zwei Jahre den mit 15.000 Euro dotierten Langener Wissenschaftspreis. Der Preis wird vom Verein zur Förderung des Langener Wissenschaftspreises e.V. gestiftet und würdigt seit 1993 besondere Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung. Die Auszeichnung erinnert an die bahnbrechenden Leistungen einer der bedeutendsten Forscherpersönlichkeiten: Paul Ehrlich. Er war Begründer der Chemotherapie und Mitbegründer der Immunologie. 1908 erhielt Paul Ehrlich den Nobelpreis.
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    Link : https://www.dkfz.de/aktuelles/…scher-daniel-kirschenbaum

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    Lieber Hesse72 ,

    das sind wirklich höchst erfreuliche Ergebnisse! Vorsichtige Gratulation zu dieser Entwicklung …

    Was genau nun dazu geführt hat, was Ursache und was Wirkung ist bleibt eh im Dunkeln. Eine gesunde Lebensführung unterstützt durch Supplemente, die mit den Ärzten abgestimmt sind und bestenfalls durch Laborwerte gestützt sind kann in keinem Fall schaden. Angemessen reichlich trinken wird sicher auch helfen, die Selbstheilung zu unterstützen.

    Auf jeden Fall bleiben die Daumen gedrückt für eine weitere positive Entwicklung und ein gutes Gespräch mit sinnvollen behandlungsoptionen ! Lieben Gruß Barbara

    Hallo Oswald-Bln ,

    Tausend Dank, dass du weiter berichtest, obwohl wir bisher nur begrenzt helfen konnten. Das was du schreibst, klingt ja durchaus logisch und positiv - dann hoffen wir mit dir, dass es tatsächlich absterbende Krebszellen sind, die die Blutung auslösen.

    Dein Bericht kann schon dem Nächsten helfen, also wirklich hilfreich! … und ja, mit den Emojis liegst du richtig, sie signalisieren zumindest Wahrnehmung deiner Fragen und Mitgefühl der Mitglieder, wenn kein konkreter Rat ist.

    Lieben Gruß Barbara

    Erzeugt am : 29. Oktober 2025

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : DKFZ News

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    Titel : Krebs in der Familie: Auch Angehörige brauchen Kraft und Unterstützung

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    Inhalt :

    Viele Angehörige möchten aktiv helfen, sind sich jedoch oft unsicher, was sie tun sollen. Ganz zentral ist es dann, die Erkrankten selbst zu fragen, welche Art von Unterstützung sie sich wünschen. Sind zum Beispiel ganz konkrete praktische Hilfen gefragt, wie beispielsweise Fahrdienste, eine Begleitung zu wichtigen Terminen oder Unterstützung im Alltag?

    Wichtige Anlaufstelle für Angehörige

    Der Krebsinformationsdienst bietet individuelle Unterstützung – auch für Angehörige. Die Ärztinnen und Ärzte beantworten neben medizinischen Themen auch Fragen zu psychologischen und sozialrechtlichen Aspekten – verständlich, aktuell und kostenfrei. Auch zuverlässige Ansprechpartner, Anlaufstellen und Links werden zur Verfügung gestellt. Der Service ist täglich von 8 bis 20 Uhr kostenfrei und bundesweit per Telefon (0800-420 30 40) oder E-Mail (krebsinformationsdienst(at)dkfz.de) erreichbar. Informationen rund um Krebs bietet auch die Website www.krebsinformationsdienst.de

    Selbstfürsorge und Unterstützungsangebote

    Wer dauerhaft unterstützt, sollte auf die eigene Belastungsgrenze achten. Kleine Auszeiten im Alltag, Aktivitäten, die beim Abschalten helfen, oder Gespräche mit vertrauten Menschen können spürbar entlasten. Manchmal ist es ratsam, Hilfe von außen anzunehmen. Vielfältige Unterstützung bieten neben anderen beispielsweise die ambulanten Krebsberatungsstellen. Sie beraten auch Angehörige – sowohl zu praktischen Fragen und Entlastungsmöglichkeiten als auch zum Umgang mit der veränderten Lebenssituation. Eine Übersicht mit kostenfrei zugänglichen Anlaufstellen bietet der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums unter https://www.krebsinformationsdienst.de/krebsberatungsstellen. Was ebenfalls hilfreich sein kann, ist der Austausch mit anderen Angehörigen, zum Beispiel im Rahmen der Krebs-Selbsthilfe. Ein Online-Selbsthilfe-Programm für Angehörige ist der „Familiencoach Krebs“ der AOK. Die Inhalte wurden vom Krebsinformationsdienst in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Leipzig erstellt.

    Partnerschaft und Krebs – Reden ist wichtig

    Viele erleben Veränderungen in der Beziehung während und nach einer Krebsbehandlung. Da ist zum einen die Sorge um den erkrankten Partner, zum anderen sind es die vielen Anforderungen rund um die Erkrankung, die Paare meistern müssen. Oft müssen sich beide Partner auf eine neue Rollenverteilung einstellen. Dabei können auch die Bedürfnisse nach Nähe oder Abstand schwanken. Wichtig in dieser Situation ist es, miteinander im Gespräch zu bleiben. Anregungen dafür bieten die Broschüren „Weibliche Sexualität und Krebs“ sowie „Männliche Sexualität und Krebs“, die der Krebsinformationsdienst anbietet.

    Freistellung von pflegenden Angehörigen

    Die Unterstützung oder Pflege von Angehörigen neben dem Beruf ist für viele Menschen eine Herausforderung. Wenn die erkrankte Person mindestens Pflegegrad 1 hat, können sich nahe Angehörige von der Arbeit freistellen lassen. Unabhängig von einem Pflegegrad ist eine Freistellung für nahe Angehörige in der letzten Lebensphase, also wenn die Lebenserwartung nur noch Wochen oder Monate beträgt. Informationen dazu gibt es unter: https://www.wege-zur-pflege.de…freistellung-und-darlehen. In Arbeits- und Tarifverträgen können zusätzliche Freistellungsmöglichkeiten geregelt sein. Fragen Sie bei Ihrem Arbeitgeber, Betriebs- oder Personalrat.
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    Link : https://www.dkfz.de/aktuelles/…-kraft-und-unterstuetzung

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    Guten Abend Kater Karlo ,

    willkommen bei uns, wenn der Grund auch erstmal beunruhigend ist. Wir sind keine Mediziner sondern Betroffene und Angehörige, die aus den gemachten Erfahrungen und dem angesammelten Wissen versuchen einander zu helfen.

    Erstmal läuft es bei dir rein zeitlich sehr zügig, oftmals dauert es bis zur Blasenspiegelung schon Monate und es wird auf Entzündung behandelt. Hier wurde also keine Zeit verloren. Die Blasenspiegelung ist zur Verdachtsabklärung die sicherste Methode.

    Wenn etwas bedenkliches gesehen wird, erfolgt dann eine TURB - dabei wird das verdächtige Gewebe abgetragen und zum Pathologen gegeben. Das ist eine kleine OP und mit 2-4 Tagen Krankenhausaufenthalt verbunden.

    Nun scheint dein Urologe aber abwarten zu wollen… das müsstest du mit ihm nochmal besprechen, ob es nicht sicherer wäre doch die TURB anzugehen. CT oder MRT dürften, wenn es wirklich nur ein winziger Punkt war, eher nachrangig zu sein.

    Die Frage wäre, hat er doch schon eine Gewebeprobe genommen oder eine Urinprobe, die nun auf auffällige Zellen untersucht wird (Zytologie).

    Hier mal ein Bild und darunter eine etwas umfangreichere Darstellung für eine bessere Einordnung, aber soweit ist es ja bei dir noch gar nicht.

    47-tumorstadien-jpg

    Bis T1 spricht man von oberflächlichen Tumoren und ab T2a von invasiven. Dann ist die Blasenentfernung unumgänglich.

    Weiterhin entscheidend ist, wie stark die Tumorzellen schon entartet sind von den Originalzellen. Dabei bedeutet G1 oder lowgrade, dass sie noch relativ nah am Original sind G3 oder high grade bedeutet eine starke Entfernung vom Original. Je höher das G desto aggressiver ist der Tumor.

    Außerdem wird noch geprüft ob Anschluss an das Lymphsystem L und den Blutkreislauf V besteht:

    L0 kein Anschluss, L1 Anschluss und an den Blutkreislauf V0 keiner, V1 Anschluss - wenn das gegeben ist besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für Metastasen. Befall von Lymphknoten wird mit N gekennzeichnet z.B. N0 (0/20) bedeutet kein Knoten befallen - 0 von 20 entnommenen Lymphknoten (nur bei Blasenentfernung).

    Ein großes M drückt die Metastasierung aus, die entweder mit bildgebende Verfahren (CT, MRT) oder bei der OP festgestellt wird.

    Zuletzt noch das kleine n - das drückt den Befall von Nervengewebe aus, wieder mit n0 - kein Befall, n1 Befall.


    Lies dich gern ein bisschen ein, aber versuch die Ruhe zu bewahren, es ist ja gar nicht sicher, dass es Blasenkrebs ist. Einstweilen lieben Gruß Barbara

    Liebe @Rabia ,

    willkommen auch von mir. Bin unterwegs, daher nur kurz zur Einordnung der ganzen Begriffe:

    ein Bild und darunter eine etwas umfangreichere Darstellung für eine bessere Einordnung:

    47-tumorstadien-jpg

    Bis T1 spricht man von oberflächlichen Tumoren und ab T2a von invasiven. Dann ist die Blasenentfernung unumgänglich.

    Weiterhin entscheidend ist, wie stark die Tumorzellen schon entartet sind von den Originalzellen. Dabei bedeutet G1 oder lowgrade, dass sie noch relativ nah am Original sind G3 oder high grade bedeutet eine starke Entfernung vom Original. Je höher das G desto aggressiver ist der Tumor.

    Außerdem wird noch geprüft ob Anschluss an das Lymphsystem L und den Blutkreislauf V besteht:

    L0 kein Anschluss, L1 Anschluss und an den Blutkreislauf V0 keiner, V1 Anschluss - wenn das gegeben ist besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit für Metastasen. Befall von Lymphknoten wird mit N gekennzeichnet z.B. N0 (0/20) bedeutet kein Knoten befallen - 0 von 20 entnommenen Lymphknoten (nur bei Blasenentfernung).

    Ein großes M drückt die Metastasierung aus, die entweder mit bildgebende Verfahren (CT, MRT) oder bei der OP festgestellt wird.

    Zuletzt noch das kleine n - das drückt den Befall von Nervengewebe aus, wieder mit n0 - kein Befall, n1 Befall.


    Erstmal lieben Gruß, melde mich dann später nochmal … Barbara

    Lieber Viktor7 ,

    Blut ist ein starker Farbstoff, wenige Tropfen lassen den Urin wie Rotwein erscheinen.

    Hast du aber das Gefühl, dass es wirklich stark blutet, würde ich das Krankenhaus wieder aufsuchen. Notaufnahme oder Station wo du behandelt wurdest…

    Ein lieber Gruß mit gedrückten Daumen, Barbara