Beiträge von bar65

    Hallo Jürgen demosca ,

    ich frag einfach nochmal: ist sichergestellt, dass der Tumor komplett raus ist? Blasenspiegelung, besser Mapping NACH der Behandlung?

    Das würde ich als erstes abklären lassen. Dabei müsste sich der aktuelle Zustand der Balasenschleimhaut auch darstellen.

    Dauerkatheter scheint mir keine Dauerlösung, vllt. übergangsweise um mal Kraft zu schöpfen. Allerdings kann der Ballon, der in der Blase liegt, um den Katheter an Ort und Stelle zu halten (Fachbegriff: zu blocken) auch die Blase reizen. Aber es käme auf einen Versuch an.

    Es gibt noch eine weitere Option: eine Art Gel, dass in die Blase gegeben wird (Gepan). Das soll der Blasenschleimhaut helfen, sich zu erholen. Ist aber Selbstzahlerleistung.

    Für nachts gibt’s für Männer noch das Urinalkondom, da muss man aber kopftechnisch „loslassen“ können, sprich einfach laufen lassen.

    Schau mal, ob du was damit anfangen kannst. Lieben Gruß Barbara

    Lieber Mahlsed ,

    jetzt wird es schon klarer: es ist also eine BCG Therapie geplant, vermutlich wurde dann bisher ausschließlich CIS diagnostiziert? Das war auch mein Befund.

    Zum Blutungsrisiko kann ich wenig sagen, bei mir hat es jedesmal wenig geblutet, aber das hat ja nix zu bedeuten. Jeder Mensch ist anders. Dennoch war ich (insgesamt 3 x) ein bis zwei Nächte im Krankenhaus. Nach der Initialtherapie mit BCG sollte unbedingt noch ein Mapping erfolgen (Probenentnahme durch die ganze Blase) um sicherzustellen, dass das CIS auf BCG anspricht.

    Da wir immer noch Fallpauachalen haben, denke ich weniger an die Reform, sondern das schon im bestehenden System massiv auf Kosten des Patienten gespart wird. Wie gesagt, hier würde ich nochmal den Kontakt zur Krankenkasse suchen, ob das so rechtens ist.

    Durchziehen würde ich es auch, um keine Zeit zu verlieren….Daumen sind gedrückt für am besten keinen Befund!

    Lieben Gruß Barbara

    Guten Morgen Mahlsed ,

    das passt schon. Die Moderatoren verschieben den Beitrag ins zur Behandlung passende Unterforum, wenn sich der weitere Behandlungsweg abzeichnet.

    Gerade auf das Begrüßungsforum ist die Aufmerksamkeit der aktiven Mitstreiter besonders gerichtet.

    Dass bisher wenig Antworten kommen, liegt eher daran, dass ambulante TURB hier eher sehr selten bekannt geworden ist. Mir ist außer Thomas gar kein Fall bekannt, den ich anstupsen könnte … Es ist schon wirklich ungewöhnlich, dass du direkt wieder heimgehen sollst und es noch nicht mal einen Transportschein gibt. Hier würde ich tatsächlich die Krankenkasse mal befragen, ob das alles so richtig ist.

    Ich hoffe, es meldet sich doch noch jemand mit Erfahrung.

    Lieben Gruß Barbara

    Hallo Mannyb ,

    ich glaub, deine Antwort gehört inhaltlich hierher zu demosca , nicht zu Mahlsed. Bitte korrigier mich, wenn ich mich irre….

    Demosca hat im Profil männlich angegeben und die Erwähnung von Hodenkrebs in der Vergangenheit bestätigt das.


    Hallo demosca , erstmal willkommen hier bei uns. Wir sind keine Ärzte, sondern Betroffene und Angehörige, die aus den eigenen Erfahrungen heraus versuchen zu helfen.

    Ist die Blase gesichert tumorfrei, bestätigt durch Spiegelung oder noch besser Mapping (Gewebeproben durch die gesamte Blase)? Hintergrund meiner Frage ist, dass du begeleitendes CIS im Profil angegeben hast. Das „versteckt“ sich gern in der Schleimhaut und ist ohne Pathologie schlecht erkennbar.

    Welche Instillationsbehandlung hast du denn erhalten - BCG oder Mitomycin?

    Ggf. kann mehr trinken auch helfen, auch wenn das paradox erscheint. Aber sehr konzentrierter Urin reizt die Blase, ist er „dünner“ kann die Reizung zurückgehen. Vermeiden solltest du dabei Kohlensäure, Kaffee, Fruchtsäfte. Aber vllt. hast du das alles schon versucht… dann sorry!


    Ich hoffe, es meldet sich noch der eine oder andere, einstweilen lieben Gruß Barbara

    Ach liebe Birgitvl ,

    dass ist ja alles ziemlich anstrengend was ihr da durchmacht. Wirklich traurig, dass in eurem Fall so wenig Optionen bestehen! Es bleibt nur die Daumen zu drücken, dass es einen besseren Verlauf nimmt oder wenigstens die Therapien für

    diesen besonderen, speziellen Fall freigegeben werden.

    Sei lieb gegrüßt von Barbara

    Hallo Armin Frischholz ,

    willkommen hier bei uns. Wir sind keine Mediziner sondern Betroffene und Angehörige, die versuchen aus den eigenen Erfahrungen heraus zu helfen.

    Die Entleerung der Neoblase ist eine diffizile Sache, wenn du das Gefühl hast, es geht gar nicht, geh zurück ins Krankenhaus ggf über die Notaufnahme. Eine Überdehnung der frischen Neoblase muss unbedingt vermieden werden!

    Lass dir ggf. das Kathern zeigen, um für die Zukunft gewappnet zu sein.

    Versuch es mal mit weit hinten auf die Toilette setzen, weit nach vorn beugen und sanft pressen wie zum Stuhlgang - ist ja alles noch frisch … Das entleeren lernen kann ein langer Prozess sein, hier haben wir mal einige Tips zusammen getragen: Klick hier

    Aber wie gesagt: im Zweifelsfall ab ins Krankenhaus, wo du operiert wurdest.

    Viel Glück und lieben Gruß, Barbara

    Erzeugt am : 23. September 2026

    Uhrzeit : 20:46

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : DKFZ News

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    Titel : 40 Jahre Krebsinformationsdienst: Wissen, das Menschen stärkt

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    Inhalt :

    Eine Krebsdiagnose verändert das Leben der Betroffenen von einem Moment auf den anderen. Und sie wirft Fragen auf: Was bedeutet die Diagnose? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Wo finde ich verlässliche Informationen? Seit 40 Jahren hilft der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) Ratsuchenden, Antworten auf solche Fragen zu finden – unabhängig, verständlich und auf Grundlage des aktuellen Forschungsstands.

    Von der Telefonnummer zum Informationsangebot auf vielen Kanälen

    1986 war die Idee ebenso einfach wie neu: Menschen sollten wissenschaftlich fundierte Informationen über Krebs erhalten, die sie verstehen und einordnen können. Aus einem reinen Telefondienst entwickelte sich über vier Jahrzehnte ein umfassendes Informationsangebot. 1999 kam die Website www.krebsinformationsdienst.de hinzu, 2001 der E-Mail-Service. Bereits seit 2012 werden die Sozialen Medien bespielt und 2014 startete ein eigenes Angebot für medizinische Fachkreise. Längst hat sich der Krebsinformationsdienst als wichtige Anlaufstelle etabliert. Im Jahr 2025 zählte die Website mehr als 8 Millionen Besucherinnen und Besucher, während der Telefon- und E-Mail-Service rund 24.000 Anfragen von Ratsuchenden bearbeitete.

    „Der Krebsinformationsdienst verkörpert, was uns am DKFZ ganz besonders am Herzen liegt: Fachwissen muss bei den Menschen ankommen – gerade dann, wenn sie es besonders dringend brauchen. Der Krebsinformationsdienst leistet dies seit 40 Jahren mit wissenschaftlicher Expertise und großer Nähe zu den Menschen. Darauf sind wir stolz“, sagt Professor Dr. Michael Baumann, Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums.

    Ermöglicht wurde die Gründung durch Projektmittel des Bundesministeriums für Gesundheit. Heute wird der Krebsinformationsdienst als Abteilung des DKFZ aus Mitteln des Bundes und des Landes Baden-Württemberg finanziert. Die öffentliche Finanzierung ist eine wichtige Grundlage für seine Unabhängigkeit.

    Gegen Halbwissen, Werbung und Falschinformation

    Die Wege, auf denen Menschen Informationen suchen, haben sich in 40 Jahren verändert. Der Auftrag des Krebsinformationsdienstes ist dagegen konstant geblieben. „1986 war die Idee revolutionär, Menschen mit wissenschaftlich fundierten Antworten auf ihre ganz persönlichen Fragen zu Krebs zu versorgen. Heute konkurrieren verlässliche Informationen mehr denn je mit Halbwissen, Werbung und Falschinformationen. Umso wichtiger ist unser Auftrag geworden. Wir wollen Menschen helfen, gute von schlechter Information zu unterscheiden und Wissen für ihre eigene Situation nutzbar zu machen“, sagt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes.

    Was das konkret bedeuten kann, zeigen die Erfahrungen von Patientinnen und Patienten.

    „Ich hatte heute ein sehr informatives und empathisches Telefonat mit einer Ihrer Ärztinnen. Ich kann gar nicht oft genug danke sagen, dass es diese Anlaufstelle für ratlose und oft verzweifelte Patienten gibt. Das verhilft mir zu mehr Sicherheit und weniger Angst im Umgang mit der Krankheit.“ (Patientin, gekürzt)

    „Der Krebsinformationsdienst ist für uns Patienten die beste Informationsquelle, die es gibt. Ich bin seit 11 Jahren täglich dankbar, dass es Euch gibt.“ (Post auf Instagram)

    „Es hat mich tief berührt, mit welcher Empathie und hoher Sachkenntnis, so ausführlich und für mich als medizinischem Laien zudem gut verständlich, Sie die unterschiedlichen Facetten, die in meinem Fall zu berücksichtigen sind, beleuchtet haben.“ (Nutzer des E-Mail-Service, gekürzt)

    40 Jahre – und kein bisschen weniger gefragt

    Neue Krebstherapien, Präzisionsonkologie und molekulare Diagnostik eröffnen heute Möglichkeiten, die 1986 kaum vorstellbar waren. Gleichzeitig verändern soziale Medien und KI-basierte Informationsangebote die Art und Weise, wie Menschen Gesundheitsinformationen finden und bewerten. Damit wächst auch die Bedeutung unabhängiger, evidenzbasierter Orientierung. „Wir feiern 40 Jahre – aber wir feiern ganz sicher keinen Stillstand“, sagt Weg-Remers. „Krebsmedizin entwickelt sich rasant, und die Informationswelt gleich mit. Das macht unsere Arbeit anspruchsvoller und spannender denn je. Unser Versprechen bleibt dabei das gleiche: Wer Fragen zu Krebs hat, kann bei uns verlässliche Antworten und Orientierung finden – zugewandt, verständlich und auf dem besten verfügbaren Stand des Wissens. Dafür brennen wir auch nach 40 Jahren.“
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    Link : https://www.dkfz.de/aktuelles/…ssen-das-menschen-staerkt

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    Erzeugt am : 16. September 2026

    Uhrzeit : 20:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : DKFZ News

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    Titel : Wie kommt es zur Katastrophe im Genom? Heisenberg-Professur für Aurélie Ernst

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    Inhalt :

    Bei der Entstehung von Krebs verändert sich das Erbgut einer Zelle. Manchmal geschieht dies nicht Schritt für Schritt, sondern in einem einzigen dramatischen Ereignis: Ein oder mehrere Chromosomen zerbrechen in zahlreiche Fragmente und werden anschließend fehlerhaft wieder zusammengesetzt. Dieses Phänomen wird als Chromothripsis bezeichnet. Es tritt schätzungsweise bei 30 bis 50 Prozent aller Krebserkrankungen auf und kann die betroffenen Zellen dramatisch verändern und so das Wachstum eines Tumors antreiben.

    Aurélie Ernsts Arbeitsgruppe untersucht, wie Chromothripsis entsteht und welche molekularen und zellulären Folgen eine solche massive Schädigung des Erbguts hat. Dafür verbindet das Team Untersuchungen an Patientenmaterial und experimentellen Modellsystemen mit modernen Methoden der Einzelzell-, räumlichen und funktionellen Genomik. Das langfristige Ziel: die frühe Entwicklung von Tumoren besser verstehen und biologische Mechanismen identifizieren, die sich für Prävention oder ein möglichst frühes Eingreifen nutzen lassen.

    Gibt es bereits vor der Krebsdiagnose Hinweise auf Chromosomeninstabilität?

    Gefördert durch das Heisenberg-Programm möchte die Genomforscherin nachvollziehen, wie sich chromosomal instabile Tumoren räumlich und zeitlich entwickeln. Zudem will sie die molekularen Mechanismen entschlüsseln, die Chromothripsis und andere Formen der Chromosomeninstabilität auslösen.

    Außerdem sucht Ernst nach Veränderungen, die bereits vor der eigentlichen Krebsdiagnose auftreten. Gerade dieser Bereich könnte langfristig von besonderer medizinischer Bedeutung sein. Da Chromothripsis häufig früh in der Tumorentwicklung auftritt, untersucht Ernst unter anderem Zellen von Menschen mit einem erhöhten erblichen Krebsrisiko. Mithilfe neuer experimenteller und computergestützter Verfahren will sie charakteristische molekulare Hinweise einer beginnenden Chromosomeninstabilität identifizieren, die eine mögliche Krankheitsentwicklung vorhersagen können.

    Ernsts langfristiges Ziel ist ambitioniert: zu verstehen, wann und warum ein zunächst gesundes Genom instabil wird – und dieses Wissen eines Tages dafür zu nutzen, Krebs früh zu erkennen und aufzuhalten, bevor sich ein schwer behandelbarer Tumor entwickelt.

    Das Heisenberg-Programm der DFG richtet sich an herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllen. Die DFG-Förderung mit einer Laufzeit von fünf Jahren soll ihnen ermöglichen, eine Leitungsposition zu übernehmen und zentrale Forschungsthemen zu bearbeiten.

    Ein Foto von Aurélie Ernst steht zum Download zur Verfügung unter:
    https://www.dkfz.de/fileadmin/…en/2026/Ernst_Aurelie.jpg

    Nutzungshinweis für Bildmaterial zu Pressemitteilungen
    Die Nutzung ist kostenlos. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) gestattet die einmalige Verwendung in Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Thema der Pressemitteilung bzw. über das DKFZ allgemein. Bitte geben Sie als Bildnachweis an: „Quelle: Petra Arnold/DKFZ“.
    Eine Weitergabe des Bildmaterials an Dritte ist nur nach vorheriger Rücksprache mit der DKFZ-Pressestelle (Tel. 06221 42 2854, E-Mail: presse@dkfz.de) gestattet. Eine Nutzung zu kommerziellen Zwecken ist untersagt.

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    Link : https://www.dkfz.de/aktuelles/…fessur-fuer-aurelie-ernst

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    Erzeugt am : 16. September 2026

    Uhrzeit : 20:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : DKFZ News

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    Titel : Krebs verhindern: Expertinnen und Experten legen konkrete Maßnahmen vor - Politik jetzt am Zug

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    Inhalt :

    „Wir wissen heute so viel wie nie zuvor darüber, wie Krebs verhindert werden kann. Aber wir schaffen es noch nicht, dieses Wissen umzusetzen“, so Prof. Rita Schmutzler, Präsidentin der Deutschen Krebshilfe. „Die Ergebnisse des Krebspräventionsgipfels zeigen sehr konkret, an welchen Stellen politisches Handeln erforderlich ist. Jetzt müssen die politischen und strukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, um dieses Wissen konsequent in die Praxis zu überführen,“ ergänzt Prof. Dr. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

    Krebsprävention stärken – Gipfel erarbeitet Maßnahmen

    Im Mittelpunkt des 2. Nationalen Krebspräventionsgipfels standen sechs zentrale Handlungsfelder. Die beteiligten Expert:innen empfehlen unter anderem, Prävention politisch ressortübergreifend stärker zu verankern, die Erfahrungen erfolgreicher Modellprojekte bundesweit nutzbar zu machen, Schulen stärker in den Blick zu nehmen, lokale Präventionsstrukturen auszubauen und den volkswirtschaftlichen Nutzen von Prävention systematisch sichtbar zu machen.

    Ein starker Hebel sind zudem Maßnahmen, die es den Menschen leichter machen, sich gesundheitsbewusst zu verhalten – die so genannte Verhältnisprävention. Hier sehen viele Fachleute erheblichen politischen Nachholbedarf. Beispielsweise werden Tabak und Alkohol in Deutschland deutlich geringer besteuert als in anderen europäischen Ländern, in denen sich höhere Steuern als Lenkungsmaßnahme bewährt haben. Bei der Veranstaltung fand Prof. Hendrik Streeck, Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung deutliche Worte: Tabak verursache allein im Gesundheitswesen Kosten von 30 Milliarden Euro pro Jahr, welche in Form von Steuererhöhungen auf Rauchende umgelegt werden müssten. Gleichzeitig erinnerte er an das Potenzial der Krebsprävention. Vier von zehn Krebserkrankungen könnten durch kluge Prävention verhindert werden – diese Zahl sieht er als Verpflichtung.

    Politik signalisiert größere Offenheit für Prävention

    Beim Gipfel wurde deutlich, dass Krebsprävention auf wachsendes politisches Interesse stößt. Johannes Wagner, MdB Bündnis90/ Die Grünen kündigte die Gründung eines fraktionsübergreifenden ‚Parlamentskreis Prävention‘ an, um Prävention auf parlamentarischer Ebene zu stärken – was Ende Juni 2026 bereits in die Tat umgesetzt wurde. Kurze Zeit später startete das Bundesgesundheitsministerium eine Präventionsoffensive.

    Dies sehen die Veranstalter als wichtige Signale. Zugleich betonen sie, dass die Herausforderungen im Bereich der Krebsprävention nicht durch einzelne Projekte oder Modellvorhaben gelöst werden können. „Jetzt braucht es den politischen Willen, Prävention konsequent und langfristig zu stärken. Wir erwarten, dass die neue Offenheit für das Thema auch unter der neuen Führung im Bundesgesundheitsministerium in konkrete Entscheidungen mündet“, sagt Schmutzler.

    Prävention ist eine Investition in Gesundheit und Zukunft

    Rund 40 Prozent aller Krebsneuerkrankungen gelten nach wissenschaftlichen Erkenntnissen als vermeidbar. Gleichzeitig stehen die Gesundheitssysteme zunehmend unter finanziellem Druck. „Die Kosten im Gesundheitssystem explodieren – gerade deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die Prävention zu stärken“, sagt Baumann. „Wer Prävention fördert, senkt nicht nur das Risiko für Krebs und viele weitere nichtübertragbare Krankheiten, sondern entlastet langfristig auch das Gesundheitswesen und die sozialen Sicherungssysteme. Wir brauchen eine Präventionsdekade, die Präventionskonzepte systematisch wissenschaftlich weiterentwickelt und in die Anwendung überführt.“

    Mit dem Nationalen Krebspräventionsgipfel wollen Deutsche Krebshilfe und DKFZ den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik weiter stärken. Die beim Gipfel erarbeiteten Maßnahmen sollen in politische Entscheidungsprozesse auf Bundes- und Länderebene eingebracht werden.

    Weitere Informationen sowie die Ergebnisse des 2. Nationalen Krebspräventionsgipfels finden Sie hier.

    Über den Nationalen Krebspräventionsgipfel
    Der Nationale Krebspräventionsgipfel wurde 2025 vom DKFZ und der Deutschen Krebshilfe initiiert mit dem Ziel, eine langfristige und tragfähige Krebspräventionsstrategie für Deutschland zu entwickeln. Der Gipfel findet einmal jährlich statt, um die Umsetzung und Wirkung der Handlungsempfehlungen unabhängig zu überprüfen, kontinuierlich weiterzuentwickeln und dabei an den jeweils aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse anzupassen.

    Beim 2. Nationalen Krebspräventionsgipfel von Deutscher Krebshilfe und DKFZ am 10. Juni 2026 kamen rund 50 Entscheider:innen aus Politik, Wissenschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Tagesspiegel-Verlagshaus in Berlin zusammen und entwickelten die im Vorjahr erarbeiteten Handlungsempfehlungen für die Politik weiter. Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens dienten als Grundlage, um übertragbare Erfolgsfaktoren zu identifizieren und daraus konkrete Handlungspfade für Bund und Länder zu entwickeln.

    Über das Nationale Krebspräventionszentrum
    Das Nationale Krebspräventionszentrum wurde 2019 vom DKFZ und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen einer langfristig angelegten strategischen Partnerschaft initiiert. Es bündelt die Forschungsaktivitäten des DKFZ unter einem Dach und vereint Forschung, Aus- und Weiterbildung, Öffentlichkeitsarbeit, Politikberatung und Outreach. Das Nationale Krebspräventionszentrum ist damit eine zentrale Einrichtung für die Weiterentwicklung und den Ausbau der Krebsprävention in Deutschland. Die Deutsche Krebshilfe fördert den Aufbau des Nationalen Krebspräventionszentrums mit 25 Millionen Euro.

    Weitere Informationen unter: www.krebspraevention.de
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    Link : https://www.dkfz.de/aktuelles/…-vor-politik-jetzt-am-zug

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    Erzeugt am : 2. September 2026

    Uhrzeit : 04:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : http://www.apotheken-umschau.de

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    Titel : Was eine Ganzkörper-MRT leistet und wo ihre Grenzen liegen

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    Inhalt : 9cd40bfdf7c61e1f.jpegLongevity-Zentren werben mit einer Ganzkörper-MRT-Untersuchung als Gesundheitscheck. Was dran ist.
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    Link : https://www.apotheken-umschau.…lich-leistet-1568773.html

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    Hallo Chris ,

    erstmal herzlich willkommen, wenn der Anlass auch bescheiden ist. Wir sind keine Mediziner sondern Betroffene und Angehörige, die aus eigener Erfahrung versuchen zu helfen….

    Ich würde klar der Blase eine Chance geben. Wenn gesichert kein CiS mehr nachweisbar ist und eine Erholung der Blase in der Therapiepause eingetreten ist, würde ich weitermachen… aber letztlich musst du entscheiden, wie du weitermachen willst. Die zystektomie ist kein Spaziergang, auch die beste Ableitung hat ihre Macken und die Potenz leidet… all das will gut überlegt sein. Leidest du aber enorm und plagen dich starke Ängste, kann die Frühzystektomie die bessere Lösung sein. Ich hab mich dafür entschieden, aber mein CIS war BCG resistent, damit war es für mich einfacher, die Entscheidung zu treffen.

    Lies gern ein bisschen im Unterforum zu den Instillationen, um dich weiter zu informieren und frag, was immer du wissen möchtest.

    Lieben Gruß Barbara

    Erzeugt am : 5. August 2026

    Uhrzeit : 19:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : DKFZ News

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    Titel : Onkologisches Spitzenzentrum: NCT Heidelberg und Mannheim Cancer Center gemeinsam gefördert

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    Inhalt :

    Das NCT Heidelberg und das MCC bilden ein CCC-Konsortium (Comprehensive Cancer Center, CCC) und haben erstmals die internationale Begutachtung erfolgreich durchlaufen. Das Konsortium möchte neben der optimalen onkologischen Versorgung seiner Patientinnen und Patienten innovative Entwicklungen in der Krebsmedizin möglichst schnell in der Region verfügbar machen. Deshalb werden klinische Studien eine herausragende Rolle im Konsortium einnehmen. Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim wird dafür von der Deutschen Krebshilfe für den Zeitraum von vier Jahren als Onkologisches Spitzenzentrum mit 4,8 Millionen Euro gefördert.

    Das NCT Heidelberg ist damit seit 2007 durchgehend als Onkologisches Spitzenzentrum anerkannt und gefördert. Das Mannheim Cancer Center ist seit 2011 als Onkologisches Zentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert und erhält nun erstmalig die Anerkennung als Onkologisches Spitzenzentrum. Partner im CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim sind das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD), die Thoraxklinik Heidelberg, die Medizinischen Fakultäten Heidelberg und Mannheim der Universität Heidelberg, die Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ). Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim ist ein wichtiger Schritt in der erfolgreichen Zusammenarbeit im Klinikverbund Heidelberg und Mannheim.

    Dirk Jäger, Ärztlicher Direktor der Klinik für Medizinische Onkologie am UKHD, Geschäftsführender Direktor des NCT Heidelberg und Sprecher des CCC-Konsortiums Heidelberg-Mannheim, sagt: „Wir freuen uns, das Onkologische Spitzenzentrum mit Mannheim zu erweitern. Der Zusammenschluss zum CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim eröffnet die Perspektive, vor allem die klinische Forschung zu stärken, als Studienstandort attraktiver zu werden und noch mehr Patientinnen und Patienten die Möglichkeit zu bieten, von innovativer Forschung zu profitieren.“

    Wolf–Karsten Hofmann, Direktor der Klinik für Hämatologie und Onkologie der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und Vorstandsvorsitzender des Mannheim Cancer Centers, sagt: „Die erstmalige Anerkennung als Onkologisches Spitzenzentrum für das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim zeigt, dass wir an beiden Standorten onkologische Medizin auf höchstem Niveau betreiben. Im Verbund wachsen die Universitätsklinika Heidelberg und Mannheim immer enger zusammen und wir werden uns als Comprehensive Cancer Center gemeinsam weiterentwickeln.“

    Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim behandelt Krebspatientinnen und -patienten als Onkologisches Spitzenzentrum interdisziplinär auf höchstem Niveau. Ziel ist es, vielversprechende Ergebnisse aus der Grundlagenforschung rasch in klinische Anwendung zu bringen. Das CCC-Konsortium Heidelberg-Mannheim wird daran arbeiten, die klinische Forschung gemeinsam voranzubringen, noch mehr innovative Ansätze in klinische Studien einzubringen und die klinische Entwicklung dieser Ansätze rascher voranzutreiben. Mit dem Zusammenschluss werden die beiden Standorte dabei attraktiver für Industriepartner. Das Konsortium wird die Vernetzung mit medizinischen Einrichtungen und Ärztinnen und Ärzten der Region verstärken und dadurch allen Patientinnen und Patienten der Region den Zugang zur Spitzenmedizin ermöglichen.
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    Link : https://www.dkfz.de/aktuelles/…nter-gemeinsam-gefoerdert

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    Hallo Optimax und Hoffnung2026 ,

    die Eingruppierung der Mitglieder haben wir automatisiert, ein manueller Eingriff würde in der nächsten Nacht wieder überschrieben. Liebe Hoffnung2026 wenn du auf den Link von Chrisy’s Bericht klickst: Klick bitte hier müsstest du aber drauf kommen. Was für Neumitglieder gesperrt ist, sind Zugriffe auf Profile anderer Mitglieder und Bereiche mit besonders sensiblen Themen.

    Punkte sammelst du mit Schreiben neuer Beiträge, durch likes anderer Mitglieder auf deine Beiträge … aber das nur am Rand.

    Lieben Gruß Barbara

    Aus einer Mail von ronnja3456 :


    Hallo ihr Lieben mir geht es gut Ich habe ca Seit 15 Jahren einen pouch In seltenen Fällen muss ich spülen wegen dem Schleim Aber ich hole mir aus der Apotheke cranberrysaft Extrakt unverdünnt davon nehme ich morgens Ein Schnapsglas und abends Ein Schnapsglas und das läuft reibungslos aus dem Katheter toi toi toi bis jetzt habe ich keine Schwierigkeiten gehabt Liebe Grüße an alle Ich wünsche noch einen schönen Tag