Beiträge von Michaela W.

    Eine Hammer Wandlung, ich war gestern bei meiner Mutter und es ging ihr richtig gut. Sie war voller Freude und Lebenslust und ich habe nicht schlecht gestaunt als sie mir erzählte das sie sogar diese Woche mit einer Freundin in einem Shopping Center war. So habe ich sie schon lange nicht mehr gesehen.


    Die Wandlung zu vor 14 Tagen ist der Wahnsinn und daran habt auch ihr einen Anteil.


    Daher wollte ich heute einfach einmal Danke sagen, Danke das es dieses Forum gibt, das ihr immer wieder mit Antworten und Zuspruch zur Seite steht.

    Ich hoffe dieser Zustand hält noch sehr lange an :-)

    Hallo,


    lieben Dank für Euer Feedback.


    Ihr habt Recht, ich konnte gestern mit dem Arzt sprechen und habe meine Bedenken und die Ängste meiner Mutter geschildert. Er konnte alle Bedenken meinerseits ausräumen und hat mir sehr gute Erklärungen für die Änderung der Medikation gegeben. (Reden hilft ;-))Ich habe jetzt ein viel besseres Gefühl und werde versuchen das meiner Mom auch heute so rüber zu bringen.


    Und ja, der Arzt ist sehr bemüht, besorgt und auch sehr nett, er hat auch eine Zusatzausbildung in Sachen Schmerzmedikamentation (kenne den Fachbegriff leider nicht), von daher gehe ich davon aus, das er weiß was er macht.



    Liebe Grüße

    Michaela

    Guten Morgen,


    kurze Rückmeldung von mir, war gestern bei meiner Mutter, sie hatte Geburtstag, der 74. Es geht ihr wesentlich besser, sie hat wieder Appetit und auch so war sie viel besser drauf. Die Medikamente wirken ;-)


    Allerdings muss ich heute wieder mit dem Arzt sprechen, er möchte die Medikamente gegen Übelkeit absetzen und die "Stimmungsaufheller" die meine Mutter bekommt erhöhen.


    Ich bin ja kein Arzt, aber mal ganz ehrlich, warum die Medikation ändern wenn es einem Todkranken Patienten damit viel besser geht. Meine Mutter hat gestern diesbezüglich auch ihre Ängste geäußert. Ich werde heute daher mit dem Arzt wieder in Diskussion gehen. (Never Change a winning Team) so habe ich es gelernt.

    Oder spielt mir da mein Bauchgefühl einen Streich?


    Es ist anstrengend und, wie ich finde frustrierend wie alte Menschen im letzten Lebensabschnitt um ihre Lebensqualität gebracht werden. Ich werde mich dafür einsetzen das es meine Mama weiterhin möglichst gut geht.


    Grüße

    Michaela

    So, ich bin gespannt, sie bekommt jetzt eine geringere Dosis Morphin, ein Mittel gegen Übelkeit und, falls die Schmerzen zu stark sind ein weiteres Schmerzmittel welches sie nach Bedarf einsetzen kann.


    Ich hoffe es hilft.


    Michaela

    Die Beweggründe sind ständige Übelkeit die ihr das Essen unmöglich macht (sie hat 10 Kilo in den letzten Wochen abgenommen), Schwindel und ein gewisser "Dämmerzustand" der sie daran hindert aktiv zu sein. Sie schiebt das alles dem Morphin zu und hat daraufhin beschlossen es nicht mehr nehmen zu wollen.


    Heut kommt der Arzt, da sie es leider nicht mehr in die Praxis schafft. Ich bin gespannt und werde natürlich bei ihr sein.

    So, die Situation wird gerade nicht leichter. Meine Mutter hat am Donnerstag dann einfach mal beschlossen das Morphin abzusetzen (augenroll) daraufhin hatte sie natürlich am Freitag und am WE starke Entzugserscheinungen. Als ich das Thema SAPV Team am Freitag bei ihr angesprochen habe reagierte sie zunächst erstmal ablehnend und auch den von mir anvisierten Arztbesuch hat sie übers Wochenende mit der Bitte um Bedenkzeit herausgezögert.


    Nachdem es gestern Probleme mit dem Pflegedienst gab habe ich ihr nochmal ins Gewissen geredet. Ich darf heute einen Arzttermin machen, bzw. werde diesen anrufen und gleich mal fragen ob er es nicht auch für sinnvoll erachtet ein SAPV Team jetzt endlich einzusetzen. Ich werde ihn darauf drängen denn ich denke meine Mutter benötigt außerdem auch psychologische Unterstützung.


    Es geht ihr derzeit auch sehr schlecht woran natürlich auch mit der Entzug den sie sich selbst verordnet hat beiträgt. Zusätzlich ist sie sehr Depressiv und redet nur noch davon sterben zu wollen.


    Drückt mir mal die Daumen das ich alles auf den Weg bringe.

    Liebe Lini,


    ich kann dir zwar nicht mit fachlichem Rat weiter helfen, mich aber relativ gut in Deine Lage versetzen. Ich bin gerade in einer ähnlichen Situation, nur geht es um meine Mutter, mit der ich in punkto Schmerzen etc. gerade etwas ähnliches erlebe. Ich möchte versuchen ein SAPV Team einzuschalten, bisher wollte meine Mutter das leider nicht. Ich muss heute nochmal mit ihr in die Diskussion gehen.


    Dein Bericht hat mich sehr bewegt und deshalb ist es mir ein Bedürfnis, Dir und Deiner Familie einfach einmal viel Kraft für die kommende Zeit zu wünschen.


    Alles Gute für Euren Weg.

    Danke Dir! Ich kann immer nur das machen was meine Mutter auch möchte. Bisher verweigert sie sich noch ein bisschen, was ich in Teilen auch verstehen kann.

    Es geht immer einen kleinen Schritt weiter Bergab und das zu akzeptieren ist schwer :-(


    Auf jeden Fall spreche ich heute nochmal eingehend mit ihr.

    Genau den Eindruck habe ich auch, das der Hausarzt überfordert ist.


    Ich muss meine Mutter nochmal genau befragen, sie ist ja auch schon für ein Hospiz vorgemerkt, will aber natürlich aktuell noch nicht dort leben müssen und soviel ich weiß war auch schon mal jemand bei ihr zu Hause.


    Finde ich dort Leute die meiner Mutter vielleicht besser helfen können als der Hausarzt.


    An wen muss ich mich am Besten wenden, kann mir das der Arzt sagen.

    Hallo,


    ich wende mich heute mal wieder mit einer Frage an Euch, über die Suchfunktion bin ich leider nicht fündig geworden. Meiner Mutter geht es zusehends immer schlechter. Ohne Morphium Pflaster und Kortison Tabletten kommt sie nicht hoch. Mit diesen Medikamenten kommt sie zumindest noch aus dem Bett und kann ihren Tagesablauf gestalten. Wenngleich sie auch sehr viel schläft und ruht und natürlich keine großen Aktivitäten mehr leisten kann. Aber immerhin.


    Nun ist es so, dass sie die Morphium Pflaster nicht mehr haben möchte, ihr wäre schwindelig und übel (sie bekommt noch nicht die volle Dosis und das will sie auch nicht). Sie bekommt kein Essen mehr herunter ohne Brechreiz. Die Kortison Tabletten haben bei ihr wieder Blutungen aus der Blase ausgelöst, was sie natürlich sehr ängstigt.


    Habt ihr Erfahrungen mit alternativen Medikamenten (Cannabis etc.) und wollt sie mir schreiben?


    Ich habe meiner Mutter schon gesagt das ich mit ihr zum Arzt gehen will aber sie hat Angst das der sie ins Krankenhaus schickt und sie dort nur mit den selben Medikamenten versorgt wird und es ihr damit auch nicht besser gehen wird. Es ist ein bisschen zum verzweifeln....sie wird immer schwächer und leidet, der Lebensmut hat sie auch verlassen :-(

    Ich war lange nicht mehr hier und hatte nun das Bedürfnis mich mal wieder zu melden.


    Die letzten Wochen/Monate waren ereignisreich, meiner Mutter geht es sukzessive immer ein bisschen schlechter. Nachdem sie Schwächeanfälle hatte mussten wir einen Pflegedienst beanspruchen. Sie hat nun auch einen Pflegegrad.


    Dem Pflegedienst hat sie gesagt das sie genug gekämpft hat und gerne "gehen" möchte....sie möchte sich nicht so lange quälen...aber...nunja...leider kann man das sich ja nicht aussuchen. Ich habe ihr gesagt das ich das nicht hören will, kann es aber natürlich auch irgendwie verstehen. Wenn der Tag nur noch eine Qual ist....Sie hat starke Schmerzen und bekommt mittlerweile Morphium Pflaster.


    Trotz allem möchte ich sie natürlich noch so lange wie möglich behalten, ist das egoistisch? Ich weiß es nicht.


    Ich wünsche euch allen eine ruhige Vorweihnachtszeit.

    Liebe Flup-Flup,


    wenn ich Deinen Bericht so lese wird mein Herz schwer. Ich habe eine Mutter die schwer erkrankt ist und wenn ich lese wie schwer dieser Weg wird/werden kann bekomme ich ein bisschen Angst.


    Dennoch wollte ich es nicht versäumen Dir alles gute und viel Kraft für diese schwere Zeit zu senden.


    Verständnisvolle Grüße

    Michaela

    Hallo ihr lieben,


    ich hoffe ihr hattet ein schönes Osterfest.


    Ich konnte an den Feiertagen einmal in Ruhe mit meiner Mutter sprechen, aber leider möchte sie nichts was ich ihr vorgeschlagen habe. Ich möchte auch keinen Streit, also lasse ich sie so weiter leben wie sie das für richtig hält.

    Meine Tipps und Ratschläge werden alle abgewiegelt :-(


    Wenn ihr mich fragt, hat sie sich schon ein bisschen aufgegeben.


    Mir bleibt nur weiter meine Hilfe und Unterstützung anzubieten und ihre Entscheidung zu akzeptieren.


    Wenigstens geht sie diese Woche nochmal zu ihrem Urologen und will mit ihm über ihre Schmerzen in den Armen und Schultern sprechen. Mal sehen was der dazu sagt, vielleicht hat er ein paar gute Ratschläge und sie hört dann auf ihn.


    LG

    Michaela

    Hallo ihr lieben,


    ihr habt ja so Recht. Das sind genau die Dinge die ich mit meiner Mom auch schon besprochen habe. Sie möchte jedoch auf KEINEN Fall ins Krankenhaus und auch die ständigen Arztbesuche ist sie leid. Sie ist der Meinung das man ihr ja eh nicht wirklich helfen kann und möchte ihre restliche Lebenszeit nicht nur noch bei Ärzten verbringen.


    Auch die Beantragung einer Pflegestufe habe ich bei ihr schon angesprochen, sie ist jedoch der Meinung, dass sie noch keine bekommen würde. Ich bin da anderer Meinung. Vielleicht sträubt sie sich auch nur dagegen, weil es bedeutet das ihr wieder ein Stück ihrer Selbständigkeit verloren geht. Das kann ich auch gut verstehen :-(.


    Es schmerzt mit ansehen zu müssen wie es immer wieder ein Stück bergab geht, und man außer reden und im Alltag unterstützen, nichts tun kann.


    Wie in meinem Eingangspost erwähnt hat sie einige gesundheitlichen "Baustellen" unter anderem eine Venenkrankheit die verursacht, das ihre Beinwehnen schon mehrmals geöffnet werden mussten. Zusätzlich raucht sie, was die Sache nicht gerade besser macht.


    Sie hat schon seit längerem wieder starke Schmerzen in den Beinen da bei einer der Krebs OP´s ihre Blutverdünner abgesetzt wurden und "vergessen" wurde ihr Ersatz zu geben. Dabei hat sich eine der frisch operierten Venen wieder zu gesetzt.


    Es müsste eine neue OP gemacht werden aber die Ärzte sagen das meine Mutter erst den Krebs operieren lassen muss, was sie nicht will (s. Eingangspost).

    Ein Teufelskreis.


    Ich werde aber jetzt über die Ostertage nochmal versuchen mit ihr zu reden, vielleicht kann ich sie wenigstens überzeugen wegen ihrer Schulterschmerzen nochmal einen Orthopäden oder ähnliches aufzusuchen.


    Lieben Dank für den Austausch Sana und Tatjana, es tut gut mal mit anderen darüber zu reden (schreiben).


    Liebe Grüße

    Michaela

    Hallo ihr lieben,


    mal wieder ein Lebenszeichen von mir.


    Meiner Mutter geht es sukzessive immer ein wenig schlechter. Sie klagt seit einigen Wochen über extreme Schmerzen im Schulterbereich, wobei ihr keiner sagen kann ob das Auswirkungen der Krankheit oder eventuell auch einfach Verschleißerscheinungen sind (Arthrose)?


    Sie hat bereits verschiedene Schmerzmittel bekommen, zuletzt Morphium, was aber nach ihrer Aussage überhaupt nicht hilft. Sie kann die Arme kaum noch bewegen.

    Wir haben beschlossen ihr nun 1x in der Woche eine Haushaltshilfe zu organisieren.


    Es fällt ihr und uns schwer damit abzufinden das es, wenn auch nur in kleinen Schritten, immer mehr bergab geht.


    Ich bin trotzdem unendlich froh das die Prognose der Ärzte bisher nicht eingetroffen ist und sie immer noch, wenn auch mit einigen Schmerzen und Einschränkungen, bei uns ist.

    Selbst der behandelte Arzt hat sich schon einige Male bewundernd geäußert und gemeint das er es fast nicht glauben kann das sie noch so (relativ gut) beieinander ist.

    Wir hoffen das dauert so noch ganz lange.


    Liebe Grüße an euch alle da draußen, ich wünsche Euch jetzt schon mal ein schönes Osterfest.

    Michaela

    Hallo,


    auch ich wollte mich mal wieder melden. Wir feiern bald das zweite gemeinsames Weihnachten nach der Diagnose, ein kleines Wunder, wurde meiner Mutter doch noch eine Restlebenszeit bis Mai 2017 prognostiziert.


    Sie lebt noch zu Hause in ihren eigenen 4 Wänden, wenn auch der Alltag ihr immer schwerer fällt. Sie ist eine sehr disziplinierte Person was sicherlich in der Situation hilft.


    Eine Teiloperation konnte doch nicht mehr statt finden da bei der letzten Untersuchung festgestellt wurde, das sich der Blasentumor verkapselt hat. Der Arzt will nun

    weiter abwarten.


    Ich kann gar nicht beurteilen ob das in ihrer Situation "gut" oder "schlecht" ist.


    Wir hoffen nun alle auf eine schöne Weihnachtszeit und diese möchte ich euch auch wünschen. Vielleicht mal ein paar Minuten oder Stunden im Kreis der Lieben die Krankheit in den Hintergrund treten lassen und einfach die Gemeinsamkeit genießen.


    In diesem Sinne eine schöne Weihnachtszeit allen.


    Michaela

    Hallo,


    ich denke alle die hier sind können in etwa nachvollziehen was ihr gerade durch macht. Ich bin auch noch recht neu im Forum und kenne mich noch nicht ganz so gut aus, daher kann ich leider keine Ratschläge geben.


    Ich habe jedoch mal eine Frage wenn es OK ist, mit dem Methadon, habt ihr das problemlos vom Arzt bekommen? Das ist ja momentan ganz großes Thema und da meine Mama unheilbar erkrankt ist haben wir das natürlich auch schon mal in Erwägung gezogen. Ich kann aber momentan nicht sagen ob sie es beim Arzt mal thematisiert hat, muss sie nochmal fragen.


    Grüße

    Michaela

    Hallo,


    vorletzte Woche hatte meine Mutter mal wieder Untersuchung zur Feststellung wie weit der Tumor inzwischen fortgeschritten ist. Natürlich ist er gewachsen ;-(


    Da die Organischen Werte noch ganz gut sind, hat ihr Arzt ihr nun vorgeschlagen, das man nochmal einen Teil des Tumors in der Blase entfernen könnte um einfach noch etwas mehr Zeit zu gewinnen.


    Sie will diesen Schritt nun im Oktober, der Arzt meint man könne solange noch warten, angehen. Ich hoffe natürlich das wir sie noch ganz lange bei uns behalten können und werde sie natürlich unterstützen wo ich kann.


    Grüße

    Michaela

    Vielen Dank für Euren Zuspruch, meine Mutter hat alles selbst geregelt, so wie sie es wollte. Kontakt zur Palliativstelle ist ebenfalls bereits aufgenommen.


    Ich hoffe natürlich das es ihr noch lange gut geht, soweit man das in so einer Situation überhaupt sagen kann "gut gehen" meine ich. Alles dreht sich natürlich nur noch um die Krankheit, was enorm belastend ist, aber da erzähle ich euch natürlich nichts Neues.


    Grüße

    Michaela

    Hallo,


    danke für die Aufnahme in´s Forum.


    Vorab entschuldige ich mich schon mal, wenn ich nicht sofort auf evtl. aufkommende Fragen hier immer gleich antworten kann. ich kann nicht so oft hier sein.


    Mein Name ist Michaela, ich bin 45 Jahre alt und meine Mutter (72) ist an Blasenkrebs erkrankt. Leider weiß ich nicht 100%ig ihren Status weshalb ich bei der Anmeldung einen Status angenommen habe von dem ich annehme das er passt.


    Sie hat Blasenkrebs mit Metastasen in verschiedenen Bereichen. Lymphknoten, Lunge (wurde schon 2x operiert da man erst davon aus ging das dies der Haupttumor sei), Darm.

    Es wurde bereits eine Teilentfernung des Tumors in der Blase ebenfalls gemacht.

    Eine große OP bei der alles raus müsste, lehnt meine Mutter ab. Von Ärzten wurde ihr ebenfalls davon abgeraten da bei ihr noch andere Erkrankungen vorliegen und sie diese große OP evtl. nicht überleben würde.


    Sie hat außerdem eine Venenerkrankung, wurde hier auch schon mehrfach operiert, eine Schilddrüsenunterfunktion sowie grauen oder grünen Star, weiß ich jetzt gerade nicht genau.


    Im September letzten Jahres hat ihr ein Arzt eine voraussichtliche Lebenserwartung von 4 Monaten prognostiziert. Ihr Plan ist es, wenn es soweit ist, in ein Hospitz zu gehen. Ich hoffe das ich diese schwere Zeit gemeinsam mit ihr durchstehe.

    Noch geht es ihr den Umständen entsprechend einigermaßen, sie ist noch zu Hause und kann sich selbst versorgen.


    Ich habe mich hier angemeldet weil ich schon öfter hier gelesen habe und nun gerne einmal aktiv werden wollte.


    Grüße

    Michaela