Beiträge von Sana

    Liebe Olvia Mojo !


    Wie ich Deine Nachricht vom Tod Deiner Mutter las, traten mir die Tränen in die Augen. Worte kamen in mir hoch, ich wollte Dir sofort schreiben. Dann kas ich die Beiträge der anderen und insbesondere was Christina Dir geschrieben hat und wusste Dich vom Mitgefühl, der Wärme, Geborgenheit, ja Liebe, die Dir das Forum entgegenbringt umhüllt.


    Liebe Olivia, ich möchte Dir und Deiner Familie mein aufrichtiges Mitgefühl am Tod Deiner Mutter aussprechen.

    Du und Deine Mutter, Eure ganze Familie, Ihr seid diesen Weg gemeinsam gegangen. Und im wahrsten Sinne des Wortes wird es nun für Euch bergauf gehen.

    Bei Deiner Mutter weil sie nun bei guten Mächten geborgen ist und bei Dir und Deiner Familie weil Ihr Deiner Mutter so treu beigestanden seid und ihren Segen habt.

    Du wirst diesen Segen jeden Tag spüren. Er wird Dir Kraft geben, Dir über alles wie schwer es auch sein mag hinweghelfen und Dir eine tiefe Dankbarkeit und Ausgeglichenheit schenken. Du wirst jeden Tag spüren dass der Tod nicht trennen kann was in Liebe verbunden ist.


    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles alles Gute und viel Kraft.


    In tiefer Anteilnahme

    Sana

    Lieber hpg ,


    eine PTA meiner Apotheke hat mir mal bei einer Operationswunde eines Kindes die fast ein halbes Jahr nicht zuheilen wollte unddaher terminlich bereits ein Nachschneiden avisiert war, empfohlen Arnica C 30 Globuli zu geben. Ab dann begann die Wunde zu verheilen und war nach vier Wochen komplett geschlossen.

    Ich vermute, der Placeboeffekt hat zugeschlagen (anderes ist ja gar nicht denkbar - ein Schelm, der Böses dabei denkt), gerade weil das Kind nichts von Globuli und Homöopathie wusste. Das Gleiche mit (anderen) Globuli die ein sehr erfahrener homöopathisch arbeitender Arzt vor meinen Augen einem Kind bei einem schweren Asthmaanfall gegeben hatte. Zehn Minuten später pustete das Kind den Peakflow bis an den Anschlag...der Placeboeffekt ist einfach das Beste was es gibt. Der schulmedizinisch arbeitende Lungenfacharzt des Kindes dokumentierte, dass das Kind nach der Globuligabe auch noch Wochen später in dem dem von ihm durchgeführten Lungenfunktionstest wesentlich bessere Werte als je zuvor hatte und meinte doch tatsächlich "Wer heilt hat recht." Es ist immer wieder erstaunlich, wie auch Blasius schreibt, wie gerade kleinen Kindern und Tieren auf diese bekanntlich bewiesenermaßen zwangsläufig wirkungs- weil ja mehr oder weniger inhaltsstofflosen Medikamente reagieren wenn oder wohl auch weil sie nichts von Wirkung oder Wirkungslosigkeit wissen.


    Liebe Grüße

    Sana

    LiebeMitforisten,


    die Diskussion hat mich daran erinnert, dass es mir generell schwierig erscheint hier im Forum etwas aus einer hochkochenden Emotion heraus zu schreiben, so angenehm und entlastend dies zunächst erscheint und wie stark das Bedürfnis dazu sein mag.


    Denn genau das, was man sich wünscht und vielleicht auch erhofft, wenn man gerade durch das Leben, eine Krankheit, vielleicht auch Mitmenschen sich sehr verletzt fühlt, nämlich sich nicht nur ausweinen sondern sich gewissermaßen unter Freunden so richtig von Herzen über Erlebtes beschweren zu können, erscheint mir im Forum fatal. Es führt aufgrund einerseits der Anoymität und andererseits der enormen persönlichen Betroffenheit der Menschen schnell zu Auseinandersetzungen.


    Auf der einen Seite steht dann im Extremfall ein Mensch der eine hochriskante Situation dank ärztlicher Hilfe optimal gemeistert bekam und nun verständlicherweisedie Erinnerung dieses Rettungs- und Heilserlebnis durch keinen Gedanken an eine negative Eventualität vermeintlich beschmutzen lassen möchte. Auf der anderen Seite aber vielleicht jemand der aktuell Ängste, Sorgen, Schmerzen erlebt und vergangenes wie aktuelles Leid betrauert. Letzterer ist in anderer Weise sehr sensibel und aus seinem Schmerz heraus möglicherweise und verständlicherweise auch einmal etwas sarkastisch. Die Gesamtsituation ruft dann ggf. wieder Menschen auf den Plan die sich bedauerlicherweise in vielen Situationen zu Richtern berufen fühlen.


    Andere und Ihre Empfindungen einfach gelten zu lassen, mitzuempfinden in all dem Schmerz und der Not die nicht nur zwischen den Zeilen zum Ausdruck kommt, dankbar und in der Folge auch großmütig zu sein, wenn man selbst bislang glimpflich davongekommen ist und sich an das Wort zu halten "Richte nicht auf dass du nicht gerichtest wirst", das hat doch was, einfach mal ´ne Anregung...auch insofern vielen Dank an Rainer.


    Liebe Grüße

    Sana

    Lieber Mahalo ,


    es gibt verschiedene Leitlinien, deutsche, europäische, amerikanische...

    Eben habe ich in einem Artikel von 2013, im Internet zu finden unter

    https://academic.oup.com/jjco/article/43/3/305/836600

    nachgelesen, dass die BCG-Erhaltungstherapie wohl in den amerikanischen Leitlinien nicht bei Rezidiven von Tumoren mit niedrigem Risiko empfohlen wurde, in Europa hingegen schon.

    Hilft Dir das weiter?


    Liebe Grüße Sana

    Lieber Walti walti230 !


    Herzlich willkommen hier im Forum!

    Zu Deiner Frage: Ja, mir erscheinen fünf Wochen bis zur stationären Aufnahme auch lang. Kann Dein Hausarzt oder ggf. auch die Krankenkasse am besten gleich morgen früh im Krankenhaus "Druck machen" Dich schneller aufzunehmen? Oder Du wendest Dich gleich noch an eine andere entsprechend renommierte Klinik und bittest um möglichst baldige Aufnahme? Käme für Dich auch eine Behandlung in der Universitätsklinik für Urologie im AKH in Wien in Frage?

    Es werden sich bestimmt bald Mitforisten bei Dir melden die dazu mehr sagen können.


    Ich wünsche Dir alles Gute und eine möglichst baldige optimale und vor allem erfolgreiche Behandlung und Genesung.


    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Elisabeth Karel ,


    die Äußerung Eures Arztes eine Wartezeit von drei Monaten bis zur Operation bei einem solchen Befund sucht zum Glück zumindest in Deutschland bislang ihres Gleichen. Ich hoffe das bleibt so. Den meiner laienhaften Auffassung nach ist das Verhalten dieses Arztes - Warteliste hin oder her, dann müssen eben weniger dringliche Operationen verlegt werden - zumindest grob fahrlässig.

    Soweit ich mitbekommen habe ist es so wie AndreasW sagt, nämlich dass zumindest große Kliniken bei entsprechend ausgefallener Blasenspiegelung auf Bitte des einweisenden Arztes die TUR-B binnen zwei Wochen und bei einem Befund wie dem Deines Mannes die anschließende große Blasenoperation binnen vier Wochen möglich machen. Und das ist gut so.

    Ich hoffe und wünsche das Beste für Deinen Mann.


    Liebe Grüße

    Sana

    Lieber @Maholo,


    ich bilde mir zumindest ein, dass ich Dich sehr gut verstehe :-)!

    Lieber Maholo, meine Empfehlung, sich psychotherapeutische Hilfe zu holen bezieht sich gerade darauf dass es sich so anhört als ob Dich oder auch Deinen Vater irgendetwas "triggert". Sprich ein als traumatisch empfundenes Erlebnis vorausgegangen ist an das die jetzige Situation Erinnerungen weckt und Panik aufkommen lässt.

    Das ist völlig norma!! (Geht vielen und auch mir genauso.)

    Nur gerade in der Struktur unserer Gesellschaft, die sehr die Vereinzelung fördert, fehlt oft der bei solchen Erlebnissen erforderliche Ausgleich sich in einer Gruppe, einer Umgebung geborgen fühlen zu können und das aufgepeitschte Nervensystem wieder runterfahren zu können. Ähnlich einem gehetzten Wildtier das einem Raubtier entkommen ist und nun ausführlich der Fellpflege durch und des Kuschelns mit seinen Rudelangehörigen bedarf um sich wieder beruhigen zu können.

    Lieber Maholo, wenn wir hier virtuell etwas tun können, dass Du Dich wieder besser fühlst, von Herzen gerne!


    Liebe Grüße

    Sana

    Lieber @Maholo ,


    vielleicht ist es für Deinen Vater wie ggf. auch für Dich eine Option sich in psychoonkologische Behandlung zu begeben?

    Denn so massive Ängste und Hoffnungslosigkeit bei einem bislang toitoitoi doch überschaubarem Befund sind m.E. ein Zeichen dass die Seele Beistand braucht.


    Zum Begriff "exophytisch wachsend" kannst Du auch hier nachlesen:

    https://www.urologielehrbuch.de/harnblasenkarzinom_02.html

    "Wachstumsmuster:

    initial wächst das Harnblasenkarzinom exophytisch oder flach, im fortgeschrittenen Krankheitsstadium Infiltration der Harnblasenmuskulatur und der Nachbarorgan."



    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Silke Sunny ,


    "schlaflos in Bonn" fällt mir noch etwas ein was ich für mich entdeckt habe und nach meinem Empfinden meine Lebensqualität steigert.

    Es ist eine Form der sogenannten Körperarbeit und zwar die Alexandertechnik. Angefangen habe ich damit aufgrund meiner Rückenschmerzen.


    Für den Rücken war die Alexandertechnik wunderbar , am meisten hat mich jedoch die positive Auswirkung auf mein seelisches Empfinden überrascht und beeindruckt. Da passierten einige ganz erstaunliche, geradezu unrklärliche angenehme Dinge die ich nicht zerreden möchte (man muss ja auch nicht alles erklären können) und sicherlich bei jedem anders sind.


    Du fragst Dich jetzt vielleicht was dies mit der Stärkung des Körpers gegen Krankheiten zu tun haben soll. Richtig, die Alexandertechnik-Lehrer behaupten nie etwas dergleichen, es ist allenfalls mal von besagter Wirkung gegen Rückenschmerzen die Rede.

    Jedoch ist das Grundprinzip der Alexandertechnik "Maximale Aufrichtung bei maximaler Entspannung" und diese Entspannung in Verbindung mit dem im wahrsten Sinne des Wortes Aufrichten der eigenen Person hat wohl nicht nur bei mir sondern auch bei inzwischen einer Anzahl von Menschen mit denen ich gesprochen habe die Wirkung dass es auf einmal eine Leichtigkeit, geradezu ein innerer Fluß ist sich liebevoll und achtsam gegenüber der eigenen Person zu verhalten. Das "Bedürfnis "sich etwas zu gönnen" mit dem leider des öfteren selbstschädigendes Verhalten mit Genußgiften oder ähnlichem gemeint ist weicht und ein wirklich guter Umgang mit der eigenen Person fällt nach meiner Erfahrung wesentlich leichter.


    Gute Nacht und liebe Grüße

    Sana

    Liebe Silke Sunny ,


    ich erlaube mir hier mal sehr beherzt auf einige der schon an die zehn Jahre alten aber meines Erachtens sehr interessanten Beiträge zu diesem Thema von THOMAS hinzuweisen. Mir haben sie gefallen aber das muss nicht bei jedem so sein. Ein Durchlesen und sich dazu eine eigene Meinung bilden sind sie auf jeden Fall wert. Ein Gedankenanstoss eben.

    Ansonsten ist Sport treiben, das Leben genießen, genügend schlafen und reichlich Wasser trinken um den Urin dünn zu halten und allenfalls mäßig Stress haben wenn durchführbar sicherlich eine gute Sache für die Gesundheit.


    Liebe Grüße und gute Besserung

    Sana

    Ihr Lieben,


    da insbesondere die in den Schleimhäuten eingelagerten Nitroamine als krebserregend gelten und sich diese im Nebenstrom häufen gilt das Passivrauchen nach Meinung einiger Ärzte unter Umständen fast als kritischer als das aktive Rauchen für einige Krebsarten wie auch den Blasenkrebs.


    Liebe Grüße

    Sana

    Lieber Moppel ,


    ich glaube die Hospizsituation hat sich gebessert. Dazu weiss bestimmt Chris1965 Näheres über ihre Tochter. Ansonsten habe ich leider auch des öfteren so schwermütige Gedanken wie Du gerade. Ich würde mich gern dazu austauschen. Wobei ich immer wieder die Erfahrung mache dass Menschen deren soziales Umfeld optimal ist meist nicht nach Sterbehilfe verlangen. Extremsituationen gibt es natürlich schon, ich war auch schon mal so weit. Und dann hat sich das Blatt wieder gewendet, auch dank großer Unterstützung von außen.

    Was ich sagen will, wir alle bzw. die Gesellschaft insgesamt ist gefragt sich solidarisch mit Kranken und Sterbenden zu verhalten, also im eigentlichen Sinne des Ideals von Humanität.

    Manche schaffen es sogar. Du zum Beispiel. Ich ziehe ganz oft hier gedanklich meinen Hut vor Dir.


    Herzlichst

    Sana

    Liebe Co.co ,


    ich finde es toll, wie engagiert Du um die richtige Entscheidung kämpfst und wünsche Dir viel Erfolg dabei.

    Schade finde ich ,dass Du statt an Prof. Karl in der LMU bei einer so wichtigen Entscheidung nur an einen Assistenzarzt geraten bist. Was hältst Du davon direkt an Prof. Karl eine E-Mail zu schreiben, Deinen Befund zu schildern und ihn zum weiteren Vorgehen zu befragen was seine Empfehlung wäre?

    Wenn Du trotz Deiner Schrumpfblase Deine Blase behalten möchtest müsste es doch vielleicht auch Möglichkeiten geben den Reflux zu beheben durch eine Operation an den Harnleitern.


    Viele liebe Grüße

    Sana

    Lieber AndreasW ,


    so ist es und noch schlimmer. Denn aus rechtlichen Gründen wird nicht zugegeben, dass nicht nur nützliche sondern auch elementar notwendige Leistungen vorenthalten werden. Habe ich aber bei schon in dramatischer Weise erlebt. Wer sich da nicht selbst oder mittels seiner Angehörigen wehren kann hat schlechte Karten.


    Liebe Grüße

    Sana

    Lieber Krynojewski ,


    die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie vertritt z.B. in nachstehendem Link von 2016

    https://www.gesundheitsstadt-b…t-radikaloperation-10372/

    eine sehr positive Einstellung zu der von ihr angebotenen Behandlung gerade für ältere Patienten.


    Was AndreasW zu den Risiken von Nebenwirkungen sagt empfehle ich jedoch sehr ernst zunehmen und daher diie Berichte von Patienten hier im Forum über Wirkung und Nebenwirkungen von RCT sehr genau anzusehen sowie möglichst dann mit Betroffenen Rücksprache zu halten vor einer Entscheidung.


    Liebe Grüße

    Sana

    Lieber Jürgen,


    wie ich das lese könnte ich mitk...und ich fühle mit Euch.
    Ich wünsche Dir und Deiner Frau, dass alles gut wird und bei Deiner Frau baldige und völlige Genesung eintritt.


    Liebe Grüße

    Sana