Beiträge von Sana

    Ihr Lieben,


    ich wollte nur kurz die Rückmeldung von meiner neurologischen Untersuchung geben, dass selbige zu keinem belastbaren Ergebnis zur Ursache der Nervenproblematik kam und ich mich jetzt in der Neurochirurgie zu weiteren Untersuchungen vorstellen soll.

    Was aber geklärt sein dürfte sind meine zeitweiligen "Verrenkungsschmerzen" beim Laufen nach der TUR.B, die inzwischen allerdings fast verschwunden sind: es dürfte sich um eine Schambeinentzündung gehandelt haben, wie sie äußerst gelegentlich als Komplikation bei urologischen Eingriffen auftritt. Ist inzwischen so gut wie weg. Was mir auf jeden Fall bleibt ist der durchtrennte Schließmuskel...was so ein Operateur so alles an Spänen fallen lassen kann wenn er hobelt...Seitdem weiß ich, dass die Auswahl eines fähigen Operateurs auch schon bei der TUR-B eine Rolle spielt.


    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Irina,


    hier geht es manchmal stürmisch zu aber immer mit Herz und meist auch mit Verstand.

    Darum atme ein paar mal tief durch, gehe vielleicht auch persönlich zu einer Selbsthilfegruppe bei Dir vor Ort und relativiere alles was Du hier zu lesen bekommen hast durch das Wissen, dass hier alle persönlich betroffen und dadurch sehr leidenschaftlich dabei sind. Lass Dir dieses tolle Forum nicht verdrießen, das hatte niemand vor, im Gegenteil, man will Dir helfen und zur Seite stehen. Auch was den Befund Deines Mannes betrifft kann ich Dir nur Optimismus empfehlen, er ist angebracht.


    Liebe Grüße und alle guten Wünsche für Dich und Deinen Mann

    Sana

    Lieber Walti,


    ich weiß, dass es teuer ist, aber hast Du schon mal überlegt, evtl. das MRT selbst zu bezahlen? Dann geht es garantiert schneller. Zu allererst würde ich aber die Hotline der Krankenkasse anrufen, den Fall schildern. Üblicherweise bekommst Du sehr schnell einen Termin wenn Dein Arzt Dir auf die Überweisung zum MRT einen Strichcode aufklebt der dafür steht, dass er die Untersuchung als sehr dringlich ansieht. Das müsste klappen.


    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Siggi,


    ich sage Dir auf jeden Fall Bescheid, wenn ich ein Ergebnis habe. Freitag ist die erste Untersuchnung.

    Bei mir ist es auf jeden Fall durch die TUR-B zu verschiedenen Verletzungen gekommen, dass ein Nerv, der ins Bein führt verletzt worden sein könnte ist dabei die neueste Vermutung meines Arztes.


    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Siggi,


    ist das bei Dir nach der TUR-B erst aufgetreten?

    Ich habe nämlich seit der TUR-B manchmal Schwierigkeiten beim Laufen, es ist als ob etwas im Bereich des Schambeins verrenkt oder ein Nerv verletzt ist. Ich habe dann auch ausstrahlende Schmerzen. Nächste Woche werde ich u.a. deswegen neurologisch untersucht.


    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Siggi,


    Du bist unglaublich taff und machst das ganz ganz toll!

    Halt Deine hübschen Ohren steif, ich wünsche Dir, dass Deine Operation und Chemotherapie optimal verlaufen und Dir volle Genesung bringen.


    Sehr liebe Grüße und in Gedanken bei Dir

    Sana

    Lieber Helmut,


    wie schön zu hören dass Deine Schmerzen so viel besser geworden sind! Ich freue mich sehr für Dich und mit Dir.

    Gabapentin ist super ging aber bei mir nicht da meine Leber schon zuviele Medikamente in ihrem sprich meinem Leben zugemutet wurden. Meinen Nieren leider auch...daher sehe ich zu, dass ich auch kein Novalgin nehme wie nach der TUR-B angeboten. Antidepressiva gehen leider auch auf Dauer auf de Leber, häufig dauert das aber zehn bis fünfzehn Jahre.

    Im Moment komme ich mit meinen Schmerzen -toi-toi-toi- ganz gut klar. Ich bin ein goßer Fan von Akupunktur und dem Versuch mich so entzündungshemmend zu ernähren wie möglich und zusätzlich entzündungshemmende Wirkstoffe wie u.a. Enzyme, Keltican forte und den ganzen Kram einzunehmen. Das ist halt für mich - wenn auch sehr teuer . bislang der gangbarste Weg ohne "echte" Medikamente klarzukommen wenn es irgendwie geht.


    Lieber Helmut, es geht Dir GottseiDank nun wieder soviel besser und es möge Dir samt Deinem Körper und Deiner Seele, jeden Tag immer besser und besser gehen!


    Herzlichst

    Sana

    Liebe CarlaRosa ,


    es gibt im Forum einige, die von Axel Heidenreich in Köln operiert wurden, z.B. Sascha38 und Joerg. Einen Pouch hat er meines Wissens aber bei keinem hier im Forum gemacht.


    Liebe CarlaRosa, ich freue mich, dass Du Vertrauen in Deinen Operateur hast, so soll es auch sein. Bitte bedenke aber, dass eine Blasen-Scheiden-Fistel-Operation mit einer Pouchanlage nicht zu vergleichen ist. Die Empfehlung von AndreasW würde ich an Deiner Stelle beherzigen. Eine Pouchanlage ist eine sehr anspruchsvolle und spezialisierte Operation was das Wissen, das Können und die Sorgfalt des Operateurs betrifft.


    Prof. Heidenreich hat einen sehr guten Ruf und ist u.a. auch für seine kurzen Operationszeiten bekannt. Dies ist für den Kreislauf des Patienten sicherlich günstig. Allerdings hatte z.B. Sascha38 in Folge der Operation eine große Lymphocele. Das sorgfältige Verschließen der durchschnittenen Lymphgefäße während der Operation braucht eben seine Zeit und die sollte sich der Operateur nehmen.


    Viele Grüße und alles Gute wünscht Dir

    Sana

    Liebe Marie MIR ,


    ich schaue in den Nachthimmel über meiner Terrasse, denke an Dich und an Mandelauge und schicke Dir, liebe Marie, einen Schutzengel für die morgige Operation und Deine Genesung. Gerade ist er losgeflogen und wird bald bei Dir eintreffen. Du kannst Dich beruhigt schlafen legen.


    Alle guten Wünsche sendet Dir

    Sana

    Lieber Helmut CHS ,


    ist es bei Dir evtl. als Spätfolge zu einer Verhärtung des Gewebes und damit mangelnder Elastizität der Neoblase gekommen?


    Ich habe hier https://www.krebsinformationsd…lung-invasiv.php#inhalt13

    Folgendes gelesen:

    Langfristige Risiken einer künstlichen Harnableitung


    "Wann zum Arzt?

    Sprechen Sie Ihren Arzt an, wenn Sie Probleme haben, den Urin vollständig zu entleeren, ...

    ...Patienten mit einer Neoblase oder einer kontinenten Urostomie können außerdem Probleme bekommen, das Urinreservoir aus Darmteilen ausreichend zu entleeren. Ansprechpartner ist der behandelnde Arzt. Er kann prüfen, ob dahinter körperliche Veränderungen stehen, die sich behandeln lassen: etwa ein Bauchwand- oder Narbenbruch, oder aber Narbenbildungen und Verhärtungen des Gewebes, die zu einer sogenannten Stenose führen, einer Verengung der neuen Harnwege oder des Stomas."


    Quelle: www.krebsinformationsdienst.de/tumorarten/harnblasenkrebs/behandlung-invasiv.php

    © 2018 Krebsinformationsdienst, Deutsches Krebsforschungszentrum

    0800–420 30 40 oder krebsinformationsdienst@dkfz.de



    Liebe Grüße und alles Gute!

    Sana

    P.S.: Ich weiss es nicht, halte es aber aus laienhafter Sicht für denkbar, dass auch Verkalkungen der Neoblase zu Verhärtungen und Unbeweglichkeit der Blasenwände führen könnten.

    Liebe Heike guentersheike ,


    dem was Christina gesagt hat, kann ich mich nur anschließen, sie hat uns Mitforisten aus dem Herzen gesprochen.

    Ich kann so gut nachvollziehen wenn Dein Mann nun sagt er hat genug von Krankenhäusern und dergleichen. Falls Dein Mann dennoch mit einer relativ wenig belastendenden Behandlung einverstanden wäre bzw. diese wünscht , kann ich Euch nur die von mir schon oft hier im Forum erwähnte Mikrowellenablation von Lungenmetastasen empfehlen wie sie von Prof. Vogl im Uniklinikum Frankfurt durchgeführt wird.

    http://radiologie-uni-frankfur…479/e16958/index_ger.html

    Diese Behandlung wird auch inzwischen in anderen Kliniken, u.a.München und Berlin durchgeführt. Prof. Vogl war aber der Erste damit in Deutschland.


    Ich umarme Dich.


    Herzlichst

    Sana

    Ihr Lieben,


    in der englischsprachigen Literatur habe ich Beispiele gefunden bei dem eine Neoblase mit BCG erfolgreich behandelt wurde.

    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/iju.12268

    https://onlinelibrary.wiley.co…/j.1464-410X.2006.06422.x

    https://www.europeanurology.co…h+Studer+Ileal+Neobladder


    Der Fall lag zwar insofern anders als bei Igor als dass der Befall erst nach Erstellung der Neoblase eintrat aber als solches sehr interessant.

    Er erinnert mich an unsere Mitforistin bei deren Vater ein kleiner "Tumorableger" erst nach der Neoblasenoperation in der Harnröhre festgestellt wurde.


    Liebe Grüße

    Sana

    Liebe Gabi,


    ich sende Dir ein großes Kraftpaket und möchte Dir Mut machen:

    Es kann sehr sehr viel getan werden, gerade im Bereich Lungenkrebs tut sich in jüngster Zeit einiges.

    Wichtig ist, dass der Lungentumor systematisch auf Genveränderungen untersucht wird damit eine personalisierte Therapie möglich ist.

    Evtl. kommt auch eine Protonentherapie in Frage.


    Ich wünsche Dir und Deinem Mann alles alles Gute!


    Fühl Dich umarmt von

    Sana