Beiträge von Maddin64

    Hallo Molly Maus ,

    Barbara ist mir zuvor gekommen. Durch das Kathetern hast Du Anspruch auf 50 Prozent. Von der Antragstellung bis zur endgültigen Entscheidung war es knapp ein Jahr. Ich habe es ohne VdK versucht. Bin selber in der Verwaltung tätig, so dass ich es mir zugetraut habe. Ich habe den Schwerpunkt auf die Folgen im täglichen Leben gelegt und ausführlich begründet.

    LG Martin

    Hallo Ricka,

    der Rheumatologe will mich regelmäßig sehen. Bin alle drei Monate zum Check up.

    Muss leider auch zwei heftige Medikamente spritzen. Habe aber Gott sei Dank wenig Probleme. Ich sage mal zur Zeit. Ich hoffe, dass bleibt so.

    Viele Grüße

    Martin

    Liebe Forumsgemeinde,

    Ich melde mich noch einmal in eigener Sache.


    Das Versorgungsamt Essen hatte mich von 80 Prozent auf 30 Prozent zurückgestuft. Im Widerspruchsverfahren war ich jetzt erfolgreich. Ich habe jetzt 50 Prozent unbefristet bekommen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich jetzt auch Rheuma habe. Das ist im Widerspruchsbwscheid allerdings nur beiläufig erwähnt


    Viele Grüße

    Martin

    Vielen Dank für die hilfreichen Rückmeldungen. Ich habe noch mal eine Frage an Hinderk. Wie ist eigentlich Dein Verfahren ausgegangen? Ich meine mich zu erinnern, dass Du das gleiche Problem hattest. LG und danke.

    Martin

    Lieber Wolfgang @wolfgangm ,

    Liebe Getuli Getuli ,

    Ihr habt es auf den Punkt gebracht. Hier wurde einfach die Tabelle (Medizinische Versorgungsrichtlinie) oder Schablone drüber gelegt und fertig. Interessant wäre natürlich auch, was mein Urologe und meine Hausärztin geschrieben haben. Habe deshalb Akteneinsicht gefordert. Ich hatte mir mal Urteile aus dem Netz besorgt und mir diese genauer angeschaut. Leider ist es bei den Sozialgerichten auch nicht viel besser. Die stützen sich oftmals auf die Beurteilung der Ärzte des Versorgungsamtes. Ich werde weiter berichten

    LG

    Hallo liebe Forumsmitglieder,


    ich schreibe mal in eigener Sache. Es geht um den Grad der Behinderung. Nachdem das zuständige Versorgungsamt mich aufgefordert hatte, meinen gesundheitslichen Zustand zu beschreiben, habe ich nunmehr einen Anhörungsbogen bekommen, in dem angekündigt wurde, dass der Grad der Behinderung von 80 Prozent auf 30 Prozent gesenkt werden wird. Ich hatte in dem Schreiben soweit alles angegeben, was meiner Meinung nach mindestens 50 Prozent ausmavhern müsste (Inkontinenz, Erektile Dysfunktion, Psychische Beeinträchtigung, körperliche Schwäche etc.).


    In dem Anhörungsbogen spielen diese Themen keine wirkliche Rolle. Anscheinend geht es nur darum, dass kein Rezidiv aufgetreten ist. Mit den anderen Sachen kann man leben, so zumindest mein Eindruck. Ich werde jetzt erst mal den Bescheid abwarten und dann Widerspruch einlegen. Ich denke, ich werde mir beim VDK Unterstützung holen, auch wenn ich eine juristische Ausbildung habe.


    Dazu kurze eine Frage. Muss ich den Kreisverband des VDK meiner Gemeinde nehmen oder kann ich auch auf die Nachbarstädte ausweichen ? Hintergrund ist, dass der VDK Oberhausen schlechte Bewertungen hat.


    Vielen Dank und viele Grüße

    Martin

    Hallo Claudia Claudi73,

    Für die Festsetzung des GdB gibt es eine versorgungsmedizinische Verordnung, an der sich die Versorgungsämter orientieren. Der Verlust der Niere mit funktionsfähiger anderer Niere wird alleine betrachtet mit 25 Prozent benannt. Der Blasenkrebs pta mit 50 Prozent. Also danach sind die 50 Prozent in Ordnung (die Prozente werden nicht aufaddiert). Also ich würde es, wie Wolfgang schreibt, dabei belassen. Ich füge den Link zur Verordnung bei.

    VersMedV - Verordnung zur Durchführung des § 1 Abs. 1 und 3, des § 30 Abs. 1 und des § 35 Abs. 1 des Bundesversorgungsgesetzes

    LG Martin

    Guten Morgen Krokodil

    habe auch sporadisch mit Blitzdurchfällen zu kämpfen. Und meine OP ist im Mai sieben Jahre her. Wenn ich im Restaurant essen gehe nehme ich eine Tablette ein, um eine böse Überraschung zu vermeiden. Zu Hause kann ich die Fettzufuhr selber beeinflussen und habe eine Toilette sofort zur Verfügung. Was überhaupt nicht geht sind Sahnesauce, Salatdressing wie Sylter Dressing und fettige Wurst. Da reichen kleine Mengen.

    LG Martin

    Hallo Georg, georg82

    Bei mir liegt die OP jetzt 6,5 Jahre zurück und auch bei mir ist soweit alles in Ordnung.

    Um auf Deine Frage zurück zu kommen, habe ich mit meinem Urologen vereinbart, den sechsmonatigen Kontrolltermin beizubehalten. Neben Ultraschall wird im Rahmen des Blutbildes auch B12 kontrolliert. Mein Darm nimmt auch B 12 aus der Nahrung wieder auf und ich benötige keine Spritzen oder Infusionen. Ich nehme aber B 12 Tabletten von loges (B12 komplex) zusätzlich.

    LG von Oberhausen nach Oberhausen

    Martin

    Hallo D-Marc ,

    Ich habe mich mal mit dem Thema Heilungsbewährung beschäftigt. Nach der Verordnung sind verschiedene Zeiträume vorgesehen. Bei mir waren es 5 Jahre und der GdS wurde ohne individuelle Überprüfung festgesetzt, nämlich 80 Prozent bei Neoblase und pT2G3.

    Ich habe mal eine kurze Beschreibung beigefügt. Ich würde ebenfalls Widerspruch einlegen, weil der Zeitraum von der OP zur AHB viel zu kurz ist

    Gruß Martin

    Hallo Chris Chris1975 ,

    Das habe ich auch so verstanden. War bei mir auch das , was mich vor der OP sehr beschäftigt hatte. Wie geht es weiter. Vor der OP hatte ich Respekt, aber keine so große Angst. Ich hatte Vertrauen zu dem Operateur. Das scheint ja bei Dir auch so zu sein.

    LG Martin

    Monate ist wirklich verdammt schnell. Respekt!

    Ich muss das jetzt mal fragen. Wie sieht es denn mit Bier aus? Welche Auswirkungen hat der Genuss erfahrungsgemäß?

    Hallo Chris Chris1975 ,

    Der Verzehr von Bier ist aus medizinischer Sicht genauso zu sehen wie bei gesunden Menschen. Alles in Maßen.

    Im Grunde gibt es ansobsten keine Einschränkungen. Wichtig ist bei der Neoblase, dass Du ausreichend trinkst, damit der Schleim ausgespült wird (Neoblase besteht aus Darmgewebe, dass natürlicherweise Schleim bildet).

    LG Martin

    Hallo Chris Chris75

    Ich heiße Dich hier herzlich willkommen im Forum. Ich möchte Dir rückblickend meine Erfahrungen mit der Neoblase schildern. Mich hat es mit 54 Jahren, also vor 6 Jahren erwischt. Die Operation war schon heftig, obwohl ich körperlich gut in Form war. Ich war relativ schnell wieder arbeiten (drei Monate nach OP), habe aber einen Bürojob.

    Bin tagsüber 100 Prozent dicht, nachts leider nicht. Ich trage dazu nachts eine Vorlage und stelle mir alle drei Stunden den Wecker.

    Erwähnen muss ich, dass ich durch die Darmverkürzung Probleme mit fettigem Essen habe. Da muss ich aufpassen.

    Ansonsten hatte ich keine HWI und bekomme die Blase vollständig entleert.

    Ich kann fast alles so machen wie vor der Erkrankung. Falls du noch Fragen hast, stelle sie gerne.

    LG Martin

    Hallo Hinderk Hinderk

    Herzlichen Glückwunsch zu der Festsetzung.

    Ich bin der Warteschleife. Das Versorgungsamt Essen hat meinen Antrag auf Verlängerung bis zum 31.12.2025 verlängert. Eine Überprüfung hat nicht stattgefunden. Ich vermute, dass die nun in Angriff genommen wird. Sechs Jahre waren im Mai 2024 verstrichen. Da es bei 80 Prozent geblieben ist, habe ich keine Nachteile. Also kann ich bis zur Anhörung gelassen bleiben. LG Martin