Beiträge von hpg

    Na ja, nicht immer ist das, was wissenschaftlich nicht erwiesen ist, auch wirklich nicht erwiesen! Es kommt immer darauf an, welche Studien gefördert und durchgeführt werden und welche nicht, und warum das so ist!

    Es hilft nur, sich selbst gut zu informieren und auf Seriosität der Quellen zu achten! Entscheiden muß man dann selbst, welche biologische Unterstützung man neben der klassischen Medizin in Anspruch nimmt.

    https://www.uni-muenchen.de/forschung/news/2012/f-40-12.html

    In dem Sinne einen schönen Sonntag

    Hans-Peter

    Hallo!

    Auch ich kenne das Problem!

    Beim Einsatz des Spülkatheters ist auf den vorherigen Einsatz von ausreichend Schmerzmitteln (30 Min. vorher!) zu achten, ggf. sogar eine Narkose in Erwägung zu ziehen. Auf die habe ich damals verzichtet. Mit starken Schmerzmitteln (ich glaube Oxycodon) war es erträglich.

    Gespritzt wurde wahrscheinlich ein Mittel zum Auflösen des Gerinsels.

    Nachfragen!

    Da die Problematik ja häufiger auftritt, sollte im Vorfeld unbedingt geklärt werden, wie im Fall des Falles vorgegangen werden sollte!

    LG Hans-Peter

    Hallo!

    Fordere schriftlich im Falle irgendeiner Ablehnung, mit der du nicht einverstanden bist, einen "rechtsmittelfähigen Bescheid"! (Tipp direkt aus der Versicherungsbranche)

    Es zeigt, daß du bereit bist zu klagen. Und die gegnerische Partei muß ausführlich anhand von Erlassen, Grundsatzurteilen u.ä. begründen. Das kostet Mühe und Arbeitszeit. Und es hilft häufig, man lenkt ein, was bei mir schon häufiger passiert ist.

    LG Hans-Peter

    Laß deinen Mann mal machen! 💪

    Schonen wollen wir uns schon mal gar nicht! Später sind wir noch lange genug tot! 😊

    Ich selber warte auf meine Chemosaturation am 26.08.! Mal sehen, was das (noch) bringt!?

    Danach geht es dann für eine Woche nach Sorrent und später im November nach Sri Lanka und anschl. in die Emirate!

    Da siehst du schon, wie ich denke! 😊😊

    Das Teuflische an einer Depression ist, daß man, selbst wenn man sie sich selbst eingesteht jede mögliche Hilfe von außen als unvorstellbar, nicht gewünscht und als Einmischung ansieht! Das mögliche Ende erscheint reizvoller als alles andere, was sich Leben nennt!

    Auch die Familie, Freunde oder auch Forenmitglieder hier können diesen Teufelskreis in der Regel nicht durchbrechen!

    Es hilft nur die vielleicht irgendwann aufkommende Erkenntnis, sich diesem Elend einfach zu entziehen, in dem man doch versucht, Hilfe anzunehmen.

    Es gibt sie, diese Hilfe! Und ich hoffe auf deine Erkenntnis, liebe Irina, sie doch anzunehmen!

    Hans-Peter

    Hallo Sama!

    Mir geht es wie deinem Mann!

    Ich sehe mein Ende aufgrund des Wissens über das offenbar schnelle Fortschreiten der Krankheit, obwohl ich noch keine ernsthafteren Beschwerden habe.

    Auch ich versuche Zeit zu gewinnen! Wofür? Alle angestrebten Ziele erscheinen plötzlich weniger attraktiv, wenn man weiß, das man sie vielleicht nur noch einmal oder vielleicht doch gar nicht erreicht.

    Und wie fühlt sich das an? Nun, jeder Mensch weiß, daß er sterben muß. Aber das ist ein theoretisches Wissen. Wird es konkret, kommen die Gedanken. Nicht über den Tod, sondern über das Sterben. Wie wird das sein, wird man leiden, wie kann der Partner damit umgehen?

    Ich wünsche mir oft, am Morgen einfach nicht mehr aufzuwachen, obwohl ich doch am Leben hänge und dafür mit aller Macht kämpfe! Es fühlt sich an, wie eine Busreise ohne Fahrplan. Man weiß nicht, wo und wann man ankommt. Die Landschaft (Zeit) rast vorbei und man versucht, irgendwie innezuhalten, denkt nur noch von jetzt auf gleich.

    Ich kann deinen Mann gut verstehen!

    Und wie fühlst du dich dabei bzw. meine Frau? Ich weiß es nicht wirklich, kann es ja auch nicht wissen. Meine Frau ist bei mir, unterstützt mich, wo es nötig ist, hört mir zu, wenn ich über meine Endlichkeit spreche, kommentiert das aber nicht. Sie agiert, als wenn eigentlich nichts wäre. Und ich glaube, daß das gut so ist. I

    ch wiederum versuche, sie mit meinen Sorgen so wenig wie möglich zu belasten. Wir genièßen das Jetzt, so lange und gut es eben geht.

    Versuche deinen Mann zu verstehen und streitet nicht!

    Alles Gute und Liebe für euch

    Hans-Peter

    Bei 3cm Tumorgröße befindet er sich wohl gerade an der Grenze zwischen low risk und intermediate risk. Den weiteren Umgang damit findest du in den Leitlinien! Eigentlich ist auch dann keine TUR-B vorgesehen, glaube ich. Aber wenn deine Urologin das meint, warum nicht. Du bist dann auf jeden Fall auf der sicheren Seite.

    Aber: Ich bin kein Urologe sondern gehe von meinen Abläufen aus. Und es ändert nichts an der Tatsache, daß von den möglichen Befunden deiner noch so ziemlich der beste ist. 😊

    Hallo Bates!

    Genauso war auch meine Klassifizierung: pTa, G1

    Das bedeutet Schwein gehabt! 😊😊

    Der nicht muskelinvasive Krebs ist raus und außer einer regelmäßigen, dreimonatigen Kontrolle steht nun m.E. vorerest nichts mehr an.

    Freu dich!! 😊😊😊

    LG Hans-Peter

    Hallo Irina!

    Ich akzeptiere das eben Gesagte absolut!

    Aber ich glaube auch, daß es kein Fehler war, über den Gemütszustand zu schreiben, vielleicht auch unbewußt. Es mußte raus!

    Vielleicht erwächst ja daraus auch die Erkenntnis, daß sich an der aus meiner Sicht unguten Situation dringend etwas ändern sollte!

    Ich wünsche es jedenfalls von Herzen!!

    Hallo Irina!

    Entschuldige, daß ich mich einmische und auch meine harschen Worte!!

    Aber gib bitte dein Selbstmitleid auf bzw. laß dir dabei helfen!!

    Du wohnst in Hannover!? Laß uns mal persönlich sprechen oder treffen, und ich zeige dir, wie man kämpft für ein lebenswertes Leben und es dann auch genießt, so lange es eben geht! Und ich weiß wovon ich spreche!

    Falls du einverstanden bist, bitte PN!

    Nochmals sorry, falls ich dir zu nahe getreten bin, aber ich meine wirklich, daß hier ein A....tritt angebracht ist!

    Nichts für ungut

    Hans-Peter 😊😊

    Hallo Moshi!

    Ich habe es gelesen. 😊

    Ich habe zwar kein Urostoma, bin aber schon oft weit geflogen, mit Business Class. Und dort habe ich mal eine Stomaträgerin kennengelernt. Sie hatte ihren Nachtbeutel in einer großen Umhängetasche "versteckt" neben sich am Boden. Es fiel auf, als bei einer nächtlichen Zwischenlandung sie ihr "Handgepäck" oben ins Gepäckfach legen sollte. Nach kurzer Aufklärung der Stewardess konnte sie es aber lassen, wie es war. 😊

    Beim Fliegen den Stomapass nicht vergessen, ist wohl besser bei der Kontrolle wegen der mitgeführten Utensilien. Gibt es bei den Versorgern und auch hier im Forum (finde es gerade nicht 😊).

    LG und gute Reise

    Hans-Peter

    Hallo Ricka,

    Informationen von der Klinik habe ich (natürlich) gar keine bekommen! Letztlich nur ein kurzer Telefonanruf des Arztes nach dem Einreichen meiner Unterlagen, daß nun eine Chemosaturation anläge und ein zweiter Anruf vom Bettenmanagement, wann ich denn zur Aufnahme kommen soll. Ein irgendwie aufklärendes Gespräch hat bisher nicht stattgefunden. Dafür sei nach der Aufnahme noch Zeit.

    Alles was ich zur Chemosaturation weiß, durfte ich mir also im Netz heraussuchen! Aber es scheint tatsächlich die Option schlechthin in meinem Fall zu sein!

    Das benutzte Zytostatikum ist offenbar Melphalan. Auch darüber findet man Informationen im Netz, "Klassische" Nebenwirkungen, aber eben im systemischen Ansatz. Wie es aussieht, wenn nur die Leber behandelt wird, ist nicht zu finden, außer: Chemosaturation hat eher wenig, gut in den Griff zu bekommene Nebenwirkungen!?

    Also werde ich mich letztlich wohl wieder auf die "Götter im Weiß" verlassen müssen, daß sie wissen, was sie tun! Ich hoffe, das Richtige!!

    Ich habe inzwischen einen Groll auf alle Mediziner, auch wenn sie ja helfen. Immer und ewig wird man mit allem allein im Regen stehen gelassen! Einen Umgang mit einem mündigen Patienten stelle ich mir anders vor, ganz anders! Man ist nur eine Nummer in den großen Gesundheitsfabriken, die irgendwann abgearbeitet wird!

    LG Hans-Peter

    Guten Morgen!

    Es ist mal wieder Schwarmwissen gefragt! 😊

    In drei Wochen wird bei mir eine Chemosaturation der Leber bei meinem schon mehrfach metastasierten Aderhautmelanom durchgeführt. Dabei wird die Leber, abgetrennt vom übrigen Kreislauf, für ca. 1 Std. mit einem Chemotherapeutikum in 20fach höherer Konzentration als üblich durchspült. Über dieses Verfahren bin ich ausreichend informiert.

    Es ist aber das erstemal, daß ich trotz langjährigem Krebsleidens mit einer Chemotherapie in Berührung komme (bisher nur Strahlentherapie und etliche Operationen). Und so stellt sich mir die Frage, ob ich dieses schulmedizinische Verfahren auf irgendeine Weise selbst komplementärmedizinisch unterstützen kann hinsichtlich möglicher Nebenwirkungen oder gar Erfolg.

    Die Nebenwirkungen sollen sich angeblich in Grenzen halten, weil nur die Leber und nicht der ganze Körper mit der Chemo in Berührung kommt, so die Ärzte. Darüberhinaus halten sie sich hinsichtlich meiner Fragen bedeckt.

    Die Gesellschaft für biologische Krebsabwehr hat mir einen ärztlichen Beratungstermin in 2 Wochen anbieten können, verweist ansonsten auf seine Infobroschüren im Netz. Die für Komplementärmedizin empfohlenen Ärzte in Hannover sind alle im Urlaub und die Praxen geschlossen. Also hänge ich mal wieder unverrichteter Dinge in der Luft!

    Deshalb hier meine Frage an alle: Hat jemand Wissen oder gar konkrete Erfahrungen mit der möglichen Unterstützung einer Chemotherapie durch die Komplementärmedizin??

    In den Broschüren werden in diesem Sinne Selen, die Vitamine A, B, D und E, Thymuspräparate, Misteltherapie, Bachblüten, Hyperthermie, Lebertees zur Regeneration u.ä. erwähnt. Ich weiß nicht so recht, was ich von diesem mir grundsätzlich Bekannten halten soll!? Eher nicht wirklich viel! Aber andererseits möchte ich auch nichts unversucht lassen, was mir helfen könnte. Ein Phänomen, was sicher die meisten am Krebs im fortgeschritten Stadium Erkrankten kennen werden!

    Na ja, vielleicht gibt es ja hier jemanden, der mir irgendwie ein wenig weiterhelfen kann!?

    Danke!

    LG Hans-Peter

    Danke Mascha für den ausführlichen Bericht!! 👍

    Ich habe mit Interesse die Hinweise zur biologischen Krebsabwehr zur Kenntnis genommen und über den entsprechenden Link schon viele der dortigen Informationsschrifen gelesen!

    Ich werde morgen mal die Nummer zur persönlichen Beratung in Heidelberg anrufen! Bei mir ist in drei Wochen wegen meines mehrfach metastasierenden Aderhautmelanom eine Chemosaturation geplant. Und da würde ich gerne wissen, ob und wie ich das selbst komplementärmedizinisch unterstützen oder begleiten kann.

    Man sieht mal wieder, daß man durch Berichte von Mitgliedern des Forums hier immer wieder Neues erfährt, was einem selbst weiterhilft. Danke!

    LG Hans-Peter