Beiträge von Wolfgang

    Marion


    Liebe Marion.

    Ich habe heute Deinen ganzen Thread gelesen und festgestellt, dass wir beide dasselbe Grading haben. Ich konnte in Deinen Berichten allerdings keine Aussage zur Chemotherapie finden. Oder habe ich etwas übersehen?

    Wenn Du erlaubst, würde ich sehr gerne von Dir erfahren, warum Du Dich gegen die Chemo entschieden hast. Wenn Du magst, kannst Du mir auch gerne unter PN antworten. Da ich die Frage ja / nein bald für mich klären muss, wäre mir Deine Antwort sehr hilfreich.


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Guten Morgen liebe Forumer.


    Zuerst auch ein Dank an Marion für Deinen Tipp.

    Mittlerweile ist die Sache nach Rücksprache mit der Stomaberaterin geklärt. Der Adapter war nicht der richtige. Hat irgendjemand verwechselt. Der neue ist dicht. Und jetzt entsteht auch der nötige Unterdruck im Bauchbeutel, der den Urin "absaugt". 😁😁😁

    Das mit der Blutbeimengung wird auch gerade schon langsam weniger 😁.

    Also erstmal alles auf einem guten Weg.


    Ich wünsche euch allen ein schönes, spätsommerliches 😎 Wochenende!


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Ihr lieben Antwortenden.

    Ich danke euch mal wieder für die zahlreichen Tipps und Ratschläge. Die Stomaberaterin werde ich fragen. Gut das es die gibt! Bezüglich Blut im Urin werde ich abwarten bis zum nächsten Arzttermin.

    Ich halte euch auf dem laufenden.

    Vielen Dank und herzliche Grüße,


    Wolfgang

    Ihr Lieben.


    Wollte mich kurz mal wieder melden.

    Zuerst danke ich Siggi ( Sleeply ) für den Tipp. Hat geholfen und den Zustand verbessert. Weg sind die Beschwerden allerdings nicht und die Ärzte wissen nicht woher es kommt.

    Seitdem ich wieder zu Hause bin, geht es, zwar langsam aber sicher, bergauf. Gestern war die Stomaberaterin da, heute kommen die Beutel samt Zubehör. Schon ein deutlich besseres Gefühl als mit den paar abgezählten Tüten aus dem KH, die auch nicht gut gepasst haben. Essen geht besser in 6 bis 7 kleinen Mahlzeiten, statt 3 großen.

    Täglich ein Spaziergang von 30 Minuten ist auch schon drin. Die Harnleiterschienen sollen Ende Oktober stationär gezogen werden. Die Chemo dann irgendwann ab November. Ich hatte so sehr gehofft, dass es etwas zügiger läuft, aber...

    Zum Schluß doch noch zwei Fragen:

    1. Irgendwie habe ich immer ein Problem mit dem Nachtbeutel. Der kleine Beutel ist irgendwann voll aber es läuft nicht von alleine in den Nachtbeutel weiter (alle Hähne und Ventile sind richtig gestellt). Dadurch jede Nacht "Land unter" 😞. Hat jemand einen Tipp für mich?

    2. Mein Urin ist immer noch blutig rot. Und das fünf Wochen nach der OP. Sowohl der Operateur (Chefarzt der Urologie) als auch meine Hausärztin meinten, dass könne durchaus noch sein. Wie seht ihr das? Kennt jemand das von sich?


    Ich würde mich, wie immer, über jede Antwort freuen. Euch allen wünsche ich einen sonnigen Spätsommertag mit einem hohen Genußfaktor 😁.


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Hallo Siggi.


    Das tut mir sehr leid für Dich. Wie ist der Tumor denn jetzt entdeckt worden? Und hat Dir niemand von der Chemo so kurz nach der OP abgeraten? Mir haben sie gesagt, die Wundheilung wird durch die Chemo abrupt gestoppt. Außerdem wird ja das Knochenmark angegriffen und die Abwehrkräfte stark geschwächt. Ich soll 5 bis 6 Wochen warten.

    Ich drücke Dir wieder alle Daumen, dass Du das alles gut überstehst. Gute Besserung!


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Hallo Sleeply .


    Vielen Dank für den Tipp!

    Ich weiß nicht einmal, woher dieses Gefühl, dieser Schmerz kommt. Direkt nach der OP waren die Schmerzen im untersten Bereich, ist ja auch logisch. Aber jetzt, seit ca. einer Woche dieser Druck auf Höhe des Stomas bis hoch zum Magen. Werde nächste Woche zur Hausärztin gehen, mal sehen, was sie dazu sagt. Deinen Tipp werde ich aber sofort umsetzen! Ich berichte wieder.


    Schönen Sonntag und

    herzliche Grüße, Wolfgang

    Liebe ricka ,


    der Onkologe meint, es geht zuviel wertvolle Zeit durch die AHB verloren. Also ist der Plan, fünf bis sechs Wochen warten und erholen (zu Hause) bis die Heilung der Leckage abgeschlossen ist. Dann Chemo (4 Monate) und abschließend die AHB. Der Urologe hat auch kein gutes Gefühl, mich mit den Harnleiterschienen in die AHB zu schicken.

    Liebe Forumer.


    Es ist an der Zeit, mich wieder zu melden.

    Gestern bin ich nun endlich (nach fast fünf Wochen) aus dem Krankenhaus entlassen worden. Die Leckage ist mittlerweile dicht, die Drainage gezogen. Ich habe aber immer noch ein ständiges "Druckgefühl", "Völlegefühl" im Bauch. Der Darm spielt in Folge der Antibiose auch immer noch verrückt. Alles in allem nicht wirklich gut. Ich bekomme von der KK eine Haushaltshilfe (3x2 Std. /Woche) für einen Monat. Danach sollte ich dann wieder so weit sein, dass ich alles alleine machen kann. Die Chemo soll in fünf bis sechs Wochen beginnen. Dann sehe ich weiter.

    Das wars vorerst. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und


    herzliche Grüße, Wolfgang

    Ihr Lieben,


    für eure detaillierten schnellen Antworten danke ich euch von ganzem Herzen!

    Ich möchte die Chemo wohl machen, das Problem ist nur mein jetziger Zustand. Die Leckage ist immer noch nicht zu und es läuft die Zeit. Außerdem bin ich ziemlich schlapp (fast vier Wochen KH). Hätte gerne erst die AHB gemacht aber der Onkologe meinte wir verlieren dadurch wertvolle Zeit. Und das Problem, daß ich zu Hause ganz alleine bin, läßt sich auch nicht lösen. Der erste Zyklustag (Cisplatin) soll stationär erfolgen, der Rest ambulant. Kann man (kann ich) das schaffen? Sicher, ich kann zu jeder Zeit abbrechen aber das ist ja die schlechteste Option. Ich werde es allein entscheiden müssen. Aber eure Kommentare haben mir sehr geholfen.


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Vielen Dank phrixos für Deine Antwort.


    Jetzt wende ich mich nochmal an euch alle.

    Bin ja noch im Krankenhaus und soeben war der Onkologe bei mir. Seine ganz eindeutige Empfehlung für mich lautet:

    Adjuvante Chemo (Cisplatin/Gemcitabin)

    so schnell wie möglich, 4 Zyklen.

    Seine Aussage: Die Chemo hat nur "jetzt" Sinn. Wenn im Rahmen einer Nachuntersuchung irgendwo eine Metastase auftaucht, ist sie nicht operabel und auch sonst nicht mehr zu behandeln (allenfalls palliativ). Die Chemo wirkt bei vorhandener Metastase nicht kurativ!!!

    Chance für Rezidiv ohne Chemo: 50 %

    Chance für Rezidiv mit Chemo : 35-40 %


    Frage 1.)

    Entspricht das auch euren Informationen?

    Frage 2.)

    Port nötig?

    Frage 3.)

    Warum werden bei jedem Nachuntersuchungen gemacht, wenn man gegen gefundene Metastasen doch nichts mehr tun kann?


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Hallo Siggi , hallo Marion ,


    vielen Dank für eure Antworten.

    Gibt es einen Unterschied zwischen CT und

    urologischem Röntgen? Wie gesagt, Kontrastmittel wurde verwendet, wie man mir gesagt hat, um Undichtigkeiten sichtbar zu machen. Gefunden wurden dabei aber keine!!!

    Da man jetzt eine Drainage gelegt hat, wird nun täglich kontrolliert, wieviel Urin aus der Leckage nachläuft. Danach richtet sich weiteres Vorgehen.

    Mit den Internet-Recherchen tue ich mich z. Zt. schwer. Erstens habe ich nur mein Smartphone dabei, außerdem bin ich zu schlapp und müde. Für eure Hilfe bin ich daher doppelt dankbar.


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Hallo wolfgangm .


    Im Ultraschall konnten sie nur "Flüssigkeit"

    erkennen und waren dann ob der größeren Wahrscheinlichkeit von Lymphflüssigkeit ausgegangen.

    Hast Du irgendwelche Erfahrungen (auch gelesene aus dem Forum) mit undichten Stellen? Kann man Harnleiterschienen so lange belassen?

    Alle Antworten sehr erwünscht!!!


    Liebe Grüße an Dich, Wolfgang und


    herzliche Grüße an alle, Wolfgang.

    Hallo Interessierte.


    Kurze Erklärung, was heute (in Vollnarkose) gemacht wurde: Flüssigkeitsansammlung rechts punktiert und Drainage gelegt. War keine Lymphozele sondern Urin, der sich dort gesammelt und schon leicht entzündet (trüb) hatte. Es gibt (gab) also eine undichte Stelle, die aber nicht gefunden wurde. Conduit war in Ordnung. Die linke Niere haben sie auch punktiert aber keine Drainage gelegt. Dafür aber eine neue Harnleiterschiene. Die Schienen sollen jetzt erst einmal für 3 bis 4 Wochen drin bleiben und dann stationär entfernt werden (vor oder nach der AHB?). Die nächsten Tage Verlaufskontrolle.


    Herzliche Grüße, Wolfgang

    Hallo Marion ,

    vielen Dank der Nachfrage.

    Nein, es ist gar nichts in Ordnung. Ich liege nach wie vor im KH. Der heftige Nierenschmerz begann mit dem Ziehen der ersten Harnleiterschiene am Freitag. Hinzu kommt aber auch ein starker, diffuser Bauchschmerz (als hätte ich einen Fußball drin), sowie die bereits diagnostizierte Lymphozele. Das Wochenende verging mit Einstellung auf die notwendige Schmerzmitteldosis. Heute nun CT mit Kontrastmittel Darm (oral) und Gefäße (intravenös). Das Ergebnis kenne ich noch nicht. Für morgen ist ein OP-Termin geplant. Genaues Vorgehen bespreche ich morgen früh bei der Visite. Entzündungswert trotz Antibiose erhöht, Nierenwert reduziert. Morgen ganz früh auch noch Blutentnahme.

    Vielleicht weiß ich morgen mehr.

    Ich melde mich wieder.

    Herzliche Grüße, Wolfgang