Beiträge von Viktor7

    Darum ist nach Feststellung und Therapie eine lebenslange Kontrolle notwendig.

    Hallo Blasius,


    daran habe ich kein Zweifel! Ich werde mich auch nicht zurücklehnen und glauben, dass alles überstanden und in Ordnung ist. Es ist nur eine Augenblick-Situation... Natürlich bleibt der Rest meines Lebens durch diese Diagnose geprägt und selbstredend werde ich den Antrag ausfüllen und abschicken, auch wenn bei mir im Moment ein wenig Entspannung eingekehrt ist.

    Hallo Blasius,


    ich danke dir für den Tipp. Ich hab nicht gleich geantwortet, da ich die Blasenspiegelung abwarten wollte. Nun ist das heute früh passiert. Was soll ich sagen, ich bin überrascht! Ich habe fest damit gerechnet, dass es irgendwo irgendwas gefunden wird, warum soll ich zu der Minderheit ohne Rezidiv gehören? Der Oberarzt hat nach meinen Wehklagen sichbefleißigt die Sache sehr behutsam durchzuführen. Er hat sich auch Zeit gelassen, um Betäubungsgel einwirken zu lassen.


    Ich war ja bei Live-Übertragung mittendrin... Und nun das Wichtigste, es waren die Narben und die etwas durch die vergrößerte Prostata deformierte Wand zu sehen, aber es gab keine Neubildungen!!! In März soll ich mich blicken lassen, und ohne Anlass wird die Intervalle auf ein halbes Jahr ausgedehnt.


    Jetzt muss ich irgendwie zusehen, dass ich mein Kopf etwas frei kriege...


    Nun, Blasius, ich glaube nicht, dass es angesichts der Ergebnisse glorreich Sinn hat, einen Antrag zu stellen, oder?

    Hallo zusammen,


    am Mittwoch steht die nächste Blasenspiegelung an... Es wird langsam mulmig. Ein Besuch bei den Arbeitskollegen war eher deprimierend - die vom Chef des Hauses versprochene Veröffentlichung der Messergebnisse bezüglich Naphthalin ist bislang ausgeblieben. Es spricht keiner darüber! Es sollen irgendwelche Maßnahmen in den Räumen, wo bereits Kollegen an Krebs erkrankt und verstorben sind, saniert werden. Die Kollegen bringt es nicht zurück!


    Meine Hausärztin empfiehlt mir die Beantragung der Schwerbehinderung, ob das Aussicht auf Erfolg und einen Sinn hat?

    Nun muss ich wieder im Dezember zur Kontrolle. Um so näher der Termin kommt, um so unruhiger werde ich. Aber ich denke das geht vielen so.

    Hallo Bommel,


    genau so ist das! In zwei Wochen muss ich auch zur Blasenspiegelung. Die Ergebnisse waren ähnlich wie bei Dir, nur das mein Tumor bösartig war. Auch wenn ich keine Anzeichen für den Rezidiv habe, geht doch so einiges durch den Kopf. Mein Trost - wir sind jetzt im System der engmaschigen Kontrolle... Das läßt hoffen!

    Hallo Birgit,


    vielen Dank für deine Empfehlung! Natürlich habe ich mich damit ausführlich beschäftigt und recherchiert. Umso mehr bin ich der Auffassung, dass es bei mir nicht um COPD handelt. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass es einen Zusammenhang zwischen Lunge und Magen/Darm gibt. Jedesmal bekomme ich Probleme, wenn mein Magen- und/oder Darmtrakt gefüllt sind. Meine Tochter hat von irgendwoher einen Hinweis auf Roemheld-Syndromgebracht, deren Beschreibung bei mir wie Faust aufs Auge passt. Nun will sich meine HÄ damit beschäftigen, um sich eine Meinung zu bilden.


    Ein schönes WE euch allen

    LG Viktor

    Hallo Ricka,


    als ich bei meinem HA war, wurde obligatorisch EKG gemacht mit dem Ergebnis - tatüü-tataa ab ins Krankenhaus mit "ausgewachsenen Tachykardie" und Puls von 180... danach folgte der Urologe mit seinem Befund + 2 OPs und Proktologe mit seinen Maßnahmen. Da rutschte mein Atemnot als mögliche Folge von alldem in den Hintergrund. Gestern sprach mein Kardiologe mir Mut zu, mich an die gewöhnte Belastungswerte und Sportaktivität wieder heranzutasten. Das deckt sich mit den Empfehlungen für die COPD-Patienten.

    Und nein, Lufa-Test wurde bei mir nicht gemacht. Ich werde ohnehin das Gefühl nicht los, die Ärzte haben Angst zu spät zu kommen... Eine Therapie jagt die andere, wie auch eine Über- oder Einweisung dies tut! Ein Blick auf Geburtsdatum, und schon läuft die Maschinerie...


    LG Viktor

    Hallo Blasius und Siggi,


    ich muss gestehen, erst musste ich nachschlagen, was COPD überhaupt ist. Umso deutlicher wird mir jetzt, was ich für ein Problem habe! Das ist genau die Ursache des vorzeitigen Ausscheidens meines Vorgängers aus dem Berufsleben!!! Nun gut, er hat auch noch geraucht, dennoch sind die Symptome bei uns heute die gleichen. Ich muss mich noch belesen, aber die Entscheidung, der Truppe Adieu zu sagen naht...


    Ich danke euch für die Hilfe! Wenn jetzt noch ein Zusammenhang zw. Tachykardie, Vorhofflimmern - COPD - Naphthalin ersichtlich wird, dann falle ich um...


    LG Viktor

    Hallo Jürgen,


    die Diagnose meiner Hausärztin fußte an EKG und hieß Tachykardie, Vorhofflimmern und Arrhythmie... Nun sind die Werte Dank der Medikamente stabil, aber Atemnot ist eben noch geblieben. Mir gibt es zu denken, dass zwei meiner jüngeren Kollegen, so um die 30 Jahre alt, die gleichen Symptome haben. Bei denen haben die Hausärzte allerdings zu den Asthmamittel und Sprays gegriffen. Es bringt bei denen zwar Linderung, jedoch keine Änderung des Zustandes. Die Kollegen stehen starr da, wie ein Kaninchen vor der Schlange und wissen nicht, was sie tun sollen!

    Die zuständige Versorgungsbehörde wundert sich, dass über die Zustände es sogar im Netz zu lesen ist, sind aber ratlos!

    Ich wollte zwar die Lungenuntersuchung aus dem Weg gehen, wollte aber erst hören, ob es womöglich einen Zusammenhang mit dem Blasentumor gibt. Scheinbar nicht...


    LG Viktor

    Hallo Gemeinde,


    ich weiß nicht, ob ich über meinen Leiden berichtet habe, das mich Ende Februar zum Arzt geführt und alles nachfolgende ausgelöst hat. Es war so etwas wie der Atemnot. In der Nacht wachte ich auf, wollte gähnen, Luft holen und konnte nicht! Seitdem habe ich jetzt die Ehrenpflicht eine Unmenge an Blutverdünner und Blutdrucksenker zu schlucken, 3 OPs und CT hinter mir... was mir geblieben ist, eben diese Atemnot!


    Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Es wird eher schlechter, als besser. Blutdruck und Herzwerte sind i.O., dennoch ist es auch tagsüber richtig unangenehm. Ich vermute, dass es kaum mit der Blase zu tun haben kann. Hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht?


    LG Viktor

    Hallo Siggi,


    es war für mich in der Tat eine seit langem die beste Nachricht! Wenn ich es gewußt hätte, wäre die Sache schon vor 10-15 Jahren erledigt gewesen, nur war ich von schlimmeren ausgegangen...


    Viel bedenklicher finde ich die Tatsache, dass zwei junge Kollegen von mir ähnliche Symptome zeigen. Nun wurden die Messungen in Auftrag gegeben, und der Chef des Hauses behält sich vor, erst nach der Kenntnisnahme darüber zu entscheiden, ob er die Belegschaft über die Ergebnisse informiert!!! Dabei wurde er mit ähnlichen Symptomen bereits behandelt, sieht aber keinen Zusammenhang mit dem Naphthalin!

    Die ganze Blase verkrampft und ich habe mich vor Schmerzen gekrümmt

    Hallo Ronny,


    so etwas erlebte ich allerdings mit dem Katheter drin. Die Schmerzen waren echt heftig! Die Schwester erlöste mich von dem Schmerz, indem sie mir etwas Spülung in die Blase einfüllte. Sie hätte das dem Chef-Arzt abgeschaut. Das Problem soll darin liegen, dass die Blase nach der Entleerung kollabiert und den Harnleiter-Eingang blockiert. Das soll es auch ohne Katheter drin geben. Offenbar entkrampfen die Medikamente die Blase, so das diese sich wieder entfalten kann.


    Für mich war das Problem leichter zu ertragen, als ich die Ausführliche Erklärung der Schwester vernahm... Vlt. hilft dir diese Geschichte auch weiter.


    LG Viktor

    Vorgestern war es wieder soweit und es wurde erneut ein kleiner Tumor gefunden. Insgeheim habe ich gehofft das ich zu den 30 % gehöre bei denen kein neuer Tumor wächst.

    Jetzt bin ich wieder am Boden zerstört.

    Hallo Ronny,


    nach meinen 2 OPs bin ich auch guter Hoffnung, dass es nicht wieder kommt. Ich war auch ziemlich angefressen, alle 3 Monate 2 Jahre lang zur Spiegelung gehen zu müssen...


    Nun muss ich die Sichtweise meiner Frau bejahen - "sei froh, dass du jetzt in der engmaschigen Überwachung bist, und das Biest, sollte es wieder auftauchen, zeitnah bekämpft wird und keinen Chance bekommt durch die Wand zu wachsen". So unangenehm und beängstigend das ist, besser so, als irgendwann mal seine Blase hergeben zu müssen1

    Hallo Gemeinde,


    heute purzelte mir ein Stein vom Herzen! Seit über 40 Jahren habe ich Blut m Stuhl. Gelegentlich dem Arzt gebeichtet, 1991 habe Koloskopie über mich ergehen lassen - mit einem zufriedenstellenden Ergebnis - "nur" Hämorrhoiden, sonst alle OK. In den letzten mind. 10 Jahren wurde es immer schlimmer. Nach dem Blasen-Carzinom-Befund war ich mir innerlich ziemlich sicher, mein Darm ist schlimm dran...


    Um so mehr war ich verwundert, dass der Proktologe mir mitteilte - nichts dramatisches: 2 Polypen entfernt und ein Teil der Hämorrhoiden verödet!?! Wer hätte das gedacht!!! Für alles andere hätte ich mein Hand ins Feuer gelegt, den Darm hab ich bereits abgeschrieben - zu Unrecht!!! Hoch lebe mein Darm!!!


    Es bleibt nur noch das Ergebnis der CT abzuwarten...

    Hallo Marion,


    wie Wolfgang schon geschrieben hat, scheint es überall etwas anders zu laufen. Ich hatte nach meinen zwei OP den Katheder jeweils zwei Tage lang drin gehabt. Der behandelnder Arzt musste mich überzeugen das Ding drin zu behalten, obwohl Urin klar und sauber war und der Katheder nicht ganz dicht war! Ich empfand es als ganz normal, mit dem Beutel auf Station herum zu laufen. Nur wenn dieser ziemlich voll war, wurde es beschwerlich.

    Mit der bequemen Kleidung dürfte es allg. kein Problem sein, sich mit den Gerätschaften zu bewegen. Ich konnte nur beobachten, dass die meisten Patienten die ganze Zeit im Bett verbracht hatten. Das muss jeder selbst wissen.

    Ich durfte auch den Beutel nicht selbst entleeren. Die Schwestern mussten Trink- und Entleerungsprotokoll führen.

    Was den Termin "erst am 01.10. betrifft, mach dir keine Sorgen, der Tumor wuchs Jahrelang unbemerkt, und auf ein Paar Tage kommt es wirklich nicht an.

    die Wahrnehmung der Erkrankung ist wie so viele Dinge subjektiv. Das gilt auch für die Version pTa, G1. In der Tat eine gute Basis für die blasenerhaltende Therapie. Der ganz persönliche Umgang damit obliegt halt jedem Betroffenen selbst.

    Hallo Wolfgang uaa,


    in der Tat trägt jeder sein Sack voller Probleme selbst, keiner kann ihm die Sorgen und Ängste abnehmen. Gewiß ist pTa G1 im Vergleich zu all den danach folgenden noch viel günstigere Ausgangsbasis für die Therapie und allg. Perspektive, dennoch auch da hat man seine Sorgen und Nöte. Bei jedem Zwicken im Unterbauch oder egal wo im Körper, fängt man an über mögliche Auswirkungen nachzudenken... Kommt es wieder und wenn ja, wann und in welchen Ausmaß? Da nutzen die sonst wie gut gemeinten Ratschläge und Wünsche wenig.

    Ich stehe auch erst am Anfang des Weges und weiß nicht, was noch alles kommt. Es steht mir auch nicht zu, kluge Ratschläge zu geben. Aus vielen Beiträgen hier schöpfe ich mein Optimismus und habe viel mehr davon, als all die Schulterklopfer-Sprüche "...du schaffst das!"


    In diesem Sinn, allen eine schöne neue Woche!

    Komische Situation aber würde mich natürlich freuen wenn ich nicht zur OP muss.

    Hallo Bates,


    vor meiner zweiten OP war ich mehr depri, als bei der ersten, denn ich wusste nicht, wozu die Tortur und was dabei herauskommt. Nach dem der Befund da war, war ich erleichtert, dass die Proben aus 6 verschiedenen Stellen der Blase und des Harnleiters Tumorfrei waren. So habe ich am Ende einen Hauch der Sicherheit zunächst bis Ende November tumorfrei zu sein.

    Wäre ich das auch ohne der Befunde? Wohl kaum... Deine Bedenken und Ängste kann Dir keiner nehmen. Ich vertraue meinen Ärzten und hoffe, dass sie wissen was sie tun, und das ich nicht der größte Brocken in deren Laufbahn bin. Sehe die Sache positiv!

    Hallo Bates,


    hab ich doch jetzt erst deine Geschichte entdeckt, die sich wie ein Zwilling meiner gleicht!


    Die zweite TUR B OP lief bei mir genauso wie die erste ab. Die Schmerzen danach waren nicht so extrem, wie nach der ersten. Es wurden insgesamt 6 Proben geschnitten, und alle waren am Ende tumorfrei! Über medikamentöse Behandlung kann ich nichts sagen, hat mich nicht sonderlich interessiert, ich hab darauf vertraut, dass die Jungs sowas nicht zum ersten mal machen...


    Ende November ist die nächste Spiegelung angesagt, und da wird wieder im Kopf schwirren, ob alles gut wird?! Ich wünsche dir einen guten Verlauf der OP und gute Ergebnisse!

    Sekt, Bier und besonders die "üblichen Verdächtigen" sollte man so kurz nach einer TURB seiner Blase nicht zumuten

    Hallo Kalif,


    dann hab ich irgendwas falsch verstanden, denn die Schwestern auf Station meinen, es ist durchaus nützlich und empfehlenswert auch "Flüssigbrot" zu sich zu nehmen, allein läßt dies das Klinikum-Budget nicht zu...


    Es ist aber insgesamt eine bescheidene Situation! Den ganzen Tag hab ich heute Schmerzen in der Gegend der rechten Niere. Früher hätte ich gedacht, falsch gelegen, oder Durchzug erwischt... heute waren die ersten Gedanken - es wird doch nicht etwa ein Stein sich gelöst haben, oder womöglich der Blasentumor schon gestrahlt... Dazu noch ziemlich dunkler Urin. Schaumer ma, wie es morgen früh aussieht!