Hallo,
mein Bericht als Kurzversion:
Es geht mir gut ich habe zur Zeit keine Schmerzen, meine insgesamt dritte Nierenszintigrafie am heutigen Tag ergab das die insgesamt schlechte Nierenleistung sich voraussichlich 40%:60% verteilt und somit die linke Niere nicht zur Disposition steht.
Mein Bericht als Langversion:
1) Der 37 Schienenwechsel fand am 10.11.2025 statt, nach 4 wöchiger Liegezeit. In der letzten Woche der Liegezeit musste ich mit Paracetamol, Wärmepflaster und Novalgin arbeiten. Am Tag des Wechsels musste ich schon morgens um 4:00 Uhr was nehmen, habe dann von mittags bis abends 19:00 Uhr noch 70 Tropfen Novalgin und 2 Paracetamol zusätzlich genommen, hatte nicht das Gefühl dass es irgendwas bringt. Abends 22:00-23:00 Uhr war der Spuk vorbei, alles gut als wenn es nie anders gewesen wäre.
2) Der Urologe machte den Vorschlag es jetzt mal " off label" mit Uralyt zu probieren, das ist eigentlich dafür gedacht Nierensteine aufzulösen oder zu verhindern, man macht den Urin damit vom PH Wert her neutral bis basisch, er vermutet kristalline Ablagerung an der Schiene die den Wechsel und die Schiene so schmerzhaft machen. Hat nicht geklappt, ich habe den Versuch aber die vollen 4 Wochen durchgezogen damit wir das abhaken können. Schmerzen kamen schon nach 2 Wochen, kurz vor dem Wechsel dann wieder 3 Novalgin täglich.
3) der 38 Wechsel war diesen Montag, am 10.12.2025. Ich nahm um 11:00 Uhr zusätzlich zu der Novalgin um 6:00. Uhr um 11:00 Uhr nochmals 30 Tropfen Novalgin. Der Wechsel war um 12:30 Uhr ich war danach gemütlich beim Bäcker und bin fast symptomlos nach Hause gefahren. Um 14:30Uhr merkte ich das es in die falsche Richtung ging, ich fing schon mit Atemübungen an, um den Schmerz zu unterdrücken. Novalgin Limit war ausgeschöpft, also 100er Tillidin genommen. 15:30 Uhr geht es immer noch in die falsche Richtung nochmals 20 Tropfen Novalgin. Ab jetzt wieder Atemübungen, um den Tisch laufen, als Embryo zusammen gekauert im Bett liegen, mein Frau wollte den Rettungswagen rufen. Irgendwann ab 21:00 Uhr einen Hauch besser. 21:30 Uhr noch mal heftiges Erbrechen und dann wird es besser, bis heute alles top!!
4) Ich brachte ins Spiel gebracht mal zu gucken was die problematisch Niere überhaupt noch schafft, ich konnte beobachten dass meist nur ein Tropfen von der Harnleiterschiene links abtropfen, wenn rechts schon 4 und manchmal auch 10 Tropfen gekommen sind das wäre eine Nierenleistung von 20% oder deutlich weniger. Das hat sich heute bei der Nierenszintigrafie nicht bestätigt. ( Montag Überweisung geholt, Dienstag Termin geholt und heute dran gekommen!!)
5) Die Mikrobiologische Untersuchung des Urins der linken Niere, der rechten Nieren und der Harnleiterschiene vom 10.11. ergab "nur" e-coli Bakterien.
6) am 23.12.25 MRT Abdomen "mit Blick" auf distalen Harnleiter links, um zu gucken was da los ist. Anders als beim MRT vom Mai 2025 bin ich beim Radiologen nicht abgewiesen worden. Auf einmal heißt es doch dass der Arzt der die Untersuchung durchführt bestimmt ob Kontrastmittel erforderlich ist oder nicht. Ich soll vorher ggf. Infusion mit NaCl bekommen, oder beim Hausarzt machen lassen, damit Kontrastmittel genutzt werden kann, weil ohne Kontrastmittel war der Harnleiter im Mai gar nicht zu erkennen.
7) Die Krankenkasse/ Beihilfe hat grünes Licht gegeben dass ich eine Packung mit 10 Harnleiterschienen von Optimed bestelle, ist einen Versuch wert. Obwohl jetzt macht die Uromed Schiene keine Probleme und in der anderen Niere ja auch nicht.
Zum nächsten Wechsel wird ein Schmerzmanagementbesprochen, sodass ich nach dem Wechsel wohl im Krankenhaus an einen Schmerztropf komme.
"Ich habe fertig"
Gruß Dirk
PS morgen MTB Tour um den See, Dachrinnen sauber machen, Garage aufräumen....
Geht doch👍