Beiträge von wolfgangm

    Tatsächlich habe ich in mehr als zwölf Jahren keinen defekten Körperbeutel gehabt. Wohl aber einen defekten Nachtbeutel. Das allerdings hatte ich erste bemerkt, als ich morgens den Beutel entleert und durchgespült habe. Nicht's passiert Gott sei Dank.


    Dennoch, eine Undichtigkeit/Leckage wird man nie zu 100 Prozent ausschließen können.


    Gruß wolfgangm

    Moin Birgit54 , nun habe ich Dein Thema verschoben in das richtige Unterforum. Das sind keine Gruppen sondern unterschiedliche Themen. Auch ehrenamtlich agierende Moderatoren sind nur Menschen. Aber es ist schon recht, die Trostpflaster, Kraftpakete und gute Sprüche überlagern leider häufig die Struktur im Forum und führen zu solchen Verwerfungen. Dabei hast Du schon recht, das gehört zu den Aufgaben der Moderatoren/innen.


    Nur ein Hinweis von mir.


    Gruß wolfgangm

    Nun, von einem pT1, G3 bei der ersten TUR-B im November zu einem pT1a bei der Nachresektion im Dezember ist zumindest von der Klassifizierung ein kleiner Hoffnungsschimmer bei dem Kampf um den Erhalt der Blase.


    Es bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die Instillationstherapie das Monster am Ende der Behandlung zurückgedrängt hat und die stets bleibenden, engmaschigen Kontrollen als einzige Nachwirkung bleiben.


    Gruß wolfgangm

    Sorry Mirko50 , diese Aussage des Urologen kann ich nicht einmal ansatzweise akzeptieren und ich würde ihm diesen Beutel nach drei Wochen unter die Nase halten. Da wird mir schon übel bei dem Gedanken an die Keimbelastung.


    Ich, also ich persönlich, würde ihn fragen, wie lange er denn seine Unterwäsche trägt. Für mich und mein Verständnis von Hygiene ist der Urologe ein Ferkel..


    wolfgangm

    Ich habe zwar keine große Lust hier nun wieder etwas vom Zaun zu brechen aber dieses durcheinanderwürfeln der Begriffliichkeiten ist nicht präzsiert auf den Beitrag des neuen Mitglieds Asrael sondern auf einen Tenor der sich oftmals wie ein roter Faden durch die Themen zieht. Hier gilt es eben sich daran zu orientieren was Fakt ist. Fakt ist aber eben auch, das jeder Betroffene sehr zeitnahe von den behandelnden Ärzten aufgeklärt wird darüber, was individuell zur Anwendung kommt.


    Claudia, sylt313 nimm es einfach mal so an wie es sich darstellt. Dieses Thema und diese Erkankung sind harte Realitäten und bei allem Mitgefühl als selbst Betroffener erwarte ich denoch eine gewisse Präzision um der ganzen Sache möglichst sachlich gerecht werden zu können.



    wolfgangm

    Allzuoft wird hier in der für Laien nicht präzise bekannten Ableitungsvarienten von einer "Ersatzblase" oder "Neoblase" gesprochen. Jede der infrage kommenden Ersatzableitungen Ist eine Neoblase weil das Original weg und durch was neues (Neo) ersetzt wird. Es wäre daher grundsätzlich hilfreich von einer "orthotopen Neoblase" mit natürlicher Ableitung, einer Ableitung mittels "Pouch" und katheterisieren über den Bauchnabelanschluss oder letztendlich über ein "urologisches Stoma" und der Ableitung durch die Bauchdecke in einen Beutel zu reden. Letzteres kann aus dem Ileum (Dünndarm) oder dem Colon (Dickdarm) gefertigt werden. Damit einmal von Anbeginn die Zuordnung getroffen wird um von sinnfreiem Geschreibsel wegzukommen.


    Bei ähnlich gelagerten Fällen vom offenen Rücken (Spina bifida) wurde nach meinem Wissenstand zumeist eine Pouch Ableitung gewählt.



    wolfgangm

    Moin Honda und auch von mir ein herzliches Willkommen bei uns im Forum Blasenkrebs. Zu vielen Deiner Fragen wurde Dir von meiner Vorschreiberin geantwortet.


    Aus meiner Wahrnehmung sehr respektabel und ambitioniert diese große OP roboterassisitiert zur orthotopen Neoblase und dies im Alter von 70 Jahren, Chapeau. Nach dieser recht kurzen Zeit nach dem Eingriff die noch nicht vollständig erlangte Kondition anzuführen ist gemessen an den bisher bekannten Verläufen beinahe dekadent. Normalerweise hört und liest man von einer Phase bis zu einem Jahr und für eine relativ stabile Kontinenz bis zu zwei Jahren. Da bist Du also schon ganz weit vorn.


    Ein wenig beunruhigt mich die These zur aktiven Leistungssteigerung im Studio in Verbindung der kardiologischen Beeinträchtigungen. Ich hoffe, dass Du diese Massnahmen mit dem betreuenden Mediziner abgestimmt hast oder abstimmen wirst.


    Gruß wolfgangm

    Moin in die Runde der Stomaträger. Offensichtlich gibt es immer wieder einmal Probleme mit der dauerhaften Dichtheit bei der Anwendung der durchaus unterschiedlichen Produkte. Ganz gleich ob nun Einteiler oder Zweiteiler, es wird sich nie komplett ausschließen lassen, dass es zu kleineren oder größeren Leckagen kommt. Die Ursachen sind vielfältig und jede für sich kann das Desaster auslösen. Zumeist liegt es wohl an den körperlichen Veränderungen. Da kann von der Veränderung der "Bauchwölbung" oder der "Stomaveränderung" bis hin zur "Faltenbildung" alles möglich sein. Mir persönlich ist schon aufgefallen, dass bei starken "Hautreizungen" die Klebeleistung weniger sicher ist. Meine Vermutung geht dahin, dass die Pflegelotion in solch einer Phase nicht so zügig in die Haut einzieht und damit die Haftung des Klebers reduziert.


    Natürlich ist es eminent wichtig, dass man selbst sorgsam arbeitet und die Klebefläche faltenfrei auf der Körperpartie fixiert.


    Durchaus ist es aber auch möglich, dass seitens der Hersteller mal eine Anpassung in der Rezeptur des Klebers vorgenommen wird. Das kann man über seinen Versorger oder die Kundenbetreuung der Hersteller hinterfragen. Letzlich geht es ja auch für die Hersteller um Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.


    Gruß, wolfgangm