Beiträge von wolfgangm

    Liebe MichaelaG , erlaube mir einen letzten Satz dazu bevor das Thema total "zerfressen" wird. Die zusätzliche Erkrankung an Spina Bifida ist sicherlich wesentlich. Bei der Tumorerkrankung an Blasenkrebs allerdings kann muss hier primär diese Behandlung im Vordergrund stehen. Eine Bestrahlung ist daher auch mit Spina Bifida ambulant zu gestalten. Da gibt's durchaus begleitende Unterstützungen und zwar auch ohne die Inanspruchnahme der gesamten Familie.


    wolfgangm

    MichaelaG ,manchmal habe ich inzwischen den Eindruck, dass Du die Beweggründe und die Leistungsstärke von Julia nicht richtig einordnest. Sie ist, wie Du, behindert und hat es schwieriger wie ein nicht behinderter Mensch. Bei Deinen Aussagen und Empfelungen habe ich manchmal das Gefühl, dass Du es übertreibst und vielleicht zu sehr auf Deine eigene Situation beziehst. Sie ist eine gestandene Frau und lediglich die offenen Fragen machen ihr zu schaffen. Permanente Zweifel an der Leistungsfähigkeit helfen da nicht weiter. Klare Informationen und Erfahrungen sind hilfreich, alles andere verwässert den Thread und hilft nicht weiter.


    wolfgangm

    Guten Abend Anja 10.01.1968 , sei herzlich begrüßt hier bei uns im Forum Blasenkrebs. Es ist zweitrangig ob der Auslöser für die Zystektomie eine IC oder eine Tumorerkrankung gewesen ist.


    Du lebst nun mit einer alternativen Harnableitung und allein das eint Dich mit vielen weiteren Mitgliedern des Forums. Es sind durchweg keine Ärzte oder medizinische Fachkräfte sondern Betroffene und Angehörige.


    Ich bin überzeugt, dass sich sehr zeitnahe weitere Mitglieder zu Wort melden. Lies einfach mal in den Themen und stelle alle Fragen die Dir auf der Seele brennen.


    Liebe Grüße, wolfgangm

    Erzeugt am : 14. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Urologie – Biermann Medizin

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    Titel : Operation bei gutartiger Prostatavergrößerung mit dem Holmium-Laser

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    Inhalt :

    Seit vergangenem Jahr bietet die Klinik und Poliklinik für Urologie und Kinderurologie des Uniklinikums Würzburg (UKW) Patienten mit gutartiger Prostatavergrößerung die Holmium-Laser-Enukleation an.

    Im Jahr 2020 schaffte die von Prof. Hubert Kübler geleitete Klinik ein Holmium-Lasersystem der neuesten Generation an. Eines der wichtigsten Einsatzgebiete des chirurgischen Geräts ist das Entfernen der gutartig vergrößerten Innendrüse der Prostata. Man spricht dabei von Holmium-Laser-Enukleation (HoLEP).

    Laserimpulse lösen Gewebe von der Kapsel ab

    Einer der Experten des UKW für diesen Eingriff ist Dr. Charis Kalogirou. Der Oberarzt der Urologischen Klinik erläutert: „Bei der HoLEP wird unter Narkose oder Betäubung des Rückenmarks ein stabförmiges Resektoskop über die Harnröhre in die Prostata eingeführt. An der Spitze des Instruments befindet sich neben einer Kamera, die uns das Operationsgebiet zeigt, eine Laserfaser.“ Über diese kann der Operateur nur wenige Millimeter weit reichende Energieimpulse senden, die auf ihrem Weg das Gewebe ablösen. „Mit diesem hochpräzisen Werkzeug arbeiten wir ringsum an der Innenseite der Prostatakapsel entlang und lösen dabei Impuls für Impuls das Gewebe der gutartig gewucherten Innendrüse von der Kapsel ab. Wir imitieren quasi minimalinvasiv die offene Operation durch die Bauchdecke, bei der der Finger des Operateurs diesen Vorgang normalerweise übernimmt”, beschreibt Dr. Kalogirou.

    Eine Besonderheit der am UKW eingesetzten Technologie im Vergleich zu Vorgängermodellen ist nach Angaben des Universitätsklinikums die Pulsmodulation. Das bedeutet, dass der Laser statt einem immer zwei Energieimpulse kurz hintereinander abgibt. Der zweite Impuls soll für eine bessere Blutstillung soren.

    Sobald die Innendrüse – oder Adenom – vollständig abgelöst ist, wird sie in die hinter der Prostata liegende Blase geschoben. Nun tauscht der Operateur das Innenleben des Resektoskops aus: Die Lasereinheit wird ersetzt durch einen Morcellator. Diese kombinierte Zerkleinerungs- und Absaugeinheit zerkleinert mit winzigen rotierenden Messern das Adenomgewebe in der Blase und saugt es gleichzeitig nach außen ab. Hierdurch steht das entfernte Gewebe auch für die histopathologische Aufarbeitung zur Verfügung – ein Vorteil in Abgrenzung zu anderen, beispielsweise ablativen oder verdampfenden Operationsmethoden.

    Vorteile gegenüber Alternativverfahren

    Wie das UKW betont, habe die HoLEP hat gegenüber Alternativverfahren eine Reihe von weiteren Pluspunkten. So sei sie zum Beispiel auch bei sehr stark vergrößerter Prostata gut einsetzbar. Der Gewebeabtrag erfolge in der Regel sehr viel gründlicher als dies beispielsweise mit einer konventionellen Elektroschlinge möglich sei. Im Vergleich dazu – oder gar zu einem offenen Eingriff – ermögliche die HoLEP ein besonders blutungsarmes Operieren. „Ein Aspekt, der sich unter anderem bei Patienten auszahlt, die blutverdünnende Medikamente nicht absetzen dürfen“, betont Kalogirou und fährt fort: „Generell ist die Zielgruppe für eine Holmium-Laser-Enukleation breit: Nahezu jeder Patient mit gutartiger Prostatavergrößerung, bei dem medikamentöse Therapieversuche fehlgeschlagen sind und der eine operative Versorgung benötigt, kommt infrage.“ Die Urologischen Klinik des UKW hat nach eigenen Angaben schon über 100 dieser Eingriffe an der durchgeführt.

    Der Laser zertrümmert auch Steine

    Neben der HoLEP eignet sich das Holmium-Lasersystem auch für die Lithotripsie, das Zertrümmern von Blasen-, Harnleiter- und Nierensteinen. Auch hier erweist sich nach UKW-Angaben dessen Pulsmodulations-Technologie als Vorteil. „Bei den Vorgängermodellen mit einfachem Laserimpuls konnte der sogenannte Retropulsionseffekt dazu führen, dass der Stein rotiert, zurückweicht oder an einen schlecht zugänglichen Ort befördert wird. Der doppelte Impuls unseres Systems reduziert die Retropulsionskräfte signifikant“, weiß Kalogirou. Bisher sei der Laser schon in über 500 Lithotripsien am UKW eingesetzt worden, heißt es in der UKW-Mitteilung.

    (UKW/ms)

    Der Beitrag Operation bei gutartiger Prostatavergrößerung mit dem Holmium-Laser erschien zuerst auf Biermann Medizin.
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    Link : https://biermann-medizin.de/op…ng-mit-dem-holmium-laser/

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    Erzeugt am : 14. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Urologie – Biermann Medizin

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    Titel : Möglichkeiten des Organerhalts bei mukelinvasivem Blasenkrebs

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    Inhalt :

    Bei einer Oral Abstract Session im Rahmen der virtuellen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) am 07.06.2021 haben Experten Strategien zur blasenerhaltenden Therapie bei muskelinvasivem Blasenkarzinom (MIBC) vorgestellt und diskutiert.

    Die blasenerhaltende Therapie wird als Alternative zur Zystektomie bei ausgewählten Patienten erforscht. Der Hintergrund: Eine Reihe von Patienten erzielt nach transurethraler Resektion des Blasentumors (TURBT) und Chemotherapie eine komplette klinische Response (cCR), sodass man überlegt, ihnen die Zystektomie zu ersparen. Dabei gibt es jedoch einige Fallstricke, wie Matt D. Galsky vom Tisch Cancer Institute der Icahn School of Medicine at Mount Sinai, New York, USA, erläuterte. Erstens bestehe ein Mangel an prospektiven Studien, welche die Cisplatin-basierte Chemotherapie testeten, zweitens seien Definition und Messbarkeit der cCR unklar und drittens werde nicht ganz verstanden, welche Rolle einer verzögerten Zystektomie bei Patienten mit Lokalrezidiven zukomme.

    Ein neuer Ansatz könnte darin bestehen, der Chemotherapie (Gemcitabin und Cisplatin) einen Checkpoint-Inhibitor hinzuzufügen. Dies testete die Studie HCRN GU16-257: Patienten mit cT2–4aN0M0-Tumor werden 4 Zyklen Gemcibatin/Cisplatin/Nivolumab unterzogen, dann erfolgt ein klinisches Restaging mit Zystoskopie, Biopsien, Urinzytologie und Magnetresonanztomographie (MRT). Zeigte das Restaging eine cCR, dann hatte der Patient die Wahl pro oder contra Zystektomie. Entschied er sich dagegen, erhielt er zur Sicherheit 4 weitere Monate Nivolumab. Bleibt die cCR dagegen aus, wird die Blase entfernt. Bemerkenswert ist, dass dieses Konzept anders als die üblichen Ansätze zur blasenerhaltenden Therapie ganz ohne Radiotherapie auskommt.

    Untersucht werden sollte die cCR-Rate sowie deren Fähigkeit, den endgültigen Benefit der Gesamttherapie vorherzusagen. Die cCR war in der Studie definiert mit 3 Kriterien: 1. Keine Abnormalitäten in der Bildgebung nach dem 4. Zyklus, 2. dito in der Urinzytologie, 3. Höchstens low-grade-Ta in der Blasen-Biopsie nach dem 4. Zyklus. Benefit wird als koprimärer Endpunkt festgelegt: 2 Jahre ohne Metastasen bei Patienten, welche eine Überwachung wählen, oder pathologische CR nach Zystektomie.

    Von 76 Patienten haben 64 (84%) alle 4 Zyklen absolviert. 31/64 erreichten eine cCR (48%; 95%-KI 36–61). Die mediane Nachbeobachtungszeit der cCR-Patienten beträgt 13,7 Monate (Bereich 2,5–24 Monate). Nur 1 cCR-Patient entschied sich für eine sofortige Zystektomie. Bei 8/31 cCR-Patienten trat ein Lokalrezidiv auf und bei 6 wurde eine Zystektomie durchgeführt.

    „TURBT plus Gemcitabin, Cisplatin und Nivolumab erreicht bei einer großen Untergruppe von Patienten mit MIBC eine streng definierte cCR“, schloss Galsky. Ein 1-Jahres-Überleben mit intakter Blase sei mit dieser Therapie möglich, jedoch sei eine längere Nachbeobachtung notwendig, um zu beurteilen, ob eine dauerhafte Response erreicht wird.

    Trimodale Blasenerhaltungstherapie

    Das Konzept der trimodalen Blasenerhaltungstherapie (TMT) arbeitet mit TURBT, Chemotherapie und Radiotherapie; neu ist die Hinzufügung eines Checkpoint-Inhibitors. Es wird angenommen, dass eine immunonkologische Therapie die Krebszellen für Strahlung empfindlicher machen kann (“radiosensitizing”). Arjun Vasant Balar vom Perlmutter Cancer Center at NYU Langone Health, New York, USA, präsentierte eine multizentrische Phase-II-Studie mit Pembrolizumab, Gemcitabin und hypofraktionierter Strahlentherapie.

    Die Studie umfasste 54 Patienten mit cT2–T4aN0M0-MIBC, die eine Zystektomie ablehnten oder dafür nicht in Betracht kamen. Die Patienten erhielten zunächst 1-mal Pembrolizumab 200 mg, nach 2–3 Wochen folgten dann maximale TURBT und Radiotherapie der gesamten Blase (52 Gy/20 fx; IMRT bevorzugt) mit 2-mal wöchentlichem Gemcitabin 27 mg/m2 und 3-mal Pembrolizumab Q3W. 12 Wochen nach Radiotherapie wurden CT/MRT, TUR des Tumorbetts und Zytologie durchgeführt, um das Ansprechen zu dokumentieren. Bis zu 6 Patienten wurden in eine Sicherheitskohorte (SC) aufgenommen, gefolgt von 48 Patienten in der Wirksamkeitskohorte (EC). Der primäre Endpunkt war das 2-jährige krankheitsfreie Überleben der Blase (BIDFS), definiert als erstes Auftreten von MIBC, regionalem Lymphknotenrezidiv, Fernmetastasen oder Tod, bewertet durch serielle Zystoskopie/Zytologie und CT/MRT.

    Alle 6 Patienten in SC und 42/48 (88%) der Patienten in EC beendeten die gesamte Studientherapie. Es ergab sich eine geschätzte 1-Jahres-BIDFS-Rate von 77% (95%-KI 0,60–0,87). Die CR-Rate nach 12 Wochen betrug 100% bei SC und 83% bei EC.

    „TMT ist eine effektive nicht chirurgische Option mit kurativer Absicht für Patienten mit MIBC“, fasste Balar zusammen. „Pembrolizumab als Zusatz zu hypofraktionierter Radiotherapie und zweimal wöchentlichem Gemcitabin wurde in dieser frühen Analyse mit vielversprechender Wirksamkeit gut vertragen. Die BIDFS-Rate von 88% nach 1 Jahr in der EC ist bemerkenswert, aber es ist ein längeres Follow-up erforderlich.“

    Blasenerhaltungstherapie ohne Chemotherapie

    Ganz ohne Chemotherapie, dafür mit einer doppelten Checkpoint-Therapie und Bestrahlung arbeitet die Studie IMMUNOPRESERVE-SOGUG, die Xavier Garcia del Muro vom Institut Català d’Oncologia am L’Hospitalet del Llobregat, Barcelona, Spanien, vorstellte. Hier erhielten 32 Patienten mit lokalisiertem MIBC in den klinischen Stadien T2-4aN0M0, die entweder eine Blasenerhaltung wünschten oder für eine Zystektomie nicht geeignet waren, nach der initialen TURBT 1500 mg Durvalumab i.v. plus Tremelimumab 75 mg i.v., alle 4 Wochen für 3 Zyklen. 2 Wochen später wurde eine normofraktionierte externe Radiotherapie mit Dosierungen von 46 Gy für das kleine Becken und 64–66 Gy für die Blase begonnen. Dann erfolgte eine erneute TURB zur Evaluation der Response. Patienten mit entweder restlichem oder rezidiviertem MIBC wurde eine Salvage-Zystektomie angeboten. Der primäre Endpunkt war CR, definiert als das Fehlen von MIBC bei der Biopsie an der Tumorstelle nach der Behandlung (<=T1).

    In dieser Studie erreichten 26 (81%) der Patienten CR. Nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 6,1 Monaten (2,5-20,1) wurden 2 Patienten wegen MIBC- bzw. T1-Rezidiven einer Salvage-Zystektomie unterzogen. Die geschätzten 6-Monats-Raten für das krankheitsfreie Überleben (DFS) mit intakter Blase, DFS insgesamt und Gesamtüberleben betrugen 76% (95%-KI 61-95), 80% (95%-KI 66-98) bzw. 93% (95%-KI 85–100%). Es traten allerdings auch bei 97% der Patienten Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Radio- und/oder Immuntherapie auf, bei 31 % mit Grad 3 oder 4.

    „Der kombinierte blasenerhaltende Ansatz mit Durvalumab plus Tremelimumab und gleichzeitiger Radiotherapie ist machbar und sicher“, folgerte Garcia del Muro. „Dieses therapeutische Regime zeigt eine hohe Wirksamkeit in Bezug auf das Ansprechen und erreichte einen Blasenerhalt bei einer großen Anzahl von Patienten.“ Ein längeres Follow-up werde jedoch benötigt, speziell, um den Langzeiterhalt der Blase und das Überleben zu beurteilen. „Weitere Forschung zu diesem Ansatz als Alternative zur Zystektomie bei ausgewählten Patienten mit lokalsiertem MIBC ist gerechtfertigt“, ergänzte der Onkologe.

    Welche Strategie ist die beste?

    Andrea Necchi von der Fondazione IRCCS Istituto Nazionale dei Tumori, Mailand, Italien, ordnete diese 3 Studien in einen größeren Zusammenhang ein und unterzog sie einer kritischen Würdigung. Wie Galsky bereits zu Beginn der Sitzung angemerkt hatte, besteht ein Problem in den unterschiedlichen Definitionen der CR. Necchi fand es bemerkenswert, wie hoch in der Galsky-Studie die Zustimmung der Patienten zu einer experimentellen Therapie abseits des etablierten chrirugischen/radiologischen Standards war.

    Necchi stellte heraus, dass in Bezug auf die kurzzeitigen Outcomes keine der 3 Studien den Benchmark der GEM-hypoRT-Studie von Choudhury et al. (J Clin Oncol 2011;29:733–738) erreichte, bei der 88% der Patienten eine CR hatten. „Es ist klar, dass wir einen wesentlichen Anteil der Patienten verlieren, wenn wir auf die Radiotherapie verzichten“, sagte er im Hinblick auf die Galsky-Studie, die nur 48% CR erreichte. „Es scheint mir, dass das Chemoradiotherapie-Protokoll schwer zu schlagen ist.“ Dem sind die Nebenwirkungen der Radio- und Immuntherapie entgegen zu halten: In der Galsky-Strategie werden erstere vermieden, letztere traten bei dem Ansatz von Garcia del Muro deutlich zutage. Was das Überleben angeht, punktete jedoch die Galsky-Studie: „In der Galsky-Studie erzielten die Patienten eine CR mit einer substanziellen Möglichkeit, diese Response lange Zeit beizubehalten. … Insgesamt scheint mir die Galsky-Strategie die gewinnende zu sein, weil sie ein ähnliches klinisches Outcome wie die anderen erzielt, aber die RT-Nebenwirkungen vermeidet.

    „Es ist klar, dass wir randomisierte Studien brauchen, um den Beitrag der Immuntherapie, der über die Standard-Chemotherapie hinausgeht herauszufinden”, betonte Necchi. Balar betonte in der anschließenden Diskussion, dass erst die Immunonkologie die blasenerhaltende Therapie wieder ins Interesse gerückt habe. Der New Yorker Onkologe glaubt allerdings nicht, dass man deshalb auf die Chemotherapie verzichten kann, wie es Garcia del Muro in seiner Studie tat. Der Spanier entgegnete, dass ein Großteil der Patienten gar nicht für Chemotherapie geeignet sei und dass es einen Vorteil darstelle, wenn man den Patienten die Nebenwirkungen der Chemotherapie ersparen könnte.

    Kommt eine randomisierte Studie?

    Die Frage stand im Raum, ob die blasenerhaltenden Konzepte in einer randomisierten Studie mit dem Standard of Care verglichen werden kann. Das sahen die Experten skeptisch. “Wir brauchen ein längeres Follow-up, um zu sehen, ob eine randomisierten Studie sinnvoll ist oder nicht”, sagte Galsky. Necchi betonte erneut, dass die Patienten, wie an der Studie von Galsky zu sehen war, offenbar die blasenerhaltenden Methoden bevorzugen. Garcia del Muro erinnerte daran, dass mit SPARE schon einmal eine solche Studie gescheitert ist. Die Onkologen betonten die Bedeutung von Biomarkern, um herauszufinden, welche Patienten für einen Blasenerhalt infrage kommen, welche sinnvollerweise eine Immuntherapie bekommen sollten und welche nur Radiochemotherapie. Auch wenn derzeit viele molekulare Biomarker untersucht werden, gibt es nach Galskys Ansicht derzeit möglicherweise keinen besseren Biomarker als die CR, retrospektiv untersucht nach dem letztlichen Outcome.

    (ms)

    Der Beitrag Möglichkeiten des Organerhalts bei mukelinvasivem Blasenkrebs erschien zuerst auf Biermann Medizin.
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    Link : https://biermann-medizin.de/mo…kelinvasivem-blasenkrebs/

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    Erzeugt am : 14. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Urologie – Biermann Medizin

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    Titel : Kombinationen bei RCC: Checkpoint-Inhibitor punktet, Glutaminase-Inhibitor versagt

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    Inhalt :

    Positive und negative Daten zur Therapie des fortgeschrittenen Nierenzellkarzinoms (RCC) wurden bei einer Oral Abstract Session im Rahmen der virtuellen Jahrestagung der American Society of Clinical Oncology (ASCO) am 07.06.2021 vorgestellt und diskutiert.

    Die Kombinationstherapie des bisher unbehandelten fortgeschrittenen RCC mit dem Checkpoint-Inhibitor Pembrolizumab und dem VEGF/VEGFR-Inhibitor Axitinib wird durch die Langzeitdaten der KEYNOTE-426-Studie als Therapiestandard etabliert. „Mit einem medianen Follow-up von 42,8 Monaten repräsentiert KEYNOTE-426 das längste Follow-up eines Checkpoint-Inhibitors mit einem VEGF/VEGFR-Inhibitor in der Erstlinientherapie des klarzelligen RCC“, sagte Brian I. Rini vom Vanderbilt-Ingram Cancer Center, Nashville, USA.

    Pembrolizumab plus Axitinib zeigte demnach im Vergleich zur Monotherapie mit dem Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) Sunitinib weiterhin verbesserte Wirksamkeit: Das Gesamtüberleben unter Kombinationstherapie betrug nach 36 Monaten mit der Kombination 63% und unter Sunitinib 54% (HR 0,73; p<0,001). Ebenfalls nach 36 Monaten überlebten 29% der Patienten mit der Doppeltherapie progressionsfrei, während es unter der alleinigen Sunitinib-Behandlung nur 15% waren (HR 0,68; p<0,0001). Die Gesamtansprechrate lag unter Pembrolizumab plus Axitinib bei 60,4% gegenüber 39,6% mit Sunitinib (p<0,0001). Komplettes Ansprechen war bei 10,0% versus 3,5% zu verzeichnen. Das Sicherheitsprofil beider Therapien war vergleichbar, und es gab keine neuen Sicherheitssignale.

    Lenvatinib mit Pembrolizumab besser als mit Everolimus

    Um die gesundheitsbezogene Lebensqualität (HRQoL) unter RCC-Therapie ging es in der Präsentation von Robert J. Motzer vom Memorial Sloan Kettering Cancer Center, New York, USA. Er stellte eine Analyse der CLEAR-Studie vor, die den Multikinase-Inhibitor Lenvatinib in Konbination mit Pembrolizumab oder mit dem mTOR-Inhibitor Everolimus gegenüber Sunitinib in der Erstlinientherapie von Patienten mit fortgeschrittenem RCC überprüfte. Die Studie hatte einen Vorteil der Kombinationstherapien beim progressionsfreien Überleben und bei der Gesamtansprechrate gezeigt; die Kombination mit Pembrolizumab konnte auch das Gesamtüberleben erhöhen. Die Sicherheitsprofile beider Kombinationen entsprachen den bekannten Profilen der Einzelsubstanzen und waren mittels Dosismodifikationen beherrschbar.

    In der HRQoL-Analyse schnitt die Kombination mit Pembrolizumab jedoch deutlich besser ab, wie Motzer berichtete: „Lenvatinib plus Pembrolizumab zeigten ähnliche oder verbesserte HRQoL und krankheitsbezogene Symptom-Scores, was deren Tolerabilität im Vergleich zu Sunitinib unterstützt. Lenvatinib plus Everolimus resultierte in ähnlichen oder schlechteren HRQoL- und Symptom-Scores verglichen mit Patienten, die mit Sunitinib behandelt wurden.“ Die Ergebnisse für Wirksamkeit, Sicherheit und HRQoL zusammen genommen unterstützen seiner Ansicht nach daher die Kombination von Lenvatinib und Pembrolizumab als Erstlinientherapie für Patienten mit fortgeschrittenem RCC.

    Glutaminase-Inhibitor scheitert, hat aber weiter Potenzial

    Weniger positive Daten berichtete Nizar M. Tannir vom MD Anderson Cancer Center der University of Texas, Houston, USA, aus der CANTATA-Studie. Diese weltweite, randomisierte, placebokontrollierte, doppelblinde Studie prüfte die Kombination des Multikinase-Inhibitors Cabozantinib mit Telaglenastat als Vertreter eines neuen Therapieprinzips, der Glutaminase-Inhibition. Dahinter steckt die Rationale, dass in Tumorzellen die Umsetzung von Glutamin in Glutamat eine wichtige Energiequelle darstellt, die somit unterbunden werden soll. Sowohl in präklinischen als auch in klinischen Studien der Phasen I und II habe die Substanz ermutigende Ergebnisse erzielt, berichtete Tannir.

    In der CANTATA-Studie wurde die Kombinationstherapie gegenüber Cabozantinib allein bei Patienten mit fortgeschrittenem/metastasiertem RCC geprüft, das unter Therapie mit Checkpoint-Inhibitoren oder antiangiogenetischen Substanzen fortgeschritten war. 444 Patienten nahmen an der Studie teil. Es ergab sich jedoch kein Unterschied zwischen den Therapiearmen: Das progressionsfreie Überleben betrug unter Kombinationstherapie 9,2 Monate und 9,3 Monate unter Cabozantinib-Monotherapie (HR 0,94; p=0,6528). In der Subgruppe der Patienten, die mit einem Checkpoint-Inhibitor vorbehandelt waren (n = 278), zeigte sich jedoch ein numerischer Vorteil von 11,1 Monaten unter der Kombination versus 9,2 Monaten unter der Monotherapie. Dies könnte laut Tannir die Grundlage für weitere Studien mit Telaglenastat legen. Auch weitere Kombinationen sowie die Bedeutung von Biomarkern für hohe Glutaminase-Abhängigkeit sollen weiter erforscht werden.

    (ms)

    Der Beitrag Kombinationen bei RCC: Checkpoint-Inhibitor punktet, Glutaminase-Inhibitor versagt erschien zuerst auf Biermann Medizin.
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    Link : https://biermann-medizin.de/ko…minase-inhibitor-versagt/

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    Erzeugt am : 14. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Urologie – Biermann Medizin

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    Titel : Cannabis bei übergroßer Hodenprothese? – Gericht lehnt ab

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    Inhalt :

    Bei Rückenschmerzen wegen einer zu großen Hodenprothese ist Cannabis nach Auffassung des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen nicht das Mittel der Wahl.

    Das Gericht in Celle lehnte nach Mitteilung vom Montag den Antrag eines früheren Krebspatienten auf eine Eilentscheidung ab, dass ihm dauerhaft Cannabis verschrieben wird (Az. L 16 KR 163/21 B ER).

    Bei dem Patienten hatten sich nach einer Tumor-Operation 2013 Beschwerden entwickelt, die durch die übergroße Hodenprothese ausgelöst wurden. Als Schmerzmittel ließ er sich auf Privatrezept Cannabis-Blüten verordnen, verlangte dann aber die Übernahme der hohen Kosten durch die Krankenkasse. Die Kasse lehnte ab und schlug einen Austausch der Prothese vor. Dies wollte nach Gerichtsangaben der mittlerweile 42 Jahre alte Patient nicht, weil er Impotenz befürchtete.

    Cannabis sei nicht die einzige mögliche Therapie gegen die Schmerzen, befanden die Landesrichter und schlossen sich der Auffassung der Kasse und des Sozialgerichts Braunschweig an. Außerdem sei der Fall nicht eilbedürftig: Der Patient sei nicht akut krank, er habe die Prothese sechs Jahre lang nicht austauschen lassen und seinen Widerspruch bei der Krankenkasse nur zögerlich begründet.

    (dpa)

    Der Beitrag Cannabis bei übergroßer Hodenprothese? – Gericht lehnt ab erschien zuerst auf Biermann Medizin.
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    Link : https://biermann-medizin.de/ca…rothese-gericht-lehnt-ab/

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    Erzeugt am : 14. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Medizin

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    Titel : Vorsicht mit hochsensitivem kardialem Troponin bei Niereninsuffizienz

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    Inhalt : Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion weisen im hochsensitiven kardialen Troponin-I-Test oft erhöhte Werte auf. Gerade bei stark verminderter Filtrationsrate sind sie aber vergleichsweise selten auf einen Infarkt zurückzuführen.
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    Link : https://www.aerztezeitung.de/M…ninsuffizienz-420386.html

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    Erzeugt am : 14. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:30

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Medizin

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    Titel : Akzeptanz für die Corona-Warn-App steigt

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    Inhalt : Vor einem Jahr ist die bundesweite Corona-Warn-App an den Start gegangen. Inzwischen würden darüber fast drei Viertel aller Nutzer dort ein positives Testergebnis teilen, so eine Bitkom-Erhebung.
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    Link : https://www.aerztezeitung.de/W…rn-App-steigt-420445.html

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    Hallo Nic Ole , Du hast absolut Recht, es ist ungerecht und dennoch gibt es nichts was diese Ungerechtigkeit abstellt, abstellen kann. Für das Thema Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht habe ich Die mal folgenden Link angehängt.


    https://www.bmjv.de/DE/Service…/Buergerservice_node.html


    Eine aktuellere Version wird es kaum geben und hier wird Schritt für Schritt erklärt, was es zu beachten gilt.


    Mir ist es sehr bewusst, was derzeit Deine Gedanken beherrscht und Dich besorgt. Mehr als Dir anzubieten, Dich hier aufgenommen und angenommen zu fühlen ist mir nicht möglich.


    Gedanken über das Geben solltest Du Dir beileibe nicht machen, wir sind hier, weil wir genau diese möglichen Hilfen geben wollen.


    Liebe Grüße, wolfgangm

    Na ja, Spargel ist aber relativ schnell zuzuordnen und offen gesagt an eine geruchsintensive Auswirkung der Tabletten während der Chemotherapie erinnere ich mich nicht nach all den Jahren.


    Du hast es ja offensichtlich inzwischen in den Griff gekriegt und geregelt. :thumbup:


    wolfgangm

    Moin Anke Fledermaus71 , die Krankschreibung sollte nach Möglichkeit in Abhängigkeit Deiner beruflichen Tätigkeit abgestimmt werden. Schwer tragen und heben sollten zumindest in den ersten vier bis sechs Wochen nach TUR B vermieden werden. Die inneren Wunden heilen deutlich langsamer als man dies vermutet und die Blase ist nunmal ein muskelaktives Organ, zieht sich zusammen und dehnt sich aus. Bewegung, die den Prozess der Wundheilung verlangsamt.


    Bei der Vielzahl von CT Untersuchungen würde ich nicht auf einer weiteren CT beharren. Im Rahmen der TUR B wird eh über das entnommene Material die Befundung erfolgen und diese Auswertung hat ungleich mehr Gewicht als eine Bildgebung an dieser Stelle.


    Die Frage und den Wunsch nach der PDD und Frühinstillation ist legitim und Du solltest die Frage danach durchaus stellen.


    Gruß wolfgangm

    Moin in die Runde. Lisa & Olf, bitte zunächst würde ich es versuchen, über die ärztliche Verordnung zu einer Erhöhung der bewilligten Nachtbeutel zu gelangen. Einen Beutel pro Woche zzgl einen als "Reserve" also fünf Stück pro Monat halte ich für angemessen und notwendig.


    Die "Spülung" des Nachtbeutels führe ich so wie Siggi morgendlich mit warmem Wasser durch. Gründlich spülen, auslaufen lassen ins WC und es ist erledigt. Während des Tages lager ich den Nachtbeutel aufgehängt und mit dem Gegenstück eines Körperbeutels verschlossen im Hochschrank im Bad.


    Der extreme Geruch ist aber aus meiner Sicht ein Grund, den Urin untersuchen zu lassen. Chemotherapie hin oder her, nach eurer Beschreibung muss es schon sehr extrem sein und sollte überprüft werden.


    Gruß wolfgangm

    Erzeugt am : 7. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:16

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Urologie – Biermann Medizin

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    Titel : Hamburger Westklinikum setzt Harnstein-Roboter ein

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    Für Patienten mit Nierensteinen bietet die Urologie im Westklinikum Hamburg jetzt ein roboterassistiertes Operationsverfahren an.

    Das sogenannte Avicenna Roboflex-System ermögliche eine besonders schonende und effektive Therapie, heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Klinikkonzerns Asklepios, zu dem das Klinikum im Hamburger Stadtteil Rissen gehört. Der Zugang erfolgt endoskopisch über die Harnröhre (“Harnleiterspiegelung”), wobei der Operateur von einer Konsole aus und vom Roboter unterstützt navigiert und die Steine per Laser zertrümmert. “Mit dem Avicenna Roboflex wird die operative Steintherapie auf ein neues Niveau gehoben”, ist Prof. Thorsten Bach, Chefarzt der Urologie am Asklepios Westklinikum Hamburg, überzeugt.

    “Durch die robotergesteuerte Steintherapie können wir vor allem in Kombination mit unseren modernen Lasersystemen auch sehr große oder komplexe Steinsituationen effektiv und schonend behandeln. Hierbei setzen wir auf natürliche Körperöffnungen, bleiben minimalinvasiv. Zusätzliche Einschnitte sind nicht mehr notwendig”, sagt Bach. Ein Zugang von außen durch die Haut zur Niere, wie er jahrzehntelang Standard in der Therapie großer Steine war, sei dank des Robotersystems nur noch sehr selten notwendig. Dank einer integrierten Kamera seien während des Eingriffs zudem weniger Röntgenkontrollen nötig, wodurch die Strahlenbelastung für Patienten und Ärzte sinke.

    Ein weiterer Vorteil besteht laut der Mitteilung für den Operateur selbst, denn dieser sitzt an einer externen Konsole, während das Robotersystem seine Bewegungen präzise auf die Instrumente überträgt. “Ein entspannter Operateur ist ein guter Operateur – und das ist gut für den Patienten”, so Bach. “Der postoperative Krankenhausaufenthalt dauert bei dieser Methode in der Regel nur zwei bis drei Tage, Kosten entstehen für den Patienten natürlich nicht”, ergänzt er.

    (Asklepios/ms)

    Der Beitrag Hamburger Westklinikum setzt Harnstein-Roboter ein erschien zuerst auf Biermann Medizin.
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    Link : https://biermann-medizin.de/ha…zt-harnstein-roboter-ein/

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    Erzeugt am : 7. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:16

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : Urologie – Biermann Medizin

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    Titel : Erstes DKG-zertifiziertes Uroonkologisches Zentrum in München und Umgebung

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    Inhalt :

    Die Klinik für Urologie des Krankenhauses Barmherzige Brüder München hat laut eigener Mitteilung als erstes Zentrum in München und Umgebung von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) ein Zertifikat als ausgewiesenes Uroonkologisches Zentrum erhalten.

    Durch diese Auszeichnung werde der Abteilung höchste Versorgungsqualität im Bereich der Prostatakrebs-, Harnblasenkrebs- und Nierenkrebsversorgung bescheinigt, heißt es weiter.

    Das Zertifikat der DKG ist an die Einhaltung strenger Qualitätsstandards und eine entsprechend hohe Fallzahl in der Therapie der jeweiligen urologischen Tumorentität – Harnblasenkarzinom, Prostatakarzinom und Nierenkarzinom – gebunden. So konnte sich die Klinik für Urologie mit insgesamt 118 Zystektomien im Jahr 2020 als eines der größten Zystektomiezentren in ganz Deutschland etablieren.

    Prof. Alexander Karl, Chefarzt der Klinik für Urologie und Leiter des Uroonkologischen Zentrums, sagt dazu: „Wir freuen uns wirklich sehr, dass uns gemeinsam mit unseren Kooperationspartner:innen der Schritt der Zertifizierung gelungen ist. Mein Dank geht an mein gesamtes Team für die ausgezeichnete Arbeit, die es für die Erlangung des Zertifikats geleistet hat, insbesondere an Herrn Dr. Peter Marian für die hervorragende Koordination und Umsetzung des Projektes. Aus meiner Sicht ist es unbedingt notwendig, eine derartige Qualitätssicherung für unsere Patient:innen sicherzustellen sowie eine enge Kooperation in der onkologischen Therapie mit unseren einweisenden Ärzt:innen zu leben.“

    Geschäftsführerin Dr. Nadine Schmid-Pogarell ergänzt: „Die Urologie hat im Krankenhaus Barmherzige Brüder eine über 100-jährige Tradition, sie ist praktisch die Keimzelle unseres Hauses. Daher ist für uns nur konsequent, beständig an der Weiterentwicklung der Klinik für Urologie zu arbeiten und sie, wie alle unsere Bereiche, auf dem medizinisch modernsten und qualitativ höchsten Stand zu halten.“

    Die Fachexpert:innen des Audits bestätigen der Klinik, dass ihnen „ein sehr positiver Gesamteindruck vermittelt“ und „die große Mehrheit der Anforderungen deutlich übertroffen wurde, was die weithin bekannte operative Expertise des Krankenhauses Barmherzige Brüder widerspiegelt“ Hervorgehoben haben die Auditor:innen der DKG unter anderem die sehr gute interdisziplinäre Zusammenarbeit, den exzellenten Nachsorgeplan für alle drei Tumorentitäten, die gut organisierte und strukturierte urologische Ambulanz, die onkologische Pflege mit einem vorbildlichen onkologischen Pflegekonzept sowie die hohe Expertise in der Systemtherapie der urologischen Tumore.

    (Krankenhaus Barmherzige Brüder München / ms)

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    Link : https://biermann-medizin.de/er…in-muenchen-und-umgebung/

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    Erzeugt am : 7. Juni 2021

    Uhrzeit : 13:16

    Von : Blasenkrebs Online-Selbsthilfegruppe

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    Feed von : http://www.apotheken-umschau.de

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    Titel : Hypothesen zu Hirnthrombosen nach Impfung

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    Inhalt : In der Pandemie sind Forscher nicht mehr unter sich. Hypothesen wie die zu den seltenen Hirnthrombosen...
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    Link : https://www.apotheken-umschau.…-nach-impfung-773203.html

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    Sorry Lisa & Olf, bis zu meiner Krebserkrankung im April 2009 hatte ich keinerlei gesundheitliche Beeinträchtigungen und nach der radikalen Zystoprostatektomie wurde der ursprünglich auf GdB 50 festgelegte Grad auf GdB 100 geändert auf die Dauer von fünf Jahren zunächst.


    Gruß wolfgangm