Beiträge von wolfgangm

    Guten Tag Tina 09 und herzlich willkommen im Forum Blasenkrebs. Keine Seite die man gern aufruft aber im Falle der Erkrankung durchaus sinnvoll und hilfreich. Als Betroffene und Angehörige von Betroffenen können wir lediglich auf die Erfahrungsberichte der Mitglieder zurückgreifen bzw auf die gültigen Leitlinien für die Behandlung hinweisen.


    Ohne Wissen dessen, was da bei der Spiegelung gelaufen ist kann man es kaum bewerten. Eine andere Praxis aufsuchen kann eine Alternative sein oder aber auch um eine leichte, lokale Betäubung der Harnröhre bitten bei einer Überempfindlichkeit. Ebenso stell sich die Frage nach der Art des Zystoskopes. Es gibt starre und flexible Ausführungen und das kann sich schon auswirken auf die Spiegelung. Diese aber ist unvermeidbar zumal Du ja bereits Tumore hattest welche entfernt worden sind und mittels Mitomycin nachhaltig behandelt wurden. Wie wurden denn seinerzeit die Tumore histologisch befundet? Immer ein ganz wichtiger Punkt wenn wir über eine Tumorerkrankung reden.



    Gruß, wolfgangm

    Ich fürchte, das wird ohne weiterführende, medizinische Begründung keine große Aussicht auf Erfolg beinhalten Foufou Ulrich. Was erhoffst oder erwartest Du von der Zuerkennung eines befristeten GdB > 50? Kündigungseinschränkung, Steuervorteil oder fünf Tage zusätzlicher Urlaub? Ggfs vorzeitig in den Ruhestand wechseln? Es muss ja im Sinne der Gleichbehandlung Gründe für die Minderung der Teilhabe am öffentlichen Geben.


    Gruß, woifgangm

    Hallo Foufou , zunächst habe ich Deine Themen hier zusammengeführt um annähernd eine Struktur über den Verlauf ablesen zu können. Bitte immer wenn es um Dich und Dein Thema geht hier über den Antwortbutton weiterschreiben damit der Zusammenhang erhalten bleibt.


    Womit bitte möchtest Du denn den Widerspruch begründen? Eine aktute Beeinträchtigung scheint ja derzeit nicht gegeben zu sein.


    Gruß wolfgangm

    Guten Tag und herzlich willkommen bei uns im Forum Blasenkrebs Ady03 . Zunächst also ein pTa G2 ohne Frühinstillation mit Mitomycin und nunmehr ein p TIS, wobei ein CIS/TIS immer eine G 3 Klassifizierung beinhaltet und dies zu einer recht hohen Rezidivbildung neigt. BCG ist also aktuell das gebotene Maß.


    Wir sind ein Zusammenschluss von Betroffenen und deren Angehörigen, haben eine große Menge an Erfahrungsberichten gesammelt und möchten diese Informationen an Neu Erkrankte weitergeben. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir keine Ärzte sind und diese auch nicht ersetzen können und wollen. Mir stellt sich die Frage, inwieweit Du von der Klinik bzw Deinen Urologen über die weitere Therapie informiert worden bist. Beim TIS/CIS beginnt es mit der Initialtherapie und wird bei entsprechenden Wirkungen auf die Erhaltungstherapie umgestellt. Dies ist ein Prozess der sich durchaus über drei Jahre erstreckt.


    Als ehemaliger BCG Versager erinnere ich lediglich extrem heftige Schmerzen bei der Instillation so wie den Harndrang im Minutentakt.


    Lies Dich ein in den Foren und habe keine Scheu Fragen die Dir auf der Seele brennen zu stellen. Zunächst wirst Du noch nicht alle Beiträge lesen können weil wir zum Schutz der sensiblen Inhalte ein Punktesystem eingeführt. Sobald Du einige Postings verfasst hast wird diese Hürde verschwinden.


    Gruß wolfgangm

    Hallo JOppi , genau darum geht es mir wenn ich jede Gelegenheit nutze, die Verantwortlichkeit für die Entscheidung, so weit medizinisch möglich, in die Hände des/der Betroffenen zu legen. Niemand kann hier für einen anderen Ratgeber sein weil jeder Betroffene individuell mit der veränderten Situation leben kann und darf.


    Jede Variante ist und bleibt Ersatz, eine Hülle aus Darm zur Aufnahme und folgenden Ausscheidung vom Harn. Da ist keine Muskelaktvität aus einem Organ sondern maximal eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur. Diese aber wird sich völlig normal während der Nacht und Ruhestunden entspannen.


    Dies gilt auch für den ganz normalen Alterungsprozess. Seit nunmehr sieben Monaten kann ich aus persönlichen Gründen nicht mehr an drei Tagen in der Woche ins Studio zum Sport gehen und spüre den Muskelrückgang enorm. Dabei ist für mich als Stomaträger der Beckenboden nachrangig zu betrachten.


    Fazit? Es kann und wird Dir niemand im Vorfeld sagen, was oder welche Ableitungsvariante für Dich richtig ist. Hier gilt nur Deine Überzeugung und die medizinische Machbarkeit.


    Gruß wolfgangm

    Aus meiner Erfahrung heraus würde ich mich morgen wieder für sie entscheiden.



    Auch sollte man nie aus dem Auge verlieren, dass während der OP eine Situation eintritt, welche die ursprünglich gewählte Variante ausschließt. Ich hatte mich seinerzeit für die Anlage einer orthotopen Neoblase entschieden und bin aufgewacht mit dem Urostoma. Der erst während des Eingriffs ersichtliche Umfang des Befalls der prostatischen Harnröhre hat dazu geführt, meine ursprüngliche Wunschableitung nicht durchführen zu können. Ja, ich war enttäuscht und habe gehadert. Es war primär Eitelkeit die mich so enttäuscht hat reagieren lassen.


    Nach einer Phase der Orientierung und der Gewöhnung an's Handling fügten sich nach und nach die Dinge wie durchgehender Nachtschlaf und die ggfs erforderliche Hilfe im Falle einer Pflegesituation in die Gedanken ein. Ich, also ich ganz persönlich, würde mich heute, vierzehn Jahre später und um viele Erfahrungen reicher direkt für das Urostoma entscheiden.


    Abschließend wiederhole ich es gern zum X ten Mal, nur der Betroffene kann und sollte es entscheiden. Ausnahme ist legiglich ein medizinisches Ausschlusskriterium.



    Gruß wolfgangm

    Eine Aufzählung von Veränderungen je nach Art der gewählten alternativen Harnableitungen nach erfolgter radikaler Zystoprostatektomie JOppi und dennoch immer wieder individuell im späteren Verlauf. Eines denke ich wird eher kaum bis garnicht zur Anwendung gelangen. Die Harnableitung in den Enddarm wird seit geraumer Zeit äußerst selten als durchgeführte Variante gewählt.


    Grundsätzlich und für alle Optionen gilt eben Deine Akzeptanz. Alle Varianten sind und bleiben Ersatz für ein Originalorgan. Und alle haben Vor- und Nachteile.


    Gruß wolfgangm

    Hallo Rosalina , ein wenig habe ich den Eindruck, dass Ihr schon den zweiten und dritten Schrit vor dem ersten Schritt gehen wollt. Alles, aber auch wirklich alles was als Therpieansatz betrifft lässt sich erst nach dem pathologischen Befund, in Folge einer TUR-B festlegen. Wenn es im Extremfall inzwischen zu einem muskelinvasiven Tumor entwickeln sollte ist den Leitlinien folgend eh die radikale Zystektomie das Maß der Dinge. Um all das frühzeitiog auszuschließen rate ich eindringlich zum Arztgespräch, in Bezug auf PDD und Frühinstillation um da Klarheit reinzubringen. Alles Andere wie ERBT und Hivec ist zum derzeitgen Stand der Dinge wie malen ohne Farbe.


    Gruß, wolfgangm

    Moin Mini1966 , nachdem die Vorschreiber-/in bereits ihre Begrüßung ausgesprochen habe schließe ich mich an und vermute einfach mal, dass das TIS/CIS der Auslöser für die geplante radikale Zystoprostatektomie ist. Das TIS/CIS ist immer eine G 3 Ausprägung und damit hochaggessiv, stark neigend zur Rezidivbildung.


    Zum Zeitpunkt der OP war ich anähernd im Alter Deines Mannes und kann nach mehr als 14 Jahren aus eigener Erfahrung rückblickend sagen: "alles richtig gemacht."


    Gruß, wolfgangm

    Inzwischen hatte sich ja ricka zu Wort gemeldet und wir von dem aktuell nicht bekannten Status derzeit sprechen.


    Aber, wenn es letztlich um eine TUR-B geht würde ich die Zeit nutzen und eine hiesige Klinik in Anspruch nehmen. Zeitverlust arbeitet immer dem Krebs in die Hände. Und selbst ein vollständig entfernter Tumor gibt keine Gewähr über die mögliche zwischenzeitliche Ausprägung. Mein Rat, jetzt und zügig die TUR-B um pathologisch unterstützt die notwendige Therapie angehen


    Gruß wolfgangm

    Tja JOppi , leider macht die Mentalität der sogenannten sozialen Medien auch vor einem Forum welches seriös und im "Gespräch" den Austausch pflegt nicht halt.

    Da wird eine Frage in den Raum gestellt und urplötzlich seit diesem Moment der Fragestellung keine Reaktion, kein erneutes Login. Dies eben war am 25.07.23, dem Tag der Registrierung.


    Eine Form, die jedes ehrenamtlich hier aktive Mitglied für sich selbst beantworten muss. Ich, also ich ganz persönlich, finde das Verhalten unmöglich bis unverschämt.


    Gruß wolfgangm