Beiträge von wolfgangm

    Moin Sana,


    alles, was Betroffenen einen hilfreichen Weg weist oder gar eine wirkliche Hilfe darstellt ist ein Segen. Daher bin ich immer daran interessiert, fundierte Grundlagen in der Anwendung einzusetzen. Nicht mehr aber auch nicht weniger.


    Gruß Wolfgang

    Moin Igor, das entnommene Organ wird letzlich auch pathologisch untersucht und befundet. Diese Auswertung hat ricka gemeint. Es ist eben immer gegeben, dass zwischen letzter TUR B und Zystektomie das Monster nicht geschlafen hat.


    Gruß Wolfgang

    Sana , zu den Oligopeptiden habe ich nun versucht die von Dir geschilderte Bindung von Tumorzellen zu recherchieren. Ich bin leider nicht fündig geworden. Sei bitte so lieb und benenne die Quelle zu dieser Aussage und Wirkungsweise. Von einigen wenigen Tierversuchen und einer Dissertationsarbeit an der Uniklinik Lübeck las ich wohl, nicht aber von der erfolgreich durchgeführten Anwendung beim Menschen.

    Gruß Wolfgang

    Guten Abend und herzlich willkommen bei uns im Forum Optimistin. PTa G1-2 ist ein frühes Stadium aber deshalb nicht weniger ernst zu nehmen. Der Blasenkrebs neigt zu einer extrem hohen Rezidivquote und bedarf der ständigen, engmaschigen Kontrolle. Dies scheint bei Deinem Mann gesichert zu sein.


    Eine spezielle Verhaltensweise kann man nicht geben, das ist schon sehr individuell. Ich empfehle einfach hier zu lesen und konkret fragen. Dieser Dialog wird keine Entwarnung sein aber zum besseren Umgang mit der Erkrankung beitragen.


    Gruß Wolfgang

    Moin Ursel,

    eine Ergänzung zu meinem ersten Posting füge ich an. Dein Alter hatte ich zunächst nicht primär im Auge. Insofern ist der Hinweis von AndreasW berechtigt. Deine physische und psychische Konstitution kennt jedoch Dein Arzt. Dieser muss in Abwägung aller Faktoren eine Therapie empfehlen. Solche fadenscheinigen Ausflüchte helfen nicht wirklich weiter und lassen einen bitteren Beigeschmack zurück. Ich würde diesem Arzt nicht mehr mein Vertrauen schenken.


    Gruß Wolfgang

    Die Spülung erfolgt nach der TUR B im Krankenhaus. Über den Katheter wird die Spülflüssigkeit in die Blase geleitet und ebenfalls durch den Katheter ausgeschieden. Es gibt einen separaten Zulauf und Ablauf am Katheter. Wenn die ausgeschiedene Flüssigkeit klar und nicht mehr blutig ist wird der Spülvorgang beendet und zeitnahe der Katheter gezogen.


    Gruß Wolfgang

    Moin moin und herzlich willkommen bei uns im Forum Ursel.


    Zunächst muss ich meiner Verwunderung Ausdruck geben zu Deinem Urologen. Die BCG Therapie ist nunmal bei Mitomycinversagen das erforderliche Medikament. Dies mit einer Gefahr für seine Mitarbeiter und Patienten zu verknüpfen ist unprofessionell und zeugt von mangelnden Interesse dem Patienten zu helfen. Es ist sehr wohl auf Hygiene und Kontaktvermeidung zu achten aber als Begründung für die Ablehnung einfach nur unmöglich. In Deinem eigenen Interesse würde ich sehr schnell die urologische Betreuung wechseln.


    Liebe Grüße, Wolfgang

    Sorry, aber ich muss nochmal darauf hinweisen dass die postoperative Versorgung häufig schlampig und nachlässig praktiziert wird. Keine Zeit für informative Gespräche mit den Patienten und ebenfalls keine Zeit oder kein Personal für das spezielle Handling nach der Zystektomie. Die Zeit bis zur AHB bleibt oftmals unverständlich schlecht betreut. Klar, es zählen halt die Fallzahlen für Neoblasen. Wieviel Patienten inkontinent bleiben erhebt ja keine Statistik.


    Wolfgang

    Inhaltlich eine weit verbreitete Vorgehensweise. Mein Ex Zimmerkollege wurde einen Tag nach dem Ziehen des Katheters heimgeschickt. Ohne jede Hinweisgebung auf die Verhaltensweisen während der Nacht. Nach zwei Tagen war er wieder im KH, Restharn und Infekt.


    Gruß Wolfgang

    Letztlich entscheiden sich die Ärzte in Verbindung mit der Genesung nach der OP für einen Zeitplan. Es bringt nichts, am Thema vorbei zu schreiben. Je früher die Chemotherapie beginnt desto größer die Chancen um weitere Zellen abzutöten bevor diese sich erneut formieren und ggfs metastasieren.


    Gruß Wolfgang

    Das kann ich nicht beurteilen Michaela. Jedoch habe in der Chronologie nicht erkennen können, wer nun den HWI diagnostiziert hat. Bei mir hat das Fieber innerhalb von wenigen Stunden jeweils immer beinahe die 40 Grad Marke erreicht und das war meiner Urologin und dem Hausarzt ausreichend um die stationäre Aufnahme im KH einzuleiten. Dort wurden jeweils Blutentnahme durchgeführt und Kulturen angelegt, ebenso wurde der Urin labortechnisch untersucht. Bei Dir ist es nun nach dem Hinweis von bar65 klar dass es ein HWI ist. Das verwundert mich eben.


    Gruß Wolfgang

    Aber irgend jemand hat doch jetzt diesen HWI diagnostiziert. Der "Idiot" von Urologe scheinbar nicht und der Hausarzt verordnet das Antibiotikum? Gerade stelle ich mir die Frage, warum ich von April bis August fünfmal mit einer HWI in die Klinik eingewiesen wurde. :emojiSmiley-33:


    Gruß Wolfgang

    Moin Kerstin,

    eigentlich darf es nicht so arg überraschend sein. Die Blase ist aus Darm und kein Muskel wie das entfernte Original. Sämtliche Informationssysteme sind rausgeflogen und es gab bisher noch keine wirkliche Chance die erforderlichen Hilfssysteme zu aktivieren. Wie denn auch so kurze Zeit nach der OP. Allerdings sollte es schon zu Informationen durch das medizinische Personal kommen um mit dem Handling zurecht zu kommen.


    Gruß Wolfgang