Beiträge von Blasius

    Moin Karin,


    leider hat dein Urologe Recht.

    Nach S3-Leitlinie Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge des Harnblasenkarzinoms vom Nov. 2016 (nachzulesen unter "Broschüren" S-3-Leitlinien),

    10.1.2.1. Nachsorge des Low-risk :

    Patienten mit einem low-risk nicht-muskelinvasiven Blasenkarzinom sollten nach Erstdiagnose und transurethraler Resektion eine Zystoskopie nach 3 und 12Monaten erhalten. Bei Rezidiv-Freiheit sollte das Zystoskopie-Intervall auf einmal pro Jahr erweitert werden. Wird kein Rezidiv festgestellt, sollte die urologische Nachsorge nach 5 Jahren beendet werden.


    Die Rente der BG dürfte demnach auch für längstens 5 Jahre gewährt werden. Den Schwerbehindertenausweis gibt es bei dieser Diagnose auch nur für 2 Jahre Heilungsbewährung.

    Zum Glück wissen Tiere um die Wirkung homöopathischer Mittel nichts. Darum helfen sie denen auch.


    Der Mensch muss nicht unbedingt an die Wirksamkeit eines Stoffes glauben, solange die Inhaltsstoffe bestimmte Wirkungen erzielen.

    Moin Kathi,


    auf den Button "Regional" (oberste Leiste ) klicken, auf Seite 3 unten sind die Selbsthilfegruppen des ShB in Bayern aufgeführt.

    In München:

    "Wir treffen uns jeweils am letzten Donnerstag im Monat um 17:00 Uhrin den Räumen der Bayerischen Krebsgesellschaft e.V.

    Nymphenburger Str. 21a

    80335 München

    U-Bahn U1/U7, Station Siglmaier Platz

    Die Teilnahme ist kostenlos."

    @ Sunny,


    die Mito-Inst selbst geht normaler Weise schnell und unkompliziert vonstatten. Die "Rollkur" kannst du dir sparen, da die Harnblase ein Hohlmuskel ist und sich immer nur soweit dehnt, wie Flüssigkeit drin ist. Also benetzt das Mitomycin, das ja sowieso durch den dauernden Harnzufluß verdünnt wird, allseitig die Innenwand der Blase.

    Wieso willst du deine Haare verlieren? Die chemische Substanz "Mitomycin" wirkt direkt in der Harnblase und nicht an irgendwelchen Haarwurzeln.

    Für Berufstätige ist es ratsam, nach der Inst. nicht mehr zu arbeiten. Der Urologe sollte den Rest des Tages und den folgenden krankschreiben, da der Harndrang doch erheblich sein kann, zumal nach zwei Stunden die Phase der "Blasenspülung" durch erhöhte Flüssigkeitsaufnahme erfolgen soll.

    GdB (Grad der Behinderung)? pTa G2 = 50 - 60 GdB für 5 Jahre Heilungsbewährung

    Moin Sunny,

    an die Beiträge von THOMAS kommst du (nach jedem Schritt "Return" drücken):

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    Viel Erfolg

    bladidi,


    nach der Instillationstherapie mit 1/4 jährlichen Spiegelungen sollten noch 2 Jahre mit 1/4 jährlichen Zystoskopien, danach 3 weitere Jahre mit halbjährlichen Kontrollterminen und anschließend lebenslang einmal jährliche Untersuchungen erfolgen.

    Bedauerlicher Weise geistern bei etlichen Urologen noch die starren Zystoskope aus dem vorigen Jahrhundert in den Praxen herum.

    Abgesehen von der Quälerei des Patienten (dicker Durchmesser) ist die Optik nur für einen Blickwinkel von max. 120° ausgelegt. Damit kann ein Tumor am Blasengrund und am Beginn der Harnröhre kaum gesehen werden.

    Anders ein flexibles (und dünneres) Zytoskop: es kann um 180° in jede Richtung geschwenkt werden. Zwar ist die Darstellung nicht ganz so scharf wie beim starren, aber der geübte Urologe sieht bedingt durch die Flexibilität erheblich mehr von der Blasenoberfläche. Schon beim langsamen Einführen kann so die prostatische Harnröhre mit untersucht werden und der Übergang von der Prostata zur Harnblase.


    Eine Gebühr für die Verwendung des flexiblen Zytoskops zu fordern, ist unverschämt und widerspricht den Empfehlungen der Ärztekammer.

    Das ist so, als würde der Zahnarzt dich fragen: "Zahnziehen mit Instrument oder Wasserpumpenzange?"


    In solchen Fällen empfehle ich Urologenwechsel.

    Moin Julia,


    herzlich willkommen im Forum. Schön, das du schon von allein versuchst, Antworten auf deine Fragen zu finden. Gerne helfen wir euch weiter, aber dazu bedarf es der genauen Diagnose deines GöGa.

    Bitte stelle den histologischen Befund hier ein (kein Scann - nur das Ergebnis).

    Moin,


    da ich nicht alle verteilt habe (pro Anlaufstelle nur 25), habe ich noch einige über.

    Im Johann-Wesseling-Klinikum (Minden) hat man z.B. die Flyer nach 4 Wochen entsorgt. :cursing:


    Ich behalte noch einige , da im neuen Klinikum Schaumburg im August eine Urologie eröffnet wird. Und die Urologen im Umfeld brauchen auch noch Nachschub.

    Leider ist es bei einigen Ärzten Usus, Flyer nach einigen Wochen wegzuwerfen. Es sei denn, sie sind wirklich interessiert, wie z.B. mein Hausurologe in Stadthagen.

    rainer, ich schicke dir ei9n paar.

    Moin Tobi61,


    entschuldige bitte mein verspätetes Statement. Ich hatte anderweitig den Kopf voll.


    Nachdem die Alt-68er in NRW die Bearbeitung von Angelegenheiten der Schwerbehinderung dezentralisiert und den Kommunen übertragen haben, dürfen nun statt Sozialversicherungsfachleuten einfache Verwaltungssachbearbeiter (sortieren, lochen, abheften) den Part übernehmen.


    Du hast mit der Versendung nicht relevanter Untersuchungsergebnisse diese unfähigen Sachbearbeiter völlig verwirrt.

    Der Erstbefund hätte gereicht. Danach ein Verschlechterungsantrag. Die Ämter müssen sich von den behandelnden Ärzten die Diagnosen einholen.

    Schickt man ihnen alles was man hat zu, sind sie faul und versuchen sich im Diagnoselesen.

    Da sitzen keine Ärzte, sonder medizinische Laien, die sehr gut Kaffee kochen können.


    Solltest du noch keinen Widerspruchsablehnungsbescheid erhalten haben, ist der Widerspruch möglich;

    unter Hinweis auf die nicht konforme Auslegung der Versorgungsmedizinischen Grundsätze, hier 2. Harnorgane, 12.2.3 Entfernung eines malignen Blasentumors (Ta - T1, Grading G1) = Heilungsbewährung 2 Jahre bei GdS 50.

    GdS 50 - 60 bei T1 - Tis, G2 = Heilungsbewährung 5 Jahre.


    Ist dein Widerspruch bereits abgelehnt worden, bleibt dir nur der Weg zum Anwalt und die Klageerhebung.

    Aber wenn Anwalt, dann einen Sozialversicherungs-Fachanwalt. Wer? Frag deine Rechtschutzvers. , die verlieren nur ungern und haben, obwohl sie es nicht dürfen, immer gute Anwälte an der Hand. Oder schau ins Internet (z.B. RA Wöstmann, Münster).


    Viel Glück beim Marsch durch die Instanzen.

    @all,


    Rainer hat mich sehr gut bedacht, aber so viele benötige ich nicht. Ich lege pro Urologe nur 20 aus. Das muss reichen, denn viele werden sicher ungelesen entsorgt. Im Johannes-Wesseling-Klinikum Minden liegen jetzt auch 30 Flyer.


    Wenn jemand also noch seinen Urologen beglücken will - 100 kann ich noch abgeben (jeweils 25).

    Interessenten bitte per Mail bei mir melden.

    Jede Verletzung der Harnröhrenschleimhaut hinterlässt Narben.

    Wird eine Schlitzung durchgeführt, vernarbt der Bereich ebenfalls und hinterläßt eine Engstelle, die bei erneuter Befahrung mit einen Resektionsbesteck wieder geweitet werden muss.

    So entsteht ein Teufelskreis, der letztlich zu ernsten Problemen bei nachfolgenden Spiegelungen führen kann.

    Am besten, der erfahrene Urologe kommt ohne Schlitzung aus.


    Ich hatte das Pech, dass nach 4 problemlosen TUR-Bs der letzte Urologe (ein junger Assistenzarzt) auf Anweisung seines Prof. an mir die Schlitzung üben durfte.

    Zwar hat das so direkt keiner zugegeben, aber der OP-Bericht spricht eine deutliche Sprache. Ausserdem hatte ich mich gegenüber dem Prof. ungehalten über seine Auffassung von Hygiene geäussert. Aber das sind nur Vermutungen von mir.

    Moin Kalle,


    eigentlich ist das ein Standardeingriff, aber...


    Aus eigener Erfahrung käme für mich trotz längerer Anfahrt nur das Paracelsus in OS in Frage. Dres. Fleig und Mechelhoff sind sehr gute, erfahrene Urologen, die sich täglich, also auch Sonntags, um ihre Patienten kümmern.

    Mit dem Johannes-Wesling in Minden habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (mangelnde Hygiene, auch vom Uro-Chef Dr. Piechota).

    Und Lübbecke sowie die Mühlenkreis-Kliniken sind veraltete Klitschen ohne ausreichende Fallzahlen.


    Diese Bewertung stellt aber meine persänliche Meinung dar und ist nicht zu verallgemeinern!

    Moin Kalle,


    vom Katheter geht keine Harnröhre kaputt. Bleibt nur noch eine Verletzung der Harnröhre durch das Resektionsinstrument.


    Das muss nicht unbedingt im OP-Bericht stehen, da es vielleicht vom Operateur garnicht bemerkt wurde.


    Klarheit schafft hier der behandelnde Urologe bei der nächste Blasenspiegelung. Bei langsamer Einfahrt kann er die genaue Lage der Striktur erkennen.


    Sollte es sich bei dir um eine längere Verengung handeln, könntest du die Harnröhre selber weiten durch das Tragen von entsprechenden Dilatoren, beginnend bei 5 mm bis hin zu 9 mm (oder mehr).


    Das aber besprich mit dem Uro.


    Gegen Schmerzen beim Piseln: Harnröhre an der Eichel zuhalten, Schließmuskel entspannen, und wenn der Harn da ist, loslassen (bei mir hat es so geklappt nach Anleitung eines Uro-Pflegers).

    Moin Familie,


    willkommen im besten Blasenkrebsforum!


    Verzeihe mir bitte das schnelle Eingreifen in deinen Post, aber wenn du Briefe oder Berichte einstellst, müssen aus Datenschutzgründen alle persönlichen Daten geschwärzt sein.

    Du kannst das Bild gerne noch einmal posten, aber dann mit abgedeckter Adresse.


    Zur Hilfe für deinen SchwieVa : ihr solltet mit dem behandenden Arzt über seine psychische Störung reden. Er kann sicher in einem guten Gespräch dem Herrn die Ängste nehmen (vielleichr besser als du, die du selbst das Flattern hat).


    Und sonst solltet ihr erst mal das Ergebnis der TUR-B abwarten. Danach ist immer noch Zeit, sich über das Weiter und Wie den Kopf zu zerbrechen.