Hi pixeline ,
das was ihr da mit der Schiene durchmachen musstet, haut mich um! Sind denn übermäßig viele und auch unterschiedliche Bakterien im Urin festgestellt worden?
Ich kann das gar nicht nachvollziehen. Ich habe meine Schiene inzwischen seit August 2013; die ersten 3 Jahre gab es einige HWI, aber seit 2017 ist alles ruhig.
Wie EZTU999 mitteilte, wird die Schiene im 6-wöchigen Rhythmus gewechselt. Ich brauche für den Wechsel weder ABs oder Schmerzmittel,
der Wechsel geht innerhalb von 15 Minuten reibungs- und schmerzlos vonstatten und auch danach gibts keine Probleme.
Natürlich wäre ich die Schiene gerne losgeworden - den Urlaub kann man nur in dem Zeitraum zwischenden Wechseln planen und er kann dann
auch nur 5 Wochen dauern. Diese Taktung ist sehr eingrenzend bei unserer nächsten Kanaren-Reise, denn da gibt es keine Möglichkeit für einen
Schienenwechsel. Aber das ist Jammern auf höchstem Niveau!
Wie Dirk auch schrieb, habe ich auch nach erneuter OP nachgefragt und genau wie bei ihm hat mein Operateur (eine wirkliche Koryphäe) dringend von
einer erneuten OP abgeraten (Erfolgsqote 50%). Auch von einer Implantation eines Titan-stents wurde abgeraten. (Ich kann die Argumente tatsächlich nachvollziehen).
Aber bei den ständigen HWI muss doch eine bakterielle Ursache gefunden worden sein und es gibt doch ganz gezielte AB gegen die Bakterien.
Habt ihr schon über eine langfristige Antibiose nachgedacht?
Ich wünsche euch von ganzem Herzen ein Ende dieser unsäglichen Quälerei und ein normales Leben trotz Urostoma. (Das geht!! Glaubt es mir!)
Harald