Beiträge von eckhard11

    Ich denke, mit meiner Bemerkung in 22 : “Diese Blase wird in kurzer Zeit zur Schrumpfblase und ist dann völlig funktionslos” habe ich manch einen etwas verwirrt.

    Ich meinte damit nicht, dass eine Blase wegen der BCG-Instillation zu einer Schrumpfblase wird, ( auch wenn dies passieren kann ), sondern die Interstitielle Cystitis wird zu einer Schrumpfblase führen.
    Die IC ist eine chronische Entzündung aller Schichten der Harnblasenwand mit klinisch progredientem Verlauf bis hin zum Spätstadium der kleinkapazitären Schrumpfblase.
    Quelle : https://www.aerzteblatt.de/archiv/inhalt/?heftid=2291


    Durch die dauernde Pieselei wird die Blase ja nicht mehr gefüllt und verliert immer mehr an Volumen.
    Ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass sich das Problem einer Interstitielle Cystitis in Verbindung mit einer BCG noch vergrößert.
    Friedrich wird so oder so Probleme mit der Blase bekommen.
    Natürlich kann er solange wie es geht mit einer befallenen Krebsblase rumlaufen, aber bei einem G3 in Verbindung mit einem IC rate ich zur radikalen Zystektomie, zumal sich das Monster bei einem G3 plötzlich rasend schnell ausbreiten kann.
    Und dies hat ganz sicher nichts mit einem “Shitstorm” zu tun.

    Eckhard

    Im Jahre des Herrn 2003 ergab es sich, dass ein hochgewachsener, äusserst gutaussehender und hochbegabter Mann Ende des Jahres, nämlich am 11. Tag des Monates November, das AKH in Hagen aufsuchte, um seine Chancen hinsichtlich seines Blasenkrebses schätzen zu lassen.


    Wenn Du wissen willst, wie es weiter ging, nachdem dieser hochgewachsener äusserst gutaussehender und hochbegabter Mann den Fuß über die Schwelle dieser Klinik setzte, dann solltest Du dies in meinem Tagebuch über die Auseinandersetzung mit einer verdammten Krankheit weiterlesen......


    Erst diese Reihe :
    https://www.forum-blasenkrebs.…harnblasenkrebs-neoblase/

    dann, bei vorgeheucheltem Interesse, diese Reihe :
    Auseinandersetzung mit einer verdammten Krankheit ( Harnblasenkrebs, Neoblase )

    Ach übrigens :
    ES GEHT MIR HINSICHTLICH DES KARZINOMES SEHR GUT.


    Gruß

    Ecke


    Und nochmals "ach übrigens:"

    Ich sehe gerade einen Brunetti, den ich wenigsten schon viermal gesehen habe.

    Guten Abend,


    von wegen "mehrere gutartige Tumoren ( pTaG1 )"
    Es gibt keine “gutartigen” Krebstumoren !
    Krebs ist ein Monster und jederzeit bereit, über den Körper herzufallen.

    Ich habe es mir ja inzwischen abgewöhnt, mich in derlei Themen einzumischen.
    Jeder soll nach seinem Gusto entscheiden.
    Aber hier haben jetzt sechs erfahrene Betroffene und ein Urologe diesem Friedrich dringlich zu einer Blasenentfernung geraten und was macht der Mann ?
    Der belatscht seinen Arzt so lange, bis ihm dieser einen Heilerfolg durch BCG vorgaukelt.
    Dann muss er auch mit den Folgen leben.

    Diese Blase wird in kurzer Zeit zur Schrumpfblase und ist dann völlig funktionslos.
    Ergo wird sie dann entfernt, aber dieser Friedrich hat dem Monster durch die Warterei auf ein Wunder wohlmöglich erst einmal noch richtig Zeit gegeben, zu mäandern und sich anderweitig einzunisten.

    Egal, es ist ja nicht meine Blase und auch nicht mein Leben, welches da so verantwortungslos aufs Spiel gesetzt wird.
    Ach ja, meine Blase ist schon seit fast 14 Jahren raus und ich hatte und habe keine Probleme........

    Eck:ecke:hard

    Hallo und guten Tag, Leute,

    liebenswerter Weise haben einige Mitglieder / innen nach meinem Befinden gefragt.


    Hier eine kurze Diagnose :
    Acht Tage in einer Schmerzklinik brachten bei Weitem nicht die erhoffte Hilfe.
    Auch wurde eine klare Ursache nicht festgestellt.

    Da es mir wegen der Schmerzen nicht möglich war, mich auf ein Bett oder Couch zu legen, liess ich von zuhause meinen Bürosessel kommen. In diesem Sessel hatte ich ja bereits drei Wochen geschlafen.
    ( Wenn das so weitergeht, ist Urlaub nicht mehr drin, denn ich werde ja nicht meinen Sessel mit an die Ostsee nehmen und den Stellplatz teuer bezahlen. Zudem habe ich immer mehr zunehmende Schmerzen beim Autofahren. Manchmal weiss ich nicht, wie ich mich setzen soll. Und damit eine Fahrt an die Ostsee ? Nääää, dafür müssen sich die Schmerzen erst drastisch reduzieren. )

    Zum Tathergang :
    Mir wurde ein Tensgerät eingesetzt, mit welchem ich bei Schmerzspitzen unterschiedlich starke Elektroimpulse über eine Antenne in Richtung Schmerzzone senden konnte. Die Antenne war längseits unterhalb der Haut, Länge ca 10 cm. Eigentlich das einzige Hilfsmittel, welches etwas Erleichterung brachte.
    Am 07. August 17 werde ich mir den Empfänger stationär einsetzen lassen, dafür braucht es wieder eine Woche Klinikaufenthalt.

    Man wollte röntgen, doch ich hatte keine Chance, mich auf den Tisch zu legen.
    Daraufhin erhielt ich eine örtliche Betäubung, aber auch diese brachte nicht den gewünschten Erfolg.
    Also wurde ich im Stehen geröngt.
    Jetzt plötzlich sollen “Wirbelplattenbrüche” die Schmerzursache sein.
    Entgegen meiner früheren Ansicht glaube ich dies nicht mehr, denn etliche Wirbelplattenbrüche habe ich schon seit Jahren, meine geliebte Ehefrau hat diese Brüche noch länger und noch mehr davon und die hat keine besonderen Probleme damit.

    Gut, die Schmerzspitzen - besonders nach dem Essen - sind geringer geworden und sind auch nicht mehr ganz so schmerzhaft wie vorher, aber dafür sind die Schmerzen jetzt permanent ohne wesentliche Spitzen vorhanden, und dies neuerdings an zwei markanten Stellen, ich will sagen, der Schmerz wandert nicht mehr wie vordem seitlich der Hüfte über eine Länge von ca. 30 cm hin und her, sondern bleibt markant an zwei doch recht weit auseinanderliegenden Punkten erhalten.

    Ich denke inzwischen, der Röntgenologe Dr. Machmalat hatte in seiner 1. Diagnose recht und die Ursache ist in einem Rippenfellriss o.ä. zu suchen.
    Und eine Suche würde sich zu einem Problem auswachsen, denn ich kann unmöglich 30 Minuten reglos in der MRT-Röhre liegen.


    Also geht dies, ( nach der Erfahrung mit der örtlichen Betäubung ), nur unter Vollnarkose und dies will wiederum der Arzt wegen meiner ganzen Vorerkrankungen ( und dem Herzflimmern in Dortmund !! ), nicht, wenn es nicht unbedingt sein muss.
    Wir werden aber einen Kompromiss finden müssen, denn so wie momentan geht es auf gar keinen Fall weiter.


    Von den Ibuflam mal ganz abgesehen werfe ich dreimal täglich 2 unterschiedliche Opiate rein. ( Gegen starke und stärkste Schmerzen..... )
    Ich bemerke mit den Opiaten - welche ja direkt auf Nervenschmerzen einwirken - aber keine Erleichterung, zumindestens nicht mehr als mit Ibuflam.


    Zudem bin ich einer der Glücklichen, der seit 2 Wochen Canabis als Schmerzmittel ausprobieren kann, jeden Tag dreimal drei Tropfen.
    Am 2. Tag nahm ich bereits 3 x 6 Tropfen, zwischendurch auch schon einem 10 Tropfen, gemerkt habe ich absolut überhaupt nichts.
    Ich werde jetzt dieses Medi bis zum Ende nehmen, ( ich denke noch so eine Woche ), aber nicht mehr nachbestellen, denn ich musste auf Privatrezept kaufen und diese Tropfen sind sauteuer !
    Dann werde ich noch einmal intensiv mit den 3 Ärzten sprechen, die sich bemüht haben, ob es da nicht doch eine andere Schmerzursachen geben und wie diese bekämpft werden könnte.
    Ich habe in meiner Verweiflung auch schon an Gegenstände gedacht, die während der Herzoperation im Balg vergessen worden seien, aber dies hätten CT sowie Röntgen ja doch wohl gezeigt......

    Einige Sachen haben sich überhaupt nicht geändert :
    Wenn ich auch nur leicht husten muss, dann schmerzt diese Erschütterung so sehr, dass ich den linken Unterarm mit dem Ellebogen und unter zuhilfenahme der rechten Hand so stark wie möglich auf meinen Leib drücke, da dies die Schmerzen etwas lindert.
    Beim Niesen hilft das nix, da sind die Schmerzen so stark, dass mir kurz schwarz vor den Augen wird.

    Auf jeden Fall selbstbemitleide ich mich gründlich, denn diese Schmerzen machen mich kaputt.

    Und dann hat mein Mäusken seit Montag die Diagnose “Schilddrüsenkrebs”, der aber wohl nicht ganz so dramatisch ist, denn der Arzt meinte, sie würde ganz sicher nicht an, sondern höchstens mit diesen Krebs sterben. Nun, mein Muckelchen ist inzwischen auch 75 Jahre alt, mit Brustkrebs und anderen Erkrankungen.
    Ganz so unrecht wird der Arzt da wohl nicht haben, aber man muss es ja auch nicht herausfordern.....


    Schönes Wochenende

    :ecke:

    Hallo und guten Abend, Thommy,

    vielen Dank für die Übersetzung.
    2013 war Synergo noch ein richtiges Thema, inzwischen ist das Interesse wohl etwas abgeflacht......

    Trotzdem :
    Obschon hier recht kräftig über Synergo gestritten wurde, teilweise sogar sehr massiv, war anscheinend niemand der tausenden Mitglieder bereit oder in der Lage, den Beitrag zu übersetzen.

    Gruß
    Eck:ecke:hard

    genau das ist es, andreas.


    das risiko, meine fleppe zu verlieren, ist mir ganz einfach zu groß.
    dazu fahr ich meine angeberkarre zu gern.
    allerdings habe ich auch immer schmerzen beim fahren, teilweise so schlimm, dass ich auf einem parkstreifen
    anhalten muss.
    selbst leichte bodenwellen machen mir dann das fahren unmöglich. ich sitze im auto und heule. vor wut und vor hilflosigkeit.....

    na gut, eventuell sind die schmerzen bei den bodenwellen durch cannabis weg.
    aber wie´s der teufel will, ist auch die fleppe nach einigen wochen weg.....

    erst einmal sehen, was diese schmerztherapie ergibt.
    vorher war der höchste level ca. 8,50, momentan liegt er so bei 7,75.
    der durchschnittslevel lag bei 6,50, jetzt ca. 6,00
    ein level von 4-4,5 würde mir völlig ausreichen

    ich habe jetzt die elektroden drin und die medikamente werden etwas erhöht.
    natürlich kann ich nicht davon ausgehen, dass die jahrelangen schmerzen jetzt innerhalb einer woche verschwinden, aber so in 3-4 monaten.......
    solange werde ich auf jeden fall ohne cannabis durchhalten.

    Hi, vito,
    beide ärzte sind mir bekannt
    mit frau dr. friesen hatte ich vor ca. 13 jahren schon einmal einen kurzen briefwechsel geführt....
    der Vater des dr. hilscher war lange jahre der behandelnde arzt meine frau....

    klar wäre es mir, ( aufgrund meiner vielen auslandsbeziehungen ), möglich, an cannabis zu kommen.
    und finanziell gäbe es auch kein problem.
    ich habe vorgestern längere zeit mit meiner tochter darüber diskutiert.
    sie zeigte verständnis, warnte mich aber vor den möglichen folgen bei frei gekauftem cannabis.
    zudem verstünde unsere polizei absolut keinen spass bei “cannabis am steuer”.
    die fleppe wäre für lange, für sehr lange zeit weg.
    und was nutzen mir 476 ps und 700 n/m, wenn diese nur in der garage rumstehen ?
    ich werde mich daher erst einmal sehr intensiv mit diesem thema befassen, bevor ich etwas tätige.

    ja, chappi war ein guter,
    mein bruder hatte ein hotel in dortmund in der kaiserstrasse.
    zu jedem dortmunder heimspiel kam eine gruppe schweizer angereist, um chappi anzufeuern.
    diese leute übernachteten -zigmal bei meinem bruder......
    man muss sich dies mal vorstellen : alle 14 tage aus der schweiz nach dortmund und wieder zurück.
    und zu den pokalspielen natürlich auch.
    alles nur wegen chappi.

    ich sehe lieber den holländer bosz in dortmund als favre.
    grund : favre steht für torsicherung, bosz für angriffsfußball.......

    samstagmittag, 10.06. bis sonntagvormittag, 11,06.

    so, nach einem vernünftigen frühstück, ( vier halbe brötchen, davon 2 stück gut belegt mit rohem schinken, die beiden anderen jeweils mit einem behälter erdbeer - bzw. himbeermarmelade, natürlich reichlich butter drunter ), allerdings mit nicht unerheblichen schmerzen in leibesmitte sitze ich jetzt vor dem lapetope, während der stimulator seine arbeit verrichtet und still vor sich hin kribbelt.
    übrigens beileibe nicht so angenehm, wie es vorher dargestellt wird. von wegen “ein zartes bis etwas heftigeres kribbeln, welches allgemein als angenehm empfunden wird”.
    das ding kann bei einer körperverlagerung oder einer plötzlichen, schnellen bewegung schon ganz schön unangenehm werden.

    tja, vito,
    wenn es in diesem unserem lande so einfach wäre, das wäre gut.
    ist es aber nicht.
    trotz der inzwischen erfolgten freigabe von cannabis zu medizynischen zwecken scheinen die versicherungen über den md einen vernünftigen einsatz dieser mittel zu verhindern.
    gestern habe ich mit dem chefarzt darüber gesprochen, ob ich nicht cannabis als schmerzmittel erhalten könne.
    er sagte, von ihm aus gern, allerdings glaube er nicht, dass ich es bekäme.
    selbst er als chefarzt einer schmerzklinik bekäme von 100 anträgen max 3 bewilligt, alle anderen würden von den krankenkassen abgelehnt.
    ich sagte ihm, er solle für mich beantragen, ich würde gegen die kasse klage erheben, falls die kasse ablehnen würde.
    er meinte, das einzige, was zum erfolg führen könnte, wäre eine massenklage gegen die versicherungen, damit sich diese sesselfurzer mal bewegen würden.
    bei den neuen opiaten würden sie die kosten scheuen, da - natürlch - die pharmamafia derartige “neue” präparate nur zu entsprechend hohen preisen abgeben würden, obschon die fertigung bekanntlich sehr einfach sei.
     
    trotzdem, 30 milliarden hätten die kassen “als sicherheitsrücklage” auf der hohen kante liegen, davon könne man schon einiges an cannabis besorgen.
    oder aber mal kleinen häusern wie dem marienhospital, ( in welchem ich eines der 97 vorhandenen betten belege ), eine entsprechende unterstützung zur modernisierung zukommen zu lassen
    es sei eine unverschämtheit, soviel geld zu bunkern, anstatt es arbeiten zu lassen.

    obschon es doch recht subjektive aussagen sind : ganz so unrecht hat der mann nicht.....

    ps.: ich schreibe alles in kleinschrift, da ich nur recht weit zurückgelehnt sitzen kann. und mit der linken hand stütze ich meine linke seite ab, damit diese nicht ganz so dolle schmerzt. deswegen komme ich nur mühsam an die umschalttaste. daher bitte ich um nachsicht.
    wer schreibfehler findet, darf sie behalten oder verwenden

    von donnerstagmittag, 08.06.17 bis samstagmittag, 10.06.17

    so, mein sessel ist jetzt da, endlich kann ich wieder schmerzfreier sitzen, eine richtige wohltat.
    und der arzt war auch da, sogar in person des chefarztes resp. klinikleiters.
    er ordnete röntgenaufnahmen sowohl vom becken als auch vom brustkorb an.
    ich machte ihn darauf aufmerksam, dass ich keinesfalls auf dem harten röntgentisch liegen könne.
    er schlug daraufhin vor, dass er vorher eine toraxinjektion machen wolle.
    gesagt, getan. ich bekam diese betäubungsspritze.
    nach einer viertelstunde sollte ich mich mit dem rücken auf den röntgentisch legen.
    keinerlei chance. ich konnte mich zwar für kurze zeit auf die rechte seite legen, aber nicht gestreckt auf den rücken.
    also wurden die röntgenaufnahmen - gottseisgetrommeltundgepfiffen - im stehen gemacht.
    “gottseisgetrommeltundgepfiffen” deshalb, weil endlich eine “richtige” diagnose gestellt werden konnte.
    Wirbelplattenbrüche in massen !

    http://www.osd-ev.org/osteopor…/wirbelkoerper-frakturen/

    von wegen gürtelrose bzw wiedergekehrter zoster.
    diese verdammten plattenbrüche sind die schmerzursache.
    der arzt ordnete den op-termin für gestern, freitag, den 09.06.17 an
    ich fragte, wie wir das problem mit den liegen lösen wollten.
    er sah mich irgendwie hilflos an. es wären doch nur 10 minuten, meinte er.

    ich erwiderte, ich würde ihn gern eine seiner hände auf eine heisse herdplatte drücken, damit er begreife, wie lang 10 minuten bei extremen schmerzen sein könnten.


    wir einigten uns darauf, dass er nochmals eine toraxbetäubung verabreichen sollte, etwas stärker als die für das röntgen vorgesehene.


    unten im op angekommen, konnte ich mich tatsächlich auf den - weich gepolsterten - op-tisch legen.
    ich wurde abgedeckt, angeschnallt, eingehaust, ( dieses trennzelt zwischen kopf und brust ), alle schwestern waren emsig unterwegs, nur der bruder fehlte, während meine schmerzen zu steigen begannen.
    nach etwa 20 minuten gab ich laut: wenn sich nicht innerhalb von 3 minuten etwas täte, würde ich mich hinsetzen, und die schwestern sollten man ja nicht glauben, dass mich die schnallen daran hindern würden.
    kurz darauf bekam ich ein starkes schmerzmittel gespritzt. das half tatsächlich nach wenigen sekunden.
    ( ein solches mittel hätte man mir ja auch spritzen können, bevor ich auf dem op-tisch lag....... )

    dann erschien herr doktor. ich sagte ihm, es wäre eine frechheit, dass ich so lange hier liegen müsse. er hätte etwas von 10 minuten gefaselt.
    das interessierte den mann gar nicht.
    jetzt dauert es nur noch 5 minuten, meinte er lakonisch.
    tatsächlich dauerte es nur ca. 3 minuten, dann war er fertig.
    insgesamt hatte ich 40 minuten auf dem op-tisch gelegen.

    als ich wieder auf station war, kam kurz darauf eine schwester und erklärte mir die funktion des stimulators und wie er bedient würde.
    seither verwende ich das gerät so alle 2 stunden für ca. 20-25 minuten.
    es sendet kleine stromstöße aus, welche über die im leib eíngebrachten elektroden an die schmerzstelle geführt werden, um diese schmerzen zu unterdrücken.
    über eine fernbedienung kann die stromstärke reguliert werden.
    es scheint etwas zu helfen, denn seither bin ich von diesen extremen schmerzattacken verschont geblieben.


    die ärzte meinen, es würde etwa 4 bis 6 wochen dauern, bis sich die sache richtig eingespielt hätte. danach, wenn alles in ordnung sei, bekäme ich einen kleinen empfänger unter die haut transplantiert, den ich dann mit der fernbedienung einstellen könne.
    wir werden sehen........

    die nacht habe ich wieder im sessel schlafend verbracht.
    seit gestern abend habe ich ein unangenehmes bauchgefühl, so einen druck und schmerz gleichzeitig.
    hier kann es sich durchaus um eine nebenwirkung der opioiden tabletten handeln, die ich dreimal täglich reinwerfe.


    frühstück und abendbrot sind reichlich und gut, mittagessen so na ja, großküche aufgewärmt...

    ich werde jetzt gleich die cafeteria aufsuchen und ein großes eis mit noch mehr sahne verschlingen

    schönen samstag

    von mittwochmorgen, 07.06.17 bis donnerstagmittag, 08.06.17

    der verwaltungsmensch, mit welchem ich letzte woche sprach, als ich mich anmeldete, sagte, ich solle früh, so gegen 07 uhr kommen, dann brauche ich nicht zu warten.
    ich war also um 07 uhr da.
    nach der aufnahme war es so gegen 07:15 uhr, als ich auf dem zimmer war, so gegen 07:20 uhr.
    ich hatte ein einzelzimmer gebucht, nennt sich komfortzimmer, ca. 16 qm groß, mit bad/toilette ca 22 qm

    ausser daß mir noch ein frühstück und etwas später ein mittagessen angeboten wurde, passierte erst einmal gar nichts.


    um 16:00 uhr hatte ich ein arztgespräch, welches ich aber nicht klüger als vorher wieder verliess......
    ich hatte den arzt, ( sowie alle schwestern ), darauf hingewiesen, dass ich keinesfalls im bett schlafen könne.
    man hat es dann natürlich trotzdem versucht, mich hinzulegen, aber ich hatte nicht die geringste chance, die schmerzen stiegen enorm an.
    ich regte an, meinen sessel von zuhause zu holen und wies einen mitarbeiter entsprechend an.
    in der zwischenzeit kamen die schwestern auf die idee, einen sessel von der intensiv zu holen. den konnte man mehrfach elektrisch verstellen.
    ich habe mich dann abends reingesetzt, aber je länger ich da drin saß, desto schlimmer wurde es, bis ich in dem stuhl nicht mehr sitzen, geschweige denn schlafen konnte.
    jetzt kam so gegen halb drei die nachtschwester und versuchte, mich in eine andere position zu bringen.
    sie rief auf der intensiv an, ob ihr jemand helfen könne, denn die leute dort kannten sich ja mit diesem sessel wohl besser aus.
    inzwischen kümmerten sich drei schwestern um mich.
    weil das problem nicht lösbar war, wurde ein anderes bett geholt, eines, welches man "halbieren" konnte.


    mir hatten die schwestern während dieses umbaues einen halben liter paracetamol eingeflößt und schlaftabletten eingetrichtert. ich hatte den umbau kaum mitbekommen. da war man schon sehr froh.
    aber gegen 04:00 uhr war schon wieder alles vorbei, ich wachte vor schmerzen auf und habe mich dann bis kurz vor sieben rumgequält.


    keinesfalls werde ich nochmals eine nacht in dem gerät verbringen !!
    inzwischen ist es fast 11:00 uhr, ich habe noch keinen arzt gesehen und warte auf meinen sessel

    Hi, Christina,

    Deine Schulterschmerzen kann ich nachvollziehen.
    Mein geliebtes Eheweib hatte vor ca. 15 Jahre gleiche Probleme.
    Beide Schultergelenke verklebt.
    In Hellersen sind dann die Medizyniker mit irgendeinem Gerät dazwischengegangen und haben die Gelenke regelrecht aufgesprengt, erst das linke Gelenk, ein halbes Jahr drauf das rechte Gelenk.
    Höllische Schmerzen, besonders hinterher bei den Bewegungsübungen.
    Was hat mir mein Mäusken leid getan.....

    Hmm, Novaminsulfon hatte ich bereits Ende letzten Jahres probiert, ( siehe 18.Nov. 2016, Nr.: 469 )
    Es hat mir nicht sonderlich geholfen.
    Noch heute morgen habe ich wieder einmal - versuchsweise - anstatt der üblichen beiden Ibu 400 zwei Nova 500 in Verbindung mit 30 Tropfen Tramadol eingeworfen.
    Nach einer Stunde waren die Schmerzen noch gleich.
    Dann habe ich doch wieder 2 Ibu genommen und eine halbe Stunde später ging es etwas besser.....
    Und der Beipackzettel von Novaminsulfon liest sich in den Nebenwirkungen noch schlimmer als der von Ibu, hi, hi.

    Gruß
    Ec:ecke:ke

    Hallo und guten Tag, Leute,

    es ist jetzt schon länger her, daß ich geschrieben habe, aber es gab auch kaum etwas - ausser permanenter, immer stärker werdender Schmerzen - zu berichten.
    Die Diagnose lautet “interkostale Neuralgie”, klasse, das ist so ähnlich wie “vegetative Distonie”, es kann ergo alles bedeuten.....
    Also ich denke, es handelt sich um einen erneuten Ausbruch von Zoster, ( Gürtelrose ), welchen ich schon einmal vor 35 Jahren - wenn auch Gottseidank nur in geringem Umfang - hatte
    Ich habe jetzt alles durch, Schmerzambulanz, Akupunktur und unterschiedlichste Medikamente, nichts, aber auch gar nichts hat wirklich und zuverlässig geholfen.
    Am besten wirkt noch Ibuflam in Verbindung mit Tramadol-Tropfen, aber Ibuflam ist in diesen Mengen, ( ich werfe ja alle 2-3 Sunden 2x400 rein ), nicht gerade gut für die Magenschleimhaut......

    Zusätzlich kommt, dass ich seit gut 6 Wochen plötzlich hyperkontinent bin.
    Bis dahin konnte ich nachts so um die 1 1/2 Liter in den Bettbeutel pinkeln, seither geht gar nichts mehr, von einem Tag zu anderen. Na gut, ab und an ist mal ein viertel Liter bis ein halber Liter im Bettbeutel, aber selten.
    Es kann sich nicht um eine Vernarbung o.ä. handeln, denn mit einem 14-Katheter komme ich jedesmal problemlos in die Neoblase. Ich denke, es legt sich eine Falte vor meine Harnröhre......

    Seit 3 Wochen schlafe ich im Bürosessel, da ich mich nicht mehr hinlegen kann. Die Schmerzen beim Liegen rauben mir den Atem.
    Heute morgen gegen 09:00 Uhr wachte ich im Sessel auf. Es ging mir den Umständen entsprechend gut, die Schmerzen waren auszuhalten.
    Ich war der Meinung, es mal mit “insbettlegen” zu versuchen, da ich doch sehr müde war.
    Kaum lag ich, da durchfuhr mich ein bestialischer Schmerz, der jetzt, um 15:30 Uhr, immer noch anhält, wenn auch nicht so schlimm wie heute morgen.....
    Es war geradeso, als wäre etwas in mir abgerissen, direkt unter der linken kurzen Rippe.
    Boah aii, das tut vielleicht weh, das treibt einem die Tränen in die Augen.

    Die Ärzte wissen nicht mehr, wie sie mir helfen könnten, daher werde ich ab nächsten Mittwoch in eine Schmerzklinik gehen.
    Wenn ich etwas Glück habe, kann man mich da medikamentös richtig einstellen oder ich bekomme so einen elektrischen Impulsgeber.
    Und Glück muss ich haben, denn so wie momentan mit den Schmerzen kann es auf gar keinen Fall weitergehen.

    Hat jemand eventuell, möglicherweise, vielleicht schon etwas ähnliches erlebt und kann mir raten ?
    Ich wäre wirklich für jeden vernünftigen Ratschlag dankbar.

    Gruß
    Ec:ecke:ke

    Hi, hi,

    ich denke mal, ihr habt den Fehler gemacht, längere Zeit, ( über 1 Jahr ?? ), nicht mehr zugegen gewesen zu sein.

    Derartig lang Abwesende werden vom Administrator gnadenlos gecancelt......

    Dies erseht ihr ja auch aus dem Avatar. Da steht nämlich schön magentafarben "Neues Mitglied" mit 2 Beiträgen.


    Na ja, wichtiger sollte das doch sehr positive Ergebnis nach 6 Jahren sein.


    Gruß

    Eck:ecke:hard

    Mein lieber Chris(tus),(tian),(topherus),(toph),


    die Sache mit dem Duzen ist recht einfach herauszufinden :

    Einfach mal 10 Beiträge nachlesen, hi, hi......


    Zur Sache :

    Sofort, und damit meine ich, ( ich persönlich ), unverzüglich, eine TUR-B durchführen lassen, damit die Raumforderung in der Blase einwandfrei diagnostiziert werden kann.

    Wenn Du nämlich etwas zu lange wartest, dann wirst Du möglicherweise kein Blut mehr im Sperma finden können, denn dann ist auch das Sperma weg......


    Gruß

    Eck:ecke:hard

    ( Da isser ja wieda )

    ...aber natürlich bleibt jetzt eine gehörige Menge Geld für die "schönen Dinge des Lebens" übrig, Wolfgang.
    Sieh mal, ich habe mir jahrelang jeden Sonntag 2 Stangen RothHändle geholt, die Stange für 50,00 Euro, macht nach Adam Riese 400,00 Euro im Monat und 4.800,00 Euro im Jahr.
    Dies bedeutet, ich habe in den letzten zwei Jahren 9.600,00 Euronen mehr zur Verfügung gehabt.
    Diese habe ich zwar nicht gespart, aber eben für "schönere Dinge des Lebens" ausgegeben, z.B für mein geliebtes Eheweib.
    ( Das arme Mädchen hat jetzt endlich mal etwas zum anziehen, wenn es zum Einkaufen ins Städtchen fährt, hi, hi..... )
    Und für mich. ( Meine Freundinnen wollen schliesslich auch verwöhnt werden. )

    Hi, hi, Chris,


    ehrlich gesagt ist es mir hundefurzegal, ob andere Leute Entzugserscheinungen hatten oder nicht.
    Und ich sehe es auch nicht als “Erfolg” an.
    Erfolge muss man sich erkämpfen.
    Ich habe nicht kämpfen müssen, ich habe einfach nicht mehr geraucht.......


    Rowena, Du musst es so halten wie der starke Raucher Mark Twain, welcher sagte :
    “Es ist doch überhaupt kein Problem, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe es schon hundert Mal getan.”


    Kalifin, auch ich denke, derlei Entzugserscheinungen entstehen im Kopf.
    Aber ich habe gut reden bzw. schreiben, ich kenne genügend Leute, die sich richtig gequält und nach Monaten den Kampf gegen das starke Suchtmittel Nikotin dann doch verloren haben.....


    Gruß
    Ec :ecke: ke

    Menschenskind, ich hatte ganz vergessen :
    Gestern vor 2 Jahren habe ich - als RothHändle-Raucher ohne Filter mit 60 Stück täglich - in der "Raucherloge" der Dortmunder Herzklinik die letzte Zigarette reingezogen. Habe die Zigarette ausgedrückt, mir gesagt : "Petersmann, das war Deine letzte Zigarette" und habe seither keine einzige Zigarette mehr geraucht.
    Natürlich auch keine Zigarre, keinen Zigarillo, keine Pfeife und auch keine Elektrozigarette.
    Und ich hatte absolut keinerlei Entzugserscheinungen, wie diese so häufig beschrieben werden, trotz einer 57-jährigen Raucherkarriere.
    Ich habe ganz einfach aufgehört.....


    Mein geliebtes Eheweib freut sich wegen des fehlenden Rauches und Gestankes und meine Tochter ist mächtig stolz auf mich.
    ( Ich übrigens auch, denn dies hätte ich niemals für möglich gehalten. )


    Ec :ecke: ke