Beiträge von Michaela B

    DANKE! Danke für alles, was ich hier Ende 2019 geschenkt bekommen habe an Informationen und Hilfe!

    Meinem Freund, für den ich mich hier informieren durfte, geht es nun recht gut. Ja, in seinem gewohnten zu Hause und Umfeld fühlt er sich am wohl. Dank eurer Hilfe konnte ich ihn zu der Entscheidung Urostoma raten und dafür ist er mir dankbar. Denn der Rat erfüllte seine Bedürfnisse für seine "Gewohnheiten".

    Genau diesen Dank möchte ich ans Forum weiter geben!

    Ohne euch wäre sogar ich als "relative" Fachkraft wie der Ochs vorm Berg gestanden.

    Alles alles Liebe für UNS ALLE 2020!

    Guten Morgen,

    wenn da was(?) drückt (wo genau) und der (vorausgesetzt) weiche Stuhl nur bleistiftartig bzw. in Löffelportiönchen abgehen kann, muss das abgeklärt werden.
    Da hilft nur eine Koloskopie ansonsten bleibt es beim Rätselraten und Einläufen wenn der Druck zu groß wird.
    VG Waldemar

    Nun ist ja die Anastomose im Dünndarmabschnitt, Waldemar, und ich denke, da liegt die Ursache. Abgeklärt muss das schon werden auf Dauer. Doch so zwei, drei Wochen sollte man dem Darm geben nach so einer OP....

    Ja, Wolfgang, ich vermute auch, dass noch Geduld notwendig ist.

    Freund T. - gerade in der AHB in Badenweiler nach radikaler Zystektomie mit Anlage eines Urostomas - beklagt sich, - es ist der 24. post - operative Tag, dass er sehr oft auf Klo muss und dabei nur esslöffelweise kacki kann. Dass er muss, kündige sich außerdem häufig durch Bauchkrämpfe an.

    Er isst und trinkt Normalkost mit Fleisch und Fisch und Pizza und Schwarzwälder - Kirsch :D (er ist ja im Schwarzwald und hat heute seine erste Schwarzwälder verdrückt und meinte, soviel Schnaps hätte er noch nicht in einer Torte erlebt).

    Ich hab gefragt: hast du das bei der Aufnahmeuntersuchung gesagt? Ja, und der Arzt habe gemeint, dass er Geduld haben müsse.

    Was hat die Diätassistentin gesagt? Dass da halt eine enge Stelle sei.

    Aber wieso ist da ein enge Stelle? hat er gefragt.


    Nun bin ich sowieso erstaunt, dass er bereits ganz normal isst - aber er hat ja schon im Krankenhaus Vollkost bekommen.

    Ich schätze, dass der Arzt einfach recht hat.


    Nun möchte ich die Urostoma-Träger hier fragen: wie war das bei euch? Wie habt ihr die ersten Wochen nach der OP verdauungstechnisch erlebt? Hattet ihr ähnliche Probleme und erwartet T. da einfach viel zu viel nach 3 Wochen und drei Tagen????

    Vielen Dank für eine Antwort <3

    Umsonst Sorgen gemacht, puuuuh, morgen darf er nach Hause. Es scheint mittlerweile wohl doch Antibiotika zu geben. Die muss er die nächsten Tage noch nehmen. Morgen legt er die Beutelwechsel-Prüfung - mit Benotung - wie die Stomaberaterin meinte ;);), ab - dann darf er nach Hause. Die Reha in Badenweiler tritt er wie vorgesehen an. :)))

    Nun ist es so, dass ein MRSA - Virus im Urin festgestellt wurde. Frage: wem ist es ähnlich ergangen und wie ist dann das weitere Vorgehen? Mir ist bekannt, dass bei OP's so etwas passieren kann. Ich habe 2017 nach meiner TEP auch gezittert. Oder hat er sich den irgendwo anders eingefangen, durch Besuch zB?

    Mit dem Thema kenne ich mich gar nicht aus. Jetzt werden wahrscheinlich Antibiotika ausprobiert? Und mit Entlassung ist erst mal nix. Kann er dann überhaupt die Reha am 21. November in Badenweiler antreten?

    die beiden bakterien heißen

    Enterococcus faecium

    Enterococcus faecialis

    Am vergangenen Mittwoch hatte T. seinen Tiefpunkt. Keinen Appetit, tierisch Schmerzen - Tal der Tränen.

    Nachdem ihn die Schwester unter die Dusche "gejagt" hat und er mit einer angewärmten Zudecke ein bisschen ausgeruht hatte, gings schlagartig aufwärts und abends habe es ihm geschmeckt. Am nächsten Tag kam er auf Normalstation und am Freitag abend kam die erlösende Botschaft: kein Lymphknotenbefall. Eine Schiene ist schon gezogen, die nächste soll am Montag gezogen werden. Die Entlassung ist für Dienstag geplant. Rehaantrag läuft, mit der Verdauung haperts noch ein wenig aber er hätte neulich gern noch eine Portion gedünsteten Fisch gehabt :).

    Eingebettet ist er in eine - ja Armada an hilfreichen Freunden vor Ort. Wunderbar.

    Nun doch noch ein paar Worte zu mir:

    Ich habe viel über mich selbst gelernt. Das ist schon erstaunlich, wie sehr ich im Mitempfinden bei geliebten Menschen Zerfließen kann. Und bereit bin, alles mögliche zu tun, obwohl vieles gar nicht unbedingt notwendig ist. Insofern hast du rainer schon recht gehabt, dass es teilweise übertrieben war. Es hat mir gezeigt, dass ich mich mal um mich selber kümmern muss, nicht um nun egoistisch unterwegs zu sein, sondern hinzugucken, was in mir so rumort. Bloß: wenn mein Mann "auf den Tisch gehauen" hätte im übertragenen Sinne, das wäre so gar nicht gut gewesen. Da er mich kennt, hat er das auch nicht getan. :). Jetzt kann ich mich verstärkt wieder ihm und uns zu wenden; es ist ein großer Brocken erst mal von mir abgefallen mit L0.

    Schönen Sonntag zamm

    Weia! Aber das mit der Stomaschwester find ich super. :)

    Super! Wir, alle Freunde von T., sitzen wie auf heißen Kohlen - der Lymphknotenbefund ist noch nicht da. Ich bin gespannt, was du von der Reha erzählst. Wenn T. auch nach Bad Rappenau kommt (stand an 4. Stelle der Liste), lernt ihr euch vielleicht sogar kennen ;).

    Freund operiert; wurde um einen Tag vorgezogen. 5 Stunden hat die OP selbst gedauert. Nun ist er heiser - 5 Stunden Intubation fordern! Es geht ihm gut und er bleibt noch ein paar Tage auf der Überwachungsstation.

    Kennt jemand eine gute Reha-Klinik speziell für Urostoma - Träger in Baden-Würtemberg, evtl. sogar um/Nähe Karlsruhe? Danke für hilfreiche Hinweise.

    Hallo Dieter, wie geht es dir?

    Also dass ich den thread erst jetzt gefunden habe?!

    Der liebe Gott hat wohl gemeint, dass ich mal aus meiner Dus(s)eligkeit aufwachen soll und in die Pötte kommen, um meinem Freund, der am 30.10. seine OP bekommen soll, ordentlich und nicht als Betäubungstablette beizustehen. T. ist genau so jung wie du :)

    Es ist total positiv deine Geschichte zu lesen, vielen Dank dafür. Und noch am Tag der OP hier geschrieben, wow.

    Es wäre super, noch weiter von dir zu hören. Zum Beispiel wie so eine Reha abläuft.

    Schau mal in diesen Link : hier klicken


    etwas umfangreicher, aber alles erklärt.


    Gruss Rainer

    Vielen Dank Rainer! Sehr hilfreich. Ich werde ein Tagebuch eröffnen; - das wird sich nicht nur mit "Kreativem" befassen, sondern erst mal viel damit, was für Sorgen und Ängste mich plagen, wie z.B. das gestrige Gespräch mit T. verlaufen ist usw. usf. Denn es hat sicher nicht jeder hier im Forum Lust drauf, das Blablubb einer bekloppten Angehörigen zu lesen, die sich, zumindest oberflächlich betrachtet, bald mehr Sorgen macht, wie der Patient selbst. Das Tagebuch wird offen sein, denn ich vermute, dass ich so manches Kopfwaschen brauche, um wieder auf den Teppich zu kommen....Soviel kann ich vorab andeuten: jegliches genaueres Nachfragen meinerseits wurde eher zurückhaltend bis achselzuckend beantwortet. Ob ihn der Chef selbst operiert? Naja, das weiß er nicht mehr so genau, er könne das ja eh nicht überprüfen, schließlich sei er in Vollnarkose. Na, da hat er doch recht! :emojiSmiley-16: Ob der Arzt was zur Ernährung gesagt hat? Ja, es wird sich wohl alles ändern, aber sein Müsli wär schon noch klasse, wenn er das essen könne. Denn das Krankenhausessen hätte er ja schon beim Aufenthalt zur TUR nicht vertragen und Durchfall bekommen :emojiSmiley-15:

    Beckenbodengymnastik? Das werden die ihm schon in der Reha beibringen. Die Kontinenz habe ich erst gar nicht angesprochen.....

    sms verschicken üben? Da habe er jetzt kein wirkliches Interesse.

    T. wollte lieber Quiz mit mir spielen. Das ist so eine Art online Wissens - Quiz a la: wer wird Millionär. Dem habe ich mich gebeugt :emojiSmiley-01:. Ich glaube, und mein Mann stimmte mir zu, dass er es besser macht als ich: erst mal alles auf sich zukommen lassen. Auch ne Lektion für eine Kopfkinotante wie mich.

    Ich habe mal eine Frage zur Beckenbodengymnastik: ist es sinnvoll, schon vor der OP damit zu beginnen? Nach dem Motto: dann kennt man das Prinzip?

    Ich selbst kenne das Beckenbodentraining nach Benita Cantieni. Ich mache das für mich (äh, schon länger nicht mehr....schäm!) wegen meiner angeborenen Hüftfehlstellungen beidseits und ständigen Kreuzbeinschmerzen. Mit meinen beiden künstlichen Hüftgelenken wäre das auch wieder sehr sinnvoll. Das andere Beckenbodentraining, also das mit nur zammkneifen der äußeren Muskelschicht und Harnstrahlunterbrechung kenne ich natürlich auch - ich persönlich habe damit Null Probleme, hab das deshalb als nicht zielführend für die Hüftmuskulatur gesehen, könnte es aber T. erklären.

    Frage - ich weiß nicht, ob das hier her gehört, dann bitte gerne verschieben, aber ich hab gesehen, dass man auch einen Blog aufmachen kann und dass es eine Rubrik "Kreativ" gibt - doch hab ich nicht gesehen, wo man da genau den Blog in der Kategorie aufmachen kann - das wäre was für mich. Durch Kreativität kann ich gut abschalten und entspannen. Leider hat mein Freund schon zig Socken und Mützen ;), aber was könnte er noch praktisches gebrauchen im Khs und nach OP oder in Reha? Eine Nähmaschine hab ich auch - für Tipps wäre ich dankbar.

    Danke Elbfrau. Er steht mit den modernen Medien auf Kriegsfuß, hatte bis jetzt ein i-pod. Welche, wie ich hörte, eingestellt werden, aber mit denen konnte man eh nicht telefonieren. Ich selbst hab auch kein smartphone :emojiSmiley-46:, aber ein Handy. Ein Handy hat er von seinem Freund bekommen und es ist eine gute Idee : da werde ich drauf bestehen, dass wir noch sms üben. Neulich - da hatte er es noch neu, hats noch nicht geklappt. Das hab ich schleifen lassen, gut dass du mich dran erinnert hast.

    Die erste Zeit nach der OP kann hart sein. Dadurch, dass der Darm durchteilt wurde, schwillt er an. Manchmal hilft dann nur noch eine Magensonde. Das ist nicht so ungewöhnlich Fragt nach der Art der Anastomose, der neuen Verbindung der durchtrennten Darmstücke. Ich habe eine Seite zu Seite Anastomose bekommen. Dabei wird der Darm aufgeschnitten und die Seiten aneinander gelegt. Dadurch schwillt er anders und nicht so komplett und schnell zu, was eben die Magensonde notwendig machen würde. Ist ein bisschen aufwändiger und teurer, aber eben auch sicherer und ich hatte im Anschluss überhaupt keine Probleme nach der OP.


    Für die OP benötigt man vor allem Geduld und Humor mit sich selbst und den Umständen. Und natürlich einen erfahrenen und sicheren Chirurgen, was Neoblasen betrifft. Bitte fragt ihn nach seinen Erfahrungen. Ein guter Arzt und Chirurg wir Euch ehrlich antworten.Und hört auf Euer Bauchgefühl. Ich habe meinem Operateur von Anfang an vertraut und das hat mir vieles leichter gemacht. Ich wusste einfach, er weiß was er tut und ich gebe mein bestes, seinen Arbeit zu unterstützen.

    Herzlichen Dank, Mandelauge! Ich werde vorsichtig nachfragen, was ihm denn der Arzt bei der Aufklärung bezüglich der Darm"narbe" gesagt hat. Und auch noch mal nachfragen, wer ihn operiert. Soweit ich mich erinnern kann, ist es aber der Chefarzt selbst. (Städt. Klinikum Karlsruhe, Urol.)

    Auf der einen Seite ist Aufmerksamkeit wichtig, aber überfordern möchte ich ihn auch nicht durch meine Fragen. Ich machs so: ich frag ihn, ob ich ihn noch was zum Aufklärungsgespräch fragen darf, das er neulich gehabt hat und ob er da Unterlagen mitbekommen hat.

    :| Grüße