Beiträge von JoergA

    Bestrahlung Prostata (Cyber Knife)und Abschlussgespräch hinter mich gebracht. Bisher keine Nebenwirkungen, Blutwerte sind auch OK.Kontroll MRT in 3 Monaten, vorher ist eh noch mal 2. Kontroll CT Körperstamm. Normalerweise erfolgt die Kontrolle über die Bestimmung des PSA Wert, da dieser trotzt Infiltration unauffällig war, wird zur Sicherheit ein MRT gemacht.


    Nebenwirkungen können auftreten, von Durchfall bis schleimiger Stuhl. Kann, muss nicht.Und klingt wenn denn dann nach 3-4 Wochen sehr schnell ab.

    Primärtumor Blase wird erst mal nicht bestrahlt da ich ja ADC + Immuntherapie bekomme und hier ja schon ein signifikanter Response eingetreten ist. Zudem laut Onkologin die Bestrahlung allgemein die Wirksamkeit der Immuntherapie noch erhöht bzw. wie ein Booster wirkt.

    Moin


    da würde ich auf jeden Fall nochmal nachhaken. Die Urologen sollten dir schon genau erklären, ob was gewachsen ist oder nicht. Was ich mir, wenn die ADC+ Immuntherapie gut angeschlagen ist, eigentlich schlecht vorstellen kann. Denn das ginge ja eher in Richtung Therapieversagen.Dann müsste die Therapie ja angepasst werden. Klarheit wird ja auf jeden Fall das nächste CT bringen. Antibiotikum scheint ein Hinweis auf Entzündungen zu sein.


    Ich kann nur raten immer genau nachzufragen und sich auch die Blutwerte die viele Hinweise geben sich erklären lassen.Die Zeit müssen sich gerade Urologen nehmen.Du hast ein Recht darauf.

    Bei einer TUR B schauen die genau rein, noch besser als eine normale Spiegelung. Was haben die Urologen denn gesagt dazu? Kam das Blut ausschließlich vom Tumor?

    Ich würde auch die Prostata genau untersuchen lassen.Ultraschall. Nicht das es daher kommt.

    Harnwegsentündungen können da auch sehr hartnäckig und langwierig sein. Ich denke mal das du auch Antibiotika über den Tropf im Krankenhaus bekommen hast.

    Wichtig ist auch die Blutwerte immer im Auge zu behalten.


    War aber richtig die Urologie zu informieren. Bei den "Gewebeteilchen" vermute ich mal das es sich um Koagel(geronnes Blut) handelt. Wenn diese Überhand nehmen, dann kann es zur Nierenstauung kommen. Blasentamponade nennt man das, der Harn kann nicht mehr richtig abfließen.


    Aber jetzt keine Panik, das merkst du sofort , da bekommst du langsam ansteigende starke Schmerzen in den Flanken und Penis. Ich war da schon von betroffen.Da direkt Notaufnahme kann ich nur empfehlen damit ein Katheder gesetzt wird.


    Ich verstehe das jetzt nicht ganz mit der Glättung des Tumors. Wenn der muskelinvasiv ist, was wollen die da glätten? Was sie entfernen können müssten sie ja schon längst entfernt haben.


    Kopf nicht hängen lassen das wird schon. ADC + Immuntherapie macht dem Krebs den Garaus :)

    Zitat

    Die RCT erfolgt nach transurethraler Tumorresektion und es ist daher für die Therapie eine gute interdisziplinäre Kooperation zwischen den behandelnden Fachdisziplinen wie Urologie, Uro-Onkologie und Radioonkologie/Strahlentherapie erforderlich. Sehr wünschenswert wäre auch eine häufigere interdisziplinäre Beratung von Patient:innen vor Therapieentscheidung. Dies findet leider noch viel zu wenig statt."


    Kann ich nur bestätigen. Die Zusammenarbeit ist von seiten der Urologen oft grottenschlecht. Wenn man sich nicht selber informiert und dahinterklemmt, passiert gar nichts.Die Urologen kochen da ihren eigenen Brei.


    Dabei sind die Therapiemöglichkeiten heute sehr vielfältig und werden auch immer vielfältiger und besser.


    Ich kann immer nur raten, mit allen drei Fachbereichen zu sprechen und dann zu entscheiden. Aus meiner Sicht bringt es auch nicht viel, sich eine Zweit und Drittmeinung vom Urologen zu holen, weil die den gleichen Blickwinkel haben wie der erste Urologe. Da tut sich an sich nichts.

    Gestern war Termin in der Urologie wegen Kathederwechsel.

    Linker Harnleiter noch zögerlicher Ablauf,Rechts guter Ablauf.

    Oberärztin hat sich das vermerkt und wir im neuen Jahr mit dem Chefarzt darüber sprechen, ob die Nierenfistelkatheder durch eine Harnleiterschienung ersetzt werden.

    Es wäre auch gut möglich, dass man sogar auf eine Schienung komplett verzichten kann, da ja der Response der Tumore weiter fortschreitet.

    Befundbesprechung war positiv. Rückgang des Lokaltumors und der Metastasen um mehr als 50 %.Partial Response. Blutwerte gut,zwei Leberwerte sind leicht erhöht durch ADC. Allgemeinbefinden sehr gut.

    Therapie wird weiter fortgesetzt, Onkologin ist zuversichtlich bezüglich komplette Remission. Beim Kathederwechsel nächste Woche werde ich ansprechen ob jetzt eine Harnleiterschienung möglich ist, damit die Nierenfistel herauskommen.

    Moin


    über die Trimodulare Therapie gab es hier schon heftige Diskussionen, deswegen halte ich mich da etwas zurück.Ein großer Teil der Forenteilnehmer bevorzugt die ja die Blasenentfernung.


    Ich persönlich habe mich nach reifer Überlegung 2021 für den Blasenerhalt entschieden. Da wurde der Krebs auch festgestellt. Was jetzt ist, sind Rezidive.4 Jahre ging alles gut, nun aber man muss bei Blasenkrebs immer mit einer hohen Rezidivrate rechnen.

    Ich würde mich immer wieder für eine Trimodulare Therapie(2021 gab es diesen Begriff noch nicht) entscheiden. Zudem haben sich die Möglichkeiten ja rasant weiterentwickelt. Allein was durch Bestrahlung mit Cyberknife möglich ist.Dann ADC und Immuntherapie.


    Aussage meiner Onkologin:" Die Therapien entwickeln sich rasant weiter und werden immer besser"

    Aussage des Chefarztes der Urologie:"Wenn der Primärtumor zurückgeht oder sogar ganz verschwindet, stehen ihnen alle Optionen offen.

    Aussage meines Strahlendoc(sehr kompetenter Mann)" Blasenkrebs lässt sich gut bestrahlen, bei der Prostata wäre das erste Wahl(so wie bei mir jetzt)


    Also, wenn du mit dem Gedanken einer Trimodularen Therapie spielst, informiere dich. Spreche mit Onkologen,Strahlentherapeuten und Urologen über Möglichkeiten und um Chancen auszuloten. Und mach dir klar, dass dies auch mit vielen Nebenwirkungen verbunden ist. Was Bestrahlung betrifft, suche dir eine Strahlenpraxis, die ein Cyber Knife Gerät hat. Das ist die Zukunft. Ich habe das Glück, dass mein Strahlentherapeut eins hat und dieser quasi um die Ecke ist.


    Lasse dich umfassend beraten und treffe dann eine Entscheidung zusammen mit deinen Ärzten. Du musst hinter der Therapie stehen. Meine Erfahrung, Urologen sind bei der Tri Therapie erst sehr skeptisch gegenüber . Hat man sich aber dafür entschieden heißt es "Kann man gut machen wenn sie den Plan haben". Mir wurde das mal so erklärt, dass die Urologen es sagen müssen, wenn sie aus urologischer Sicht nichts mehr machen können als die Entfernung.


    Was die RNA Sache betrifft: Biotech hat ja den Impfstoff gegen Corona nicht primär gegen Corona entwickelt, sondern als Krebsmedikament. Durch die Corona Epidemie ist quasi da ein riesiges Labor entstanden, mit riesigen Datenmengen.Den das Prinzip ist ja auch bei der Krebsbekämpfung ähnlich. Es laufen wohl Phase III Studien in GB ab. Wann mit einer Zulassung zu rechnen ist,schwer zu sagen aber Phase III Studien laufen immer auf eine Zulassung hin.Experten sagen zwischen 2026 und 2028 ist alles möglich


    Ein paar Links zu einlesen in dieses sehr interessante Thema:



    BioNTech | Therapiefelder


    Wie der Körper selbst den Krebs bekämpft: In der Krebs-Forschung gibt es große Durchbrüche
    In der Krebs-Forschung gibt es riesige Fortschritte. Immuntherapien helfen dem Körper, sich selbst zu heilen. Ein Überblick.
    www1.wdr.de

    BioNTech-Gründer im Interview über neue Krebstherapien: „Klonkrieger, die präzise den Krebs erkennen“
    BioNTech-Gründer Özlem Türeci und Uğur Şahin erforschen, wie sich Krebs effektiver behandeln lässt. Wie es gelingen kann, erklären sie im Interview.
    www.apotheken-umschau.de

    Moin

    Ja Pembrolizumap und Enfortumap Vedotin,III. Zyklus ist jetzt gerade zu Ende.1.Kontroll CT letzte Woche, Befundkontrolle Onkologin am 11.12.

    Wie ich schon schrieb, fing das "suppen" kurz nach Beginn der Therapie an. Am Anfang kam auch schon mal ein Schwall Blut aus der Blase. Sonst im moderaten Bereich, mit 3- 4 Einlagen kam ich pro Tag über die Runden.Meist suppte das beim Gehen oder Anstrengungen. Das ist jetzt für mich komisch, da ich ja ein Nierenfistelkatheder habe, der Harn wird also vorher abgeleitet. Da war der Urin seit der Beginn der Therapie OK.

    Man merkt schon das sich im Körper einiges tut, das erwähnte auch die Laborassistentin.Am Anfang hatte ich auch heftige Fieberschübe.


    Seit einer Woche ist die Einlage trocken. Bin mal gespannt.Blutwerte sind im Normbereich. Befinden Top.Ich könnte Bäume ausreißen.

    Blut und Sekret hatte ich auch in der Einlage. Trotz Ableitung über Nierenfistelkatheder. Mal mehr, mal weniger. Es fing an kurz nach Beginn des ersten Zyklus. Mein Urologe meinte, dass der I.Zyklus ziemlich heftig ausfallen würde, vielleicht meinte er das. Es "suppte" immer wieder, mal mehr, mal weniger, vor allem beim Stuhlgang, wenn man drücken musste. Seit einer Woche jetzt nichts mehr, alles trocken. Bei Stuhlgang, wenn drückt, kommt klarer Urin raus.

    Nun am 16. ist Kathederwechsel, vielleicht kann man dann schon sagen, ob auf eine Harnleiterschienung gewechselt werden kann.


    Blut war auch mal im Beinbeutel, das war aber dann Harnwegsinfekt.

    Wie sich jetzt Blutungen verhalten im Kampf zwischen Therapie und Krebs, schwer zu sagen. Ich habe die Information, dass bei der Immuntherapie Blutungen des Karzinoms nicht vorkommen bzw. ursächlich sind.Beim ADC weiß ich es nicht, kann ich mir hier aber durchaus vorstellen da das Chemotaxi ja hoch dosiert ist.Werde da mal in 2 Wochen meinen Urologen drauf ansprechen.

    Blasenkarzinom Rezediv (pt2 G2) mit Streuung in die Prostata(Score 6) und Leber(moderat)


    Ich bekomme seit Mitte Oktober Enfortumab Vedotin in Kombination mit Pembrolizumab. Jetzt im III.Zyklus.

    Vertrage ich alles sehr gut. Fieber hatte ich paar Tage am Anfang. Aussage Laborassistentin "Es wirkt".

    Blutwerte haben sich stark verbessert, wieder im Normbereich, auch die Leber und Nierenwerte unauffällig. Allgemeinbefinden TOP. Keine Beschwerden, keine Müdigkeit.

    Gestern war 1.Kontroll CT. Befundbesprechung nächste Woche.


    Prostata wird bestrahlt in der 1. Januarwoche. Nächste Woche einsetzen der Goldmarker für die Bestrahlung mit Cyber Knife.

    "Je nach Vertragsbedingungen werden die Kosten von manchen Privaten Krankenversicherungen oder Berufsgenossenschaften übernommen." so steht es auf der Seite. Also dürfte es für gesetzlich Versicherte auf Selbstzahlung hinauslaufen.


    "

    Aus der Erfahrung können wir folgende Gebühren zur Orientierung angeben:

    • für die vor der Behandlung erforderlichen Laboruntersuchungen zwischen € 4.100 und € 6.000.

    • für einen IO-VAC® Impfzyklus zwischen € 23.000 und € 28.000 (Bei einer Behandlung sind mindestens zwei Impfzyklen notwendig.)

    • für eine fünftägige Behandlungseinheit zur Einleitung des immunogenen Zelltods (z. B. als begleitende Behandlung während der Chemotherapie oder als Erhaltungstherapie nach Durchführung der IO-VAC® Impfzyklen) zwischen € 6.000 und € 11.000."


    Das sind schon gewaltige Beträge.......

    Also ich interpretiere da jetzt wirklich nichts hinein und weise ständig darauf Therapieentscheidungen eine sehr individuelle Entscheidung sind. Und entscheidend ist, was kommt bei der Therapie letztendlich raus. Und wenn die DEGRO seit Jahren immer die Gleichwertigkeit betont so ist das ja nicht einfach so dahergeredet.

    Zur Wahrheit gehört ja auch, dass die S3 Richtlinie keine in Stein gemeißelte Blaupause ist. Sonst würde die Leitlinie nicht immer wieder überarbeitet werden.

    Daraus lese ich gleichwertig.Ob das Wort "gleichwertig" auftaucht, halte ich für zweitrangig. Deswegen kann ich dir da auch nicht recht geben. Entscheidend ist ja was hinten herauskommt und nicht das Wort.


    Aber....

    Zitat

    es bleibt, wie schon von mit gepostet. Der Erste Link verweist auf einen Bericht der auf der Studie von Zlotta et al basiert. In diesem Bericht werden aber die Voraussetzungen verschwiegen unter denen diese Gleichwertigkeit besteht. Insofern ist er etwas irreführend. In der Studie selbst werden die Voraussetzungen nämlich sehr wohl erwähnt.

    Und genau deswegen sagt die Leitlinie eben auch nicht, dass die TMT gleichwertig zur Zystektomie ist, sondern lediglich eine Alternative ist.

    Das lese ich jetzt ganz anders, aber sei es drum.Die Entscheidung muss jeder für sich treffen und abgesehen davon trifft man ja solche Entscheidungen nicht nur nach Leitlinien. Da spielen viele Faktoren eine Rolle.

    Und noch zum Hinweis: Aus meiner Erfahrung neigen die Urologen meistens dazu zu sagen, dass eine Trimodulare Therapie unseriös sein. Irgendwie scheinen sich Radiologen und Urologen da nicht ganz grün zu sein.Da ist die Onkologie schon aufgeschlossener.

    Merkwürdigerweise stelle ich fest, dass Urologen gegenüber onkologischen Therapien aufgeschlossener sind. Aber das ist jetzt nur meine Erfahrung.


    Ich kann nur raten, sich so viele Meinungen wie möglich einzuholen, kritischer, informierter Patient zu sein und genau abzuwägen.

    Zitat

    Erschreckenderweise hatte ich jetzt zum zweiten Mal (das erste Mal war ja mein erster Blutiger Urin) Urin, der farblich nicht ok war. Er war jetzt nicht wirklich blutrot, sondern eher bräunlich. Kann das noch von der TUR kommen, die jetzt schon 4 Wochen her ist?

    Oder blutet da ein wieder gewachsener Tumo?

    Bei mir war es damals der Tumor.Farbe kann auch bräunlich sein. Hat irgendwie mit dem Zerfall der Blutzellen zu tun.


    Zitat

    Aber du hast ja auch nicht genau beschrieben, was bei dir jetzt exakt die Situation ist

    Blase Rezidiv pt2 G3,Ableger Prostata gleasonscore 6,nicht aggressiv, Ableger Leber moderat.