Mal wieder ein kurzer Zwischenbericht von mir.
Gegen Ende November erneute Urinzytologie wegen sog. A-typischen Zellen beim letzten Mal. Diesmal sagen die Pathologen, dass der Urin voll von Bakterien sind und alles auf Entzündungen in der Blase hinweisen. Anhaltspunkte für Krebszellen wurden nicht gefunden. Erstmal eine gute Nachricht. Da kann man ja mal mit Antibiotika ran.
Ging aber vorerst nicht, da ich mich wegen eines großen "Adenoms" einer Darm OP unterziehen musste. Teile vom Dünn- und vom Dickdarm ( 20 cm) wurden entfernt. Jetzt muss ich mich erst einmal davon erholen. Habe heute Ergebnis erhalten: OP war nicht 5 vor 12, sondern 30 Sekunden vor 12. Im Adenom fanden sich schon viele aggressive künftige Krebszellen. Bin zumindest vorerst beruhigt und sehe der nächsten Darmspiegelung in 2026 entgegen.
Ja, nach Prostatakrebs und Blasenkrebs hatte ich mich schon auf Darmkrebs eingerichtet, Noch mal Glück gehabt. Kann nur die Empfehlung weitergeben:
Geht zur Darmspiegelung als Vorsorge.
Sobald ich mich von der OP erholt habe, wird es wohl dann eine Antibiotika Therapie geben (Blase säubern
). Sollte alles gut laufen, schaue ich im Frühjahr mal danach, ob ich mit einem künstlichen Schließmuskel die Kontinenz verbessern kann.
An dieser Stelle möchte ich allen hier im Forum weiterhin Mut machen, es gibt immer einen Weg, auch wenn er bisweilen mühsam ist. Und diesen Mutmacher möchte ich verbinden mit den besten Wünschen für eine schöne Advents- und dann Weihnachtszeit, mögen alle eure Wünsche in Erfüllung gehen. ![]()