Beiträge von rainer

    Es werden zwei Arten von Kontrastmitteln gegeben: Kontrastmittel, das in die Blutbahn gegeben wird reichert sich überall da an, wo starke Durchblutung ist. Dazu gehören die meisten Tumoren aber auch entzündliche Prozesse. In stark durchbluteten inneren Organen fallen krankhafte Prozesse umgekehrt manchmal durch ihre geringere Durchblutung im Vergleich zum gesunden Gewebe auf. Gelegentlich kann man gutartige und bösartige Herde durch Kontrastmittel voneinander unterscheiden.


    Zusätzlich wird bei Untersuchungen des Magen-Darmtraktes meist Kontrastmittel oder einfach Wasser zu trinken gegeben. Es färbt die Darmschlingen an, damit sie sich in der meist sehr unübersichtlichen Bauchhöhle von anderen Strukturen abgrenzen lassen. Ganz selten wird Kontrastmittel einmal in die Körperhöhlen, z.B. in ein Gelenk, gespritzt, um diese besser darzustellen oder ein spezielles gallegängiges Kontrastmittel zur Darstellung der Gallenwege gegeben.

    Vor dem CT muß man erst einmal ca. 1 Liter eines Kontrastmittels trinken. Kommt man dann auf den Tisch wird noch (IV) Intravenös ein weiteres Kontrastmittel gespritzt.

    Dann springt die Machine an und man wird durchleuchtet.


    Gruß

    Hallo Rubusch ,

    das mit dem BCG Mangel kommt immer wieder mal vor. Denen geht ein Stamm kaputt und dann wars dann.

    Über BCG Mangel und mögliche Alternativen haben wir in den Mitgliederberichten einen Bericht.


    Klicke hier


    Ich hoffe es hilft dir etwas weiter, ggf. andere Apotheken anrufen und nach BCG fragen, viele wissen vorher Bescheid und bunkern entsprechenden Vorrat.


    Siehe auch die dem Bericht angehängten PDF' s


    Gruss Rainer

    Laut Fallzahlentabelle hat die Uni Klink Bonn in 2015 genau 2 (zwei) und 2016 auch 2 (zwei) Pouch´s gemacht.


    Pouch´s werden im allgemeinen nicht sehr häufig operiert, der größte Teil der Kliniken liegt zwischen 0 und 3 wobei Oberhausen ( Evangelisches Klinikum Niederrhein gGmbH) mit 7 operierten Pouch´s heraussticht.


    Also, der Pouch ist doch eher eine der selteneren Varianten der Harnableitung, einige ganz wenige Kliniken in Deutschland (Uni-Kl. Mannheim mit 26, Schwarzwald Baar Klinikum in Villingen mit 17 und noch wenige andere) sind da wirklich erfahren.


    Die Entscheidung liegt bei Walli, wir können kurz darauf hinweisen sollten aber nicht ständig nachtarotten.


    Gruß Rainer

    Hallo Steffi ( steffi-aus-l ),

    schon erstaunlich das wir immer mehr Betroffene in jungen Jahren in unserem Forum antreffen. Blasenkrebs war vor einigen Jahrzehnten noch die Krankheit der Rentner, von Menschen also jenseits der 55, 60 Jahren.

    Bedauerlich ist das bei deinem Freund nicht schon vor einem Jahr alle Lampen angingen. Anscheinend war er sich nicht der Gefahr bewußt und hat Blut im Urin ignoriert.

    Sieht man Blut im Urin ist das immer höchste Alarmstufe, sei es wie es ist, ändern kann man jetzt nichts mehr.


    Ein T2 G2-G3 ist schon muskelinvasiv, es muss jetzt gehandelt werden. Die Frage die Euch nun quält ist: Neoblase oder Bestrahlung ? Bei einem muskelinvasiven T2 scheiden sich Geister der Fachleute, der Radiologe stellt sein Handwerk gerne das vor dem Chirurgen, umgekehrt ist es aber genauso, jeder der Fachgebiete meint die bessere Alternative darstellen zu können.


    Fakt ist nun mal, wenn das mit der Bestrahlung nicht funktioniert ist eine anschließende OP mit einer Neoblase ausgeschlossen. Bei der Bestrahlung werden Darmsegmente geschädigt und verklebt die eine Neoblase dann nicht mehr zulassen. Desweiteren wird es nicht nur eine Bestrahlung sein sondern eine Kombi aus Bestrahlung und Chemotherapie die sich über Wochen hinzieht und sehr belastend ist. Klar, man kann es versuchen und man kann auch Glück haben. Hat man dann aber kein Glück hinterher nicht jammern wenn es dann noch zu einem Stoma reicht. (Stoma = Urinbeutel auf dem Bauch).

    Nebenwirkungen kommen auf jeden Fall, wenn Radiologen behaupten das es diese nicht gibt ist es Schönfärberei. Wir hier im Forum haben RCT Behandelte die mit starken bis sehr starken Nebenwirkungen zu kämpfen hatten. Bei einem ist mir bekannt das der Tumor sogar nach über 2 Jahren wieder aufgetaucht ist.


    Fakt ist auch, das das bei einem T2 relativ schnell gehandelt werden soll. Hier sollten nicht mehr Wochen oder gar Monate vergehen bis man sich entschlossen hat wie man vorgehen will. So ein T2 kann sich relativ schnell zu einem T3 entwickeln.


    Eine radikale Operation zur Neoblase hin bietet zumindest die Gewissheit das alles raus ist, das man den Krebs auf Dauer los ist, man nicht ständig das Thema im Kopf hat ober er wiederkommt oder nicht wiederkommt. Die Neoblase ist der Mercedes unter den Harnableitungen, gerade jüngere Patienten sollten damit recht schnell klar kommen. Möglichst nervenschonende Operationen können (nicht müssen) die Potenz erhalten, zumindest halbwegs.


    Selbstverständlich (leider) können auch bei einer Neoblase Früh und Spätkomplikationen auftreten. Ich habe seit 15 Jahren eine Neoblase und lebe bestens damit. Von den folgenden Komplikationen sind bei mir nur ganz wenige aufgetreten. Das Leben gestaltet sich nun etwas anders, ab und zu mal Durchfall, Blutgasanalysen, Bicanorm Tabletten, in den ersten Jahren nächtliche Inkontinenz.. das wars im groben und ganzen.


    Frühkomplikationen können sein:

    • Leckage (Undichtigkeit der NeoblaseStenosen im HarnleiterLeckage Harnröhrenanastomosen (Verbind. Neoblase / Harnröhre)
    • Neoblasendünndarmfisteln
    • Schleimtamponaden (Feste Verschleimung in der Neoblase)
    • Nachblutung aus einem Gefäß der Neoblasenwandfieberhafte
    • Harnwegsinfekte mit und ohne Schleimtamponaden
    • Urosepsis (Infektionskrankheit mit Bakterien aus dem Urogenitaltrakt)
    • Anurie
    • Darmatonie (Darmlähmung), seltenparalytischen Ileus (Darmverschluss)
    • Kurzdarmsyndrom (Durchfall, Diarrhoen)
    • Mucosafalte (Falte des Dünndarmsegments vor die Harnröhre),
    • Blutungen
    • Wundheilstörungen
    • Verletzungen und Komplikationen an Nachbarorganen (Rektumläsion, Milzläsionen
    • Verletzungen und / oder Durchtrennung von Nerven
    • Lymphabfluss-Störungen
    • Thrombosen des Venensystems
    • Herzinfarkt
    • Pneumonische Komplikationen (Ateminsuffizienz)
    • Lagerungsschäden durch die Lagerung auf dem Operationstisch
    • gastrointestinale Komplikationen
    • postoperativ lebensbedrohliche septische Komplikationen

    Spätkomplikationen

    • Stenose bzw. Harnstauungsniere
    • funktionelle Blasenentleerungsstörungen (auch Mukosafalte und Verwachsungen)
    • Neoblasendünndarmfistel
    • Neoblasensteine, wobei hier Nahtmaterial in der Neoblase als Kristallisationskern diente.
    • vorübergehenden oder dauerhaften Einschränkung der Nierenfunktion
    • dialysepflichtige terminale Niereninsuffizienz
    • entgleiste metabolische Azidose
    • Harninkontinenz
    • Hyperkontinenz
    • Komplikationen der Darmsegmentausschaltung wie Darmverschluss, Darmstenosen, chronisch rezidivierende Diarrhoen
    • therapiebedürftiger Vitamin-B-12-Mangel
    • Narbenhernie
    • Nervenschmerzen
    • Lokalrezidiv mit Infiltration der Neoblase
    • Fisteln zwischen Darmsegmenten und der Neoblase


    Probleme bei der Bestrahlung können auf jeden Fall sein:

    Die Strahlung unterscheidet freilich nicht zwischen kranken und gesundem Gewebe. Und so treten auch bei einer Strahlentherapie Nebenwirkungen auf. Sie fallen von Patient zu Patient unterschiedlich aus und hängen unter anderem von der Größe des Bestrahlungsfeldes und der verwendeten Strahlendosis ab.

    Je nach Lage des Tumors kann es zu unterschiedlichen körperlichen Reaktionen kommen. Dabei wird zwischen akuten Nebenwirkungen und Spätreaktionen differenziert.Die Strahlenbehandlung von Blasenkrebs kann eine Reizung der Blasenschleimhaut (Zystitis=Schrumpfblase) oder schwere Blasenenzündungen zur Folge haben.


    Ich weiß, die Entscheidung die ihr treffen müßt ist nicht einfach, bestimmt sie auf jeden Fall das weitere Leben. Diese Entscheidung kann und wird Euch niemand abnehmen können.


    Gruß Rainer

    Und noch eins.. absolut auf Hygenie achten. Möglichst nie den Katheder anfassen, vor und nach dem auf die Toilette gehen immer die Hände desinfizieren. Über diesen Katheder fängt man sich schneller einen Harnwegsinfekt ein als man es für möglich hält. Wenn es dann noch ein KH Keim ist, böse Angelegenheit.


    Gruß

    Da gebe ich Bella recht, diese Urinalkondome machen das Hirn träge. Man schläft ja schon mit den Gedanken ein, "kannst laufen lassen, passiert eh nichts".. und das merkt sich das Unterbewußtsein.. so wird das trocken werden immer schwerer.

    Detlef-DD , ebenfalls einen guten Morgen und einen schönen Pfingstmontag.

    Richtig, das Forum gibt schon einiges an Informationen her. Fakt ist aber auch, das man wirklich erstmal nach erfolgter TUR-B was sagen kann wie es weiter geht. 2 cm sagen erst mal noch nichts aus, da gab es wesentliches größeres gut behandelbares. Die TUR - B geht eigentlich recht locker, man bekommt so gut wie nichts mit. Danach hängt man noch 2 Tage an einem Spülkatheder und kann meist am 3. oder 4. Tag nach Hause.


    Wichtig ist, was bei der anschließenden Histologie heraus kommt, dieses Ergebnis weist dann in die weitere Behandlung. Wie so eine TUR-B abläuft kannst du auf unserer folgende Seite sehen: TUR-B Videos


    Wir raten immer zu einer “Früh-Instillation” mit Mitomycin C. Warum ? Die Antworten findest du: Klicke hier


    Gruß Rainer

    Nun, das echte Fassungsvermögen kann man nicht messen, es geht nur wenn die Blase zum Platzen voll ist, dann in den Messbecher machen und fertig, dann hat man sein Max. Fassungsvermögen. Den Restharn kann der Uro mittels Ultraschall ermitteln, also das was sich noch in der Blase befindet und auf natürlichem Weg nicht rauskommt.


    Gruss

    Ja, da nehmen wir einen uralten Küchentrick, den hat mir meine Oma ins Ohr geflüstert, soll ich aber nicht weiter sagen. Zum Abmessen nimmt man einen Messbecher mit einem Liter Fassungsvermögen.

    Nix für ungut, Rainer etwas sarkastisch..


    Gruss

    Ich habs zwar noch nicht gestoppt, denke aber in 10-15 Sek. ist alles raus, dann noch mal kurz warten, noch mal leicht drücken.. wie oben beschrieben.. fertig.

    Versuche es mal mit leichtem Druck, dann wieder Druck wegnehmen.. usw.. das scheint eine individuelle Angelegenheit zu sein, jeder kann es anders am besten.

    Gruß

    Nun schreibt hier mal eine 15 jährige Neoblase.. noch nicht volljährig aber schon erfahren :emojiSmiley-12:.


    Pinkeln kann ich sowohl im stehen als auch im sitzen wobei ich die Sitzposition bevorzuge. Stehpinkeln nur da, wo es nicht anders geht, Kneipe, Restaurant, Autobahn, ect.

    Gerade beim Stehpinkeln muss man die Kunst beherrschen vorne zu drücken und hinten dichtzumachen, also hinten zusammenkneifen und vorne pressen. Das kann, nicht muss mal gelegentlich zu äusserst unangenehmen Unfällen führen wo man dann möglichst schnell das Weite vor der Allgemeinheit suchen muss.


    Leer bkomme ich mein Neobläschen immer, egal ob im stehen oder sitzen, wobei es im sitzen am angenehmsten und am einfachsten geht. Ich setz mich hin und mach im Kopf meinen Schließmuskel auf und es läuft, plätschert so vor sich hin (Variante 1), geb ich etwas Bauchpressen drauf kommt ein Druckstahl (Variante 2), kommt nichts mehr, warte ich noch ein paar Sekunden damit sich der Restharn sammeln kann, ein kurzer Druck, es kommen nochmal so 10-15 ml, das mach ich so 2 mal, bis nur noch grüne Luft kommt, fertig.


    Einen Blaseninfekt hatte ich in den 15 Jahren bisher nur einmal, (vor 10 Jahren) den man mit Cipro schnell in den Griff bekam. Von mit den Händen Bauchdrücken hab ich noch nichts gehört.. die Neoblase (ca. 5-6 cm unterm Bauchnabel) ist ja kein Ballon sondern eher ein Schlabbersack, was willst da drücken, geht eigentlich nicht.


    Viele schreiben hier das sie inzwischen auch nachts kontinent sind wenn sie nachts 2-3 mal aufstehen. Leute, dann ist auch jedes Baby kontinent wenn ich es nachts 5 mal auf den Topf setze. Von nachts kontinent spricht man wenn man mindestens 8 Stunden durchschlafen kann und kein Tropfen verläßt den Schniddel. Dies kann ich nach 15 jahren inzwischen von mir behaupten. Ich schließe nicht aus das auch mir, zwar sehr selten, auch mal etwas daneben geht, das ist dann aber in den meisten Fällen übermäßigen Bier oder Wiskeygenuss zu schulden.


    Ich habe mal folgenden Test gemacht. In meinem Haus habe ich im Keller eine Sauna und habe mich dort bei 80 Grad mit richtig voller Neoblase reingesetzt. Die Neoblase war richtig voll, es schmerzte schon leicht in den Nieren. Ich hab mich zurückgelehnt, Augen zu und innerlich den Schließmuskel aufgemacht, Folge ? nichts ! es kam nichts, der Schließmuskel ging einfach nicht auf, auch mit leichtem Druck nicht. Ich raus aus der Sauna und sofort auf die Toilette gesetzt, es lief sofort wie ein Wasserfall.

    Resümee: Es ist alles ein Hirnsache, ein Training welches man sich bewußt und auch im Unterbewußtsein antrainiert, das funktioniert dann auch nachts.

    Eins noch, denkt nicht das dies alles in ein, zwei Jährchen zu erreichen ist, das dauert, aber es kommt.


    Gruß Rainer

    Das gleiche hab ich seit Jahren, richtige Krämpfe in den Waden, bergauf gehen ist seitdem ein NoGo. Hab auch schon Durchblutungstest hinter mir, alles OK, auf dem Laufband geradeaus gehts kilometerweit, aber sobald es nur leicht bergauf geht.. fängt es an.

    Mein Uro meinte mal das dies von den vielen entnommenen Lymphdrüsen kommt, kann sein, oder auch nicht.. ich lebe damit.


    Gruß Rainer

    Forscher haben wichtige Signalmoleküle in Blutgefäßen entdeckt


    Was Krebs so gefährlich macht, ist die Eigenschaft der Tumorzellen, sich im Körper auszubreiten und Tochtergeschwülste zu bilden, sogenannte Metastasen. Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, wie sich solche Krebsabsiedelungen möglicherweise verhindern lassen: Der Schlüssel liegt in bestimmten Signalmolekülen der Blutgefäße. Werden diese gehemmt, könnte das Fortschreiten der Krankheit gestoppt und damit die Aussicht auf Heilung deutlich verbessert werden. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Forschungsprojekt mit rund 251.000 Euro.


    Damit ein Tumor wachsen kann, benötigt er neue Blutgefäße, die ihn mit ausreichend Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Diese Blutgefäße spielen eine Schlüsselrolle bei der Ausbreitung der Krebszellen im Körper: Sie ermöglichen es den Zellen, in den Blutkreislauf zu gelangen und sich in entfernten Organen anzusiedeln. Dabei müssen die Tumorzellen gleich mehrere Herausforderungen meistern: in das Blutgefäß eindringen, den Transport im Blut überleben und schließlich das Gefäß wieder verlassen. Dafür nutzen sie ähnliche Mechanismen wie Immunzellen auf der Jagd nach Krankheitserregern.

    Tumore programmieren Gefäßwandzellen um

    Wissenschaftler um Professor Dr. Andreas Fischer vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg haben es sich zur Aufgabe gemacht, diese Mechanismen zu entschlüsseln. Und sie sind bereits fündig geworden: „In bisherigen Versuchen konnten wir zeigen, dass Tumorzellen immer dann verstärkt in die Blutbahn übertreten, wenn bestimmte Signalmoleküle in Blutgefäßzellen aktiviert werden“, erläutert Projektleiter Professor Fischer. Solche Signalmoleküle steuern die Kommunikation der Blutgefäßzellen mit den Tumorzellen und werden als sogenannte „Notch-Signalkaskade“ bezeichnet.


    In aktuellen Forschungsarbeiten haben Professor Fischer und sein Team herausgefunden, wie es Krebszellen gelingt, auf Wanderschaft zu gehen: Zunächst sorgen sie in den Gefäßwandzellen dafür, dass wichtige Signalmoleküle überaktiviert werden, um sich die Passage zu erleichtern. Dafür programmieren sie die Gefäßwandzellen um. Ist das Signalmolekül Notch1 aktiviert, so hat dies weitreichende Folgen: Die Gefäßwandzellen bilden verstärkt ein Molekül mit dem wissenschaftlichen Namen VCAM1, das es den Krebszellen ermöglicht, sich an die Gefäßwand zu heften. Darüber hinaus wird die Gefäßwand durchlässiger für den Übertritt der Tumorzellen in die Blutbahn. Und schließlich produzieren die Gefäßwandzellen Botenstoffe, die Immunzellen in den Tumor locken und mit ihren Botenstoffen das Krebsgeschehen sogar noch verstärken können – eine fatale Reaktionskette.

    Neue Therapie mit Antikörpern?

    Je stärker das Signalmolekül Notch1 in den Gefäßwänden des Tumors aktiviert wird, desto mehr Krebszellen gelangen ins Blut und desto mehr Metastasen können entstehen. Doch neue Erkenntnisse des Heidelberger Forscherteams lassen hoffen: Werden das Signalmolekül Notch 1 und das Anheftungsmolekül VCAM1 im Labor mit sogenannten therapeutischen Antikörpern blockiert, siedeln sich deutlich weniger Krebszellen in anderen Organen an. „In weiteren Studien wollen wir die Wirkung dieser Antikörper genauer untersuchen, damit möglichst bald auch Patienten von diesem neuen Ansatz profitieren können“, so Professor Fischer.


    „Insbesondere bei fortgeschrittenen Krankheitsverläufen steht die Krebsmedizin immer noch vor großen Herausforderungen. Für die Entwicklung neuer Therapieansätze ist es daher unabdingbar, die Entstehungsmechanismen von Krebserkrankungen zu verstehen“, betont Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Deshalb ist es ein Kernanliegen der Deutschen Krebshilfe, solche innovativen Forschungsprojekte zu fördern.“


    Hintergrundinformation: Antikörper-Therapie

    Die Behandlung mit Antikörpern ist eine bestimmte Form der Immuntherapie. Das Wirkprinzip: Die künstlich hergestellten Eiweißmoleküle können Krebszellen anhand ihrer individuellen Oberflächenmerkmale erkennen und heften sich an sie. Angelockte Immunzellen sollen dann die markierten Krebszellen zerstören. Doch therapeutische Antikörper haben noch eine weitere Funktion: Sie können auch die Bindungsstelle für andere Botenstoffe blockieren und so das Tumorwachstum stoppen oder die Kommunikation der Krebszellen stören – dadurch entstehen weniger Metastasen.


    Pressemeldung der Deutschen Krebshilfe vom 2019

    Hallo rene ,

    nun, Restharn entsteht dann vermehrt wenn sich im Laufe des Urinierens eine Darmfalte vor die Harnröhre legt und somit den ungehinderten Abfluß verhindert. Diese Falten sind wohl oder übel den Operationstechniken geschuldet, einem geschickten Operateur sollte so etwas nicht passieren. Leider kommt so etwas immer wiedervor, hin bis zur Hyperkontinenz, wo auf natürlichem Weg gar nichts mehr geht.



    Oben das Bild zeigt dir die Ausmaße des pT3b, da muss schon ordentlich was weggeräumt werden, dazu die ganze Vorgeschichte, eventuell blieb auch keine andere Möglichkeit so zu operieren wie man es gemacht hat.

    Deine OP ist jetzt erst ein paar Wochen her, die Neoblase hat noch lange nicht die Kapazität erreicht die sie eigentlich haben könnte, 500 - 600 ml sollten es schon sein. Versuche mal länger den Harn zu halten, deine neue Blase muss sich dehnen und ausbreiten. Denke nicht daran die Kapazität in einigen Wochen zu erreichen, das dauert Monate, immer ein paar ml mehr.

    Lymphstauung haben die meisten Operierten bei denen eine große Anzahl von Lymphen entfernt wurden. Dies tritt in den allermeisten Fällen kurz nach der OP auf, verschwindet aber auch nach einigen Tagen wieder. Das dies bei dir so massiv auftritt kann ich mir auch nicht erklären, darüber solltest du mit deinem Arzt sprechen.


    Gruß Rainer

    Werte Sama und Lilly ,

    ich habe Eure Unterhaltung aus dem Thread von Alemantejano herausgelöst weil eure Postings mit dem Anliegen von Alemantejano nichts mehr zu tun haben.

    Bitte seid so nett, nicht mehr kreuz und quer reinposten, wenn, dann sollte es mit dem Thema und der Person des Themen "Eröffners" zu tun haben. Ansonsten macht bitte ein eigenes Thema auf.


    Danke Rainer