Stomarevision wegen nicht optimalen Einwachsens des Conduits

  • Bei der Anlage mneines Ileum-Conduits sind sicher auch infolge meines deutlichen Übergewichts Probleme aufgetreten. Es zeigten sich unmittelbar nach den Entfernung der Harnblase mit Anlage des Conduits Durchblutungsstörungen des distalen Conduits. Am 1. postoperativen Tag zeigten sich die proximalen Zweidrittel des Conduits gut durchblutet, das distale Drittel war minder durchblutet. Eine Woche später war das distale Drittel leicht besser durchblutet. Die Mono-J-Schienen (9er) sind seit dem OP am 24.1.2014 bisher nicht entfernt worden wegen der Befürchtung einer Stomaverengung. Die Hanrleiterschienen sind sind zur Vermeidung eine Dislozierung an der Bauchdecke vernäht, jedoch löst sich die Annaht aktuell mindestens alle 4 Tage. Dann verschieben sich oftmals auch die Harnleiterschienen mit der Falge eines Harnstaus in der Niere.
    Nun soll am 18.5. eine Revision des Stomas erfolgen (keine Neuanlage). Es soll versucht werden Verengungen des Stomas zu beseitigen mit dem Ziel gegebenfalls auf die Harnleiterschienen verzichten zu können.
    Wer hat Erfahrungen mit ähnlichen Revisionen.
    Grüße aus Goch

  • Hallo fuchsbau,
    immer ein Problem bei den Bauch OPs bei übergewichtigen Menschen. Das sind für die Mediziner oftmals erschwerte Bedingungen. Nun wird man abwarten müssen, welchen Erfolg der Eingriff am 18.05. haben wird. Zum Thema Harnleiterschienen kann ich mangels Erfahrung nicht beitragen. Dennoch denke ich, dass einige Mitglieder sich dazu äußern werden.


    LG aus Kirchhellen
    Wolfgang

    pT4 a, G 3 und CIS, sechs Zyklen Chemotherapie, Gem/Cis


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"