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NinaLo

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Registrierungsdatum: 30. Juli 2010

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1

Samstag, 31. Juli 2010, 00:02

Alternative zur Harnblasenentfernung im hohen Alter?

Liebe Mitglieder des Forums,

mein Vater, der trotz seiner 87 Jahre SEHR fit ist, hat einen T2 Blasentumor. Der klassische Weg ist dann leider die Entfernung der Harnblase, die aber eine große OP ist (so sie denn nicht mit der DaVinci-OP durchgeführt werden kann). Eine solche große OP birgt aber in seinem Alter auf jeden Fall Risiken; die Frage der Erholung von der einer solchen Radikal-OP ist die nächste. Daher suche ich nach Erfahrungen, ob und wie bei einer Nichtfernung der Harnblase der Prozess des Ausbreitens des Tumors verlangsamt werden kann, z. B. vielleicht durch eine Bestrahlung.

Vielen lieben Dank für eine Antwort

Nina

Andy:-)

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  • »Andy:-)« ist männlich

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Über mich: 4.2.2007 Makrohämaturie, 9.2.07 erste TUR-B pT1G2 und pTis, drei Kontrolltur und Mitomycin-Behandlung, Rezidiv 01/08 pTis, pT1G2-3 Nervschonende Prostata-Zystektomie am 28.2.08 in Wuppertal, Revisions-OP 18.4.08, seitdem alles bestens

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2

Samstag, 31. Juli 2010, 00:26

Liebe Nina,

alles was wir hier empfehlen ist schon gut, aber ärztliche Empfehlungen sind natürlich besser. Für dich in Erkrath empfehle ich das Helios-Klinikum in Wuppertal mit Chefarzt Prof. Dr. Roth. Der ist echt o.k und wird dir raten.

Es könnte auch sein, dass er zur OP rät, denn wenn man keine Blase baut, sondern ein Urostoma, ist die OP nach 2. Stunden erledigt.

Lieben Gruß
Andy:Cooler Typ:

rainer

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  • »rainer« ist männlich

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Über mich: Neoblaenträger seit 2004

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3

Samstag, 31. Juli 2010, 13:32

Hallo Nina

Auch ich würde hier bei einem pT2 Gx auf jeden Fall zur Blasenentfernung raten. Du schreibst ja selbst das Dein Vater mit 87 noch sehr fit ist. 87 ist zwar schon ein recht stolzes Alter sollte aber kein Hinderungsgrund sein eine solche OP (Urostoma) durchzuführen. In dem Alter werden ja noch Hüften und Gelenke verpflanzt, warum nicht Blase raus und dem Krebs ade sagen anstatt darauf zu warten das er richtig brutal zuschlägt.
Alles andere, Chemos, Bestrahlung, Medikamente, kombinierte Chemo/ Bestrahlung würde ich als wesentlich belastender empfinden. So sind es knappe 2 Wochen Krankenhaus, ein paar Wochen Erholung und fertig .., dann hat er wieder seine Ruhe.


Gruß Rainer
Langsam aber sicher wird mir hier immer mehr bewußt das Statistiken eine exakte Methode sind, Halbwahrheiten ungenau auszudrücken. so iset..der Biker.

hexe

Moderatorin

  • »hexe« ist weiblich

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Registrierungsdatum: 4. Dezember 2006

Über mich: rheinische Frohnatur mit Mainz-Pouch 1 nach Zystektomie 04/2006, anschliessend vier Zyklen Chemotherapie Cisplatin/Gemcitabin, seitdem topfit

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4

Sonntag, 1. August 2010, 14:24

Hallo Nina,

es kommt nicht immer auf das biologische Alter an !
Eine Zystektomie mit Anlage eines Urostomas ist möglicherweise eine geringere Belastung als die alternativen Möglichkeiten mit TUR-B und Radiochemotherapie. Das alles sollte Dein Vater mit den behandelnden Ärzten erörtern und dann entscheiden.

Liebe Grüße

Hexe :tanzen:
Geht nicht gibt`s nicht - also packen wir`s an! :)

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