Hallo ich bin neu

  • voriges Jahr am 2.April wurde bei mir ein Tumor in der Blase diagnostiziert. Kurz vor der Untersuchung erfuhr ich das meine Tante an Lungenkrebs gestorben ist.

    Das ganze war ein Zufallsbefund. Hatte nur Durchfall. Ärztin tippte auf Diverkulitis. Schickte mich zur Darmspiegelung und zum CT. Dort sahen sie in der Blase ein 6mm Ding. Habe nie was gespürt. Am 24. April wurde es operiert. Hexvix wurde in Blase gepumpt. Diagnose nach OP. Oberflächlich. Einer der nie verwächst oder streut. Alle 3 Monate Kontrolle.

    Bei der Kontrolle am 16. März sah meine Urologe wieder was. Mini..ein Hirsekorn. Zu einer Zeit wo die Welt untergeht. Meldet mich an im KH. Hat mich noch beruhigt, das ich noch sterbe auch wenn sie es erst in 3 Monaten operieren

    Im KH angerufen, die sagten mir es gibt keine neuen Termine mehr. Habe nur geheult, dachte ich sterbe. Dann rufen die mich an am Freitag, den 20. März..sagen...kommen. sie am Montag, wir machen die Voruntersuchung und operieren.sie am Dienstag den 24.März.. Gesagt..Getan. Das Ding ist raus. War total Mini. Am 30. April fängt jetzt die Instillation mit Urocin 20 mg an..

  • Moin Sliver und herzlich willkommen bei uns im Forum Blasenkebs. Bevor wir uns auf den konkreten Austausch begeben solltest Du uns die Befunde der durchgeführten OP (TUR B, transurethale Resektion Blase) mitteilen. Darauf basiert die gesamte Behandlung.


    Liebe Grüße, wolfgangm

    pT4 a, G 3 und CIS, sechs Zyklen Chemotherapie, Gem/Cis


    "wer kämpft, der kann verlieren; wer nicht kämpft, hat bereits verloren"

  • Hallo Diana,

    ja das ist die Diagnose, bei der man Anfangs hofft, entfernt nun nur noch kontrollieren. Klappt manchmal jahrelang.

    Die Instillationstherapie mit Urocin ( Mitomycin ) hat auch Nebenwirkungen, nicht ganz so starke wie BCG, aber man muß schon achtsam sein.

    Lese dir die Broschüre durch, oder druck sie dir aus, und wenn du Fragen hast stell sie ungeniert.

    Wünsche dir für morgen alles Gute und sei gegrüßt

    Ricka

  • Hallo ihr Lieben,

    Nochmal ich, habe mich durchgelesen durchs Forum. Weiss jetzt vieles was ich vorher nicht wusste.

    Ich habe seit dem 1.Befund alles versucht zu verdrängen. Dachte es kommt nicht mehr. Ich weiss nicht mal ob ich Mytocin bri der 1. Op bekommen habe, denke schon, weil sie damals sagten sie spülen mit einer Art von Antibiotikum. Hexvic wurde jedes mal verwendet, weil mein Urologe darauf bestand.

    Was ja noch da zu kam, das sie mich nach der 1.OP in der Arbeit schwer gemobbt haben. Ich war das Arschloch das Krebs hatte. Es hat mir keiner mehr geholfen, sie haben mich ignoriert, aufgehört zu reden wenn ich reinkam.

    Ich arbeite in der Pflege, das heisst ich musste Patienten alleine versorgen die viel zu schwer waren, und auch zu zweit geplant waren. Habe möchte lang geheult. Hatte schmerzen in der Blase.

    Bis ich zusammengebrochen bin in Arbeit. Ich habe bei der Stationsleitung Hilfe gesucht, und nicht wirklich bekommen.

    Ich heulte in Arbeit, eine andere Kollegin ging es ähnlich..Das war ein Team die immer wen brauchten den sie fertig machen konnten...

    Nach dem Zusammenbruch wurde ich krank geschrieben. Depressionen, toll, brauch ich auch noch..

    Und dann nach 3 Monaten Psychoterror,,,habe ich die Heimleitung um ein Gespräch gebeten. Bin dort weinend gesessen. Sie haben mir geglaubt, Alle von der GF.

    Wurde versetzt. Das neue Team hat mich mit offenen Armen aufgenommen. Sagten mir, ja, mit denen stimmt was nicht.

    Und jetzt wieder Krebs.

    Bin seit voriger Woche wieder arbeiten

    Hatte Angst das sich das wiederholt.

    Dabei haben mir die geschrieben, sie denken an mich.

    Und in Arbeit? Gott, die Fragen mich ständig, geht es? Du musst sagen wenn es nicht geht. Nehmen mir alles schwere ab.

    Wünschten mir für heute alles Gute,denken an mich.

    Heute um 16 h geht es los, ich habe dann noch 3 Tage frei. Dienstplan wurde so gemacht, das ich Zeit habe mich zu erholen.

    Wenn es nicht geht soll ich daheim bleiben.


    Die letzte Chefin hat mich 1 Tag nach OP angerufen. AM 25. APRIL. wie es mir geht und ob ich im.April wieder arbeiten komme.


    Habe auch keine Schwerbehinderung beantragt. Sollte ich doch machen



    Zu viel gefaselt. Bin etwas nervös.

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